Auch wenn ein ein echter Rundstrahler dafür besser geeignet wäre, reizt mich mal der Nachbau einer JBL S119 bestehend aus einem W200 und vier SC5.
Wie ist das mit der Abstrahlcharakteristik?
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Ja, im Prinzip schon. Nur sind wie Markus schon angemerkt hat die 99,99% der Aufnahmen nicht darauf angelegt. Da nutz der Mono Schalter mit dem Stereo-Setup der LS nichts. Besser wäre wohl der Mono-Schalter und nur eine Box.
Auch wenn ein ein echter Rundstrahler dafür besser geeignet wäre, reizt mich mal der Nachbau einer JBL S119 bestehend aus einem W200 und vier SC5.Ich stimme ansonsten dafür, deinen Nick in "Cato" zu ändern; derjenige, der im Senat immer mit "...im übrigen bin ich der Meinung, dass MEG gehört werden muss!" geschlossen hat
. (copyright by mechanic) -
Deines Lebens, nicht meines und auch nicht dem der Tonschaffenden.
Fast 99% meiner Musik-Hoerzeit.
Bau' Dir doch so etwas wie von Fosti vorgschlagen. Am besten mit im Winkel verstellbaren Hochtoenern. Z.B. als Einzelbox mit 3 Hochtoenern, die ein MS-Signal in unterschiedliche Richtungen werfen?Ich höre Musik jetzt beim Forumlesen, beim Kochen, beim Abwaschen, beim Saubermachen, beim Joggen, manchmal beim Arbeiten ... was interessiert mich da, in welcher Ecke das Klavier steht?
Ich will keine Illusion eines Konzertsaals, oder die räumlichen Aspekte irgendeiner Bühnenshow - es gehnt um die emotionalen Impulse der Musik selbst - im ganzen Raum - und natürlich "wohlklingend! Zielt der Eingangspost von crz nicht in dieselbe Richtung?
@Frankystone: Danke für den Tip mit der Pfleiderer-Technik. Ich werd mich da mal schlau machen und etwas ausprobieren.
@Fosti und kmm: machen Pfleiderer, bose901, und Rundstrahler á la Fontana
nicht "im Prinzip" dasselbe?
Das wichtigste Element einer guten Musikanlage ist ein robuster Mono-Schalter!
Grüße
ropf
Das waere doch 'mal ein lustiges Forenprojekt? Man kann endlos mit Einstellungen und Ausrichtungen spielen und lernt dabei noch etwas ueber Stereo und Akustik.
Noch mehr Anregungen unter "Speakers" auf http://www.carlssonplanet.com
Zuletzt geändert von markus7; 25.11.2014, 09:18.Kommentar
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Moin Markus,
kann es evtl sein, dass "die Tonschaffenden" gar nicht wissen, was "der Musikhörer" eigentlich will?
Ausserdem, wenn DU 99,5% Deiner zeit konzentriert auf einem Platz sitzend Musik hörst, verallgemeinere dies bitte nicht, ich denke es gibt weitaus mehr Hörende a'la ropf als Du befürchten kannst
Will sagen, weder Du noch dieanonymisierten Tonschaffenden, diese gesichtslose Horde , die als Argument herhalten muß, sind der allgemeingültige Messstab!Gruß Jörn...Gruß JörnKommentar
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Hi ropf,
also die http://ifatwww.et.uni-magdeburg.de/~...t/kb9271t.html hatten im ( Mittel)/Hochton praktisch ne 180° Abstrahlung.
Nur existiert die Box in der Form nicht mehr und die umgebauten habe ich ewig nicht angeschlossen.....
MfG
PeterKommentar
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Das ist ja alles schön und gut, aber wenn wir vom Abstrahlverhalten oder anderen wichtigen Kriterien eines "guten" Lautsprechers reden, und dabei Begrifflichkeiten wie optimal o.ä. verwenden, dann sollte doch der Fokus nicht darauf gerichtet sein, wie das Ding vor sich hin quäkt, während ich unter der Dusche stehe oder mir ein Spiegelei brate!
Wenn ich konzentriert und ganz bewußt Musik genießen will, dann muss ich mich zwangsläufig bei jedem Lautsprecher exakt in den Sweetspot setzen, ganz alleine schon wegen der korrekten Laufzeit. Und dann klappt´s auch ganz wie von selbst mit einer hohen Bündelung (in aller Regel sogar deutlich besser als mit einer niedrigen!)
Wenn ich irgendwo auf dem Sofa rumlümmele, oder gar in der Küche bin oder sonstwas mache, ist es eh dahin mit der schönen Illusion. Was juckt es mich dann noch, ob das Hintergrundgedudel nun etwas frischer oder etwas dumpfer oder eben leicht verfärbt ist?
Ich höre regelmäßig beim gemütlichen Sonntagmorgendlichen Frühstück mit meinen ach so schrecklich böse bündelnden Solos unter ca. 70° und 9m Entfernung Musik
Zur entspannten Berieselung tut´s das voll und ganz.
