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  • Frankynstone
    antwortet
    Ein Saugkreis alleine macht noch keinen Frühling. Es handelt sich jedenfalls um eine elektrische Schaltung.

    Zu den Begriffen:

    Sperrkreis ist eine Parallelschaltung aus Spule, Kondensator und Widerstand. Durch diese Konstruktion gehen hohe Frequenzen durch (sie benutzen den Kondensator), tiefe Frequenzen auch (sie benutzen die Spule) aber mittlere Frequenzen nicht. Wo diese Mitte ist, bestimmt gewissermaßen das Produkt aus den Werten von Spule und Kondensator, je größer es ist, desto tiefer die Frequenz. Der Widerstand sorgt dafür, dass ein Teil der Mitten doch passieren kann.

    Ein Saugkreis ist eine Reihenschaltung aus Spule, Kondensator und Widerstand. Mittlere Frequenzen können ihn ungehindert passieren. Hohe Frequenzen werden von der Spule aufgehalten, tiefe vom Kondensator. Will man die Mitten auch ein Bisschen am Passieren behindern, sorgt der Widerstand dafür.

    Zur Verwendung:

    Ein Sperrkreis in Reihe zum Lautsprecher senkt einen bestimmten Frequenzbereich ab, in dem er sonst zu laut wäre.

    Ein Saugkreis parallel zum Lautsprecher reduziert seine Impedanz, wo sie sonst zu hoch wäre (heute selten benötigt). Der Saugkreis alleine beeinflusst nicht den Klang.

    Ein Saugkreis hinter der Frequenzweiche parallel zum Chassis kann gezielt einen schmalen Frequenzbereich absenken, z. B. um nervige Hochtöner zu entschärfen.

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  • klaasklever
    antwortet
    Zitat von Hiege
    Wie schon gesagt bei Bassreflex der FRS8M weil er sich von den Parametern dazu besser eignet,
    dann aber mit Kleinem Saugkreis. sonst geschlossen FRS8
    ich traue mir die sache mit dem bassreflex-prinzip nicht so richtig zu (daher erstmal experiment mit sperrholz). wenn ich bei der gehäusegröße grundsätzlich nenneswerte unterschiede spüren sollte, packt es mich bestimmt und ich hole mir die 8M und die normalen 8er kommen dann in gehäuse fürs schlafzimmer, wo kleine 35-euro-billig pioneers die ohren quälen.

    kleiner saugkreis meint sicher, kleiner durchmesser des bassreflexrohrs? falls nicht, bitte bescheid geben

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  • Hiege
    antwortet
    Wie schon gesagt bei Bassreflex der FRS8M weil er sich von den Parametern dazu besser eignet,
    dann aber mit Kleinem Saugkreis. sonst geschlossen FRS8

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  • klaasklever
    antwortet
    Danke für die vielen Anregungen! Ich könnte ja auch einfach mit einer Sperrholz-Rückwand und Bassreflexrohr experimentieren (ich gehe davon aus, dass hinten der typische Fall ist?). Ich werde wohl die normalen Visatons FRS 8-4 nehmen und den AMP2.2 LN. Sehr hohe Pegel will man aus so einem kleinen Gerät ja nicht herausholen.
    Als Dämmmaterial würde ich die Polyesterfasermatten von Visaton nehmen.

    Sind hier eigentlich auch Fragen zu Bauteilen angebracht? Z.B., ob ich einfach einen Spannungswandler 12V auf 5V nehmen und einlöten kann zum Handyladen. Wenn es sowas fertig gibt, evtl. aus Custom-Shop? PC-Netzteil mit seinen einzelnen Schienen ist mir zu heikel. Und wie ein Tiefentladeschutz aussehen würde (Bauteil kaufen und einbauen? Schaltpläne überfordern mich leider).

    Limits bei der Phone-Lautstärke gibt es nicht, habe ein Custom-ROM auf allen Androiden. Wäre zur Not auch ein Equalizer drin.

    Gruß, kk

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  • Frankynstone
    antwortet
    So ein Phone hat aufgrund seiner Batteriespannung keine große Ausgangsspannung, mehr als 1V schafft es nicht. Für die üblichen K(n)opfhörer reichen ja schon im Bereich von 100mV und wegen Gehörschutz kommt auch nicht wesentlich mehr raus, vermute ich mal, keine Ahnung. Das Verstärkermodul sollte also mit relativ wenig Eingangsspannung voll aussteuerbar sein oder zumindest regelbare Empfindlichkeit aufweisen.

    Es gibt ja tonnenweise kleine Verstärker und Module und Bausätze, sogar mit Klangregler.

    FRS8-4 würde ich in je 1...3 Liter Bassreflex verbauen, Sperrkreis muss keiner davor, klingt echt verblüffend. Als Bassreflexrohr reicht ein Papprohr (z. B. von Frischhaltefolierolle).

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  • derjan
    antwortet
    Den Amp 2.2 (ohne LN) habe ich nicht getestet und kann daher nichts verlässliches dazu sagen. Der um 19 dB bessere Signal-Rausch-Abstand ist aber meiner Ansicht nach erheblich mehr Wert als die paar Milliwatt mehr Ausgangsleistung.

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  • klaasklever
    antwortet
    Zitat von phil
    ich kenne den bauvorschlag ja nicht, aber mir leuchtet nicht ein, warum man zwei lautsprecher verbauen muss. wenn man nur einen frs8 nimmt, hat der im gleichen gehäuse gleich doppelt so viel volumen und damit auch noch ein bisschen mehr bass.
    Also Stereo ist Pflicht, es wird eine Art kleiner Ghettoblaster. Daher möchte ich lieber ein größeres Gehäuse und somit mehr Luft für beide Lautsprecher.

