Interessante Untersuchung zu Gehäusevibrationen
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krabat
Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Off topic wegen Fellpflege:
Ich hatte die herrliche Destruktivität falsch zitiert, richtig heisst es "erfrischend destruktiv".
Eigentlich wollte ich schreiben, es gibt keine weiteren "Untersuchungen" an diesen letzteren Exemplaren. Sie werden mir sozusagen aus der Hand gerissen und gehen jetzt sofort zum Lackierer. Sie scheinen die Anforderungen auf den Punkt zu erfüllen. Seit es SMS gibt ist man nicht mal mehr unerreichbar. Schade!Kommentar
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Meinerseits ein Messaufbau zur Erfassung welchen Schallbeitrag vibrierende Gehäusewände liefern, oder nicht.
Dabei ein Foto vom finalen Messaufbau.
Wie der Messaufbau genau gestaltet ist läßt sich hier ersehen, man muss dort dann etwas runter scrollen.
Für den Part des Wandschalls wurde ein Gehäuse verwendet, dass ohne wandvibrationsbedämpfende Maßnahmen ist (lediglich Füllung mit Visaton-Schafwolle).
Schnelle Grüße von
ALlerZuletzt geändert von ALler; 24.11.2012, 02:08.Kommentar
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Mit gleichem Messaufbau wurde nochmal die Frage untersucht,
ob Wandvibrationen vielleicht "irgendwie doch" Klirr beisteuern würden.
Dies scheint aber nicht gegeben, nach unten scrollen für weitere Details
Grüße von AllerKommentar
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HBt.
Gleich vorweg, dies ist kein Stunk, sondern eine kritische Betrachtung.Es fällt doch auf, dass die Ergebnisse kaum zu der Vorstellung passen, die Gehäusewände würden "irgendwie" zu Schwingungen angeregt, und dann würden die Wände "in gewisser Weise" ein Eigenleben führen, das einen schlechten Einfluss auf den "Klang" hat
Ich frage mich seit einiger Zeit, ob das dargestellte und gelobte Messverfahren grundsätzlich brauchbar ist.
Egal was und wie hier die Messwerte aufgenommen und ausgewertet worden sind, was soll sich im Inneren des / der Testgehäuse (schöner Waveguide übrigens!) abspielen (?).
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, könnten sich theoretisch (ohne Dämmmaterial):
in der ersten Oktave 0 Resonanzen bilden,
in der zweiten Oktave kämen 0 Resonanzen dazu,
in der dritten Oktave kämen weitere 0 Resonanzen dazu,
in der vierten Oktave kämen weitere 0 Resonanzen dazu,
erst innerhalb der fünften Oktave sind es 2 Resonanzen,
in der Sechsten 6,
in der Siebenten 35
in der Achten 223
in der Neunten 1684
und zum Finale noch einmal 11887 dazu!
Also angeregt durch Hohlraumresonanzen (stehende Wellen) wird bei den von 'krabat' angegebenen Gehäusedimensionen nichts. Alles was über die Luftmoleküle angeregt werden könnte, schluckt das ins Gehäuse eingebrachte Dämpfungsmaterial.
Im interessanten Bereich liegt ein Quasidruckkammermodell vor - da wird nichts durch die propagierte Vorstellungswelt angeregt.
Richtig ist:
Alu, Bitumen, Weichfaserplatten, Harze, "was auch immer", werden nicht benötigt.
Der beschriebene und im Bild festgehaltene Messaufbau ist mehr als fragwürdig.
---> alles Binsenweisheiten.Kommentar
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krabat
Was hast du denn "gerechnet"? Der Hinweis auf "Oktaven" ist nicht nachvollziehbar. Was ist ein "Druckkammermodell", welchen Bezug hat das hier, welche "propagierte Vorstellungswelt" ist gemeint?
Du bietest mit deinen Ausführungen wie oben schon gesagt keinen erkennbaren Bezug zum Thema.Kommentar
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HBt.
Gehäuseschwingungen
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter:
Der Messaufbau (das gesamte Verfahren) ist leider völlig ungeeignet um Rückschlüsse auf das Schwingungsverhalten des (von Dir gewählten) rechtwinkligen Gehäuses zu schließen.
'Krabat',
Du hast leider irgendetwas gemessen - tut mir sehr leid, aber so ist es nun einmal.
Den Bezug erkennst Du schon noch, sowie Du auch Deine Fragen selbst eindeutig beantworten kannst.
Schade, wirklich schade, aber Messtechnik ist das nicht.
Tut mir wirklich leid.
Gruß,
HBt.
PS.
Verschwende keine Energie mehr in diese Richtung. Es lohnt sich nicht.
Alleine die benötigte Messtechnik steht Dir wahrscheinlich gar nicht zur Verfügung, bzw. Du wirst sie Dir nicht leisten und eine interessante, wissenschaftliche Veröffentlichung wirst Du ebenfalls nicht anfertigen.
Ich erkenne keine lohnende Motivation in dieser Richtung, es lohnt sich nicht und semi-professionell kann hier nur "irgendetwas" das Licht der Welt erblicken, glaube es mir.
Aber, wenn Du Freude an der Datenaufnahme hast, mach's ruhig.Kommentar
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krabat
Deine Einschätzung ist grundverkehrt. Der thread behandelte keineswegs das Schwingungsverhalten des Gehäuses.
Ziel war festzustellen, welche im äusseren Schallfeld messbaren akustischen Auswirkungen eine bestimmte Auslegung des Gehäuses hat. Und zwar unter besonderer Berücksichtigung des Resonanzverhaltens der Luft im Gehäuse.
Es konnte nachgewiesen werden, dass die Platten-eigen-schwingungen des Gehäusematerials in diesem Fall für das äussere Schallfeld ohne jede Bedeutung sind. Die eventuell störenden Effekte aus dem Schalldurchgang konnten durch starke Bedämpfung der Luft-(!!)-Eigenschwingungen im Gehäuse drinnen beseitigt werden.
Die entsprechenden Herleitung sind im thread klar formuliert. Sofern du Kritik für erforderlich hältst, bitte tue uns den Gefallen und beziehe dich konkret auf die getätigten Aussagen.Kommentar
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HBt.
Also gut!
- 1) Ich habe den Faden mehrmals gelesen und auch verstanden, meine Einschätzung ist grundrichtig.
- 2) Jetzt kommt der interessante Teil:
Das hätte ich Dir für den gewählten Fall auch schon ohne jegliche (eigene Messungen!) Messungen sagen können.Es konnte nachgewiesen werden, dass die Platten-eigen-schwingungen des Gehäusematerials in diesem Fall für das äussere Schallfeld ohne jede Bedeutung sind. Die eventuell störenden Effekte aus dem Schalldurchgang konnten durch starke Bedämpfung der Luft-(!!)-Eigenschwingungen im Gehäuse drinnen beseitigt werden.
3) Es ändert alles nichts an der Sachlage.
Weitere Kritik ist überflüssig, oder wünscht Du einen Kontakt, einen Austausch über die Grenzen des Forums hinaus. Eine Zusammenarbeit in der realen Welt?Sofern du Kritik für erforderlich hältst, bitte tue uns den Gefallen und beziehe dich konkret auf die getätigten Aussagen.
Was mich betrifft, schrieb ich bereits: "ich kann keine Motivation ausmachen."Kommentar
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krabat
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HBt.

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