Ein Paar Sinnlose Fragen...

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  • Toni Visa
    antwortet
    Zitat von MFB
    ... wenn viele Halogennetzteile nur diese lästigen PTCs nicht hätten. Die rauchen nämlich ab, wenn der Trafo nur teilweise belastet wird...
    Ein PTC ist in die Wicklung des Trafos eingearbeitet und soll bei Nennstrom, und somit innerhalb der thermischen Vorgaben, einen geringen Widerstand haben. Erst darüber hinaus soll ihr Wert stark ansteigen, was einer Strombegrenzung bei Überlast gleich kommt.
    Bei Unterlast ist der Strom nicht so hoch, daß sich weder Trafo noch der PTC selbst so stark erwärmt. daß er zerstört würde.
    Vorausgesetzt er ist richtig dimensioniert.
    Wird der Trafoausgang kurzzeitig kurzgeschlossen, überlebt das der PTC natürlich nicht.


    Ein 100W Trafo würde bei einer Last von 10W zw. 3W und 5W Verlust produzieren?
    Z.B. 50% Wirkungsgrad heißt, daß die Hälfte der aufgenommenen Leistung an den "Verbraucher" weitergegeben wird.
    Im Umkehrschluß bedeutet dies: Die gleiche Energie wird im Trafo "verheizt" wie an die Last abgegeben wird.
    Im angenommenen Fall wären das dann 10 W.

    Die sparst Du Dir im Winter für die Heizung ein.
    Für den Sommer überleg Dir was, damit die Einsparung nicht für erhöhte Air-Condition-Kosten zunichte gemacht wird.

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  • MFB
    antwortet
    tja, wenn viele Halogennetzteile nur diese lästigen PTCs nicht hätten. Die rauchen nämlich ab, wenn der Trafo nur teilweise belastet wird.
    Gruß
    Jürgen

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  • Frank
    antwortet
    Zitat von Toni Visa
    Im Teillastbetrieb sinkt der Wirkungsgrad des Trafos vllt auf 50-70%, je nach Last.
    Das heißt was? Ein 100W Trafo würde bei einer Last von 10W zw. 3W und 5W Verlust produzieren? Damit könnte ich im Vergleich zu den 100W Halos gut leben

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  • Toni Visa
    antwortet
    Ein Transformator kann gefahrlos im Leerlauf betrieben werden.
    Das wird täglich tausendfach mit Steckernetzteilen praktiziert wenn sie in der Steckdose bleiben und die Last, bspw. das aufzuladende Handy, nicht eingesteckt ist. Sie erzeugen dann noch gerinfügig Eigenverluste.

    Im Teillastbetrieb sinkt der Wirkungsgrad des Trafos vllt auf 50-70%, je nach Last.
    Die Spannungsüberhöhung gegenüber Nennlast ist für die LED's wohl weniger kritisch, da ihre "Arbeitspunkte" so gelegt sind, daß Schwankungen sich nicht gravierend auswirken.

    Bei den Glühfäden in den Halogenlampen sieht das etwas anders aus. Es sind Kaltleiter, d.h. im Einschaltaugenblick ist ihr Widerstand sehr gering und es fließt ein hoher Strom, der um so höher ausfällt, je weniger Leuchtmittel angeschlossen sind.
    Deswegen gehen sie auch zumeist während des Einschaltens kaputt.

    Am sinnvollsten ist es auf die 230 V - Versionen umzusteigen.
    Je nach (geändeter) Aufnahme kann dabei das Lampen-Design beibehalten werden.

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  • Frank
    antwortet
    Da ich hier nur Systeme mit klassischen Trafos habe, werde ich demnächst umstellen. Danke für die Auskunft.

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  • zebbel
    antwortet
    Ich habe jetzt nicht den ganzen Beitrag durchgelesen, aber auf den Post von 18TBX46 bezogen:

    Led´s ist es völlig egal ob da jetzt ne gleich Spannung oder Wechselspannung oder irgendeine Getaktete Spannung zur Versorgung anstehen. Im gegenteil das Dimmen von Led´s ist zum Beispiel nur durch eine Pulsweitenmodulation richtig hin zu bekommen.
    Das heißt die Versorgungsspannung wird in einer hohen Frequenz immer wieder ein und ausgeschaltet, nur das Verhältnis zwischen Einschaltdauer und Ausschaltdauer verändert sich und somit ist sie Dimmbar. Und das läuft dann auch über eine Rechteckspannung. Die Frequenz ist da relativ egal sollte aber hoch genug sein das es für das Menschliche Auge so aussieht als wäre sie immer an.

    So nun genug Geklugscheißert wollte es nur loswerden da ich mich mit Led´s schon länger beschäftige....

    Gruß David

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  • 18TBX46
    antwortet
    In 12 V - Systemen werden die LED´s dann entsprechend verschaltet um ohne Vorwiderstand auszukommen.
    So wird man aber nicht lange Freude mit den neuen LEDs haben.


    zum Trafo:
    Bei einem konventionellen (Eisenkern) Trafo ist der Betrieb von 0 - 100%
    Nennlast zulässig.

    "elektronische" Trafos könnten instabil werden bei deutlich zu kleiner Last,
    darum ist immer eine Angabe der minimalen Last drauf.
    Außerdem ist zu bedenken, dass am Ausgang ein Rechteck mit ~30kHz anliegt.
    Wie gut solche 12V "Halogen Sockel LEDs" eine solche Spannung verarbeiten
    können, muss man im Zweifelsfall ausprobieren.

