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Wie tief muss ein Lautsprecher spielen?

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Als ich mal erwähnte, dass das nicht unbedingt eine gute Lösung ist, eine PA-Box mit 12" Treiber als Zweiweger (15" plus Horn, wobei der 12" bis 800 Hz läuft) zu bauen, habe ich gleich viel Kritik einstecken müssen
    Da gebe ich dir auch Recht, solange der Tiefmitteltöner auch den kompletten Bass wiedergeben soll.

    Wir sind im Moment gerade dabei, einen günstigen Heimkinolautsprecher zu entwickeln. Der erste Prototyp wird 12" + 1" Horn. Eine Grundvoraussetzung ist aber, dass der 12" erst ab ca. 80 Hz loslegt. Es wird also davon ausgegangen, dass darunter ein Subwoofersystem zum Einsatz kommt. Dann ist die Hubentlastung schon wieder so groß, dass sich die Intermodulation in Grenzen halten sollte.

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  • aurelian
    antwortet
    Als ich mal erwähnte, dass das nicht unbedingt eine gute Lösung ist, eine PA-Box mit 12" Treiber als Zweiweger (15" plus Horn, wobei der 12" bis 800 Hz läuft) zu bauen, habe ich gleich viel Kritik einstecken müssen
    http://www.jblpro.com/www/products/r...-monitor#Specs
    Das Ding will immerhin 117 dB liefern können.........

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von gutjan Beitrag anzeigen
    mit der CD in der Stereoplay 06/2014 kann man ab der tiefsten Saite der Bassgitarre Sub-kontra-H, entspricht 31Hz gespielten Oktaven die Verzerrungsarmut der Anlage ausloten, für mich mit das wichtigste Kriterium.
    Nichtlineare Verzerrungen sind im Tiefbass gar nicht mal so das Thema, solange der Hub einen kritischen Punkt nicht überschreitet. Denn dort wo der Druckkammereffekt beginnt (meist unterhalb von ca. 30-40 Hz) wird die Grundwelle gegenüber den Harmonischen verstärkt. Das heißt, dass die THD automatischen sinken.

    Ein größeres Problem ist Intermodulation. Bei hohen Pegeln ist ein 2-Weger hier generell der falsche Ansatz, da der Tieftöner fröhlich im empfindlichen Mittelton intermoduliert. Also sollte es mindestens ein 3-Weger sein. Für eine größere Flexibilität würde ich aber eher auf 4-Wege gehen und das Basssystem in den Raum integrieren, bei 100 Hz trennen und einen echten Tiefmitteltöner einsetzen (z.B. 12" PA-Treiber).

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hallo,

    mit der CD in der Stereoplay 06/2014 kann man ab der tiefsten Saite der Bassgitarre Sub-kontra-H, entspricht 31Hz gespielten Oktaven die Verzerrungsarmut der Anlage ausloten, für mich mit das wichtigste Kriterium.

    Gruß Jan

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  • FoLLgoTT
    antwortet
    Zitat von ropf Beitrag anzeigen
    Bei mir sehen die "Sachzwänge" so aus, dass jeder Liter Lautsprechervolumen weh tut - und beschnittene Basswiedergabe mit steigender unterer Grenzfrequenz irgendwann auch. Was genau zum Thredthema führt "wie tief muss ein Lautsprecher spielen?".
    Naja, dank digitaler Entzerrung gibt es heutzutage keinen Grund mehr für große Volumen. Und auch keinen Grund für fehlenden Tiefbass, solange das Verschiebevolumen ausreicht.

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  • ropf
    antwortet
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Seit wann ist begrenzt verfügbares "Volumen für die Lautsprecher" eine Grundvoraussetzung für hochwertige Tonwiedergabe?
    Habe ich mich so missverständlich ausgedrückt? Natürlich ist es umgekehrt - begrenzt verfügbares Volumen steht einer möglichst tiefreichenden Basswiedergabe entgegen.
    Natuerlich gibt es Sachzwänge, die die Frage nach dem besten Kompromiss aufkommen lassen, aber das war nicht der Ausgangspunkt dieses Threads.
    Die Frage nach dem Kompromiss steht doch im Grunde immer, sei es bei der Baugröße oder beim Chassipreis oder sonstwo. Außer beim "kompromisslosen Highender" natürlich :-)

    Bei mir sehen die "Sachzwänge" so aus, dass jeder Liter Lautsprechervolumen weh tut - und beschnittene Basswiedergabe mit steigender unterer Grenzfrequenz irgendwann auch. Was genau zum Thredthema führt "wie tief muss ein Lautsprecher spielen?".

