Bündelung oder Abstrahlverhalten ist ganz wesentlich für den Klang. Sie sollte möglichst gleichmäßig ansteigend sein.
Ceterum censeo:
Betonung sollte hier auf "gleichmäßig" sein. Dein "ansteigend" als generelle Forderung wird zumindest von Toole nicht mitgetragen.
Sprünge sid schlecht, weil der Diffusschall dann nicht stimmt. Man hört immer den Direkt- und Diffusschall.
Wie gesagt: gleichmäßig.
Zitat von walwal
Wie geschrieben, man hört beides. Der Difusschall sorgt zusätzlich für den räumlichen Klang. Deswegen klingen LS mit hoher Bündelung (Hörner, Flächenstrahler, große BB) nicht räumlich und werden von der Mehrheit schlechter beurteilt.
Die von Dir genannten Beispiele zeichnen sich weniger durch HOHE Bündelung als vielmehr durch UNGLEICHMÄSSIGE Bündelung aus.
Die Beispiele, die Toole zeigt, haben alle eine ansteigende Bündelung. In der Praxis ist kaum etwas anderes möglich, vieleicht mit einem Line-Array, das er auch beschreibt.
Jedenfalls beschreibt er eine breite Abstrahlung als klanglich vorteilhaft. Selbst, wenn sie ungleichmäßig ist, wird ein solcher LS besser beurteilt als zB. ein stark und gleichmäßig zu den hohen Frequenzen richtender Elektrostat. Der "beste " LS wäre sicher einer mit konstannter Bündelung mit x dB. Wo das Optimum liegt? Wie schreibt er so schön: "Mehr Untersuchungen sind nötig" (frei übersetzt).
Jedenfalls beschreibt er eine breite Abstrahlung als klanglich vorteilhaft. Selbst, wenn sie ungleichmäßig ist, wird ein solcher LS besser beurteilt als zB.
dir gefiel aber deswegen die symphonie nicht, oder ?..........
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
Ja, sie gefiel mir nicht, ich muss ja auch nicht alles übernehmen, was Toole schreibt. Ich glaube aber, dass die Symphonie in einem normalen Wohnraum besser klingt als in den Visaton-Hallen, weil dort einfach zu wenig Reflektion da ist (bzw zu spät).
Und die Geschmäcker sind verschieden. Manche mögen die extreme Ortbarkeit wie bei dem B 200, andere mehr den Raumklang und manche mögen beides im richtigen Maß.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Und die Geschmäcker sind verschieden. Manche mögen die extreme Ortbarkeit wie bei dem B 200, andere mehr den Raumklang und manche mögen beides im richtigen Maß.
Ich meine, da muss man noch etwas mehr differenzieren. Es gibt den Raumklang, der durch Rundumstrahler wie die Fontana optimal realisiert wird. Die Wände des Hörraumes reflektieren den Schall und es bildet sich ein räumlicher Klang, der allerdings zum Teil erst im Hörraum entsteht und von diesem abhängig ist.
Dagegen lassen direkter abstrahlende Lautsprecher wie der B 200 den Hörraum weniger beteiligt. Trotzdem klingen gute Aufnahmen, bei dem die Rauminformationen schon auf dem Tonträger gut vorhanden sind, sehr räumlich und die Ortungsschärfe ist vorbildlich. Allerdings klingen schlechte Multimikrofonie-Aufnahmen entlarvend schlecht, während mit der Fonatan diese auch noch durch den zusätzlichen Hall akzeptabel klingen.
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Trotzdem klingen gute Aufnahmen, bei dem die Rauminformationen schon auf dem Tonträger gut vorhanden sind, sehr räumlich und die Ortungsschärfe ist vorbildlich.
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Kann, muss aber nicht bei jedem klappen.
Man darf auch das nicht verallgemeinern!
direkter abstrahlende Lautsprecher wie der B 200 den Hörraum weniger beteiligt..
Hallo Admin,
genau so meine ich das. Habe es wohl nicht so recht formuliert.
anders formuliert: wenn ich in einer Bar sitze und irgendwo klimpert ein Klavier... OK
wenn ich aber in einem Konzert sitze möchte ich die Musiker vor mir haben und nicht irgendwo im Raum....
Das sehe ich auch so. Jeder soll nach seiner Facon selig werden, meine "Provokation" sollte ja nur den Sachverhalt verdeutlichen. Manchmal ist gut, sich Extremfälle vorzustellen, so wird einiges klar.
Ich war früher auch der Meinung, dass es um so besser klingt, je mehr man absorbiert. Heute (um es vorsichtig auszudrücken) zweifle ich daran. Zumindest im Mittel-Hochton. Bass ist was anderes.
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Notwehr wegen zu ungleichmäßiger Bündelung. Aber das schrobest Du ja bereits. Auch bei unterschiedlichen akustischen Umgebungen des linken und des rechten Lautsprechers kann eine "überdämpfung" mehr als vorteilhaft sein.
Interessant für die Jünger der symmetrischen Anordnung und des gleichmäßigen Abstrahlverhaltens, wäre sicherlich eine Concorde mit WG und konstant 90° Phasenversatz der Einzelzweige im Übernahmebereich zueinander.
Das mit dem WG für die Concorde will ich ja mal testen. Den 90 Grad-Phasenversatz (MT-HT) hatte ich mal getestet und fand es nicht besser. War aber nur ein Schnellschuss.
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