Wie denn nun eine Papiermembran hergestellt wird, weiß ich noch immer nicht...
Ich denke mal, so wie normales Papier geschöpf wird Zellulose (mit eventuellen verstärkenden Fasern und Farbstoffen) in Wasser auflösen...sieb rein...abseihen...ablegen. Nur dass hier entweder ein Sieb in Form einer "ausgerollten" Membrane geschöpft wird und dann halbfeucht in eine art Schablone gelegt, damit die Ränder verschmelzen...
Oder aber ein kompliziertes Sieb in Form der Membrane + Negativabdruck zum ablegen (schöpfen -> negativabdruck von oben in Sieb rein -> das ganze 180° drehen und Sieb abheben).
Im Pinzip funktioniert es wie beim Herstellen von Eierkartons. Das hab ich beim Zappen mal irgendwo gesehen (Galileo?). Nur dass die Fabriken in China nicht annähernd so sauber sind wie hier. Die waten teilweise knöcheltief durch die Pulpe. So eine Fabrik würde hierzulande sofort dicht gemacht.
Oscar Wilde: "My taste is very simple, I am always satisfied with the best."
Hiermit möchte ich den Anstoß geben Bild- und Videomaterial über die Herstellung von Lautsprecherchassis zu sammeln.
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sehr informativ, ... mache Filmchen habe ich mehrmals angeschaut, ... besonders die unterschiedlichen Vorrichtungen haben mich interessiert. Für den Nachbau eines Chassis ist wirklich nicht viel NOTWENDIG, ... Mal sehen, wann der Erste mit einem selbstgemachten Chassis um die Ecke kommt, ... Hochtöner hatten wir Ja schon, ich kann mich noch gut an eine kleine raumsparende KE-Variante erinnern, ...
Wann kommt der Erste der den GF250 nochmals nachbaut, es ist doch alles vorhanden, Korb vom TIW250 und der Rest kommt vom DIY ...?
Hatte ich auch schon überlegt..aber eher Richtung Exciter. Ist bis auf die fehlende Membrane an sich identisch aufgebaut Also an sich einfacher
Der Umbau eines FRS8M zu einem Exciter ist aber leider gescheitert Habe aber einfach nur von der Mitte aus einen Pappzyliner eingeklebt der Vorne eben mit Membrananfang war und dann eine Pappe am Rand der Membrane angeklebt... Wirkungsgrad war Bescheiden :/
Ok, danke für die Erklärung. Ich würde es einfach nur mal gerne Sehen wie die Membranen gemacht werden. Versteh ich nicht das man im Netz nichts findet, scheinbar macht da jeder Hersteller ein Geheimniss daraus... oder es interessiert einfach keinen.
Zitat von Timo
... Mal sehen, wann der Erste mit einem selbstgemachten Chassis um die Ecke kommt, ...
Timo, ich hoffe bald!
DIY Chassis währe enorm Reizvoll Es muss ja nicht unbedingt besser sein als erwerbbare Chassis, einfach nur aus Freude an der Sache mal einen TT kreieren.
Im Prinzip muss man nur Magnet, Schwingspule, Zentrierung mit Litze und Sicke zukaufen.
Dann braucht man eine Drehmaschine für Polkern und Polplatten
Den Korb und Membran kann man in 3D-Druck machen lassen. Es ist schlichtweg Irre was mit 3D-Druck für komplexe Formen möglich sind.
Einen auf Dipol-Betrieb optimierten 10" Langhuber mit gigantischen verschwenderischen Unterhangantrieb, Honeycombmembran und Science Fiction-Korb, davon Träume ich gerade. Bin dafür aber noch zu Grün hinter den Ohren und Zeit als auch Geld fehlt...
Die Probleme liegen wo anders. Viele Sachen sind ziemlich einfach, andere m.M.n. mit Heimmitteln unschaffbar.
Stahlteile sind kein Problem, Magneten kann man auch kaufen, insbesodere Nd-Magnete gibt es in vielen Onlineshops. Aber: die sind magnetisiert. Einen magnetisierten Nd-Magnet sauber zu zentrieren und kleben ist praktisch ausgeschlossen wenn man nicht sehr aufwendige Vorrichtungen hat. Nicht magnetisiert zu kaufen geht bestimmt aber wo magnetisieren?
Mit einer Drehmaschine mit Leitspindel sollte sich mit entsprechenden Vorrichtungen durchaus eine Schwingspule herstellen lassen. Das ist machbar, vielleicht nicht für einen Hochtöner.
Korb aus 3D Drucker ist absolut kein Problem. Es gibt inzwischen Materialien mit sehr hohem Aluminiumanteil, ansonsten Wandstärken entsprechend dimensionieren, machbar.
Aber: Eine Membran mit Gummisicke selbst herzustellen ist nicht möglich. Noch schlimmer: Zentrierspinne. Das sind eindeutig Zukaufteile, Dr. Kurt Müller hilft hier sicher weiter.
Sehr kritisch sind die Klebstoffe. Eine gute Klebeverbindung zwischen Zentrierspinne und Schwingspulenträger ist nicht einfach mit Baumarktmitteln.
Also ich hätte, wenn ich in der Zukunft Magnet und Polplatte vereine, mir vermutlich erstmal bösartig die Fingerkuppen komprimiert und währe jauchzend im Kreis laufen.
Hat den keiner mehr schöne Links im Repertoire? Bilder, Filmchen?
die high-end version kommt von den hochalpenwiesen...
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
Korb aus 3D Drucker ist absolut kein Problem. Es gibt inzwischen Materialien mit sehr hohem Aluminiumanteil, ansonsten Wandstärken entsprechend dimensionieren, machbar.
Man kann einen Korb im Prinzip aus Ringen herstellen, die man mit (unschön) Gewindestangen oder schöner Rundstäben mit oben und unten angedrehtem Gewinde verbindet. Für kleinere Durchmesser dürfte es Holz tun. Ausgewachsene Tieftöner sollten dann Ringe aus abgestochenen Alurohren bekommen. Die müsste man aber auch zukaufen.
Oscar Wilde: "My taste is very simple, I am always satisfied with the best."
Wenn ich mir einige Chassis von Reckhorn anschaue, würde ich auch eher zum Kuhmist tendieren.
Darum auch Kuhms, Kuhts und Kuhes. Jetzt macht es sogar Sinn.
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