Dazu kannst du auch jedes Lautsprechersimuprogramm nehmen ...
Wenn du einen LS mit einer 20cm breiten Front simulierst verhält er sich genau so wie en LS mit einer 20cm breiten Front plus Fase oder Rundung oder sonst was.
Natürlich gibt es hierbei auch Extreme bei denen dann die Schallwand effektiv "breiter" wird zb. wenn man an die 20cm breite Schallwand zwei Rundungen mit einem Radius von 50cm anbringt, oder Fasen mit einem Winkel von fünf grad ...
Gruß,
So ist es, das hatten wir schon mal. Damals brachte Boxsim den Nachweis, dass deine Theorie durch Boxsim nicht bestätigt wird. Und heute ist es immer noch so.
Die 20 cm-Schallwand verglichen mit 20 cm + 5 cm Fase bringt deutliche Unterschiede bei Frequenzgang und Bündelung.
Wer es nicht glaubt, kann es schnell simulieren. Aber bitte beachten, dass in Boxsin die Schallwandbreite einschl. Fasen ist. Bei einer 20 cm-Schallwand plus 2 Fasen mit 5 cm ist die Schallwandbreite dann 30 cm.
(...) Aber bitte beachten, dass in Boxsin die Schallwandbreite einschl. Fasen ist. Bei einer 20 cm-Schallwand plus 2 Fasen mit 5 cm ist die Schallwandbreite dann 30 cm.
... endlich, jetzt muss du nur noch verstehen was du da gerade gesagt hast.
Gruß,
Don't feed trolls! Man darf Beiträge beantworten, man muss es aber nicht.
Das ist doch nur die rechnerische Vorgabe. Du behauptest:
Zitat von sansuii
....
Dazu kannst du auch jedes Lautsprechersimuprogramm nehmen ...
Wenn du einen LS mit einer 20cm breiten Front simulierst verhält er sich genau so wie en LS mit einer 20cm breiten Front plus Fase oder Rundung oder sonst was.
....
Gruß,
Genau das habe ich gemacht. Und es nicht gleich!
Oder meinst du die Gesamtbreite beträgt 20 und darin sind die Fasen enthalten? Und dann gäbe es keinen Unterschied?
Auch in diesem Fall zeigt Boxsim deutliche Unterschiede, keine deiner Theorien wird von Boxsim bestätigt.
Mir erscheint es logisch, dass beide Kanten wirken und die Beugung bei verschiedenen Frequenzen/Zeiten erfolgt. Dadurch wird die Kantenbeugung "verschmiert" und gemildert.
Hier die Projektdateien:
SW 27 cm, keine Fasen als Ausgangsmodell
SW 27 cm, plus 5 cm Fasen "an die SW montiert", also insgesamt 37 cm
SW 27 cm, mit 5 cm Fasen, Gesamtbreite 27 cm
Zitat aus dem Nubert-Forum, auch deshalb interessant, weil Räumlichkeit und Ortung erwähnt werden, das Thema hatten wir schon mal diskutiert im Zusammenhang mit der Schallwand.
"G. Nubert
.......
Hallo,
die einfachste "Veranschaulichung" für Kanten-Dispersionen ist wohl die Vorstellung, dass der Hochtöner (vor allem im Bereich 2 bis 10 kHz) seine Energie nicht nur zum Hörer, sondern auch entlang der Schallwand bis zur Kante der Box abstrahlt.
An der Boxenkante wird dann diese Energie ähnlich gestreut, wie wenn man mit einem Gartenschlauch einen Wasserstrahl auf eine Kante richtet.
Da gibt es einen "Sprühnebel", der etwa 180° breit ist. - Also fast stufenlos von der "perfekten Beugung nach hinten" bis zur "Dispersion nach vorne". Ein Hörer, der eine (quaderförmige) Box exakt von vorne hört, bekommt also neben der direkten Schallquelle noch eine weitere Schallquelle mit der Zeitverzögerung zu hören, die der "Schallgeschwindigkeit für eine halbe Boxenbreite" und der "Intensität von etwa 10% des Direktschalls" entspricht (je nach Abstrahl-Eigenschaften, Verrundungsradius der Kante und der Frequenz).
