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  • Battlepriest
    antwortet
    Stimmt auffällig. die große Atlas hat gar keine 5 Wege, wie das auch immer in den Hinterkopf bekommen hab...Anyway. 4 Wege erscheinen sinnvoll!

    Zu harry_m. Die Box sieht imposant aus, keine Frage. Aber ich habe das bereits in einem anderen thread geschrieben. Ich sehe es als extrem kritisch an, 2 DSM50 in D'Appolitomanier um einen Hochtöner zu versammeln. Je höher die Trennfrequenz, umso schlimmer! Bei den nötigen 7000Hz hast du gerade noch eine Wellenlänge von knapp 5cm, also nur mal eben den Kalottendurchmesser. Damit sind starke Interferenzen im Übergangsbereich vorprogrammiert. Durch die Anordnung in D'Appolitobauweise, entsteht eine sehr schmale Haupt und zwei Nebenkeulen in der Abstrahlung. Du wirst beim Musikhören kaum den Kopf bewegen dürfen. Ein solcher Lautsprecher ist IMHO sinnlos.

    Nicht umsonst fordert D'Appolito idealer weise maximal 2/3 Abstand der Trennfrequenzwellenlänge zwischen den beiden MT um den HT

    Mehr geht zwar, und ist in der Praxis nicht zu vermeiden, aber 7kHz halte ich für nicht machbar.

    Nachtrag:



    Visaton gibt 6000Hz für die Resonanzfrequenz an. Nach obigem Impedanzschrieb würde ich sogar eher irgendwas um 6500Hz vermuten.
    Zuletzt geändert von Battlepriest; 02.05.2003, 14:20.

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  • johnjay82
    antwortet
    @harry_m

    Na, das nenne ich doch mal einen imposanten Lautsprecher

    Grüße
    Dennis

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  • harry_m
    antwortet
    Leute, ihr habt mich inspiriert, und habe ein wenig gezeichnet:

    Big Box mit MT-Kalotte

    Was sagt Ihr dazu?

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  • Stargator
    antwortet
    Ich hab ja auch ein GF 200 mit einer DSM 50 und einem RHT12 laufen und bin sehr zufrieden. Durchaus mit meiner Couplet MHT vergleichbar. Die Dynamic scheint noch etwas kräftiger im oberen Mittenbereich zu sein. Ja Klavier scheint dabei noch natürlicher zu kommen.

    Ich denke, daß die fehlenden Mitteltonkalotten eine Modeerscheinung sind. Es muß ziemlich sauber gearbeitet werden und auch die geliebte anbindung des Baßlautsprechers als quasiesubwoofer unter 300 Hz funktioniert nicht mehr. Da müßten dann Hochwertigere Baßlautsprecher verwendet werden und die sind den meisten einfach zu teuer. AL200 ist wohl ein hervorragendes Teil, aber nicht ganz billig.

    Was mich dazu bringen würden die DSM 50 zu tauschen wäre kein TI100 sondern eher ein Bändchen/Magnetostat für den Mittenbereich. MT24 vielleicht, vergleichbar mit einem NEO8 von B&G. Da die Kalotte subjektiv sehr schnell erscheint gegenüber einem 13er, wäre daß wohl die einzige Alternative.

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  • Krips
    antwortet
    Hallo,

    das, was Battle sagt, kann man nur mit vielen Ausrufezeichen unterschreiben.
    Wenn Chassis um/oberhalb der Bündelungsfrequenz betrieben werden, dann stimmt weder das Rundstrahlverhalten der Box, schon garnicht kann eine gleichmässige Schallenergieabgabe im Übertragungsbereich erreicht werden.
    Das ist dann aber bei den in Wohnräumen üblichen Abhörbedingungen deutlich zu hören, in Form von Klangverfälschungen. Da ist dann die Hinzufügung von weiteren Wegen sicher das kleinere Übel.

    Grundsätzlich kann man sagen, dass ALLE Boxen, die sehr aufstellungsempfindlich sind und in einem Raum sch...... klingen und in anderen Räumen gut, in obigem Sinne Fehlkonstruktionen sind (2-Wege sowieso !!)

    mfg
    Peter Krips

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  • Tomtom
    antwortet
    Hallo,

    also dieser Logik zu folgen fällt mir doch etwas schwer...

