Schön, dass auch Du jetzt entdeckt hast, wie der Franssen-Effekt abseits vom Marketing-Geplärre das Funktionieren von Stereo bestätigt.
da haben wir uns vorher aber immer ganz missverstanden. wozu so ein Franssen effekt nocht gut ist.
ich habe speziell für dich einen anschlag auf dein hifi gewissen in petto.
höre doch einmal nicht stereo, sondern beachte mit aller aufmerksamkeit die alternative sinneswahrnehmung "zwei lautsprcher im raum". das kann man üben, und schließlich erfolgreich sein.
höre doch einmal nicht stereo, sondern beachte mit aller aufmerksamkeit die alternative sinneswahrnehmung "zwei lautsprcher im raum". das kann man üben, und schließlich erfolgreich sein.
Naja ist das nicht genauso subjektive Einbildung ?
Zumal es noch darum geht, sein hobby zu verschlechtern.
Naja ist das nicht genauso subjektive Einbildung ?
Zumal es noch darum geht, sein hobby zu verschlechtern.
ganz einfach - angenommen mit übermenschlicher konzentration ist die einbildung == wahrnehmung möglich, dass das stereoklangbild falsch ist: man hört die boxen einzeln.
dann spricht doch einiges dafür, dass auch die gegenteilige wahrnehmung, dass das stereoklangbild richtig ist: man hört phantomschallquellen, ein produkt der konzentration ist. oder doch so etwas wie "selektive wahrnehmung" wegen einer "vorgefassten erwartungshaltung".
ich hab ja gar nichts gegen stereo! ich will nur zum ausdruck bringen, stereo passiert nicht automatisch. wenn der trick mal nicht funktioniert, muss das nicht notwendigerweise an der anlage liegen. stereo unterliegt sehr vielen, prinzipbedingt nicht zu beseitigenden störfaktoren. mal richtet sich die aufmerksamkeit auf diese, man ist ja doch nur ein mensch. manchmal gewinnt der realitätssinn.
wenn man das weiss, bewertet man den haufen "forderungen für optimale stereowiedergabe" vieleicht doch etwas entspannter ... manche kollegen scheinen einen gewissen dogmatismus in dieser hinsicht vor sich her zu tragen. als müsste man nur total optimieren, und dann wäre die illusion ein unausweichlicher effekt. diese kollegen unterschätzen die intelligenz der menschlichen gehörs.
man kann nur immer wieder dafür werben, selbst einmal aufnahmen in stereo anzufertigen, und dafür auch mal kompliziertere mikrophonanordnungen zu benutzen, als ein vorgefertigtes stereomikrophon ...
mal ganz im Ernst, warum machst Du das Alles so kompliziert?
Wenn Boxen gebaut werden, oder Filme gedreht oder meinetwegen Essen gekocht wird; wenn es einem gefällt, muß man dann Alles zerreden?
Wenn einem der Klang der Boxen gefällt, ist es doch ok und das Ziel erreicht.....
Wenn man nach dem Fim sagt " der Film war geil", dann ist es doch egal, ob er irgendwie realitätsnah ist oder nicht,
wenn das Essen geschmeckt hat, machst Du Dir da gedanken, ob biologisch-dynamisch angebaute Zutaten verwendet wurden?
Ich überlege die ganze Zeit, wie das mit dem Sex bei Dir abläuft; ob Du den einfach geniessen kannst oder ob Du erstmal Stundenlang über die psychischen/physischen Prozesse philosophierst, bis die Lust vergangen ist......
Ich geniesse gerade das Klavierkonzert No1 von Tschaikowsky: gespielt von Horowitz... Monoaufnahme aus den 50gern, schlechte Qualität, Horowitz verhaut sich beim Schlußakkord total, aber von allen Interpretationen die emotionalste, die ich kenne.....
Man muß halt geniessen können, dann kann man auch mal schweigen
"selektive wahrnehmung" wegen einer "vorgefassten erwartungshaltung".
Es ließe sich sogar relativ leicht durch ein Experiment klarstellen was Sache ist:
Hinter einem Vorhang ein Paar Lautsprecher. Geeignete (Kasperle) CT Köchelverzeichnis 269, nä CD
einlegen und ein Kleinkind fragen: "wo isch denn der Kaschperle?"
Mehr braucht's nicht, höchstens noch ein paar Kleinkinder wegen
der Zufälligkeiten & der "Wissenschaft" und etwas Zeit, Kinder sollen
die CD doch zu Ende hören dürfen. Nicht daß es Ärger mit "Kinderarbeit" gibt.
mfgm
so dicht wie beim Urknall kommen wir nicht mehr zusammen
Ich überlege die ganze Zeit, wie das mit dem Sex bei Dir abläuft ...
das kann ich dir sagen:
... geht dich aber nichts an.
ich sehe die stoßrichtung anders herum. nicht dass Horowitz' mono irgendeinen schaykowski emotionalisieren würde, stereo jedoch James Last.
was ich gewollt habe ist offenbar nicht zur bedeutung gelangt. dass das hobby eben weniger verkrampft wird mit ellenlangen gehörphysiologischen betrachtungen zu stereo, bündelung () und und und audio engeneering society zitaten und Zwickers forschungen zur präzedenz der präzision von phantomschallquellen unter besonderer berücksichtigung der lokalisierung von räumlichkeit im hallradius - aber immer schön still sitzen - in der mitte!
ich frag' nur deshalb, weil mir diese verrückt naive gier nach dem optimal aufstößt. dein vorwurf geht also komplett an die falsche adresse. er könnte dem nachbarn gegenüber gelten.
zu kmm seinem kasperle mit kindern - so nicht.
pppps: kennt jemand seriöse forschung zum thema "wie stabil ist ein differenziertes scharfes stereoklangbild nach gewöhnung des hörers an lautsprecher/raumeffekte und nachlassender begeisterung?"
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