Stereo funktioniert nicht
Einklappen
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Also, wenn ich mich nicht so ganz verrenne, hat da schon mal vor Jahren (Jahrzehnten?) im Visaton Club gestanden und zwar etwas für's Auto.
Hier ist ja naturgemäß das Setup enweder auf den Fahrer ausgerichtet, der Beifahrer hört mehr oder weniger nur diffuse 'Lalla'.
Oder das Setup ist auf Mitte ausgerichtet, dann hört niemand richtig Stereo (außer eventuell die hinten Sitzenden
)
Da gab es dann eine Konstruktion mit zwei FRS5 (oder so), die auch durch Kondensatoren entkoppelt wurden und 180° phasengedreht mitten auf's Amaturenbrett kamen. Die Chassis strahlten je nach links und rechts, so dass man links die Differenzsignale von rechts bekam und rechts die Differenzsignale von links. So ist's jedenfalls in meiner Erinnerung.
Ich weiss nicht, ob ich dass noch irgendwo habe, aber meiner Meinung nach kommt das ja an diese Sache wohl heran.Einen Kommentar schreiben:
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Jetzt kommen wir der Sache schon näher: wo liegt denn dann noch der prinzipielle Unterschied zu den gängigen ProLogicII oder ähnlichen Verfahren, die jeder AV Receiver schon standardmäßig mitbringt?
Nach meinem bescheidenen Kenntnisstand basiert doch Dolby Pro Logic auf einer simplen Additions- und Subtraktionsmatrix für Center und Rears, die dann im Lauf der Jahre und der weiterentwickelten Formate mittels DSP noch weiter "gepimped" wurde im Sinne einer höheren Kanaltrennung u.a..
Sprich, wenn ich meine Musik über einen AV-Receiver mit Dolby Surround höre, vorne 3 identische Lautsprecher habe, und die Rears einfach deaktiviere (kann man auch leise anlassen, wenn man etwas künstliche Räumlichkeit mag), habe ich doch genau das von Dir vorgeschlagene Setup, oder übersehe ich da was Grundlegendes?
Das hab ich schon vor 15 Jahren gemacht und mache es heute noch manchmal, wenn auch selten, da mir bei richtig guten Lautsprechern und ordentlicher Sitzposition die "reine" Stereowiedergabe in der Regel mehr zusagt.Einen Kommentar schreiben:
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Gehe ich richtig in der Annahme, dass das sweet-spot-Problem damit nicht komplett beseitigt, sondern nur "halbiert" wird? Zwar ist jetzt die Mitteninformation "festgezurrt", aber zwischen Mitte und Links bz. Rechts wandern die Phantomquellen weiterhin, wenn man sich aus dem Stereodreieck bewegt.Einen Kommentar schreiben:
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Ja, 3 Frontboxen sind Voraussetzung. Am einfachsten ist ein Test mit einem AV-Receiver durchzufuehren.Einen Kommentar schreiben:
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Markus,
daß prinzipielle Interesse besteht; allerdings bräuchte ich dann ja wohl auch entsprechende Hardware in Form eines Decoders, eines (mindestens) 3-kanaligen Verstärkers und einer 3ten, identischen Box...
Von daher ist mein Interesse ersteinmal nur prinzipiell.
Gruß JörnEinen Kommentar schreiben:
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Letzteres. Man nimmt normales 2-Kanal-Stereo, schickt es durch den Matrix-Dekoder und erhaelt 3 Signale fuer links, mitte, rechts.
Bei Interesse kann ich gerne 'mal ein paar Musikfiles umrechnen.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo Markus,
das ist ja Alles schön und gut, aber woher bekomme ich CDs bzw welche Sender strahlen matrix-codiert aus?
Oder werden einfach nur die Signale elektronisch aufgearbeitet?