Diese "virtuellen" zusätzlichen Schallquellen verschlechtern den Frequenzgang des Lautsprechers deutlich (bis ca +3 -5 dB), erhöhen aber die subjektiv empfundene "Räumlichkeit" des Klangbildes und vermindern die Ortungs-Genauigkeit.
In der Studio-Technik versucht man, den größten Teil dieser Dispersionen (durch relativ ausgeprägte Richtwirkung des Hochtöners) zu verhindern. Dabei verschenkt man aber den Bereich, der "recht angenehmen" Raum-Eindruck mit immernoch guter Lokalisierung verbindet.
(Es wäre sooo einfach, wenn der Klang egal wäre!!)
Gruß, G. Nubert"
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
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nur bis an die.........ECKE!!
dann kommen die herren reflektionen wieder.
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Ich habe mir gerade Flachlautsprecher (160*70cm) mit integriertem DBA gebaut. Kanteneffekte kann ich nicht mehr messen. Da diese hinter die Leinwand sollen, muss ich aber die Front absorptiv gestalten, da es sonst zu stehende Wellen durch den Abstand zur Leinwand kommen würde.
Also werde ich wohl die Front mit 1cm Basotect bekleben. Interessant wird natürlich, wie na ich mit dem Schaumstoff an die Treiber ran kann. Allerdngs dürfte dürfte das auch nur beim Hochtöner wirklich interessant werden.
Naja, so einfach ist die Welt zwar nicht, aber trotzdem finde ich auch, dass das Thema Dämmmaterial auf der Schallwand ein unberechtigtes Schattendasein führt.
In diesem Zusammenhang ist wohl nicht das Dämmmaterial, sondern das Dämpfungsmaterial von Interesse. Außerdem hat man mit diesen Konstruktionen nicht die besten Erfahrungen gemacht, eben weil sich gerade bei ihnen das Absorptionsverhalten schlagartig ändert. Jetzt allerdings nicht mehr an den Schallwandkanten, sondern an den Chassiskanten. Man müsste eine Schallwand bauen, deren Stärke zum Rand hin abnimmt, und eine Schaumstoffmatte aufkleben, die zur Mitte hin dünner wird.
Moden kommen und gehen. Manche Moden kommen sogar wieder. Nur die Raummoden sind unsterblich.
Viel kam irgendwie nicht mehr zum Thema, außer die Dimensionen der Schallwand ins Extreme zu erhöhen/verringern bzw. gleich Wandeinbau - was aber nicht immer möglich ist und doch auch am Kern der Frage vorbei geht...
Folgendes machte mir allerdings auch Lust auf mehr:
Zitat von UweG
Ich habe mal mit einem sehr einfachen Waveguide aus Schaumstoff experimentiert. Eigentlich hat das Lust auf mehr gemacht ... wurde aber aus Faulheit dann doch nicht weiter verfolgt.
@UweG:
Was hatte es damit genau auf sich?
Wir reden hier von einer Schaumstofflage (Basotect o.Ä.?) auf einer ebenen Schallwand, die (die Schaumstofflage) sich nach innen hin zum Treiber verjüngt? Und 2-3 cm stark ist am Rand?
Wie beeinflusst der Schaumstoff dann das Abstrahlverhalten und die lästigen Kantenreflexionen?
Vor allem in welchem Frequenzbereich? Wenn ich - als fieses Bsp. - ein 13 cm Chassis mittig auf eine 40x40 cm Schallwand klebe, bekomme ich laut Boxsim hässliche Schlenker um die 1,5 kHz in der Größenordnung von +-3 dB. Nehmen 3 cm Schaumstoff auf der Schallwand Einfluss in diesem Bereich und vermindern / verhindern die Reflexionen gar?
Leider sind die gemessenen Frequenzgänge nicht mehr drin. Ich habe einen relativ gleichmäßigen Pegelverlust des HTs von ca. 2 dB in Erinnerung bis auf den Superhochtonbereich. Dort hat das "Waveguide" als Horn gewirkt und den Schalldruck sogar erhöht.
Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.
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