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Wie tief muss ein Lautsprecher spielen?

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von horr Beitrag anzeigen
    arkus
    mit welchen Lautsprecher hörst Du denn die Welten unterschied, wenn man fragen darf?

    MFG

    Christoph
    Derzeit habe ich einen Sub im Nahfeld am Laufen. Der kann den Unterschied deutlich machen.

    Wie in Post #2 bereits beschrieben kennen vermutlich die Wenigsten den Unterschied, weil sie ihn noch nie gehoert haben. Ja, nicht hoeren koennen, weil es der Raum verhindert. Denke 'mal Timos Raum ist ein Paradebeispiel dafuer. Vielleicht praesentiert er ja irgendwann einmal Messungen, die mich Luegen strafen. Haette ich nichts dagegen. Bis dahin ist's aber offensichtlich noch ein sehr weiter Weg.
    Zuletzt geändert von markus7; 11.04.2014, 10:05.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    eine meiner Stärken als Entwicklungsleiter eines TIER 1 ist es mit Diskussionen aufzuhören wenn sie nichts mehr bringen, ...
    Dann scheint diese ja etwas zu bringen.

    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    aber jetzt mal im Ernst, was möchtest du uns zeigen, ... zunächst mal was positives, du hast viel Fachkompetenz in Sachen, wo finde ich welche Fachliteratur.
    Was mir fehlt ist der Weg in die Realität
    Der fehlt Dir ganz offensichtlich. Ich habe schon zig PRAXIS-Vorschlaege gebracht. Du gehst auf keinen einzigen ein. Probierst nichts aus was ueber Deinen Horizont hinaus geht. Nimmst nicht einmal das Angebot von Axel an. Da haettest Du endlich 'mal 'was ueber akustische Messungen lernen koennen.

    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    - so schlimm wie es klingt, hast du diese Titel von denen du hier postst auch tatsächlich mal mit den Ohren gehört, ...
    Ja klar. Musik ist zum Anhoeren da. Die Files wurden (nicht ganz) exklusiv fuer Dich im Sonic Visualiser angeschaut. Zuerst kam die Hörerfahrung, dann die Ermittlung der Ursache. Und die ist nun mal der Frequenzgang 'runter auf 20Hz. Kann ich Dir hier auf meinem Sofa gerne PRAKTISCH demonstrieren.

    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    ich habe es gestern Abend gemacht, ... und ja, da sind diese Frequenzen drauf, mit Subsonic diese Frequenzen rausgefiltert höre ICH keinen Unterschied. Ich maße mir an eine sehr gute Hörerfahrung mitzubringen. Ich hatte gesten die DCX auf 35 Hz und 48dB/Okt eingestellt und siehe da, der Titel klingt absolut gleich, und die Membran macht geschätzt nur noch den halben Hub.
    Weshalb das nichts bringt habe ich in den Eingangsposts erläutert. Du hast keine Ahnung wie sich Dein Lautsprecher-Raum-Filter verhält oder hast Du zwischenzeitlich 'mal gemessen? Mit Messen meine ich aussagekraeftige akustische Messungen (auch im Zeitbereich) und nicht nur grobe Richtwertanzeige mit Deinem SPL-Meter.

    Ausserdem warte ich immer noch auf eine Antwort wie Du 'mal eben 1000 Titel auf ihren Frequenzinhalt untersucht haben willst.

    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    Keine weitere Diskussion.
    Gruß Timo
    Ich befuerchte dies bleibt wieder nur eine inhaltsleere Floskel.

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  • horr
    antwortet
    Kann nicht sein, Timo.
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    Zwischen einem Lautsprecher (und Raum), der bis echte 40Hz, echte 30Hz und echte 20Hz geht liegen Welten.
    Markus
    mit welchen Lautsprecher hörst Du denn die Welten unterschied, wenn man fragen darf?

