Kleiner 2-Weger: W100S BR oder W130S GHP ?

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  • Jobsti
    antwortet
    Jup, ab grob 50kHz fällt es langsam ab, aber wie man oben lesen kann,
    liegt Rmin sogar bei 100kHz noch immer oberhalb 5 Ohm.
    Somit sehe ich da absolut keine Probleme.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Bei irgend einer sehr hohen Frequenz wird der Impedanzverlauf dann gleichmäßig abfallen (fast rein kapazitiv sein, fast 90° Phasendrehung haben) wegen des 0,33µF-Kondensators, einzig der ESR des 8,2µF-Elkos wirkt noch dämpfend, bis dann bei noch höherer Frequenz ESL vom selben Elko schlimmeres verhindert. Also mit etwas Glück läuft noch jeder gescheite Verstärker stabil. Ein kleiner Angstwiderstand von 2,2 Ohm in Reihe zum 0,33µF genügt und jede Furcht vor Selbsterregung oder Stromclipping im Hochtonbereich ist unnötig.

    Viele Verstärker haben von sich aus kleine Angstnetzwerke an ihren Ausgängen. Ein RL-Glied isoliert den Ausgang von der Kabelkapazität und ein RC-Glied reduziert den Stromflusswinkel bei induktiver Belastung. So kommt es selbst bei sehr schrägen Boxen nicht zu unerklärlichem Pfeifen, extremer Überhitzung oder was sonst noch alles passiert, wenn Selbsterregung auftritt.

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  • Jobsti
    antwortet
    Auf Seite 1 wurde die Mango angesprochen, Pläne und MEssungen dazu hier.
    Geht um C1, der Cap parallel zu L1, im LP.



    Von mir noch ein weiteres Zitat, da was falsch verstanden wurde
    Zitat von Jobsti
    Das hast das oben falsch verstanden, natürlich rutscht Rmin der gesamten Box (volle Weiche + beide Chassis),
    nicht unterhalb 5,6 Ohm => 7 Ohm Box. (4 Ohm war geplant)
    Erst oberhalb 100kHz sinkt es auf genau 5 Ohm (laut Simulation), messen lässt Limp "nur" bis 50kHz zu.

    Ich hätte wohl "gesamter Impedanzverlauf" schreiben sollen.

    Würde die Impedanz an irgend einer Stelle einbrechen, würde ich nicht so dumm fragen, dann wäre mir das ganze klar ;-)

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  • Frankynstone
    antwortet
    Was für'n Ding? Wenn ich wüsste, über welche Kondensatoren (Weichenschaltung) wir gerade reden, könnte ich das mit dem Verstärkerklang und Clipping sicher rasch aufklären.

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  • Jobsti
    antwortet
    Sou, wir diskutieren das gerade woanders weiter,

    da euch das sicher auch interessiert, hier der aktuelle Stand:

    Zitat von Jürgen
    Das schafft einen unnötig (weil nicht durch Widerstände abgedämpfte) Belastung des Verstärkers. Klanglich dürfte das bei hoher Aussteuerung evtl. Clipping der Endstufe hervorrufen - was bekanntlich nicht besonder lecker "klingt". Zusätzlich sehe ich für sehr "straighte" Amp-Schaltungskonzepte (also eher im High-End-puristischen Bereich angesiedelt) eine stark erhöhte Gefahr für Verstärker-Eigenschwingungen.
    Zitat von Jobsti
    Kann mich da mit dem "frühzeitigen CLipping" bitte wer genauer aufklären, warum und wieso?
    Bzw. ein Anhaltspunkt würde mir reichen.
    Der gesamte Impedanzverlauf der Kiste fällt ja nicht wirklich tief (Rmin), bzw. hebt der Cap in diesem Fall die Imp sogar an!
    Und der Amp sollte doch zudem auch nur die Gesamtimpedanz der ganzen Kiste sehen,
    auch wenn's laut Theorie einen Kurzen geben würde bei hohen Frequenzen (in diesem Fall >20 kHz = 1 Ohm) da als erstes ein C zwischen +- sitzt,
    aber wir haben ja immernoch den Rest der Schaltung samt dem Chassis.
    Die Impedanz sinkt aber erst oberhalb 100kHz auf unter 5 Ohm, was uns nicht jucken sollte.

