Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Wie tief muss ein Lautsprecher spielen?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von Fosti Beitrag anzeigen
    Mit einem Lasertriangulationssensor?
    Daran habe ich auch gedacht. Ich gehe jede Wette ein, dass er keinen Laser benutzt hat!

    Ich weiß auch nicht, warum man sich die Wellenform anschauen will. Daraus kann man doch überhaupt nicht ablesen, welche hörbaren nichtlinearen Verzerrungen enthalten sind. Das wertet aber jedes Messprogramm automatisch aus. Und mit 10% bzw. 20% THD hat man auch gleich gängige Grenzen für Tieftöner (siehe Klippel usw.). Mal abgesehen davon, dass man die Auslenkung sowieso nur vernünftig mit einem Laser messen kann. Deswegen habe ich mir extra mal einen zugelegt.

    Aber ohne absolute Pegel ist die ganze Messung sowieso wertlos. Bei 60 dB sieht auch ein Mitteltöner im Tiefton gut aus.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fosti
    antwortet
    Du hast also die Membranbewegung gemessen? So richtig bist Du ja nicht darauf eingegangen, welches Signal (welche Größe) Du gemessen hast?
    Mit einem Lasertriangulationssensor?

    P.S.: Was meinst Du ab welchem Verhältnis zwischen Verschiebevolumen des Chassis und des Volumens der CB nichtlineare Effekte der Kompression der eingeschlossenen Luft relevant werden? *)

    Ich frage das, weil Du das wieder zu hervorstechenden Merkmal Deiner Box bewirbst......

    .....was eigentlich eine selbsverständliche Eigenschaft ist!

    EDIT:
    *) Ist ja schon wichtig zu wissen, bevor man etwas dem Luftpolter anlastet, was eigentlich "Schuld" des Chassis ist

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Fosti, eine korrekte Beschreibung des Schwingungsverhaltens eines solchen Masse-Feder-Systems mit Reibung ist für mich schwierig.

    Da bei der CB-Box die beiden Membranseiten akustisch getrennt sind, wird die im Gehäuse eingeschlossene Luft durch die Membranbewegung Druckschwankungen ausgesetzt, das ist die Federwirkung, die sich zur Federkraft der Membranaufhängung addiert.

    Mit der einfachen berührungslosen Messung im Nahfeld, kann man an der symmetrischen Amplitude und beim Null-Durchgang ohne Sprungstelle erkennen inwieweit das Chassis noch im linearen Bereich arbeitet.

    Gruß Jan

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fosti
    antwortet
    Zitat von gutjan Beitrag anzeigen
    @Nils, der kritische Punkt, ist die saubere symmetrische Wiedergabe einer 30Hz Sinusschwingung bei der Entwicklung (Oszilloskop-Messung)....
    Welches Signal misst Du mit dem Oszilloskop?

    Einen Kommentar schreiben:


  • markus7
    antwortet
    Zitat von FoLLgoTT Beitrag anzeigen
    Econowave kenne ich nicht. Hast du einen Link?
    Hier entlang: http://audiokarma.org/forums/showthread.php?t=150939

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Lui, entwickle natürlich keine Kopfhörer.
    Wollte nur auf die CD in #74 hinweisen.

    Gruß Jan

    Einen Kommentar schreiben:


  • Lui
    antwortet
    Zitat von gutjan Beitrag anzeigen
    @Nils, wenn ich einen TMT mit einem linearen Hub von +-6.5mm einsetze, so ist der kritische Punkt bei 30 Hz (fs=28Hz) erreicht.
    Der Druckkammereffekt ist eine wichtige Größe, die ich in meine Überlegungen nicht einbeziehen möchte (der Raum sollte vorerst nicht einbezogen werden).
    Gruß Jan
    .
    Entwickelst du jetzt auch noch Kopfhöhrer

    Echt jetzt, bin

    Das wird ja bestimmt ganz interressant.

    Grüße Lutz

    Einen Kommentar schreiben:


  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Interessant. Wieso nicht Econowave? Hast Du einen Link zum Entwicklungsthread?
    Klar, hier. Es werden flache Lautsprecher für den Wandeinbau bzw. -aufbau, die ab ca. 80 Hz übernehmen. Also explizit für Heimkinoanwendung in typischen Kellerräumen.

    Econowave kenne ich nicht. Hast du einen Link?

    Einen Kommentar schreiben:


  • markus7
    antwortet
    Zitat von FoLLgoTT Beitrag anzeigen
    Wir sind im Moment gerade dabei, einen günstigen Heimkinolautsprecher zu entwickeln.
    Interessant. Wieso nicht Econowave? Hast Du einen Link zum Entwicklungsthread?

    Einen Kommentar schreiben:


  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von gutjan Beitrag anzeigen
    @Nils, der kritische Punkt, ist die saubere Wiedergabe einer 30Hz Sinusschwingung bei der Entwicklung (Oszilloskop-Messung).
    Ja, aber bei welchem Pegel in welchem Abstand? Das ist doch das Entscheidende und auf einen bestimmten Anwendungsfall sollte ein Lautsprecher entwickelt werden.

    Beispiel: bei unserem Heimkinolautsprecher haben wir ein Pflichtenheft erstellt. Er soll in 4m Abstand 105 dB (Kino-Referenzpegel) erreichen bei 1% bzw. 3% THD (frequenzbereichabhängig). Das ist ein klares Ziel und schließt schon mal viele Konzepte aus.

    Die Punktschallquelle ist nicht ganz richtig, eher schon die Phasenbeziehung
    Gut, das eine hat ja nichts mit dem anderen zu tun.