Gruß JörnEinen Kommentar schreiben:
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Genau davon sprach ich in Post #10. Die Neugier darauf hielt sich trotz angebotener Hilfestellung (in einem anderen Thread) in Grenzen
Also nochmal: wenn jemand Interesse daran hat wie sich Matrix-dekodiertes 3-Kanal-Stereo im Vergleich zu herkoemmlichem 2-Kanal-Stereo anhoert, bitte die virtuelle Hand heben.Einen Kommentar schreiben:
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Trinaurales Hören
Vielleicht findet ihr ja mit einem Trinaural Setup Befriedigung. Jedenfalls scheint es, dass der sweet spot deutlich breiter wird.Einen Kommentar schreiben:
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mal so nebenbei schnodrig
wenn einem Sprache aus dem Mund kommt
so ist es zumeist dieses Anliegen, per Laut einen Inhalt zu äußern, den man äußern will
z.b. : ich hätte gerne eine Tasse Kaffee
kommt dies verständlich an, der Gegenüber kann die Mitteilung sinnlich
erfassen und bewusst auf den gemeinten Inhalt hin verstehen,
also er hat die Fähigkeit zur Kommunikation, so könne man ANALOG
folgendes behaupten
der Lautsprecher lautäußere Musik
anhand seiner technischen Gegebenheiten auf das Umfeld eine Wirkung abgebend(Schalldruck), ist also "Sprachrohr" der Musik,
der zu empfangende Schallschwall den Inhalt der Musik mitteilen soll
solange der Inhalt verstanden ist, ist die Anlage passabel
inwieweit man die Verständlichkeit zusätzlich erhöhen will,
wo der Inhalt eh verstanden, ist eher eine andere Angelegenheit
z.b. ein hygienischer Bedarf
oder man will es auf dem Sofa besonders kuschlig haben
oder man spielt gerne im Bauhaus
oder sonst
selber
auf dem PCTisch benutze ich zur Zeit ein Paar mittelprächtige, passive ZwowegReflexLautsprecher, dezent im Bass, linearer Fgang und guter Gleichlauf
oft auch einen "ordentlichen" Kopfhörer
im gleichen Zimmer in der Entfernung von ca 2Metern
StereoFast geschlossen, aktiv mit Breitband
das Zimmer ist sehr klein, fast studentisch
zum Tanz oder Fest muss es -Hauptsache -stabil sein und nicht scheppern
oder wummern
feinsinniges Hören, wie es dem AH liegt, ist mir nicht im Blut
Musik hab ich eine erweiterte Bandbreite, nicht unbedingt Sweet_Spott
sogar feinsinnige Musik ist dabei
große Sorgen um meine "Anlagen" mache ich mir nicht
auch wenn ich mich doch liebevoll um sie bekümmere
Theologie und Ideologie hab ich so weit wie möglich verabschiedet
und
wie Luhmann sagen würde( iss nicht mein Lieblinge in der Kinderstube, nene)
Emergenz ist HIER ausgeschlossen
das System ist nicht komplex genug
semicolonEinen Kommentar schreiben:
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Hallo,
das man Stereo hören lernen kann wusste ich auch nicht.
Ich dachte wenn ich hören kann das ein Auto zb von rechts oder links,von vorne oder hinten kommt reicht das.
Was bei mir der Fall ist.
Um"richtig" Musik zu hören braucht es Ruhe und Zeit und Dunkelheit.
Der Effekt stellt sich nicht gleich beim ersten Lied ein.
Man muss sozusagen eintauchen.
Und wenn ich die Lautsprecher sehen kann weiss ich auch das die Musik aus den Lautsprechern kommt,deswegen höre ich meistens im dunkeln.
Dann stellt sich je nach Aufnahme ein sehr räumlicher Eindruck ein,teilweise denkt man der Raum wäre viel grösser.
Gruß
GuidoEinen Kommentar schreiben:
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Meine bescheidene Erfahrung, die sich hier nur auf einen bestimmten Aspekt bezieht:
Die Stabilität der Stereowahrnehmung gegenüber Kopfbewegungen (also weiter sweet spot) ist umgekehrt proportional zur Differenziertheit des Gehörten.
Weniger theoretisch gesagt:
Man kann eine sehr differenzierte räumliche Stereobühne schaffen - die verrutscht dann aber bei 10 cm Kopfbewegung nach links oder rechts bereits sehr deutlich.
Man kann andererseits sehr stabile Bühnen herstellen, auf denen die Phantomquellen aber vergleichsweise breit und diffus stehen.
Die stereophone Wahrnehmung an sich ist eine Untermenge der allgemeinen menschlichen Richtungswahrnehmung. Wer normal Richtungshören kann, braucht Stereo nicht extra zu "lernen". Natürlich gibt es, wie bei allen Aspekten der akustischen Wahrnehmung, Unterschiede in der Sorgfalt, mit der man etwas hört, und in der Erfahrung, aus der heraus man Details differenzierter wahrnehmen kann. Das trifft aber für Mono genauso zu wie für Stereo.
Wie wahr. Ich gehe davon aus, dass nicht jeder Stereo gleich gut hören kann. Evtl. gibt es bei manchem physiologische Unterschiede im Links-/Rechts-Hören, die nicht vollständig im üblichen frühkindlichen Erlernen des Richtungshörens kompensiert werden konnten.Das Problem sitzt vor dem Bildschirm....ähhh vor dem LS.Einen Kommentar schreiben:
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