Breitbänder für Digital-Flügel

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  • AlphaRay
    antwortet
    Hatte das mit dem Klavier nicht mehr richtig in Erinnerung...immerhin war ich damals etwa 10

    Der Yamaha-Flügel muss gut aussehen..kostet immerhin etwa 13.000 EUR
    Wenn ich mir diese Daten anschaue: "Die integrierten Verstärker leisten 10 x 22 Watt plus 4 x 30 Watt plus 2 x 80 Watt" und oben 8 Chassis zusammen zähle, haben die genau das gemacht was ich mir vor habe: identische Anzahl Chassis oben + unten.

    Ich werde also die Frequenzweiche umrechnen für:
    - 2 * W 200 S
    - 2 * W 130 S (habe ich rumliegen)
    - 2 * SC 10 N (liegen auch rum)

    Die Reflexrohre je einen nach unten nach oben abstrahlen lassen...

    Von der Anordnung her denke ich mal ähnlich der V20:
    Links W200S - W130S - Reflexrohr nach hinten etwas versetzt - SC10N rechts

    Wie weit sollten die Chassis auseinander liegen? Möglichst dicht beiander?
    Bassreflex in der Mitte oder ganz Außen?

    Das ist übrigens das Keyboard welches da eingesetzt werden soll:
    Ausführliche Produktinformationen zu Studiologic SL-990 Pro bei Thomann


    Wird so drumherum verbaut, dass man von der Tiefe her nur die Tasten sieht

    Und das ist die Pedalbox...vollständig programmierbar
    Ausführliche Produktinformationen zu CME GPP3 bei Thomann


    Im Moment habe ich leider nur ein "normales" 49 Tasten Keyboard mit anschlagdynamik...ungewichtete Tasten :/

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  • VISATON
    antwortet
    Zitat von AlphaRay

    Wenn die Phasenlänge usw. nicht sehr relevant sind - was spricht dagegen den V20 zwei mal mit nur je einer W200S, W130S + Hochtöner aufzubauen von denen jeweils einer nach oben und der andere nach unten abstrahlt?

    Und inwiefern wäre es problematisch statt dem G 25 FFL den SC 10 N zu nehmen?
    Kostenmäßig ist es nur ein viertel...und es ist ja auch keine so schlechte Chassis...
    Ein Klavier strahlt auch nach mindestens zwei Seiten ab: nach vorn und nach hinten. Meistens steht es an der Wand, so dass der rückwärtige Schall behindert wird. Ziehe mal das Klavier einen halben Meter von der Wand weg. Dann geht der Klangeindruck schon etwas mehr in Richtung Flügel.

    Die Idee mit der aufgeteilten V 20 finde ich erfolgversprechend. Die SC 10 N würde ich ohne zu zögern bei diesem Projekt verwenden. Letztendlich muss man die einzelnen Chassis im Pegel anpassen (durch Veränderung der Widerstände in der Weiche oder vielleicht sogar durch Einsatz eines zusätzlichen Hochtöners). Das kann man mit dem Gehör oder mit einer sehr stark geglätteten Messungen machen.

    Der Yamaha-Flügel sieht super aus! Hat der unten auch Chassis?

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  • AlphaRay
    antwortet
    Das habe ich nicht bedacht! Wir hatten vor etwa 20 Jahren ein Klavier zu Hause...der hatte sowas nicht. Einen echten Flügel habe ich bisher noch nie gespielt...

    Spricht etwas dagegen je einen W 200 S und W 130 S nach unten in die Box zu verbauen und oben die restlichen drei Chassis stehen zu lassen?

    Oder wirkt es sich das im Klang sehr aus, wenn kein Hochtöner nach unten abstrahlt? Ich denke da ist das eher wie beim Downfire-Subwoofern, dass eher nur die teifen Frequenzen von unten ankommen. Immerhin spielt der 130er ja noch bis 3000 Hz...

    Hätte sonst noch SC 10 N rumliegen. Könnte ich nicht einen davon parallel zum G 25 FFL schalten und nach unten abstrahlen lassen?


    Wenn die Phasenlänge usw. nicht sehr relevant sind - was spricht dagegen den V20 zwei mal mit nur je einer W200S, W130S + Hochtöner aufzubauen von denen jeweils einer nach oben und der andere nach unten abstrahlt?

    Und inwiefern wäre es problematisch statt dem G 25 FFL den SC 10 N zu nehmen?
    Kostenmäßig ist es nur ein viertel...und es ist ja auch keine so schlechte Chassis...


    Habe noch zwei schöne Bilder zu dem teuren Digitalflügel von Yamaha gefunden bzgl. der Lautsprecheranordnung:

    Zuletzt geändert von AlphaRay; 02.10.2009, 10:20.

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  • VISATON
    antwortet
    Das ist ein sehr interessantes Projekt. Wir haben als Kunden einige Hersteller von elektronischen Orgeln, die ja eine ganz ähnliche Aufgabenstellung haben. Breitbandlautsprecher mit Hochtonunterstützung werden hier oft eingesetzt.

    Diese Art der Beschallung unterscheidet sich von der HiFi-Wiedergabe: Nicht an einem eher begrenzten Ort soll nach Betrag und Phase alles möglichst unverfälscht reproduziert werden sondern bei Musikinstrumenten ist eine "Füllung" des ganzen Hörraumes mit Schall besonders wichtig. Ein Flügel strahlt nach oben und nach unten gleichermaßen ab. Der Fußboden reflektiert dann ich alle Richtungen. Damit die Abstrahlung nicht zu diffus wird, reflektiert der Deckel den Schall in Richtung Publikum.