Nochmal: Wenn man (nach unseren heutigen Standards, also Stereo oder Dolby Surround) ernsthaft Musik hören will, setzt man sich in den Sweetspot! Alles andere funktioniert nicht bzw. nur unzureichend, egal mit welchem Lautsprecher!
Also liegt es doch auch nahe, einen an diesem Platz optimal funktionierenden Lautsprecher für dieses Unterfangen zu wählen, und das ist in aller Regel in unseren Wohnzimmern ein gleichmäßig (und tendenziell stärker) bündelnder.
Zur Hintergrundberieselung kann man sich ja immer noch ein paar Brüllwürfel mit Sub hinstellen
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Moin,
mir wird allerdings immer klarer, warum Bose so viel Erfokg hat....
WEIL eben der Raum mit "Musik überflutet" werden soll, es soll überall "ziemlich gut" klingen, und egoistisches, konzentriertes Musik erleben wird immer weniger.
Da hilft dann auch kein X.y -Surroundsystem, 2 Rundstrahler o.ä. sind Mittel der Wahl.
Gruß Jörn...Gruß JörnKommentar
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Stereo war und ist eine Einzelplatzloesung und das schon seit ueber 80 Jahren. Und wie's aussieht bleibt das nochmal 80 Jahre so. Kann ich doch nix dafuer, wenn die Jungs damals nicht mitgedacht habenMoin Markus,
kann es evtl sein, dass "die Tonschaffenden" gar nicht wissen, was "der Musikhörer" eigentlich will?
Ausserdem, wenn DU 99,5% Deiner zeit konzentriert auf einem Platz sitzend Musik hörst, verallgemeinere dies bitte nicht, ich denke es gibt weitaus mehr Hörende a'la ropf als Du befürchten kannst
Will sagen, weder Du noch dieanonymisierten Tonschaffenden, diese gesichtslose Horde , die als Argument herhalten muß, sind der allgemeingültige Messstab!Gruß Jörn
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So halte ich das auch. Bei mir ist's sogar noch schlimmer durch Nahfeld-Sub, denn der Bass ist schon bei 1m Abstand fast komplett wegWenn ich irgendwo auf dem Sofa rumlümmele, oder gar in der Küche bin oder sonstwas mache, ist es eh dahin mit der schönen Illusion. Was juckt es mich dann noch, ob das Hintergrundgedudel nun etwas frischer oder etwas dumpfer oder eben leicht verfärbt ist?
Ich höre regelmäßig beim gemütlichen Sonntagmorgendlichen Frühstück mit meinen ach so schrecklich böse bündelnden Solos unter ca. 70° und 9m Entfernung Musik
Zur entspannten Berieselung tut´s das voll und ganz.
Aber was nicht da ist kann auch nicht droehnen
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da rätsel ich seit Jahrzehnten rum was das ist.Wenn man .. ernsthaft Musik hören will
ist irgendwie so wie ernsthaft witzeerzählen?
Es gibt schon einen Unterschied zwischen gutklingender schlechter und schlechter
schlechtklingender Akustik.
Könnte heißen, ein Lifekonzert etwas abseits
gehört, hat trotz ungünstiger Akustik immer noch mehr Power und Leben als
als ein stereogedreiecktes Homehören. Warum sollte das auf dem sofagelümmelte
Hörereignis nicht ebenso gefallen können, wenns doch gefällt. Audio und
damit verbundenes hat mehr mit "Geschmack", Gefallen und Hingucken zu
tun, als einigen gefallen wird.
mfgmso dicht wie beim Urknall kommen wir nicht mehr zusammenKommentar
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Siehsch, da geht´s mir sogar noch bissl besser: Ich bin am Esstisch genau auf der "anderen Seite" des Dipol-Subs, sozusagen der Dark Side of the Moon
Basstechnisch habe ich also keinen Mangel zu beklagen
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Stereo ist in aller erster Linie ein Verkaufskonzept, das mir ein "Klangerlebnis" verkaufen will, genau wie moderne Betriebssysteme eine "Bootexperience", Einkaufszentren ein besonderes "Einkaufserlebnis ... usw.
Das Problem daran ist, das dieses Vertriebsschema schon soweit Kultur geworden ist, das sich bei den allermeisten Menschen die Frage "Was will ich eigentlich?" mehr oder weniger deckt mit "Was soll ich kaufen?"
Die Frage "Was kann ich eigentlich wollen?" kommt meist gar nicht erst auf - und wenn doch, ist es sehr sehr schwer, sich von den andressierten Denkweisen mit den scheinbar unverrückbaren "Warheiten" zu lösen.
Zurück zur Musik. Musik ist mehr als Klang. Musik ist etwas Spirituelles, etwas, das mittels Klang mehr oder weniger gut transportiert wird. Die Stereo-Illusion ist dabei lediglich eine austauschbare! Verpackung.
