ich plane gerade ein neues Gehäusedesign von meiner MeJo (G20SC, AL130 und GF200 Seitenbass), auch in der Galerie zu finden.
Dabei spielt der GF200 in einem 30l Bassreflex Gehäuse. Um einfach mal etwas neues zu bauen und die Vorzüge einer Passivmembran zu nutzen, bin ich auf günstige Passivmembran von Dayton gestoßen, Modell SD215-PR.
Jetzt meine Frage, was haltet Ihr davon, empfehlenswert? Läßt sich eine Passivmembran in Boxsim simulieren?
eine passivmembranberechnung ist ähnlich wie eine br-abstimmung.
schritt 1
simulieren in boxsim mit gf200 und 30 liter, so bekommst du die resofrequenz raus.
schritt 2
diese in die daumenwertformeln eingeben die du im netz bekommst, hab dir mal zwei berechnungen hier angehängt,
schritt 3
impedanz messen ob die reso getroffen wurde.
die weichheit der aufhängung spielt eine große rolle, die daytons sind eher etwas härter aufgehängt, leider kann auch ich bei meinen eigenen passivmembranen die genaue größe nicht messen, eigentlich von mitte sicke bis mitte sicke, so bekommt man etwas ungenaue durchmesser und somit eine ungenaue membranfläche.
gruß timo
edit_ hab dir mal noch die formel als bild angehängt, da kannst du jederzeit ein neues excelsheet erstellen
Hier meine Messung in 50 Liter, PM ohne Zusatzgewicht und mit 45 g. Teste mal mit 30, 45 und 60 Gramm, dann weißt du, was in deinem Raum passt. Die Simu von Timo ist hilfreich, aber berücksichtigt nicht den enormen Raumeinfluss.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Teste mal mit 30, 45 und 60 Gramm, dann weißt du, was in deinem Raum passt. Die Simu von Timo ist hilfreich, aber berücksichtigt nicht den enormen Raumeinfluss.
prizipiell hast du mit deiner aussage vollkommen recht wenn es um den raumeinfluss geht, andererseits sollte man ungefähr wissen was für eine zusatzmasse bei welcher passivmembran genommen werden muss um optimale abstimmung im freifeld zu bekommen, im zweiten schritt erfolgt dann die abstimmung im raum.
ich hatte schon passivmembranen hier die von grund auf zu schwer waren, schon ohne zusatzgewicht. die eignung der passivmembran kann sich leicht über die obige formel errechnet werden. die abstimmung erfolgt dann im raum, mit der ideal errechneten zusatzmasse, mit toleranz nach unten und nach oben. weniger gewicht für höhere abstimmmung, mehr gewicht für tiefere abstimmung. analog zur länge des rohres einer br-abstimmung.
ich habs gerade mal überprüft, auch in diesem fall dürfte die membran von grund weg zu schwer sein wenn die 75 gramm membrangewicht korrekt angegeben sind.
Ein Gf 200 hat 25 g, die Dayton-Membran ist recht dünn und auch sonst ist da nichts "massiges".
Wilde Behauptung von mir: 25 g Masse plus 45 g Zusatzmasse = 70 g
Da hilft nur probieren. Jedenfalls macht "Katja" mit der PM richtig satten Bass, das reicht im Raum mit 50 m² auch bei Heimkino ohne Sub. Allerdings ist der Hörplatz wandnah. In jedem Fall ist die Abstimmung leicht zu machen, besonders, wenn die PM zu Beginn mit dem Korb nach außen montiert wird, so kann man leicht Gewichte anbringen. Dann 2 Boxen mit unterschiedlichen Abstimmungen nebeneinander stellen und umschalten, so findet man schnell das Optimum.
Frisch aus dem Netz:
"The amount of added mass turned out to be 46 to 50 grams per radiator. "
Das kannte ich noch nicht, als ich meine Test machte. Physik ist weltweit recht ähnlich.
Gibt es eigentlich eine bevorzugte Lage der Passivmembran? Ich würde die jetzt aus optischen Gründen auf dieselbe Seite wie den GF setzen oder spricht etwas dafür die Passivmembran auf die gegenüberliegende Seite zu setzen?
die daytons sind nicht gerade schön, ich würde sie aus optischen gründen auf die rückseite verbannen.
übrigens gibt es noch eine andere möglichkeit, besorge dir defekte gf250. und mache den magnet ab, dann kannst du durch leichte modifikation dir eine optisch gleichwertige Passivmembran erstellen.
Übrigens sollte man eins beachten, WICHTIG, die Passivmembran macht wenn sie zu tief abgestimmt ist und ohne subsonic sehr viel mehr hub bei gleichem Durchmesser wie der Aktivtreiber.
Es gibt hier mehrere Lösungen wie man hier Abhilfe schaffen kann.
- etwas höhere knackige Abstimmung mit Subsonic bei um die 35 oder 40 Hz
- einen etwas größeren Treiber nehmen, bei gleichem Xmax
- bei gleichem Durchmesser sollte die Passivmembran mehr Hub vertragen
Übrigens sind die Angaben der Daytons maßlos übertrieben.
Nimm in deinem Fall lieber eine Nummer größer oder eben mein Vorschlag von oben, besoge dir zwei defekte GF250 und bastle ein klein wenig.
achte auf den aktiven Subsonic, sonst wird die Passivmembran nahezu den doppelten Hub machen wie der gf200.
Gruß Timo
Das wird eine Passivweiche, also kein Subsonic Filter.
Ich fahre keine extremen Pegel, hoffe daher, dass das die Passivmembran mitmacht, bitte nimm mir nicht meine Hoffnung
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