    @derjan: Ist der Amp2.2 LN also die empfehlenswertere Version oder merke ich den Rauschabstand eh nicht? Kopfhörer werde ich an die Box niemals anschließen.
    Die Eingangsspannung fiel mir auch auf, ich konnte mit der Differenz aber nichts anfangen. Danke also für die Aufklärung!

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  • phil
    antwortet
    ich kenne den bauvorschlag ja nicht, aber mir leuchtet nicht ein, warum man zwei lautsprecher verbauen muss. wenn man nur einen frs8 nimmt, hat der im gleichen gehäuse gleich doppelt so viel volumen und damit auch noch ein bisschen mehr bass.

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  • derjan
    antwortet
    Der FRS8M ist eher ein Mittelhochtöner. Durch den stärkeren Antrieb (Magnet) ist der Wirkungsgrad im Vergleich zum normalen FRS8 im Mittel- und Hochton etwas besser. Wenn ich mich recht entsinne entstand er damals aus dem Wunsch, einen Mitteltöner mit den Qualitäten des FRS8 zu haben, der aber auch in größeren Boxen einsetzbar ist... für diesen Zweck war der normale FRS8 einfach zu leise.

    Der Amp 2.2 LN ist eine Version, die auf etwas Maximalleistung verzichtet, dafür aber einen um 19dB besseren Signal-Rausch-Abstand hat. In den technischen Daten fällt auch auf, dass die Eingangsspannung für Vollaussteuerung beim LN mehr als zehnmal so hoch ist wie beim normalen Amp2.2... hallo Admin, ist das ein Fehler? 60 zu 700 mV sind ja schon ein massiver Unterschied.

    Der Amp 2.2 LN macht mit den FRS8 übrigens einen bemerkenswerten Pegel. Was mich am meisten überrascht hat, war, dass der Klang auch auf Rechtsanschlag des Lautstärkereglers immernoch sehr klar und relativ unverzerrt ist. Das Galaxy S ist dabei dauerhaft auf Maximallautstärke eingestellt.

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  • klaasklever
    antwortet
    ...der FRS8M hat aber sicher wieder eine andere Charakteristik? Leider sagen mir die anderen Spezifika immer nicht viel (Magnetantrieb) - er scheint pegelfester zu sein?

    Ähnlich es ist es auch beim Amp2.2 - den gibt es in einer LN-Version, aber ich verstehen den Unterschied nicht (die Visaton-Webseiten sagen dazu auch nichts).

    Und: Die Idee mit dem Testen gefällt mir sehr gut, mit Sperrholz scheint es sinnvoll, auch ohne Bassreflex-Experimente.

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  • derjan
    antwortet
    Zitat von boeserody
    Zur Not, kannst du auch ein Pappgehäuse nehmen. Einen alten Karton.
    Bitte, bitte nicht. Ein Pappkarton resoniert was das Zeug hält. Das Ergebnis hätte nicht viel mit dem FRS8 in einer Holzbox zu tun.

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  • albondiga
    antwortet
    wer BR will sollte lieber FRS8M nehmen.

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  • boeserody
    antwortet
    BR möglich

    Ich habe den FRS8 u.a in einen ca 3l gehäuse mir BR am laufen. Ich würde behaupten, für die Zwecke ist es ausreichend.

    Es gibt einige Bauforschläge für den FRS8 im BR gehäuse um die 2 - 3 Liter.

    Zur Not, kannst du auch ein Pappgehäuse nehmen. Einen alten Karton. Als BR-Rohr eine alte Klorolle. So kannst du relativ einfach schuen, ob dir der Klang gefällt. Du kannst den FRS direkt, ohne Weichenbauteile anschliessen

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  • derjan
    antwortet
    Ehrlich gesagt habe ich gar nicht groß simuliert bzw. berechnet... den FRS8 habe ich aber schon im Laufe der letzten 20 Jahre zigmal verbaut, und meine Erfahrung zeigt, dass Bassreflex für das Teil nicht optimal ist. Der Bass wird nicht unbedingt tiefer, sondern eher in den oberen Lagen dicklicher bzw. "dröhniger".

    Mein Tip um Frust zu vermeiden wäre, erstmal die FRS8 und einen Verstärker zu kaufen, und zwei Testboxen aus 12mm Spanplatte mit je 2 oder 3 Litern Volumen zu bauen, je nachdem, wieviel deine richtige Box später haben soll. Die Holzzuschnitte dafür kosten "fast nix" und du bekommst eine gute Vorstellung davon, wie das ganze dann klingt und ob dir Bass und Maximalpegel ausreichen. Und du kannst vorab etwas mit Bassreflex vs. geschlossen herumexperimentieren.

    Gruß
    Jan

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  • klaasklever
    antwortet
    Danke für die Antworten

    Ich weiß ja nicht, wie die Visaton klingen, vielleicht reicht mir das ohne Bassunterstützung ja auch aus. Ansonsten habe ich leider keine Möglichkeit, irgendetwas zu berechnen (es hapert am Wissen/Verständnis), kann nur auf Rat bestimmte Bauteile einbauen. Auch vor komplizierteren Boxenkonstruktionen schrecke ich eher zurück mangels feinmechanischer Begabung. Aber was man mit 12mm MDF-Platten (min. 10cm-Zuschnitt ausm Baumarkt) und ohne Millimetergenauigkeit machen muss, krieg ich noch hin.

    Wenn ich derjan richtig verstehe, leidet der Frequenzgang unter einer Bassreflexlösung? Oder was genau hast du berechnet?

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