Schneller, besser, billiger:
Eigenes "Großprojekt", Hilfe bei Planung gesucht
Einklappen
X
-
Warum? Es geht doch gerade darum eine passive Weiche zu entwickeln... Der Weg ist das Ziel und nicht eine perfekt klingende Box mit DSP-Weiche. Das kann man dann immer noch machen, wenn sich das Ziel irgendwann ändert und das Geld für sechs Endstufen da ist.
Natürlich macht ein DSP Spaß und man kann viele verschiedene Effekte sehr schnell miteinander vergleichen und den Frequenzgang dem täglichen Geschmack anpassen. Aber was bringt einem ein DSP, wenn man lernen will passive Weichen zu entwickeln???Kommentar
-
Zitat marcus7
"schneller, besser, billiger"
schneller, weil das virtuelle Testen eben flott voran geht
billiger, weil "Zeit Geld" ist
billiger, weil passive Bauteile letztendlich teurer sind
man NIE die Bauteile hat, die man gerade braucht
außer man baut etwas fertiges auf, wie es auch vorgeschlagen wurde
da es aber um die Entwicklung geht
zitat fabio
"Meine Intention dazu nun mein Geld zu sparen und etwas eigenes zu Entwickeln ist, dass ich bis jetzt noch keinen "absoluten Lautsprecher" nach meinem Geschmack hatte oder habe (wobei es immerhin insgesamt schon über 60 Paar waren und allesamt Mittelklasse oder besser.) und natürlich auch mein Ergeiz etwas wundervolles eigenes zu kreieren."
also doch einen absoluten Lautsprecher zu entwickeln,
dass dabei DSP ausgeschlossen wäre, hab ich so nicht verstanden
auch teilaktiv, siehe Tilln selber, wäre ne Lösung
wer gern mit dem Pc hantiert
Ultimate EQ
ich bin zwar kein Anhänger davon
habe aber Soundeasy zum Messen und Entwickeln,
ist etwas mächtiger als Boxsim, kostet aber
semicolonZuletzt geändert von semicolon; 10.01.2013, 11:50.Kommentar
-
So einiges, aber will man, sprich der Threadersteller, wirklich lernen passive Weichen zu entwickeln? Dann wird das allerdings ein echtes Grossprojekt, womoeglich ueber Jahre. Danach kann und darf hier dann ja vielleicht endlich diskutiert werden was guten Klang wirklich ausmacht.Kommentar
-
Alternativen sind nun einige gegeben
wegen des Klanges sag ich noch dies
dann erstmal auf Fabio warten
Zitat marcus7
"Danach kann und darf hier dann ja vielleicht endlich diskutiert werden was guten Klang wirklich ausmacht."
bitte nicht?
statt "wirklich" würde ich allerdings eher "wirksam" formulieren
wirklich klingt so nach Hegel: das Wirkliche sei vernünftig
und das Vernünftige wirklich
weil ich Musikwissenschaft studiert habe, würde ich also abraten
ein Schlachtfeld ist das
kleines Beispiel: die NeuroTechniker bzw. eine Popvariante davon
eine Entgegnung von
Herr Lessing
semicolonKommentar
-
Ich habe nun einige der Off-Topic Antworten gelöscht
Ich möchte nochmals darauf hinweisen, beim Thema zu bleiben!
Dies bezieht sich vor allem auf die Teilnehmer: krabat, markus7 und semicolon
Desweiteren:
semicolon, bitte benutze die Zitat-Funktion (das Brief- / Sprechblasensymbol im Editor -> html Text "quote"), da sonst Verständnisprobleme aufkommen und die Antworten unübersichtlich sind.AdminKommentar
-
@Fabio: Vielleicht habe ich die Info überlesen, aber wäre denn auch Interesse vorhanden Passivmembranen einzusetzenMusikzimmer:
B&G Matrix Magnetostat, Studio1 plus aktiven Tiefton (jeweils 2 x GF200)
Hörzimmer mit Solitude
Heimkino 2 mit Beamer: 5mal Acoustic Research AR15 mit TL-Sub
Reckhorn A 404Kommentar
-
Hallo,
tut mir leid, dass ich mich die letzte Zeit nicht gemeldet hatte.
Aufgrund von Stress und Krankheit hatte ich andere sorgen.