    Die Phasenbeziehung auf Achse sollte natürlich bei jedem Mehrweger passen. Auch das ist aktiv und digital viel einfacher zu bewerkstelligen, da man die Treiber über die Trennfrequenz hinaus entzerren kann. Dank Minimalphasigkeit gleichen sich somit auch die Phasengänge an.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Nils, der kritische Punkt, ist die saubere symmetrische Wiedergabe einer 30Hz Sinusschwingung bei der Entwicklung (Oszilloskop-Messung).

    Die Punktschallquelle ist nicht ganz richtig, eher schon die Phasenbeziehung

    Gruß Jan

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Timo, ich kenne Deinen Raum mit der offenen Treppe zum etwas in der Höhe niedrigen Vorraum (mögliche Kompression mit der Folge des längeren Ausschwingens). Ich kann mich noch daran erinnern, ein Gespräch über das Klirren der Gläser im Vorraum stehenden Schrank. Abstimmung über den Raum ist bei Dir sinnvoll. Sauberer druckvoller Bass bis 35 Hz ohne den gepuschten Raum ist eine gute Hausnummer. Vieleicht wäre eine verschiebbare Trennwand, oder auch Dämmplatten zum Vorraum, eine Option.

    Gruß Jan

    Einen Kommentar schreiben:


  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von gutjan Beitrag anzeigen
    @Nils, wenn ich einen TMT mit einem linearen Hub von +-6.5mm einsetze, so ist der kritische Punkt bei 30 Hz (fs=28Hz) erreicht.
    Welcher kritische Punkt? Bei welchem Zielpegel?

    Der Druckkammereffekt ist eine wichtige Größe, die ich in meine Überlegungen nicht einbeziehen möchte (der Raum sollte vorerst nicht einbezogen werden).
    Das ist schlecht. Der Raum sollte immer mit einbezogen werden.

    Warum ein 2-Wegerich, weil man durch die Anordnung der Chassis sich einer punktuellen Schallquelle nährt.
    Punktschallquelle?

    Ein 2-Weger ist (zumindest im Nahfeld) so weit von einer Punktschallquelle entfernt, dass selbst der Vergleich hinfällig ist. Ein 3-Weger ist in dem Punkt auch nicht viel schlechter (einfach mal die Abstände messen), eigentlich sogar besser. Denn der Mittelton wird fast komplett von einem Treiber wiedergegeben, der den größten Teil zur Lokalisation beiträgt.

    Aber ich halte das Ziel der Punktschallquelle ohnehin für bedeutungslos. Ab einem gewissen Abstand kann unser Gehör die vertikalen Abstände gar nicht mehr auflösen. Es gibt weitaus wichtigere Parameter als das.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Timo
    antwortet
    Zitat von gutjan Beitrag anzeigen
    @... Der Druckkammereffekt ist eine wichtige Größe, die ich in meine Überlegungen nicht einbeziehen möchte (der Raum sollte vorerst nicht einbezogen werden).... Gruß Jan
    .
    ich gehe bei meinen Entwicklungen für meinen Raum den Weg dass ich MEINE Boxen immer auf den einen Raum hin auslege. Ich weiß, dass ich eine mittelkräftige Überhöhung bei rund 28-30 Hz habe, meine Boxen dürfen NICHT linear bis runter an die 30 Hz ausgelegt sein, denn dann entsteht eine unangenehme Überhöhung, welche noch lange ausschwingt. Weiß man dies vorher kann man gegensteuern. So entstehen Boxen die eben NICHT maximal tief abgestimmt werden, vielleicht in den hohen 37-39 Hz, um den fehlenden Bass dann über den Raum gepuscht zu bekommen.
    So lege ich seit Jahren meine Subwoofer aus, ... Schließlich entwickle ich die meisten Boxen für mich und meinen Raum, ... ich entwickle keine Box die in jedem Raum funktioneren muss.

    Ein absoluter Tiefbasssubwoofer funktioniert bei mir im jetzigen 85 qm Raum noch nicht, denn der Bass schwingt zu stark nach. Zu einem Tiefbass-Sub gehört ein Raum der akustisch modifiziert ist, in meinem Raum hatte ich schon einige Versuche gemacht. Ein viel zu langes Nachschwingen überdeckt nahezu alle anderen Frequenzanteile und es klingt dann nur noch brummig und somit unsauber.
    Beherzigt man die obere Regel, in meinem Raum, nur bis rund 35 Hz und der Rest ist dann auch sehr gut.

    Dies alles ist NUR IN MEINEM RAUM SO.

    Gruß Timo

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Nils, wenn ich einen TMT mit einem linearen Hub von +-6.5mm einsetze, so ist der kritische Punkt bei 30 Hz (fs=28Hz) erreicht.
    Der Druckkammereffekt ist eine wichtige Größe, die ich in meine Überlegungen nicht einbeziehen möchte (der Raum sollte vorerst nicht einbezogen werden).

    Richtig, mit einem 3-Wegler hat man die größere Flexibilität, bei einem 4-Wege sind wieder die Chassis-Abstände größer und nur mit der aktiven Entzerrung kann man die Phasenübergänge besser optimieren, außer man trennt den echten Tieftöner bei <=100Hz.

    Warum ein 2-Wegerich, weil man durch die Anordnung der Chassis sich einer punktuellen Schallquelle nährt.

    Gruß Jan
    .
    Zuletzt geändert von gutjan; 10.06.2014, 13:19.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X