    Laut meiner flott gemachten Simulation, wirkt sich der Widerstand vor dem C erst ab ~20kHz aus.
    Zuletzt geändert von Jobsti; 15.07.2014, 15:23.

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  • Jobsti
    antwortet
    Na, vielleicht hat ja noch wer anders zu dem Thema "Verstärkerklang" was zu sagen.



    Zwecks geschäftsschädigend, sehe ich das nicht ganz so kritisch,
    zumal das ein kostenfrei bereitgestellter Bausatz ist,
    welcher aus "Spaß an der Freude" entand ;-)
    Jeder hat seine Meinung, dennoch finde ich sowas leicht "frech"
    wenn man die Kiste nicht kennt und sie kein kompletter Fehltritt ist.

    Jeder der etwas Erfahrung am Buckel hat, weiß, das die beste Theorie nix ohne die Praxis nützt.

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  • jhohm
    antwortet
    Hallo Jobsti,

    leider wirst Du auf eine Antwort (hoffentlich!) lange warten müssen, weil der krabat hier gechanncelt wurde.

    Andererseits würde ich auf krabats geschwurbel auch nichts geben, auch wenn es schon geschäftsschädigebt ist, was er macht...

    Im Hifi-Forum treibt er aber wieder sein unwesen, ich hoffe, nicht mehr lange.

    Gruß Jörn

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  • Jobsti
    antwortet
    Zitat von krabat
    vor dem tt liegen zwei kondensatoren in serie auf masse => kurzschluss im hochfrequenzbereich! sowas erzeugt "verstärkerklang" ganz abgeshen davon, dass das sonst nun nichts tut
    Ich wünsche bitte Aufklärung über "Verstärkerklang".
    Normal soll ein Verstärker nicht "klingen", und wenn, dann natürlich extrem viel weniger als die Box Itself,
    und ein einzelnes Bauteil soll dafür nun sorgen, dass die Box nach "Verstärker" klingt?!

    Klar, der Cap zieht die Impedanz vom Hochtöner, ganz obenrum herunter,
    sorgt beim TMT aber für einen steileren Rolloff, zieht vor allem
    aber die Resos der Pappe oberhalb der XO heraus.

    Solange der Cap recht klein ausfällt, passt das klanglich.
    Wird er zu groß, "schiebt" es obenrum wieder zu viel herein
    und drück die Impedanz im HF zu sehr.

    Klar könnte man das auch anders lösen, z.B. per Sperrkreis (oder steilerem Filter),
    was die Weiche solch einer günstigen und kleinen Box aber unnötig groß, komplizierter und teurer macht.
    Ob (und wie viel) es klanglich dann besser klingt, sei mal dahin gestellt.


    Ebenso frage ich mich, wie man von einer Box abraten kann, ohne diese gehört zu haben? (Komplette Fehlschläge mal außen vor)
    Anm.: Trotz 4 Ohm Chassis haben wir hier eine 7 Ohm Box (Min: 5,60Ohm @223Hz)
    Damit sollte kein normaler Verstärker Probleme haben.

    Auch will ich nochmals anmerken, das man BR und CB bauen kann, somit bedarf es wenig Diskussion des 100Hz Buckels, der nicht schön aussieht, klanglich aber die Box erwachsen klingen lässt; und in CB komplett verschwindet (was ich empfehle)


    Wird der Tieftöner nur aufgesetzt, rückt sein Schallentstehungsort nach vorne und die Phase auf Achse stimmt.
    Wird er ja auch, wie im Link zu sehen

    Wie schon bei der Easter:
    Gibt es mehrere Bausätze mit identischen Chassis, kann man vorher sehr schlecht beurteilen, welcher der Beste ist.
    Hier entscheidet absolut das eigene Ohr + subjektiver Klanggeschmack,
    außer es sticht irgendwas besonderes heraus für eine bestimmten Zweck, somit kann man diese evtl. eher für was Bestimmtes empfehlen.


