Klipsch vs. VOX
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Dein Beispiel gilt aber nur wenn beide Lautsprecher den selben Antrieb besitzen.Ich stimme zu, dass auch eine schwere Membran - und das ist die des TIW300 mit guten 92g bewegter Masse - impulsrichtig beschleunigt werden kann, wenn denn nur die hineingesteckte Energie groß genug ist bzw. der Anrieb entsprechend dimensioniert ist.
Der Beschleunigung zugrunde liegt ja die Physik mit der Formel Energie=Mass*Beschleunigung (E=M*a).
Wenn also die Masse M um Faktor 10 größer ist (M des TIW300 = 92g / M des Al130 = 9g) dann muss auch die Energie um Faktor 10 größer sein, damit die Beschleunigung der beiden Membranen gleich bleibt. Vom verdrängten Luftwiderstand mal abgesehen, der käme nämlich noch negativ dazu.
Betriebe man einen TIW300 und eine Al130 mal an zwei getrennten Verstärkern und würde dem TIW300 für einem Impuls die 10 fache Energie wie dem Al130 liefern, so würden beide sicherlich gleich schnell beschleunigt werden können.
In der Kombination an einem Verstärker bzw. an eine Frequenzweiche, sieht das aber anders aus:
Der (eine) Verstärker liefert nun nämlich die Energie für einen Impuls. Z. B. das Schlagen eines Drumsticks auf den Rand einer Trommel "Klack"an die Frequenzweiche. Liegt die Frequenz nun dummerweise ungefähr in dem überlappenden Bereich beider Lautsprecherchassis (bei der VOX301 also z. B. 210Hz), dann bekommen beide Lautsprecherchassis einen etwa gleich großen Teil der Energie ab. Nicht jedoch im Verhältnis 10:1, wie es oben geschildert erforderlich wäre um beide Lautsprecher gleich schnell zu beschleunigen, sondern unter Umständen jeder 50%.
Das ist aber nicht der Fall. Der Magnet und die Swingspule sind beim TIW deutlich größer als beim AL. Somit kann der Antrieb des TIW bei gleicher zugeführter Energie deutlich mehr Kraft auf die Membran übertragen.
Der zeitlich versetzte Impuls kann aber genauso durch schlechte Addition bei einer nicht optimalen Frequenzweiche kommen da Spulen und Kondensatoren das Signal in einzelnen Zweigen verzögern. Warum probierst du nicht den Vorschlag mit der zusätzlichen Spule. Evtl. schiebte diese die "zwei" Impulse wieder Deckungsgleich übereinander und du bekommst deine gewünschte Präzesion und Dynamik.Was heißt das für den Impuls? Der kommt nun aus zwei verschiedenen Lautsprecherchassis versetzt. Und ich denke genau das kann man hören... So als wenn zwei Drumsticks zeitlich versetzt auf den Rand der Trommel schlagen "Klack" Klack". Wieviel zeitliche Versetzung das wäre weiß ich nicht, jedoch kann das Gehirn wohl Laufzeitunterschiede von 10us erkennen.
Gruß FlorianKommentar
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Hallo ,
ja genau, Versuchs doch bitter erstmal mit der 2,2mH Spule im Basszweig. Die Trennfrequenz weiter runter zu drücken ist natürlich ein Versuch Wert, nur kommt man dann sehr nahe der Einbaureso der Als. In wie weit dann die Weiche noch funktioniert, würde ich ne Simu mit Boxsim nicht blind vertrauen.Gruß, Volker
Kommentar
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hallo
@ athur dent
vielleicht wäre das hypohorn 12" aus der hobby hifi das richtige
da drinn spielt ein 12" pa coax
oder die menhir aus der klang &ton
beide lautsprecher spielen mit pa chassis
sehr ,,schnell"und sehr dynamisch
da kannst du auch mal hören wie schnell ein 12er spielen kann
die membranen der 12er wiegen 50 gramm
trotzdem bin ich immer noch der meinung das man aus der vox nicht den sound
so eines lautsprechers holen kann
entweder es knallt einem um die ohren(um mal mit frogger zu schreiben)
oder es klingt sauber,richtig,soft
die beiden al der vox kommen im mittelton nicht auf die fläche der klipsch,menhir usw
die ke25 kann nicht so brachial wie ein hochtonhorn(dafür aber sauberer,löst sauberer auf,oder es wird teuer)
gruß
guidohören sie schon oder bauen sie noch ?Kommentar
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Nicht wirklich.Dein Beispiel gilt aber nur wenn beide Lautsprecher den selben Antrieb besitzen.