    Deswegen meine ich, dass die Phasenlage hier nebensächlich ist. Vor allem geht es darum, möglichst frequenzunabhängig die Schallenergie in alle Richtungen zu verteilen. Deswegen ist die horizontale Anordnung mit mehreren Chassis nach oben zum Deckel strahlend genau richtig. Wie sieht es denn mit der Abstrahlung nach unten aus? Das wäre auch sehr wichtig für einen echten Klangeindruck.

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  • walwal
    antwortet
    Mach das, Uwe hat Recht. Das Risiko ist geringer so.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Also sollte ich dann doch schon die Anordnung der Chassis von Vistaon übernehmen? Quasi die Box um 90° nach links gedreht

    Genug Breite ist da...das Keyboard ist 1,33 Meter Breit. D.h. der Flügel wird ca. 1,5 m breit werden.

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  • UweG
    antwortet
    Wahrscheinlich suche ich viel zu sehr in den Krümeln und übersehe eher Wesentlicheres. Bei zufälliger Phasenlage zwischen den beiden W130S müsste man an deren oberem Ende etwas mehr Pegel geben.
    Vielleicht ist das Hauotproblem aber eher die unterschiedliche Richtung aus der Grundton und Obertöne kommen, Ein Klavier ist schließlich auch auf den tiefen Saiten schon recht breitbandig.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Konstantleistungsweiche hör ich zum ersten mal...

    Mal angenommen ich ordne die Chassis wie von Visaton vorgeschlagen...ist das dann nicht egal, da ja durch den aufgeklappten Flügel die Wellenlängen sowieso verschieden sind wg. der Feflexion? Je weiter die Chassis von den Scharnieren weg, desto länger der Schallweg...oder?

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  • UweG
    antwortet
    Ich befürchte allerdings, dass die Weiche der V20 in der Box dann nicht mehr stimmig ist, weil sie von exakt gleichem Abstand zum Ohr ausgeht und phasenrichtige Addition am Hörort voraussetzt.
    Bei so einer Anordnung scheint mir die Phasenübereinstimmung eher vom Zufall beeinflusst, da müsste man wohl eher Richtung Konstantleistungsweiche auslegen.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Fand ich auch logisch..halt so wie das Original...

    Bin sehr aufs Ergebnis gespannt...ein Digitalflügel kostet 3000 - > 10.000 EUR...
    Die Aufnahme des Steinway-Flügels basiert auf einem Flügel im Wert von > 50.000 (die Stereo-Version ohne Release und Resonance Aufnahmen liegt bei glaube 1,5 GB WAV Files in der 24 Bit Version)

    Kostenpunkt für den Selbstbau:
    - 400 € Keyboard mit 88 gewichteten Hammermechanik-Tasten
    - 90 € programmierbare 3-Pedal Box
    - 200 € Chassis+Holz für den Flüge
    - 0 € mein alter Dual-Core PC der im Flügel verbaut wird

    Fehlt nur noch ein schöner Verstärker...werd mir da evtl selber was zusammen löten.

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  • walwal
    antwortet
    Die Reihenfolge ist schnuppe, ich würde auch links den Bass und rechts die HT einbauen, ist wie beim echten Flügel.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Eine kleine Frage noch: da ich die Chassis ja unter dem offenen Flügel positionieren will, dass diese gegen diesen Strahlen...ist die Anordnung der Chassis egal??
    Ich hätte jetzt die Bässe links (Nähe Scharnier) mitteltöner in der Mitte und den Hochtöner rechts, wo der höchste Abstand zum Flügel besteht, verbaut... oder spricht hier was gegen? Die Reflexöffnungen würde ich bei den beiden Mitteltönern Platzieren...


    Hier mal ne Ansicht eines offenen Digitalflügels:


    Das rechts Außen scheint ein Hochtöner zu sein...vom Durchmesser her.


    Und hier scheint es gleichmäßig verteilt zu sein:


    Daten von diesem:
    # Verstärker: 22W x 10, 30W x 4, 80W x 2
    # Lautsprecher: 16cm + 13cm + 2,5cm x 4

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  • AlphaRay
    antwortet
    OK

    Ich liebe den leichten Glanz der W-xxx-S Reihe

    OK..danke noch mal für die Tipps Werd ich mich demnächst mal dran machen...kanns kaum erwarten!

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  • walwal
    antwortet
    Die V 20 ist wohl sehr gut. Wenn du die Chassis hast, schlag zu.

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  • AlphaRay
    antwortet
    Das ist es ja..ich habe kein echtes Klavier sondern nur eine 24 Bit Aufnahme eines Steinway-Flügels welches über die Mini-Monitor nicht so voluminös rüber kommt.
    Eine Box vor dem bauen Probe hören ist auch irgendwie schlecht möglich :/

    Was meint ihr denn zu dieser Box?? Zwei W 200 S + 130 S + DSM 25 FFL...zwei 130er S 8R habe ich grad rumliegen...und es würde netter unter dem Flügel aussehen mit den fünf Chassis



    "Einstufung: absolute Spitzenklasse III Klang: herausragend Fazit: "Die Qualität einer Sensation"/ Testsieger"

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