Der Beschleunigungssensor wurde durchaus genutzt! Die Abnahme des Pegels lässt sich anhand des Akabak Modells auch grob nachvollziehen.
Von ausgewiesenen Akustikfachleuten wurde bislang so verfahren: Das Schwingungsverhalten einzelner Bretter einschliesslich Dämpfung in Reaktion auf Beklopfen wurde auf das Verhalten innerhalb der Box "hochgerechnet". Der Gesamtverbund der Bretter untereinander und die Kopplung an die Gehäuseluft wurden schlicht ignoriert. Dennoch wurden Ratschläge ausgearbeitet und sogar ein Maximalstandard formuliert, nämlich "weiche Wand mit Bitumen/Alu drauf, keine Verstrebungen".
Wechselt man die Modellvorstellung von "einzelnes Brett" zu "Luft/Brett-Kopplung" ergeben sich neue Hinweise auf eine tatsächlich brauchbare Konstruktion. Nämlich radikale Bedämpfung der Luftresonanzen plus starke Versteifung. Das ist nicht zuletzt deshalb wertvoll, weil a) billiger b) einfacher c) gesünder und d) mit dem Doppelnutzen auch membranseitig reduzierter Störungen.
"Nichts ist praktischer als eine gute Theorie" - ich finde es lohnt sich darüber nachzudenken, ohne behaupten zu wollen, dass ich Recht hätte. Jedenfalls erklärt sich durch das neue "Modell" (zwinker ...) viel eher, was man in den letzten Jahrzehnten (!) so alles dazu gemessen hat.


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