Erstmal soll alles passiv bleiben und falls später dann die Lust dazu besteht, kann es ja noch nachgerüstet werden. Es gibt ja schließlich viele gute passive Lautsprecher, wieso sollte es also ausgeschlossen werden?
Wie gesagt, aktivieren kann man immer noch und ob die passive Weiche nun sehr viel zeit in Anspruch nimmt, ist nun wirklich nicht schlimm. Ich habe ja schon damit gerechnet, dass es sicher mehr als ein Jahr einnimmt.
Was die Abstrahlung angeht:
Da ich ja keine Mitteltonkalotten verwende, sondern Konusmitteltöner, sollte es doch in Ordnung gehen oder?
Aufgrund guter Beratung denke ich an der Stelle nun doch eher an zwei AL130.
Mit diesem Projekt möchte ich auch nicht umbedingt spezielle Ideen testen, wie von Markus
vorgeschlagen, auch weil mich die FRS8 abschrecken. Für sowas bleibt später noch immer Zeit.
Letztendlich wäre eine optisch und technisch modifizierte Version der Concorde mit Waveguid wohl am sinnvollsten, da sich mit ein paar Änderungen daraus das machen lässt was ich haben mag.
Die Abstrahlung ist dabei hoffentlich auch nicht zu breit.
Was an meinen bisherigen Lautsprechern anders war als an neuen...
Die Abstimmung war in der Regel immer der Zeit entsprechend Höhenbetont und die meisten
Lautsprecher sind ein wenig unpräzise.
Ich denke in den meisten fällen liegt das Problem in der Abstimmung, oder wie bei einigen
von der Magnat All Ribbon Serie darin, dass der Klang einfach direkt an den Lautsprechern
klebt (anders kann ich es nicht sagen).
Ich frage mich wie man das hinbekommen hat
Beste Ergebnisse brachten bis jetzt Braun LS130 und RFT BR26 Classic.Kommentar
-
Fabio,
Mein Entwicklungsziel bei der Concorde mit WG war ein Bündelungsverhalten ohne große Sprünge. Das Ziel wurde erreicht bis auf kleine Macken um 12 kHz, die aber nicht gehört werden.
Sie bündelt "mittel", wobei der richtige Wert nicht feststeht. Darüber gibt es heiße Diskussionen. Auch die Raumakustik entscheidet, was passt.
Hier etwas Lesestoff:
Bei meinen LS löst sich der Klang perfekt von den LS, Interpreten "sitzen auf dem Lautstärkeregler" (wenn sie so abgemischt wurde) und auch bei Kopfdrehung "bricht nichts zusammen". Die "Bühne" ist so breit wie die LS-Basis (es sei denn, der Tontechniker wollte es anders).
Das mag auch an der aufwendig optimierten Raumakustik liegen.
hast PNZuletzt geändert von walwal; 11.01.2013, 15:40.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
-
krabat
War das Bündelungsverhalten ein Selbstzweck? Oder wurde eher beabsichtigt, auch ausserhalb der Mitte eine gute Klangbalance zu haben? Oder ging es vorrangig um das Ausblenden früher Reflektionen? Danach könnte man beantworten, was das Ziel hinter dem Ziel einer sprunglosen Bündelung ist. Warum sprunglos?
Es bleiben immer wieder so viele Fragen offen. Ich fürchte dass hinter den offenen Fragen eine gewisse Uneinigkeit über die grundlegenden, zielführenden Techniken steht. Das nimmt auch Koryphäen wie Floyd, Toole, Linkwitz mit ein.
Dass Kopfdrehungen die Position der Lautsprecher erkennbar machen ist glaube ich aber doch unwidersprochen. Die Frage ist dann eher, ob denn der Hörer bereit ist der Stereo-Illusion weiter zu folgen. Alternativ kann er das hören, was wirklich ist: zwei Boxen im Raum. Ein Vexierbild.
Bei der Raumaufteilung, die der Threadersteller vorgestellt hat, dürfte mit einer stereophonisch stark fokussierten Wiedergabe nicht gerechnet werden. Dazu ist der Raum wohl zu wohnlich eingerichtet. Glückwunsch zur Entscheidung!Kommentar
-
Hallo -Fabio-
wo du nun Stress hattest und zusätzlich krank warst, braucht dir
diese Abwesenheit nicht leid zu tun.
Eher freut man sich, dass du trotz alledem wieder hierher gefunden und du während deiner Abwesenheit eine gute Richtung gefunden hast.