    Gerade bei Visaton-Chassis sehe ich das Problem darin,
    dass hier oft mit Boxsim nachsimuliert wird,
    was leider nicht immer der Praxis entspricht. (Vor allem, wenn die Chassisdaten nicht [mehr] passen)
    Zuletzt geändert von Jobsti; 13.07.2014, 11:54.

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  • tuningpaul77
    antwortet
    Hallo Frank,

    ja hab ich, siehe Galerie der Projekte.

    Gruß Paul

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  • Frankynstone
    antwortet
    Hallo Paul, hast du inzwischen was gebastelt?
    Gruß, Frank

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  • tuningpaul77
    antwortet
    Danke für die Info, der Preis ist verlockend, ich tendiere jedoch aufgrund des geringeren Volumelbedarfs zum W100s.

    Gruß Paul

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  • Frankynstone
    antwortet
    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=25932 falls Bedarf entsteht.

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von krabat
    ...
    (also anbei mit restwiderstand elko ~0.7ohm und auch mit kabel/verstärkerinnen-widerstand - die gesamtkonstruktion sollte recht harmlos auf änderungen dieser werte reagieren, nur "null" ist eben ganz verkehrt) ...
    die widerstände 0.5 ohm und 0.7ohm nicht einbauen! die sind nur drin, weil boxsim keinen innenwiderstand für verstärker und kondensatoren kennt, die stecken heimlich in diesen komponenten drin, und sollen in der weiche berücksichtigt werden. notwendig ist das, das ändert schon einges! am besten hier nochmal nachfragen.

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  • krabat
    Ein Gast antwortete
    Zitat von tuningpaul77
    Hab mir mal die Simu angeschaut, ...
    anbei merci wieder etwas verkompliziert. vor allem reflex auf 45hz verschoben. hochtöner aussermittig (spiegelbildlich aufbauen), ich glaube zwei zusätzliche bauteile ... keine "fasen" an den gehäusekanten. mir war die vereinfachte version zu "mittig".

    auch wenn jetzt 45hz für mehr pegelfestigkeit sorgen und ein hochpasskondensator verbaut ist ... ups, der hat ja restwiderstand ...

    (also anbei mit restwiderstand elko ~0.7ohm und auch mit kabel/verstärkerinnen-widerstand - die gesamtkonstruktion sollte recht harmlos auf änderungen dieser werte reagieren, nur "null" ist eben ganz verkehrt)

    die pegelfestigkeit ist völlig ungenügend, aber für eine box dieser größe sehr gut ;-) der pegel im bass kippt gerade da ab, wo sich wegen der geringen hörbarkeit von tiefsttönen eine wiedergabe mit so kleinen dingern eh nicht lohnt. der 100hz-buckel wird vom raum verschluckt, wenn die box auf ständern steht. im regal wird es eh zuviel grundton, aber auch wieder: bei der größe und den damit erzielbaren lautstärken ist das gar nicht mal unangenehm.
    Angehängte Dateien

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  • tuningpaul77
    antwortet
    Zitat von Frankynstone
    Wenn W100S genügt, würde ich einfach mal die Merci bauen, eventuell etwas höher und Bassreflex nach vorne oben verlegen.

    Noch ein Vorschlag zum Thema Merci-Weiche im Anhang. Krabat, du kannst ja mal bei 100Hz bisserl speren oder saugen, um das Ergebnis weiter zu optimieren.

    Update: Man kann auch Bassreflex mit Hochpasskondensator bauen! Für meinen Geschmack sieht die Simulation sehr, sehr passabel aus.
    Hab mir mal die Simu angeschaut, sieht nicht schlecht aus, das wäre schon mal ein Ansatz, danke!
    Die Weiche der Original Merci ist mir etwas zu umfangreich. Der Vorteilist jedoch, dass sie gemessen ist.

    Hab auch noch W130s GHP und W100s BR in Boxsim verglichen und tendiere mehr zu W100s in Br, ist zumindest laut Boxsim untenrum etwas Pegelfester.

    Gruß Paul

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