Habe gerade bemerkt daß ich völligen Stuss von mir gegeben habe (Warum sagt denn niemand was??)!
Irgendwie war mir heute wohl der Hirnf*** in der Arbeit zu derb...
Ich behaupte hiermit in allen Punkten das sprichwörtliche Gegenteil (habe die unterschiedlichen Chassisanordnungen den falschen klanglichen Effekten zugeordnet) und werde die vorangehenden Beiträge umgehend korrigieren!
Sorry
Zuletzt geändert von Chaomaniac; 21.11.2008, 19:12.
nabend kollegen...
ich habe da mal ne frage zur dämpfung des gehäuses.
ich habe vor, das gesamte tieftonabteil mit steingutfliesen zu bekleben, weil ich davon ausgehe, dass sich das gehäuse - ähnlich wie bei der sandwichtechnik mit bitumen und hartfaserplatten - ruhig stellen lässt und deshalb weniger "geräusche" von sich gibt.
ich habe auch in vielen bauvorstellungen hier im forum solche dämpfmaßnahmen gesehen (bitumen, gar stahlschrotmatten etc.)
nun bin ich vor längerer zeit hier im forum über diesen link http://www.picosound.de/D_gehmat.htm gestolpert und habe mir den heute bei meiner planung nochmal genau angesehen. dabei fiel mir auf, dass in dem für mich interessanten frequenzbereich bis 300hz im tieftonbereich gar keine unterschiede zwischen normalem mdf und bedämpften mdf zu erkennen sind.
soll ich trotzdem dämpfen oder ist die maßnahme eher bei 2-wege-boxen sinnvoll?
EDIT: ändert sich die resonanzfrequenz nicht je nach größe der angeregten fläche?
eigentlich schon oder? von daher wäre eine ruhigstellung im bassabteil vielleicht doch nicht so unnötig....
EDIT 2: hat sich erledigt. habe mir die entsprechenden threads mühsam zusammen gesucht
ich werde das gesamte gehäuse mit fliesen ruhig stellen und zusätzlich gegenüber des tieftöners mit weichfaserplatten arbeiten.
hier kommt eine "innenansicht" der box.
blickrichtung auf den seitenbass.
zu sehen sind hellblau die verdeckten kanten der chassis, des gehäuses, der mt-kammer und der ringversteifungen.
grün angedeutet ist der fliesenbelag aus schweren steingutfliesen - davon habe ich noch einige pakete rumliegen.
an der gegenüberliegenden wand vom bass soll größflächig mit weichfaserplatte gedämmt werden. gegeüber dem mitteltöner ebenfalls. der ganze rest wird mit dämmwolle ausgefüllt. die untere ringversteifung habe ich zur milderung stehender wellen schräg angeordnet und auf front- und rückseite etwas breiter ausfallen lassen. außerdem habe ich so eine gute auflage für die wolle - die rutscht so nicht bis unten durch.
an die f-weiche wird man später durchs terminal ran kommen. es ist so gedacht, dass die direkt am terminal befestigt wird, so dass man die einfach rausschrauben kann.
was sagen die hochverehrten diy'er dazu? geht das so i.o. oder hab ich irgendwo ne krücke?
aber du hast so selbst im bereich der bässe bei deiner concorde gedämmt. ist das im nachhinein gesehen unnötig? und sonja war auch gedämmt, wenn ich mich recht entsinne?
Also ich habe früher auch viele Gehäuse mit Fliesen gedämmt. Heute mache ich das nicht mehr. Einfach aus dem Grund, das ich noch nie einen Vorteil der ganzen Sache gemerkt, geschweige denn gehört hätte. Wer es machen möchte, kann es natürlich machen, Nachteile entstehen dadurch keine. Für mich allerdings auch keine Vorteile und deshalb spare ich mir diesen Arbeitsgang. Ein bißchen Sand im Sockel bringt wenigstens Standfestigkeit.
wenn es definitiv keine vorteile gibt, mache ich es natürlich nicht.
ich werde ja auch normale kabel verwenden und keine highend
mal sehen, was noch so an beiträgen dazu reinkommt...
