Um mal zu sehen wie genau das mit Boxsim geht habe ich versucht den UNI-SUB 30 zu simulieren. Meine Ergebnisse waren weit von dem angegebenen FQ entfernt.
Habe ich was falsch gemacht oder ist Boxsim für Bandpässe nur ein Schätzeisen?
der UNI-SUB 30 ist mit seiner Compound-Anordnung der Tieftöner natürlich auch etwas kniffliger mit Boxsim zu machen.
Ich kann eure Erfahrungen so nicht bestätigen. Bei der Entwicklung meiner Intus SE hat (ab dem Moment wo ich von Passivmembran auf Reflexrohr umgebaut habe) Boxsim sehr gut simuliert. Was Boxsim nicht kann ist die Simulation der Längsresonanzen im Reflexkanal un die Durchlässigkeit für Mitteltonanteile, da braucht man dann z.B. AJHorn.
Ich hab immer winlsd genutzt,
das zeigt dir auch noch die Strömungsgeschwindigkeit bei Portgröße an.
Zur Genauigkeit sag ich mal nix, werden schon irgendwelche Formeln sein, welche etwas Richtigkeit haben.
Ich kann mir nicht vorstellen das mein bei so Berechnungen schnell weit daneben liegt,
außer die TSP stimmen nicht.
könnt ihr ein kostenloses Simu-Programm empfehlen, das Bandpässe ordentlich simuliert?
Grüße
Schick mal Deine Simu-Datei hoch!
Boxsim liegt erfahrungsgemäß auch nicht weiter daneben als Winisd oder andere.
Wie Pulsar99 es schon erwähnt hat, ist ein Compoundwoofer nicht so einfach einzugeben, weshalb ich schlicht auf einen Fehler in der Datei tippe.
Es bringt Dir mehr, wenn Du lernst wie man ein Programm richtig bedient, als wenn Du Programme sammelst aber mit keinem wirklich zurecht kommst. Überspitzt formuliert.
Ich hatte die Simu nicht gespeichert.
Ich kanns gerne die nächsten Tage nochmal simulieren. Kann man die Datei hier einfach wie ein Bild anhängen?
Alternativ, falls du etwas Langeweile hast, versuch doch mal das selbst zu simulieren. Das Eingeben dauert sicher nicht länger wie das von jemand anderes Eingegebene zu kontrollieren. Ansonsten, siehe oben.
Zum Eingeben muß ich sagen, dass ich einfach VAS halbiert habe. Ich würde die TTs, sollte ich sowas bauen, nicht parallel schalten sondern auf zwei Kanäle. Die Änderung der Felder Induktivität und Impedanz sollten doch unter 100 Hertz keinen großen Unterschied machen oder sehe ich das falsch?
Ich bin wirklich gespannt, wie man das Programm richtig bedient.
halbieren von vas reicht nicht, es muss auch die membranmasse verdoppelt werden.
am einfachsten ist es aber, mit dem doppelten gehäusevolumen zu rechnen, dann braucht an den tieftönerparametern nichts geändert werden.
Vas halbieren müsste schon passen. Der Wirkungsgrad sinkt dann um 3 dB.
Mms kann man nicht explizit ändern. Das ist auch nicht wichtig, da ja die andern Paramter aus denen Mms berechnet wird alle bekannt sind.
das Ganze noch mal als AJHorn-Simulation.
Bleiben die Fragen : stimmen die angenommenen Werte in den Simulationen, wie nah ist die Messung an der Wahrheit (da beide Simulationen die Überhöhung bei 120Hz zeigen), welche Messbedingungen herrschten, ist der Einfluss der Compound-Bauweise so deutlich, dass sich die Überhöhung nicht ergibt?
Machts dann überhaupt Sinn, Bandpässe zu simulieren?
ja!
unten als Beispiel ein Vergleich Simulation (AJHorn) und Messung (ARTA, Pegel unkalibriert) meiner Intus SE. Wie schon gesagt, beim UNI-SUB bleiben einige offene Fragen.
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