[Frequenzschrieb + Korrekturschaltung] aber ohne aussagekräftige Klangbeschreibung *heul*
Neue Idee für B200
Einklappen
X
-
Beachtenswert ist, das der FQ-Schriebe erst bei 50Hz startet. Aber für nen BB nicht schlecht.Kommentar
-
Klangbeschreibung? Ich wette, der LS klingt genauso, wie ich es nicht mag; im Grundton ausgedünnt, oder positiver: schlank
Ansonsten sieht der Frequenzgang für einen so großen Breitbänder wirklich sehr ordentlich aus.
Was ich nicht verstehe, ist, wieso man soviel Volumen umbaut und dabei so wenig Bass rausholt. Aber das ist ne Glaubensfrage und wird in einer Diskussion niemals ein vernüftiges Ergebnis für beide Seite liefern
Kommentar
-
Es gibt neue Messungen:
Wie klingt die Box? Wir haben bis jetzt nur eine Box, hören also bisher nur Mono. Es werden zur Zeit zwei neue Gehäuse gebaut. Zur Abstimmung haben wir die eine Box immer neben eine Concorde gestellt. Was die Klangfarbe und die untere Grenzfrequenz angeht, sind sie auf keinen Fall gleich, aber durchaus vergleichbar. Natürlich hat die Concorde bei höheren Lautstärken wesentlich mehr Reserven im Tiefbass. Aber man wundert sich doch, was der B 200 an tiefen Bässe so produzieren kann. Auch was dieser Breitbänder im Vergleich zu dem Spitzenhochtöner KE 25 SC im Hochton bringt, ist kaum zu glauben. Dass die B 200-Box in der Klangfarbe ausgeglichen klingt, glaubt man dagegen gern, wenn man den Frequenzschrieb gesehen hat.
Das wirklich Interessante ist der Vergleich eines Mehrwege-Lautsprechers, bei dem der Schall aus fünf Schallquellen kommt, mit einer einzige Schallquelle. Der Breitbänder klingt sehr direkt, springt einen irgendwie an, während die Mehrwege-Box diffuser wirkt. Ganz bestimmt gibt es Anhänger für dieses und jenes Prinzip. Das wird sich auch durch den B 200 nicht ändern. Aber vielleicht wird der eine oder andere "Breitbandhasser" ein wenig umdenken.
AdminKommentar
-
Kommentar
-
@Visaton,
also wenn die Concorde gegen den BB in der räumlichen Abbildung diffus klingt, muß ich das Teil unbedingt mal hören. Bin wahrlich kein BB-Fan, aber anhören muß mal sein...
Kommentar
-
Hallo Admin!
Waere schoen, wenn ihr auch eine geschlossene Version mit Kondensator aufbaut und anhoert, 1) um den armen Treiber subsonisch etwas zu entlasten, und 2) um zu versuchen, um diesen IHH herumzukommen. Sonst muss man das Gehauese naemlich schwach bedaempfen, was bei 100l zu nicht unerheblichen Stehwellen fuehren duerfte.
Falls ihr noch Zeit habt, ein paar Messungen (bis 60 oder so Grad, Klirr) hinzuzufuegen (Klirr besonders fuer die verschiedenen Versionen: BR, closed, etc.), waere das sehr lehrreich.
Danke im voraus und CFM,
OllieThe patent was abandoned when it was discovered that the problem it fixed was inexistent.Kommentar
-
Sorry, aber jetzt möchte ich doch auch 'mal 'was loswerden:
Ich habe zwar 0 (null) Erfahrung, was Breitbänder angeht, aber der Vorschlag von Visaton sieht sehr vielversprechend aus.
Was mich nur wieder so ein ganz kleines bischen stört ist der folgende Abschnitt:Ich meine, gerade bei einem IHA sind doch verläßliche Angaben zur Dämpfung nötig.Jetzt kommt in Abb. 2 der Absorber ins Spiel. Bei der blauen Kurve ist der senkrechte Tunnel völlig ohne Wolle. Hier soll die prinzipielle Wirkungsweise gezeigt werden. Der Helmholtzresonator ist auf die Frequenz der Überhöhung abgestimmt. Mit wenig Wolle im Tunnel (rot) und viel Wolle (grün) kann man den optimalen Frequenzgang einstellen. Es ist Geschmackssache, ob man rot oder grün bevorzugt.
Und da kann ich nichts anfangen mit einer Angabe, ob "wenig" oder "viel" Dämmwolle darein gehört.