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  • MFB
    antwortet
    Mittlerweile sind die LED´s im kommen. In ihrer Lichtausbeute sind die nochmal deutlich besser. Halogenstrahler können locker gegen 1W-LED´s ausgetauscht werden.
    mach mal Butter bei die Fische und nenn uns ein kommerziell erhältliches Produkt.
    Bis jetzt hab ich noch nirgends ein vernüftiges Haloaustauchteil gesehen.
    Gruß

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  • Frank
    antwortet
    Zitat von Toni Visa
    Halogenlampen erzeugen ein sehr "warmes" Licht. Deshalb würde ich es zu Testzwecken erst mit einem einzelnen Leuchtmittel versuchen, was innerhalb eines Systems problemlos möglich sein sollte. (Auf die Art der Fassung achten) Die Farbe ist sicher gewöhnungsbedürftig.
    Ja, das habe ich längst gemacht undas funktioniert auch tadellos. Allerdings scheue ich mich im Moment doch davor, so einen 100W Trafo mit vielleicht 10W zu betreiben. Ich hab davon einfach zu wenig Plan...

    Tatsächlich ist das Licht deutlich kälter, bei manchen Leuchtmitteln sogar fast blaustichig. Damit kann ich z.B. in der Flubeleuchtung locker leben. Das wären 2x60W und 1x100W 12V Halos. Die mit LEDs zu substituieren hätte schon einen gewissen Charme mit Blick auf die Stromrechnung.

    Gesetzt den Fall, die Trafo könnten nicht weiter verwendet werden, wo bekomme ich passende Typen?

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  • Toni Visa
    antwortet
    In dem Vorwiderstand wird fast keine Leistung umgesetzt, da das strombestimmende Element der Kondensator ist. Im 50 Hz - System ist er gut 5 mal so groß wie der Widerstand. Der Phasenwinkel ist dann in etwa 80°.

    Die EVU´s wird der massenhafte Einsatz freuen, da dadurch die induktive Blindlast kompensiert wird.

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  • Toni Visa
    antwortet
    Das Halbleitermaterial bestimmt aber auch die Lichtfarbe. Ausser zu dekorativen Zwecken wird im Heimbereich wohl Weiss vorherrschen. Da habe ich bisher Durchlaßspannungen von ca. 3 V beobachtet.

    In 12 V - Systemen werden die LED´s dann entsprechend verschaltet um ohne Vorwiderstand auszukommen.

    Halogenlampen erzeugen ein sehr "warmes" Licht. Deshalb würde ich es zu Testzwecken erst mit einem einzelnen Leuchtmittel versuchen, was innerhalb eines Systems problemlos möglich sein sollte. (Auf die Art der Fassung achten) Die Farbe ist sicher gewöhnungsbedürftig.
    Wie gesagt sind es ohne Streuscheiben punktförmige Quellen. In ca. 1 m Abstand entspricht der "Kern" in etwa der Fläche einer Hand, Superspot sozusagen. Ist sicher nicht für jede Einsatzart geeignet. Es läßt sich aber hervorragend durch Ausrichtung auf die Decke indirekt beleuchten.

    Neben dem höheren Wirkungsgrad, auch den Leuchtstoffröhren gegenüber, versprechen die Hersteller eine (Auto-)lebenslange Haltbarkeit. Das ist aber sicher zu relativieren, da ich verschiedentlich feststellte, daß einzelne LED´s einer Leuchtzeile ausgefallen waren.

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  • harry_m
    antwortet
    Zitat von jama
    und so wird nix verbraten...
    Hm, ich glaube auch so wird was verbraten: den der 2k2-Widerstand ist immer im Stromkreis. Ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, wie die 250V-LED-Lampen den Strom an die LED's leiten: habe mich dafür noch nicht interessiert. Aber dieser Widerstand (wenn es so ist) ist wahrlich kein Geniestreich. Somit sieht man sofort, wie viel Einsparungspotential bei so einem LED-Leuchtmittel noch drin steckt.

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  • jama
    antwortet
    Zitat von agossi
    Bei den LED's ist das aber nicht so kritisch, weil die grösste Leistung in dem Vorwiderstand verbraten wird .

    und so wird nix verbraten...

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  • agossi
    antwortet
    Hallo,

    da die Halotrafos immer eine um 20% höhere Leerlaufspannung haben, brennen die Birnen zu schnell durch, wenn nicht genügend Leistung bezogen wird

    Bei den LED's ist das aber nicht so kritisch, weil die grösste Leistung in dem Vorwiderstand verbraten wird und die paar mA Differenz die LED nicht gross belasten. Die LED's haben eine Durchlassspannung je nach Halbleitermaterial zwischen nur 1.7 - 4 V.

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  • Frank
    antwortet
    Zitat von Toni Visa
    ...Mittlerweile sind die LED´s im kommen. In ihrer Lichtausbeute sind die nochmal deutlich besser. Halogenstrahler können locker gegen 1W-LED´s ausgetauscht werden...
    Dann schließ ich mich dem Threadtitel mal an und stelle auch ein paar blöde Fragen. Ich habe so eingies an Halosystemen. Nun gibt es ja LEDs in passenden Bauformen, die auch mit 12V laufen. Kann ich die tatsächlich einfach so austauschen? Kann der alte Trafo dann weiter verwendet werden? Man sagt ja, die sollen nicht zu sehr unter der Nennlast laufen. Bei einem 100W Trafo mit 5 20W Halos würde man mit LEDs ja dann unter 10W bleiben...

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