Kann ich dir nicht mal sagen, sie war lediglich meine allererste Visatonkalotte und eben somit irgendwie der erste Hochtöner mit einem Aha-Erlebnis....Erinnerungen halt...
Ich werde dann nach einem Aufbau sehen, was sie wirklich kann, aber in einer Atlas-Dsm scheint sie ja auch gut zu laufen....
Ich war lange Skeptisch was die G25FFL angeht, weil die je nach dem wo man liest auch nicht den besten Ruf hat. Aber nachdem ich sie nun in sehr vielen Boxen eingesetzt habe (durch Zufall) kann ich ihr wirklich nix nachsagen. Sie macht ihre Sache hervorragend und ist ein sehr guter Hochtöner.
Der Unterschied zur DSM25FFL ist meiner Meinung nach der, dass die DSM etwas schonungsloser ran geht, weniger schön färbt. Dabei klingt sie, wenn man sie nicht allzu tief runter quält eher unaufdringlicher als die G25FFL. Das iss sehr schwer zu beschreiben, in den Konzepten die ich bisher gebaut habe hat sich die DSM einfach besser in das Gesamtkonzept eingefügt. Bei dynamischen Attacken und bei "straight forward" abgemischter Musik wie Micheal Jackson - Smooth Criminal oder Roger Waters - Amused to Death bleibt die DSM25FFL auch bei hohen Pegeln in meinen Ohren gelassender.
Oberhalb 10kHz legt die DSM nochmal um ein paar dB an Pegel zu, das verleiht dem Sound einen gewissen Glanz und eine gewisse Spritzigkeit, ohne auf Kosten der Neutralität zu gehen.
Ich finde die enorme Tiefe des Gehäuses störend.
Ich würde den 4 Tieftönern ca 20l weniger Volumen geben, Tuningfrequenz ca.55hz.
Da würde dann auch die geschlossene Variante gut funktionieren, falls es mal zu viel Bass bei Bassreflex sein sollte.
Allgemeine Frage: Was kann der DSM 25FFL besser als der G25FFL?
(keine ketzerische Frage mit bösem Hintergrund, ich weiß es wirklich nicht. Ich wundere mich nur über den großen Zuspruch der DSM 25FFL)
Ne Tauschplatte wäre gut, denn ich habe jetzt noch ein Paar mit eckiger Front in Aussicht...und da meine alte runde nicht passen wird, hätte ich durchaus gerne eine neue.
Mein Händler hat mir die "R" schon geordert
Glatte glänzende Oberfläche wurde sofort als eine Hommage an "Billigchassis" ausgelegt. Silber ist bei vielen nur noch "Blech".
Was auch daran liegt, dass die meisten auf dem Einzelchassissektor angebotenen derartigen Chassis nicht dem derzeitigen Stand der Technik entsprechen, wenn es sich nicht ohnehin um No-name-Produkte handelt. Es gibt aber auch Produkte mit Kapton-Schwingspulenträger, die dann gern mit Membranen aus gebürstetem Aluminium versehen werden, was gleich ein bisschen edler aussieht. Ab der 20-cm-Klasse aufwärts haben diese zusätzlich noch Gusskörbe mit umfangreichsten Belüftungsmaßnahmen. Billig sind hier allenfalls noch die Löhne der Arbeiter und das Image des Herstellungslandes; die Lautsprecher sind, da man die Fertigung highendiger Chassis mittlerweile auch in China im Griff hat, ab dieser Qualitätsstufe als sehr hochwertig anzusehen und im dreistelligen Preisbereich angesiedelt.
Jedenfalls sieht man hier deutlich, wie sehr sich Lautsprecher über die Optik und das Image verkaufen. Offenbar ist das längst nicht auf Fertigboxen beschränkt.
Zitat von Chaomaniac
Ich glaube Du sprichst den Beitrag in der K&T 1/99 bezüglich der Konstruktion der "Elektra" an, oder?
Richtig! Danke für die Aufklärung. Übrigens dürfte der nicht Audiotechnika, sondern Radiotehnika geheißen haben. Das h wird in den slawischen Sprachen entweder so ausgesprochen wie das ch in Begriffen wie "Kasachstan" oder "rauchen", oder es wird sehr ähnlich ausgesprochen. Diesen Laut gibt es auch im Hebräischen. Das ch aus "räuchern", "Mechanik" oder "Technik" ist mir hingegen in den slawischen Sprachen und im Hebräischen noch nicht begegnet.
Denkt einfach an den Akzent, den jene Männer haben, die im Fernsehkrimi Mitglieder der Russenmafia darstellen.
Radiotehnika schreibt sich in der Muttersprache des Herstellers auch anders, da dort die kyrillische Schrift verwendet wird; bei dem hier verwendeten Namen in lateinischer Schrift handelt es sich also lediglich um die Umschrift. Wobei zu bemerken ist, dass auch zwischen jenen slawischen Sprachen, die die lateinische Schrift verwenden, Unterschiede bezüglich der Schreibweise bestimmter Laute bestehen. Vor allem bei den Zischlauten fällt das auf. Den Städtenamen, den wir als Bydgoschtsch sprechen, schreibt man in seinem Herkunftsland Polen Bydgoszcz; im Tschechischen und Serbo-Kroatischen würde das auf Bydgošč verkürzt. Auch in der kyrillischen Schrift ist das tsch zu einem einzigen Zeichen verkürzt (einem y ähnlich). Was die Schreibung von Begriffen mit schtsch sehr vereinfacht (Bydgoszcz, Chruschtschow, Borschtsch...).
Zuletzt geändert von poor but loud; 22.05.2009, 01:03.
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Vor über 10 Jahren hat Timmermanns ein Radiotehnika-Chassis noch für seine große Staubschutzkappe gelobt, die seiner Meinung nach erheblich zu einer Stabilisierung der Membran beitrage.
Ich glaube Du sprichst den Beitrag in der K&T 1/99 bezüglich der Konstruktion der "Elektra" an, oder?
Der dort verwendete Audiotechnika GDN 75 ist ein reiner Tieftontreiber, der in dem Projekt auch recht tief getrennt wurde. Wenn ich mir das Frequenzgangdiagramm der Box anschaue, fällt mir in der abfallenden Tieftonflanke ab 500 bis 600Hz eine zunehmende Resonanzanfäligkeit auf. Bei TMTs würde das Eigenleben einer Dustcap dieser Größe schon im gewünschten Nutzfrequenbereich liegen. Ausser man stabilisiert sie zusätzlich, was das Gewicht hochtreibt und die Sache nicht unbedingt besser macht...
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