Der perfekte Klang - vom anderen Ende her betrachtet

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  • Masuuk
    antwortet
    Zitat von Siegfried
    Feinste Differenzierungen des Klangbildes möchte ich heraushören und dazu finde ich die Vorgehensweise des Geigenbaumeisters Schleske interessant
    Das verstehe ich nicht ganz.
    Also an sich ist es mit der Differenzierung der Instrumente in einem Lied so,das wenn der Tonmeister es will und er das Equipment und die Möglichkeit hat, es recht einfach ist die Instrumente zu Differenzieren.

    Ein gutes Beispiel dafür ist der Unterscheid zwischen Brilliant Classic Cds und den Aufnahmen von zum Beispiel Philips (Universal). Das Zeigt sich auch im Preis, denn die Produktion ist um einiges Aufwendiger, was jetzt nicht heißt, das es immer so ist und das Brilliant Classics schlecht ist. ^.^
    Und die Reproduktion müsste auf einem, dem von Tonmeister Parameter ähnlichen Soundsysstem, die beste Variante sein. Oder verstehe ich was falsch?


    Und um das Schwingen wird man wohl nicht herum kommen, man kann es nur verschieben, denn jedes Material schwingt. Bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre.

    Also ich glaube man sollte, wenn man den perfekten Klang sucht doch zu erst bei der Aufnahme und der Liniearen Wiedergabe anfangen zu Arbeiten. Den die Aufnahmequalitäten heutiger Musik lässt doch oftmals zu wünschen übrig. Hab schon Cds in den Händen gehabt wo die "Studio" Qualität nicht mehr als eine 256kbs Mp3 entsprach.

    Aber vielleicht verstehe ich ja deine Intension dieses Themas ja völlig falsch.
    denn Irren ist Individuell^^

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  • walwal
    antwortet
    Zitat von Siegfried
    ....
    Was können wir vom Geigenbaumeister für unseren Boxenbau lernen / oder gar mit einbringen zu einem guten Klang?

    Gruß
    Nichts.

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  • tiki
    Ein Gast antwortete
    C37?

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  • Siegfried
    antwortet
    @Masuuk,
    "Eine Klangbeurteilung der Lautsprecherbox mit z.B. Jimi Hendrix, den ich auch gerne höre, ist nicht realisierbar"

    Das heißt doch nicht, dass ich unbedingt diesen Sound in meinen Boxen verwirklicht haben will. Sondern genau das Gegenteil ist die Aussage.

    Feinste Differenzierungen des Klangbildes möchte ich heraushören und dazu finde ich die Vorgehensweise des Geigenbaumeisters Schleske interessant.
    Gewiss - bei ihm sollen die Gehäuse (die Geige) schwingen und bei uns sollen die Gehäuse (Box) eben nicht schwingen.

    Was können wir vom Geigenbaumeister für unseren Boxenbau lernen / oder gar mit einbringen zu einem guten Klang?

    Gruß

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  • HCW
    antwortet
    Brian: "Ihr seid alle Individuen!"

    Volk (im Chor): "Ja, wir sind alle Individuen."


    Gruß, Christian

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  • Masuuk
    antwortet
    Soll ein Lautsprecher nicht eigentlich Linear sein, den Klang produziert ja das Aufnahme Studio, welche wieder rum auch einen an sich "lineare" Lautsprecher haben.

    Wenn du Klang haben möchtest wie Jimi Hendrix ihn haben wollte, solltest du im Grundegenommen nur die gleichen Lautsprecher und Verstärker benutzen die er zu Aufnehmen hatte. Theoretisch^.^

    Was ich persönlich aber für wichtiger halten ist die Phychoakustik, den wir Menschen sind Individuen. Ist übrigens ein Interessantes Phänomen, wenn man jedes Bandmitglied ihre Musik selber abmischen lässt, dann kommt jedesmal was anderes raus.

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  • jama
    antwortet
    Das ist das alles sehr schön, aber im Prinzip, ein lautsprecher soll vor allem, nicht zu hallen und neutral bleiben!....

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  • Siegfried
    hat ein Thema erstellt Der perfekte Klang - vom anderen Ende her betrachtet.

    Der perfekte Klang - vom anderen Ende her betrachtet

    Da ja der Lautsprecher in erster Linie der Musikdarstellung dient und wir alle ausnahmslos "den perfekten Klang" haben wollen, stellte sich mir die Frage:
    "Was ist überhaupt perfekter Klang?"
    Eine Klangbeurteilung der Lautsprecherbox mit z.B. Jimi Hendrix, den ich auch gerne höre, ist nicht realisierbar. Welche Übersteuerung, welche Verzerrung war nun "richtig" wiedergegeben?

    Der Lautsprecher ist kein Musikinstrument.
    Es ist für mich ein, wahrscheinlich das entscheidenste, "Repruduktionsmittel" um aufgenommenen Klang wiederzugeben.

    Bleibt einzig und allein eine Aufnahme mit natürlichem Klangbild.
    Sound ist nicht angesagt.

    Wir sind sozusagen am anderen (letzten) Ende der "Musikherstellung"
    Und davor?
    Stehen der Komponist, der Musiker mit seinem Instrument und die Tonaufnahme.

    Die Geige gehört zu den Musikistrumenten, die, nicht nur am teuersten ersteigert werden können ( vier Millionen für eine Strativari - wohl dem der eine echte hat und verkaufen möchte), sondern, auch einen der feinsten Töne erzeugen kann.

    Deshalb stelle ich hier die Seite des Geigenbauers Martin Schleske ein, der eine interessante vorgehensweise zum bauen der Violinen hat.

    Das MEISTERATELIER FÜR GEIGENBAU MARTIN SCHLESKE steht als Hersteller hochwertiger Geigen, Bratschen und Violoncelli für eine kreative Verbindung aus Geigenbaukunst und akustischer Forschung. Seine als Einzelstücke angefertigten Streichinstrumente begreift der Geigenbaumeister Martin Schleske stets als individuelle "Klangskulpturen".


    Vielleicht beflügelt es den Einen oder Anderen von uns sein "Musikinstrument"
    noch einmal zu überdenken und neu zu gestalten.

    Gruß
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