    MFG

    Christoph

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  • markus7
    antwortet
    Hier eine kleine Animation von Warnes, "Way down deep", ungefiltert, 48dB-Hochpass bei 20Hz und bei 30Hz:



    (Sorry fuer die schlechte Qualitaet, aber es sind nur max. 100kB Dateigroesse erlaubt)

    Von wegen "nix druff"...

    Jetzt gaebe es noch den Einwand von krabat (wo ist der eigentlich abgeblieben?), dass unser Gehoer zu tiefen Frequenzen immer unempfindlicher wird. Das ist richtig, aber aendert nichts an der Tatsache, dass wir diese Frequenzen wahrnehmen, wenn sie denn ueber einem bestimmten Level liegen. Und wie gesagt, unser Gehoer hoert Klangobjekte und nicht einzelne Frequenzen, sprich: Klang wird nicht nur durch eine einzelne Frequenz definiert, sondern durch alle zum Klangobjekt gehoerenden Frequenzanteile.

    Zur Vollstaendigkeit hier die Hoerschwellen fuer tieffrequente Schallanteile (Watanabe/Moller):

    Angehängte Dateien

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  • Timo
    antwortet
    von mir selbst gelöscht, ich entschuldige mich hiermit
    Zuletzt geändert von Timo; 11.04.2014, 10:58.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    sorry, du hast doch echt was an der erbse, ... so kann man sich selbst auch anlügen

    gruß timo
    Sachliche Diskussion scheint nicht zu Deinen Staerken zu gehoeren.

    Ich kenne das so, dass man Behauptungen mit Argumenten untermauern muss. Habe ich in Post #1 getan. Brauchst Du Hilfe bei der Interpretation der Spectrogramme?
    Wo sind Deine stichhaltigen Argumente?

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von Timo Beitrag anzeigen
    Ich habe heute gut 1000 Titel durchforstet keine 10 hatten diese Frequenzen unter 25 Hz. Hauptsächlich Yello, da habe ich alle. Und rund 7-8 Titel von den 100 nutzen die terzbänder 31 und 25.
    Wie hast Du das denn analysiert?

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  • Timo
    antwortet
    von mir selbst gelöscht, ich entschuldige mich hiermit
    Zuletzt geändert von Timo; 11.04.2014, 10:58.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Ich sehe keinen Widerspruch, denn ich habe geschrieben, dass sich bei 95% der Musik unter 30 Hz nichts abspielt. Wir können jetzt von mir aus darüber streiten, ob es vielleicht 90% sind oder 97% und wie es für natürliche Instrumente aussieht (einige wenige Orgelaufnahmen bis unter 20 Hz gibt es und die habe ich erwähnt).
    Ich sehe auch einen prinzipiellen Umterschied, ob man Musik hören will, oder den Saurier beim Fernsehen durchs Zimmer trampeln lassen will.
    Ich habe nur 3 Beispiele gezeigt, das macht 100% Gegenbeispiele.
    Du kannst das ja gerne selber testen. Den Sonic Visualiser gibt's gratis:
    http://www.sonicvisualiser.org

    Zitat von aurelian Beitrag anzeigen
    Wenn nun Musik unter 30 Hz so wichtig ist, frage ich mich, warum fast niemand Chassis von 18 oder 21" verwendet (24" gibts im übrigen auch noch) oder so schwere Trümmer wie den 18"er Dayton RSS.... mit 1/2kg bewegter Masse, der schön tief kommt.
    Post #2 oder auch ganz einfach Unkenntnis.
    Wichtig ist ein flacher Frequenzgang und kurzes Ausschwingen. Das erreicht man nicht mit einem einzelnen grossen Treiber: http://www.aes.org/e-lib/download.cf...80&name=harman

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  • Rudolf
    antwortet
    Es scheint nicht jeder mitbekommen zu haben, dass es bei der unteren Grenzfrequenz eines Lautsprechers nicht so sehr um die Wiedergabe tiefster (Sinus-)Töne geht, sondern um die Steilheit von Impulsen. Also um Knackigkeit, Attacke oder wie man es sonst nennen mag. Leider kann ich das nicht an einem einzelnen Impuls demonstrieren, weil ich das nicht visualisieren kann. Ich nehme stattdessen eine Impulsfolge. Sie wird erzeugt durch eine 20 Hz-Grundschwingung und deren Harmonische in bestimmter Stärke und Phasenlage:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: impulse_1.gif
Ansichten: 1
Größe: 18,9 KB
ID: 624417