    Ist eine Betrachtung des Themas in einer Werteskala "klingt angenehm / unangenehm" irgendwie illegitimer als ein Vergleich von Frequenz/Amplitudenstatistiken verschiedenen Quellmaterials, wobei als allein glücklichmachendes Ziel eine irgendwie "perfekte Wiedergabe" imliziert wird?

    Gruss
    ropf
    Zuletzt geändert von ropf; 10.06.2014, 03:38.

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  • horr
    antwortet
    Zitat von kmm Beitrag anzeigen
    ^
    chic eingerichtet. Dein Wohnzimmer?

    mfgm
    Schön, dass es Deinen Geschmack trifft, aber nein das ist mein Bastelkeller und meine Bastelkelleranlage.

    Quelle Philipps BDP 9500 & Teac WAP 4500
    Verstärker Luxman L190, Yamaha DSP E580 und E1000
    Lautsprecher BGS25/HTH 8.7, Sub TIW250x2 und TIW400

    MFG

    Christoph
    Angehängte Dateien

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  • kmm
    antwortet
    ^
    chic eingerichtet. Dein Wohnzimmer?

    mfgm

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  • horr
    antwortet
    Hab meinen Sub gerade gestern Abend zusammengeleimt.

    Hat noch keine Hubprobleme, geht laut und war auch nicht teuer (ca. 80€).


    Ist noch nicht ganz dicht.
    Bei den japanischen Trommeln flog etwas Sägemehl durch die Luft.

    MFG

    Christoph
    Angehängte Dateien

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Vor allem geht der (meiner Meinung unter 30 Hz völlig unnötige) ggf. große Hub auch zu Lasten der erzielbaren Lautstärke und zu Lasten der Klangqualität, weil durch den großen Hub auch in den Bereichen darüber Klirr produziert wird.
    Richtig, aber wer hat behauptet hochwertige Tonwiedergabe waere einfach zu erreichen?

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von ropf Beitrag anzeigen
    Das ist kein Wunsch, sondern leider eine Notwendigkeit, die sich aus dem begrenzten verfügbaren Volumen für die Lautsprecher ergibt. Es wird nur für einige Miniboxen a la Portrait o.Ä. reichen.
    Seit wann ist begrenzt verfügbares "Volumen für die Lautsprecher" eine Grundvoraussetzung für hochwertige Tonwiedergabe?
    Natuerlich gibt es Sachzwänge, die die Frage nach dem besten Kompromiss aufkommen lassen, aber das war nicht der Ausgangspunkt dieses Threads.

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  • aurelian
    antwortet
    Vor allem geht der (meiner Meinung unter 30 Hz völlig unnötige) ggf. große Hub auch zu Lasten der erzielbaren Lautstärke und zu Lasten der Klangqualität, weil durch den großen Hub auch in den Bereichen darüber Klirr produziert wird. Daher gilt bei mir (es kann ja jeder machen wie er glaubt, ist mir egal) unter 30 Hz Rübe ab, egal ob mit meinen 12"ern oder den künftigen 18"ern.
    Für Subsonic-Fetischisten wäre ja immer noch der Rüttelstuhl eine Alternative

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  • ropf
    antwortet
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    ^
    Woher ruehrt der Wunsch "die tiefsten Bestandteile des Quellmaterials nicht oder nur mit reduziertem Pegel" wiederzugeben?
    Das ist kein Wunsch, sondern leider eine Notwendigkeit, die sich aus dem begrenzten verfügbaren Volumen für die Lautsprecher ergibt. Es wird nur für einige Miniboxen a la Portrait o.Ä. reichen.

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  • kmm
    antwortet
    ^
    in den meisten Fällen wird man wirtschaftliche, zwischenmenschliche und know-how
    bezogene "Zwänge" nicht ignorieren.

    mfgm

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  • markus7
    antwortet
    ^
    Woher ruehrt der Wunsch "die tiefsten Bestandteile des Quellmaterials nicht oder nur mit reduziertem Pegel" wiederzugeben?

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