Bafflestep bei Kugelgehäusen
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Zuletzt geändert von harry_m; 05.11.2009, 09:30.Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
Harry's kleine Leidenschaften -
Stimmt.
Bis auf die Tatsache, dass der Hellgrüne Bereich etwas breiter ist. Ansonsten hätte ich auf Anhieb eher die "normale" Aria favorisiert.
Allerdings frage ich mich, wie es wohl ausgesehen würde, wenn der Hochtöner eine kleinere Schallwand hätte und tiefer getrennt wäre.
Denn hier wandern wir wieder auf den Spuren der "Nautilus".Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
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Naja, nur weil man auf den ersten Blick keinen sieht heist das ja noch lange nicht, dass es keinen Vorteil gibt.
Die Einschnürung um die 2,5kHz dürfte vom Übergang des Treibers auf das Gehäuse kommen. Den müsste man wohl optimieren und dann auch die Lage der Trennfrequenz auf ein gleichmäßiges Rundstrahlverhalten verschieben.
Andere Gehäuseformen benötigen andere Denkweisen und erst wenn man deren speziellen Eingenheiten kennt, kann man diese auch zum Vorteil nutzen. Ich denke mal, dass da den meisten einfach die Erfahrung fehlt.Kommentar
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Doch, es gibt einen Vorteil: der "hellgrüne" Bereich bei der Tropfenaria ist fast bis ganz nach oben ca. 90° breit.
Bei der "normalen" ist er wesentlich schmaler. Inwiefern das die eher ungleichmässigere Verteilung des diffusen Anteils aufwiegt weiß ich nicht: in einem eher gedämpften Raum könnte es besser klingen.Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
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@Hreith, die Diagramme zum Medizinball finde ich sehr interessant, vor allem der Bereich um 6000 Hz. Da sieht es auf der 25 cm Platte so aus als wenn da jemand den F.-Gang mit einer Heftzwecke fixiert hätte. Das Verhalten ist mir auch schon bei den Messungen der Boxen in Klang u. Ton aufgefallen. Die Messen ja auch oft bis 60°
@Harry, vieleicht könnte man ja Fabian dazu bewegen, zumindest den TI im Tropfengehäuse (ohne Weiche) unter allen Winkeln zu Messen? Dann könnte ich mir die Arbeit extra Pappgehäuse zu bauen sparen.
Gruß, LonzoKommentar
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Ich weiß nicht, ob Fabian die Aria noch hat und vor allem ob er Zeit dazu hätte.
Abgesehen davon: dieses Diagramm dürfte auch so sehr aufschlussreich sein, denn bei der hohen Trennung, die bei der Aria gemacht wurde kannst zu sicher davon ausgehen, dass es bis zu ca. 3kHz gut mit dem TI100 ohne Weiche übereinstimmen würde. Qualitätiv zumindest.Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde)
Harry's kleine LeidenschaftenKommentar
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So ein Pappgehäuse ist Mist, es ist viel zu labbrig! Ich werde es wohl aus einer Hartfaserplatte rausfräsen und verleimen. Das geht auch recht flott. Allerdings fräse ich nicht ganz durch, so spare ich mir beim Zusammenfalten das Klebeband.
Die Grafik unten zeigt schon mal die Programmierung für die CNC- Fräse. Die schwarzen Linien werden hier mit einem 22,5° Fräser abgefahren, die blauen mit einem normalen Fräser, die grünen Linien mit einem 45° Fräser und rot wird ignoriert, sie dienen nur für mich als Orientierung.
Wie das Tropfengehäuse letztendlich aussehen wird, überlasse ich jetzt einfach mal Eurer Fantasie.
Die anderen beiden Gehäuse mache ich dann nächste Woche.
Gruß, Lonzo
Zuletzt geändert von Lonzo; 05.11.2009, 17:11.Kommentar
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Ich glaube Herr Reith meinte eher das Verhältnis Ti100 zu Gehäuse, oder?Kommentar
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Ja, genau das habe ich gemeint.
Die Membran des TI geht ja nach innen und mit dem eher kleinen Durchmesser vom "Kugelgehäuse" entsteht am Übergang eine deutliche Unstetigkeit die entsprechende Folgen haben könnte.
Wir haben 2 Extreme
- der Durchmesser wird sehr klein, dann sitzt die Membran quasi am Ende eines langen Rohres
- der Durchmesser wird sehr groß, denn ist es wie eine unendliche Schallwand
Das Kügelgehäuse sollte einen sanften, stetigen Übergang von einem zum anderen Extrem ermöglichen. Das kann es aber wohl nur, wenn die Anfangskrümmung am Übergang Membranende-Gehäuse sehr klein ist.Kommentar
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Hi!
Viel hab ich geschrieben.... lang ist´s her.
Vor 8 Jahren hätte dieser Thread anders ausgesehen.
Schön... dass gedacht wird.
maha
PS: An einer "Kante" ändert sich der Strahlungswiderstand schlagartig. Daher treten "Reflexionen" auf. Die tun sich dann dem Direktschall überlagern.Kommentar
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Hi!
- Eine "in sich starre" 25er Kalotte strahlt bei 6 Khz recht gerichtet ab
--> Die Gehäusekanten sind ihr wurst.
- Bei 2 Khz schauts jedoch anders aus!
- Bei Genelec sieht man "Schallführungen". Die sollen "bündeln".
Ich vermute.... damit die Kantenschweinereien im Bereich 1,5 bis 4 Khz gemindert werden.
Ist ja egal, mahaKommentar
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