    Anschließend nehme ich nur die 20 Hz-Grundschwingung raus, weil diese z.B. vom Lautsprechersystem nicht mehr übertragen wird. Die Harmonischen bleiben wie vorher:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: impulse_2.gif
Ansichten: 1
Größe: 17,9 KB
ID: 624418

    Man sieht in etwa, was an der Impulsflanke verloren geht, wenn die unterste Oktave fehlt.

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  • Timo
    antwortet
    von mir selbst gelöscht, ich entschuldige mich hiermit
    Zuletzt geändert von Timo; 11.04.2014, 10:58. Grund: Das Rechtschreibprogramm hat aus Yello yellow gemacht

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  • aurelian
    antwortet
    Ich sehe keinen Widerspruch, denn ich habe geschrieben, dass sich bei 95% der Musik unter 30 Hz nichts abspielt. Wir können jetzt von mir aus darüber streiten, ob es vielleicht 90% sind oder 97% und wie es für natürliche Instrumente aussieht (einige wenige Orgelaufnahmen bis unter 20 Hz gibt es und die habe ich erwähnt).
    Ich sehe auch einen prinzipiellen Umterschied, ob man Musik hören will, oder den Saurier beim Fernsehen durchs Zimmer trampeln lassen will.

    Wenn nun Musik unter 30 Hz so wichtig ist, frage ich mich, warum fast niemand Chassis von 18 oder 21" verwendet (24" gibts im übrigen auch noch) oder so schwere Trümmer wie den 18"er Dayton RSS.... mit 1/2kg bewegter Masse, der schön tief kommt.

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von Rudolf Beitrag anzeigen
    Geht es dabei um mehr Tiefgang, also 20 Hz als tieferen Ton? Oder geht es eher um höhere Autorität, Wucht und Attacke im Anschlag?
    Hi Rudolf,

    "Autorität, Wucht und Attacke", ja. Tonhoehenwahrnehmung bei 20Hz halte ich fuer ein Gerücht. Bei mir setzt das ungefaehr ab 30Hz aus.

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  • Rudolf
    antwortet
    Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
    3dB mehr oder weniger bei 20Hz sind allerdings deutlich hoerbar. Auch und gerade bei Musik. Das macht den Unterschied zwischen glaubwuerdigen Drums und Waeschetrommel.
    Geht es dabei um mehr Tiefgang, also 20 Hz als tieferen Ton? Oder geht es eher um höhere Autorität, Wucht und Attacke im Anschlag?

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  • markus7
    antwortet
    Zitat von Hiege Beitrag anzeigen
    Ich stimme dem zu, ich hatte mir mal vor langer zeit sinustöne angehört,
    und ich war zu der Erkenntnis gekommen das man das besser Fühlt als hört.
    Denke nicht das die wiedergabe solcher Tiefen Frequenzen,
    für das Musikhörern von großen belang ist.
    Die Wiedergabe herunter bis auf 20Hz ist wuenschenswert, aber wie bereits eingangs erwaehnt fuer die meisten hier unerreichbar - tragischer Weise durch selbst aufgesetzte Scheuklappen.

    Zitat von Hiege Beitrag anzeigen
    Zuviel kann natürlich schon stören wer will schon undefinierbares Brummeln zuviel.

    20Hz sind kein Klang das ist eher ne undefinierbare Luftunruhe....
    Genau das ist der Unterschied zwischen guter und schlechter Wiedergabe. Musik ist "definiertes Brummeln", der Raum macht daraus meist "undefinierbares Brummeln".
    Hoer' Dir 'mal die Sinusbursts an, die ich im Thread von der beleidigten Leberwurst gepostet habe.

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