Der Kern des Erlebens von Musik ist ganz und gar unabhängig von einer Stereoillusion. Wenn ich auf dem Sofa rumlümmele, weit außerhalb des Sweetspots, ob mit oder ohne Freundin, verzichte ich gern auf die Illusion, aber doch nicht auf einen ausgeglichenen Hochton!
Du, markus7, forderst immer wieder wieder "genormte Abhörbedigungen". Ich sage, das ist etwas, wogegen man sich mit aller Kraft wehren muß - denn inn der Konsequenz führt das zum direkten Stöpsel ins Gehirn - ganz ohne irgendwelche fehlerhaften Lautsprecher - dafür inklusive Digital Rights Management
Genau betrachtet stehst du als "Tonschaffender auf Stereo" zwischen mir und dem, was ich eigentlich haben möchte. Denn wenn ich deiner Sweetspotsproaganda folge - bezahle ich für ein Verpackungs-Erlebnis, das DU mir aufdrücken willst - mit einer ganz erheblichen Verarmung meines (musikalischen) Alltags.
Wenn ich dann noch Stichworte wie "Loudnesswar" denke, kann ich deiner Zunft nicht viel mehr Achtung entgegenbringen als Webdesignern, die mir bei einer Informationsrecherche unbedingt bunte flash-Animationen in den Weg legen wollen.
Und deshalb hat die Idee hinter dem Pfleidrecording, ganz unabhängig von technischen Details, eine unheimliche Kraft. Knochentrockene zeitrichtige Aufnahmen, die Musik-pur transportieren, aber nicht das Effektbimborium.
Musik, die dann passend zu MEINEN Räumen und MEINEN Wünschen gerendert wird - je nach Laune auf Knopdruck raumabbildend oder raumflutend - ist dann nur noch eine Frage einiger simpler Faltungsoperationen.
Diese Idee ist etwas, wofür ich gerne Geld ausgebe, gerne meine Anlage umbaue, und mir sogar eine Faltungskiste hinstelle.
Also sprach der User
/ropfKommentar
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"Don't shoot the messenger" und "Anspruch und Wirklichkeit"
Das Buch vom Herrn Pfleiderer - der mir sogar einmal leibhaftig erschienen ist - steht bei mir seit 24 Jahren im Buecherregal...
Was ist Deine Loesung hierfuer:

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Hallo ropf,
solange es keine Norm für die Aufnahmeseite gibt, brauchem wir uns keine Gedanke über eine Norm der Widewrgabe zu machen.
Da sich die Tonschaffenden aber nicht einigen können, sondern es nur zu "Empfehlungen" bringen, bibt es auch keinen Wiedergabe-Einheitsbrei
Gruß Jörn...Gruß JörnKommentar
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Was für eine tolle Sammlung!also die http://ifatwww.et.uni-magdeburg.de/~...t/kb9271t.html hatten im ( Mittel)/Hochton praktisch ne 180° Abstrahlung.
Nur existiert die Box in der Form nicht mehr und die umgebauten habe ich ewig nicht angeschlossen.....
Wie schätzt du denn die Wirkung des Lochgitters auf die Abstrahlung ein? Die müsste doch wie ein Diffusor wirken.
Und, da hier noch Boxen mit ähnlichem Lochblenden rumstehen, die scheinbar am Rannd verklebt sind - siehst du eine Möglichkeit, die zerstörungsfrei zu entfernen?
Gruß
/ropfKommentar
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Hi markus - es liegt mir fern, dich zu erschiessen, oder auch nur persönlich anzugreifen - sehr wohl aber das Stereo-Dogma, und ganz besonders den Absolutismus, mit dem du es predigst.
Der Circle of Confusion existiert nicht - er ist lediglich der blinde Fleck im Auge einer Branche, die in ihrer eigenen Wichtigkeit schwelgt, inklusive Herr Pfleiderer.
Gib mir eine wirklich trockenene Aufnahme ohne Raumeinflüsse plus eine akustische Beschreibung des Raumes (Impulsantwort - hmm, von wo nach wo??) - und ich render dir die Musik passend für den Wiedergaberaum, oder für einen Kopfhöhrer, ganz nach Wunsch mit mehr oder weniger "Atmosphäre", großer oder kleiner oder auch ganz ohne "Bühne".
Natürlich nicht von heute auf morgen - da muss Forschng rein - aber "im Prinzip" ist das nur eine Frage der Mathematik. Der Ansatz, die "Esszenz pur" zu transportieren - und evtl. Athmospäre/Raum als Zusatzinformation - stellt das ganze Reproduktionsmodell vom Kopf auf die Füße - ganz ohne Circle of Confusion.
Und nein - ich habe keine Komplettlösungen - nur den Hauch einer frischen Brise von Freiheit in der Nase bei diesen Gedanken. Diese Freiheit zu leben wird ein sehr sehr spannender Weg, besonders hinsichtlich Lautsprecherentwicklung.
Gruß
/ropfKommentar
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