Später (nach dem Zusammenbau) kommt man da nämlich schlecht 'ran, um mit der Menge an Wolle zu experimentieren.
Also, Admin, etwas präzisere Angaben bitte...Kommentar
-
Das übliche eben. Wenig = gerade locker ausgefüllt, viel = leicht Stopfen. Stark Stopfen, so daß die Wolle komprimiert wird macht in einem Lautsprceher ja eher nicht so viel Sinn, oder?
Gefällt mir auch sehr gut die Kiste (auch wenn meine wohl total gestorben ist). Scheint hohe Qualitäten bei moderatem Preis vorweisen zu können.
Ach ja, 5 Stück und ein T-40 in ner schönen, großen Wohnung...Kommentar
-
@ Benny: Keine Panik! Das ist noch kein ausführlicher Bauvorschlag sondern nur Infos, damit man sich schon mal damit beschäftigen und diskutieren kann. Selbstverständlich wird es genaue Angaben über die Bedämpfung des Tunnels geben. Wenig bedämpft heißt hier, eine Matte Polyesterwolle genau auf die Breite des inneren Volumens zuschneiden und den ganzen Tunnel damit ausfüllen. Die beiden anderen Kammern sind völlig unproblematisch zu bedämpfen: einfach das ganze Volumen locker ausfüllen - fertig. Übrigens kann man den Tunnel sehr leicht durch die Öffnung des Chassis erreichen und nachträglich die Bedämpfung ändern. Nur so ist es praktisch möglich, die Bedämpfung dem Raum anzupassen.
@ Ollie: Blamiere ich mich, wenn ich frage, was IHH ist?
AdminKommentar
-
@ Admin
Danke für die Klarstellung. Ich ging davon aus, daß es bereits der fertige Bauvorschlag sei, aber da war ich wohl etwas zu schnell...
Naja, es sollte aber auch ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, denn was bringt mir eine ATB- Messung mit Beschreibung, wenn in der Beschreibung das wichtigste fehlt...
Gerade bei F- Messungen sollten doch die Parameter genau dargestellt werden, und die Angabe "viel" oder "wenig" ist relativ...
Aber nichts für ungut...
Außerdem werde ich wohl nie soviel Platz haben, um 2x 100 l umbauten Raum mitten in mein Zimmer zu stellen.
40 - 50 l wäre da schon angenehmer...Kommentar
-
intro quereinsteiger:
seit ich die b-200 mitverfolge, mache ich es immer öfter: ich setze mich vor meine 20 jahre alten mb-quarts (1200 dm) mache mir ein kaltes fussbad, trinke einen campari soda zu jazz , folk und bluesplatten bei nicht zu hohen pegeln. dann lausche ich dem zerfall der musik zwischen den chassis und ersehne die zeiten, in denen denen der musikgenuss die gleichen entspannenden qualitäten wie mein fussbad erreichen soll.
der deal ist eigentlich schon gemacht. meine freundin ersetzt ihre norma-würfel durch meine, und ich baue die b-200.
jetzt ein paar fragen. ich möchte ein anderes gehäuse. so eine art phono- furniture- boxbox-kiste. h90 x b44 t33 (100 liter)mit reflextunnel vorn, damit sie besser an die wand ran kann. da ich ein absolutes greenhorn im boxenbau bin, möchte ich fragen, ob mir jemand bei der berechnung für reflex- und helmholztunnel helfen kann (ich denke, man kann nicht nur einfach unter beibehalt des tunnelvolumens die proportionen verändern?).
das zweite problemchen, das sich jetzt schon abzeichnet ist, wenn ich die reflexöffnung nach aussen vorne gestalte, liegt im inneren der box die reflexöffnung ja hinten an der rückwand, also direkt unter dem helmholztunnel. kann es da stömungstechnisch/akkustisch zu einem kurzschluss, also einer umgehung des unteren volumens( der unteren 50 l-kammer) kommen und falls ja, kann ich den resonator quer, also mit dem tunnel zur seitenwand bauen?
das ganze hat aber noch zeit und ich warte noch auf den gesamtdeutschen konjunkturaufschwung bevor ich anfangen kann. zumal ist "gehäuse" ja auch ein special interest, das die diskussion um die box, die ja noch nicht zuendegeredet ist, stört. eine thread-beratung nehm ich gerne entgegen. dankecrewsKommentar



Kommentar