Das ist aber nicht der Fall. Der Magnet und die Swingspule sind beim TIW deutlich größer als beim AL. Somit kann der Antrieb des TIW bei gleicher zugeführter Energie deutlich mehr Kraft auf die Membran übertragen.
Bei E=M*a betrachte ich nur die theoretisch mögliche Beschleunigung der Masse frei vom Wirkungsgrad des Antriebes, wie du es nennst. Vermutlich geht beim größeren Antrieb des TIW noch mehr Energie verloren als beim kleineren der Al.
Und es kann leider keine Energievermehrung stattfinden. Lediglich die "Übersetzung" ist eine andere ähnlich eines Getriebes.
Den Vorschlag von Volker mit der 2,2mH Spule probiere ich ganz sicher aus!Der zeitlich versetzte Impuls kann aber genauso durch schlechte Addition bei einer nicht optimalen Frequenzweiche kommen da Spulen und Kondensatoren das Signal in einzelnen Zweigen verzögern. Warum probierst du nicht den Vorschlag mit der zusätzlichen Spule. Evtl. schiebte diese die "zwei" Impulse wieder Deckungsgleich übereinander und du bekommst deine gewünschte Präzesion und Dynamik.
Gruß Florian
Viele GrüßeKommentar
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Das Thema der nicht optimalen Addition des TT zu den MT bei der Vox ist steinalt und führte vor 4? Jahren zu der modifizierten Weich, wodurch das Problem nicht gelöst, aber geringer wurde. Damals musste ich die Weiche hinter dem TT rauspuhlen und ändern. Sie kam nie wieder rein!„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Der einfache Ausdruck der Newtonschen Beschleunigung erfasst nichtmal, dass z.B. der Strahlungswiderstand der größeren Membran eine viel bessere Ankopplung an die Luft erlaubt.Kommentar
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Hallo,
ist mal wieder eine lustige Diskussion hier über Impulschnelle (="schnellerer" AL und "langsamerer" TIW)
Leute, wir reden hier nicht von 10000 Hz, die der TIW machen soll, sondern allenfalls maximal von der Trennfrequenz, die hier wohl deutlich unter 300 Hz liegt.
Dann schaut euch mal an, wieviel Zeit bei/unter der Trennfrequenz der Treiber hat, einen Sinus von ca. 300 Hz zu reproduzieren.
Das kann der TIW genauso exakt wie der AL (vermutlich sogar eher besser...) und was der AL bei 3000 Hz noch drauf hat, ist doch völlig ohne Belang für den TIW, da ist er doch längst nicht mehr dabei....
Irgendwie scheint es noch nicht bei Allen angekommen zu sein, daß es nicht ohne Grund auf bestimmte Frequenzbereiche spezialisierte Treiber gibt.
Wenn es da bei konkreten Boxen Probleme gibt, dann sind das die bereits angesprochenen Sachen wie Treiberversatz, Frequenzweiche etc. , aber garantiert keine unterschiedliche "Schnelligkeit" der Chassis.
Oh mann....
Gruß
Peter KripsKommentar
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Lieber Peter,Hallo,
ist mal wieder eine lustige Diskussion hier über Impulschnelle (="schnellerer" AL und "langsamerer" TIW)
Leute, wir reden hier nicht von 10000 Hz, die der TIW machen soll, sondern allenfalls maximal von der Trennfrequenz, die hier wohl deutlich unter 300 Hz liegt.
Dann schaut euch mal an, wieviel Zeit bei/unter der Trennfrequenz der Treiber hat, einen Sinus von ca. 300 Hz zu reproduzieren.
Das kann der TIW genauso exakt wie der AL (vermutlich sogar eher besser...) und was der AL bei 3000 Hz noch drauf hat, ist doch völlig ohne Belang für den TIW, da ist er doch längst nicht mehr dabei....