Deine Lautsprecherboxen werden sicherlich prima, mich hätte zwar
der Plasmahochtöner von Magnat interessiert, also deine Erfahrung damit,
zumal Guido J. Wasser, ein Experte in LS, Plasmahochtöner nicht so dolle fand.
Jetzt geht es aber Richtung Concorde und diese ist als gut beleumdet.
Man ist über die Concorde des Lobes voll, sodass sich jeder sein kann
_das wird was.
Wenn du die handwerklichen Hürden genau so gut meisterst,
dann mach noch ein Bild von den Boxen, loben brauchst du sie nicht extra.
gutes Gelingen auch für's Abitur
semicolonKommentar
-
@semicolon
Was den Plasmahochtöner angeht, interessiert mich das zwar auch sehr, aber mit der Abstimmung
der restlichen Box habe ich Probleme und auch mit der Präzision im Tiefton, die meiner
Meinung nach ziemlich schlecht ist.
Außerdem verändert sich das Klangbild sehr extrem, wenn man etwas höher oder tiefer sitzt.
Auf Achse mit genügend Abstand könnte dieser Lautsprecher vielleicht ganz gut sein, aber
hier bei mir ist es einfach nur anstrengend, weil immer etwas nicht stimmt.
Vielleicht komme ich ja mal dazu die Chassis einzeln durchzumessen, wenn ich mehr Erfahrung
habe, und dann eine komplett eigene Weiche zu entwickeln.
Ein Grund wieso einem Plasmahochtöner klaglich nicht gefallen könnten, fällt mir gerade nicht ein. Da wären höchsten die Probleme mit der (bei Plasma kaum/garnicht vorhandenen) Bündelung oder der geringen Maximallautstärke.
Eine eigene Schaltung wollte ich in etwas ferner Zukunft mit einem Freund zusammen bauen. Mal schauen was daraus wird
Als optionale Unterstützung im Hochton zur Demonstration oder zum gelegentlichem Hören würde sich das bestimmt ganz gut machen.
Wen es interessiert, das hier wären die Lautsprecher, die hier stehen:
Magnat MP-X-088
Die MP-X-088, Frequenzweiche hatte ich komplett mit neuen Widerständen und Folienkondensatoren überholt. Hat nur wenig gebracht.
Gruß,
FabioZuletzt geändert von -Fabio-; 11.01.2013, 18:08.Kommentar
-
den Artikel hab ich auch nicht direkt parat
aber wegen der Verteilung des Schalls im Raum, da ist was dran
da war noch mehr
und die sollen aber auch riechen
und unwirtschaftlich sollen die auch sein
sei's drum
konzentriere dich auf den jetziges Projekt
und falls du dann auch noch messen kannst
dann bist du weiter
semicolonKommentar
-
Der einzige Vorteil passiver Weichen ist in der Massenproduktion von Lautsprechern zu finden. Sie sind einfach kostenguenstiger.
Fuer die Entwicklung ist passiv reine und massive Zeitverschwendung.
Der Prozess sollte also umgekehrt angegangen werden. Zuerst aktiv entwickeln und spaeter bei Bedarf passivieren.
Abschrecken? Das was ich Dir zeigen wollte hat weniger mit wundervollen technischen Chassiseigenschaften und Schreinern zu tun, sondern mit wundervollen Wiedergabeeigenschaften.
Du suchst gute Tonwiedergabe an der falschen Stelle und zaeumst das Pferd von hinten auf. Dies soll bitte keinesfalls demotivierend aufgefasst werden, sondern als guter Rat. Aber vielleicht ist Deine Prioritaet auch gar nicht bestmoegliche Wiedergabe und ich habe das Eingangspost falsch verstanden.
Das hoffe ich und wuensche Dir bei dem jetzigen Projekt erst einmal viel Erfolg.Kommentar
-
Aktiv liegt weit außerhalb meines momentan Budgets.
Ich kann mir keine Endstufen und aktiven Weichen leisten, die man dazu bräuchte.
Wegen der FRS8, wieso werden den "bessere" Chassis als solche entwickelt, wenn man denn eigentlich diese nicht bräuchte?
Man hört ja auch Qualitätsunterschiede bei Hochtonkalotten und ich denke ein
solcher Breitbandlautsprecher könnte Feinheiten nicht so gut Darstellen wie es eine superleichte, hochwertige Kalotte könnte.Kommentar
Kommentar