
Du gibst die Erklärung doch schon selbst, warum es anstrengend ist: Weil du - ganz HiEnd mäßig - versuchst etwas klar zu lokalisieren, was eben nicht trivial ist. Auch mit echten Quellen ist das (auch für gesunde Ohren und damit meine ich nicht nur Ruhehörschwelle sondern auch Binaurale Interaktion etc) ausgesprochen schwierig, frag mal Audiologen.
Versuch mal aus einem Orchester haargenau die Tiefen- und Höhenstaffelung der Triangel rauszuhören. Ich bin - ganz im Gegensatz zu dir - ziemlich verblüfft wie sagenhaft so eine Krücke wie Stereo mit zwei schwingenden Pappen, einem Magneten und einem Stückchen Kupferdraht, ein ganzes Orchester abbilden kann.
Da sind wir wieder, es gibt letztlich doch ziemlich wenig zu diskutieren. Du scheinst ein Problem zu haben, das dem Großteil der Hörer ziemlich egal ist. Schau dir mal Untersuchungen zu Mono, Stereo und Mehrkanalaufnahmen an. Stereo ist ein Riesenschritt vergleichen zu allen weiteren Kanälen. Bedenke, dass heutzutage ein Großteil der Musikwiedergabe über Kopfhörer oder im Fahrzeug erfolgt! Prinzipbedingt ist beidesmal nicht besonders viel los mit "Bühnenabbildung". Von Großbeschallung wollen wir mal gar nicht reden. Oft ist das nämlich das einzige "Original", jegliche Abmischung elektronischer Signale ist ein Kunstprodukt, da kannst du kaum sagen, dass etwas "nicht funktioniert". So hat's der Künstler/Produzent wohl gewollt bzw das ist sein Ergebnis für 10dB Dynamik 44.1kHz und 2 Kanäle.
Viele Grüße!


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