Irgendwie scheint es noch nicht bei Allen angekommen zu sein, daß es nicht ohne Grund auf bestimmte Frequenzbereiche spezialisierte Treiber gibt.
Wenn es da bei konkreten Boxen Probleme gibt, dann sind das die bereits angesprochenen Sachen wie Treiberversatz, Frequenzweiche etc. , aber garantiert keine unterschiedliche "Schnelligkeit" der Chassis.
Oh mann....
Gruß
Peter Krips
es geht hier nicht um einen Sinuston. Einen 300Hz Sinuston kann man auch mit einem 100kg schweren Gullideckel erzeugen.
Es geht zum einen um extrem kurze Klangereignisse wie z. B. Händeklatschen (1x) oder zum anderen um den impulsiven "Beginn" eines Klangereignisses wie das klirren eines zerspringenden Glases. Klar passiert beides in Frequenzbereichen die der Tieftöner nicht wiedergibt, sie sollen hier nur als Beispiel dienen.
Aber es scheint müßig zu sein das zu erklären.Kommentar
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@ Arthur Dent: Ich hätte Dir kurz auch noch die Quintett vorführen sollen. Ich glaube, die hätte Dir sehr gut gefallen.
So ist es. Nicht die Energie sondern die Kraft geht in die Berechnung für die Beschleunigung ein.AdminKommentar
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Integral aus Kraft über den Weg liefert aber wieder die verrichtete Energie. Zur Berechenung eines guten Chassis gehört aber mehr als ein paar Dreisätze.
Extrem kurze aber energiereiche Ereignisse erfordern einen großzügig ausgelegten verstärker und ein Chassis, welches diese Dynamik von z.B. 120dB noch unkomprimiert (linear) widergeben kann. Da sind Hörner natürlich im Vorteil.Kommentar
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Warum machst Du Dir denn Gedanken über die SOGENANNTE "Schnelligkeit" der Tieftöner bei Klängen, die gar kein Tieftonanteil haben?...Es geht zum einen um extrem kurze Klangereignisse wie z. B. Händeklatschen (1x) oder zum anderen um den impulsiven "Beginn" eines Klangereignisses wie das klirren eines zerspringenden Glases. Klar passiert beides in Frequenzbereichen die der Tieftöner nicht wiedergibt, sie sollen hier nur als Beispiel dienen..Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
Harry's kleine LeidenschaftenKommentar
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Lieber Arthur,
Natürlich geht es um Sinustöne und sonst nix.....
Bei deinen Beispielen hat der TIW ohnehin kaum was zu melden, insofern passt das nicht so ganz auf die Situation......Einen 300Hz Sinuston kann man auch mit einem 100kg schweren Gullideckel erzeugen.
Es geht zum einen um extrem kurze Klangereignisse wie z. B. Händeklatschen (1x) oder zum anderen um den impulsiven "Beginn" eines Klangereignisses wie das klirren eines zerspringenden Glases.
Dir ist aber schon klar, wie sich Impulse zusammensetzen ? Selbst einer der denkbar steilsten Impulse, ein Rechteck lässt sich in eine Reihe von Sinustönen "zerlegen".Klar passiert beides in Frequenzbereichen die der Tieftöner nicht wiedergibt, sie sollen hier nur als Beispiel dienen.
Wo gibt es da aber Probleme mit der "Schnelligkeit" eines TIW, wenn er von dem Frequenzgemisch nur die Grundschwingungen abarbeiten muß, für die er mehr als "schnell" genug ist ? Die höheren Frequenzen arbeiten dann die für den Frequenzbereich spezialisierten Chassis ab.
Ich habe auch schon "schnelle" Lautsprecher vorgeführt bekommen, die besonders impulsiv erschienen. ALLEN gemein war die recht schlanke, bassarme Abstimmung, die ich nun nicht so wirklich als richtig empfand. Auch eine deutliche Hochtonüberhöhung erzeugt diesen Effekt.
Das sind aber Abstimmungen, die IMHO der musikalischen Wahrheitsfindung nicht wirklich dienlich sind
, wie übrigens auch die ausgeprägte Bassbetonung einiger Visaton-Boxen nicht...


Viele Grüße
Peter KripsKommentar
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