Das Bassabteil ist teilweise mit Bitumen/HDF gedämpft, Mittelton ganz. Ist nicht so schwer wie Fliesen komplett. Auch Sonja und Bijou sind zum Teil mit Fliesen gemacht. Schaden tut es nicht. Wenn das Gewicht nicht zu hoch wird, ist es ok.
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
nun gut. offensichtlich gibt es keine wirklich gesicherten praxistauglichen erkenntnisse drüber.
ich pappe also die fliesen rein, dann stehen sie wenigstens nicht mehr im weg
ich werde die mit normalem guten flexkleber aus dem fachhandel "verlegen". ich habe schon gipskarton und spanplatten befliest - das hält alles sehr gut. deswegen werde ich nicht auf die teuren dauerelastischen spezialkleber zurückgreifen, sondern schön flächig verkleben - wichtig ist ja, dass es steif wird und nicht schwingen kann.
gewicht - naja. überschlagsweise werde ich bei 50kg landen. das geht schon noch. mir tun nur die lackierer leid, die die teile in ihre kabine hängen dürfen.
Ich wollte damals auch das ganze Programm durchziehen. Habs dann einfach gelassen und nur ein par zusätzliche Versteifungen reingemacht.
Habe sie vorher mit Klopfen im Gehäuse verschoben. Und dort wo das Ergebnis am besten war verleimt.
Ich mache mir bisher noch keine Gedanken ob Fliesen oder anderes besser wär, da ich nichts negertives feststellen kann.
Gruss Andi_m
PS: Und wenn ich irgendwann umziehe muss ich schlieslich die Teile schleppen.
Spannungsabfall ist kein Sondermüll
Wenn du nicht helfen kannst dann störe
dabei sein ist alles (Zitat: Jürgen von der Lippe)
okay. ich bin mir auch immer noch unschlüssig - obwohl ich schrub, dass ich das nun mache.
umziehen werde ich definitiv nicht. ich habe erst neu gebaut ... auch diy ... war anstrengend genug. wenns in der ehe krieselt, muss die frau gehen . die boxen bleiben.
na mal sehen. die walwal-methode mit dem bitumen als fliesenkleber ist ne ganz gute und preiswerte idee. irgendwo hab ich noch ne rolle unbesandete bitumenbahn stehen.
Wobei auch die mit Belag geht, man muß nur ordentlich brutzeln, im Freien.
Die zu beklebende Oberfläche muss staubfrei sein. Mit Benzin (ist wieder billiger) abwaschen. Noch besser: Bitumen in Benzin lösen, damit vorstreichen und trocknen lassen. Brenner noch auslassen
P.S. schrieb, schrub, schrubbte. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
P.S. schrieb, schrub, schrubbte. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
wenn du wüsstest, was es hier in der ecke noch so alles gibt.
statt "ich fragte" - "ich frug" ohne mist
danke für eure gedanken zu dem thema. ich habe gestern noch einige artikel von f. hausdorf gefunden. war sehr interessant zu lesen. ich denke, ich ziehe die notwendigen schlussfolgerungen daraus - deckt sich mit walwal's empfehlungen.
nee, polen ist noch 20km weg. wurst esse ich weder deutsche noch polnische.
zu weihnachten gibts in der oberlausitz meist kartoffelsalat (der schmeckt hier sehr gut, sind äpfel drin) mit bockwürsten. manchmal macht auch einer nen karpfen. die klöse mit ente oder kaninchen und rotkraut gibts an den folgenden feiertagen. allerdings nicht für mich.
ist ne richtig schöne gegend hier - schade, dass immer weniger menschen hier wohnen. die meisten ziehen dem job hinterher. die meisten ossis wohnen jetzt wohl bei dir und in nrw und um münchen rum.
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