    Gerade weil der Trend zum Einsatz mehrerer kleinerer Chassis als 'Ersatz' für einen größerflächigen TT geht wäre eine MT-Kalotte doch hervorragend einsetzbar.
    Kleinere Chassis bündeln doch auch erst bei höheren Frequenzen.
    4 langhubige 13er, eine 50er MT-Kalotte und darüber eine 20er HT-Kalotte: 3 Wege, keine Probleme.

    (Immerhin hat der AL130 ja mit fs von 40Hz äußerst gute Baßeigenschaften. Da überlege man sich mal eine etwas 'massivere' Ausführung mit fs von ca. 32-35 Hz...)


    mfg

    Tomtom

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  • Mr. Pit
    antwortet
    Nun, ich sehe das Problem des Kalottensterbens in den Heimkino-Systemen. Ein 2-Wegerich als Center oft in D´Appo-Anordnung (liegend!! ) ist wohl derzeit im "Trend" (hat ja nicht jeder einen Vox-Center ).
    Minimalismus ist aktuell im Kommen. Die SAT/Sub-Systeme haben durch das Heimkino eine 2. Chance erfahren. Wenn man die Entwicklung zu "großen" schmalen Klangsäulen sieht, welche dann mit 3 oder 5 oder noch mehr kleinen Breitbändern bestückt sind, heißt es abwarten.
    Fakt ist jedoch, daß eine Kalotte da nicht funktioniert und wohl deswegen im MT-Bereich wieder Konus gefragt ist.

    Grüße

    Mr. Pit

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  • Bucho
    antwortet
    Original geschrieben von Battlepriest
    [i]Eigentlich habe ich bereits alles zusammen. 4 25cm TT, ein Päarchen 50mm Kalotte von WHD (bei Ebay für lächerliche 20€ und bisschen erstanden) und den MHT12. Fehlt noch ein Paar TMT. Da der WS17BF nicht mehr im Programm ist, schwanke ich noch zw. Ebay, dem Monacorpendant und einem Audax mit HDA Membran.
    Da haben wir ja ohnehin ein ähnliches im Kopf.
    Ich hatte lange Jahre die Kombination WSP26S-NAC170-G50-RHT12S laufen und war mit dem Klang eigentlich sehr zufrieden. Allerdings war mir der Bass immer etwas zu schwachbrüstig worauf ich ein paar Leergehäuse einer Audience gekauft habe, in die ich dann pro Seite 2 Stück WSP26S reingetan habe (ganz einfach parallel geschaltet), den NAC170 gestrichen hab, und G50 sowie RHT12S wie gehabt belassen habe (mit etwas anderen Trennfrequenzen um der gestiegenen Bassgewalt Rechnung zu tragen). Da hab ich eben die Erfahrung gemacht dass man die beiden 10"er problemlos an den G50 ankoppeln kann. Klar, man verliert etwas den sanften Charakter des NAC170, die Box wurde aber viel direkter und zupackender. Und irgendwie finde ich dass der G50 der von 800 bis 6000Hz überträgt einen recht brillianten Klang zaubert (Klavier im speziellen ist ein Genuss an Klarheit). Alles was ich noch raus bringen muss ist eine leicht unangenehme Schärfe bei hohen Pegeln im oberen Mitteltonbereich, aber das werd ich auch noch hinkriegen (möglicherweise werde ich auf einen DSM25FFL umsteigen).

    Gruss, Bucho
    Zuletzt geändert von Bucho; 01.05.2003, 23:03.

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  • harry_m
    antwortet
    Battlepriest:

    Ob es ein 5. Weg sein muß wie bei der großen Atlas, das läßt sich dann noch diskutieren.
    Die große Atlas ist eine 3-Wege Box mit integriertem Subwoofer. Da gibt es keinen 5. Weg!

    Wenn ich mir den AL200 ansehe: er kann durchaus bis 1000Hz laufen. Wie es mit Bündelung aussieht, weiss ich auf Anhieb nicht, sollte aber in Ordnung sein.

    4 Wege haben das Preisproblem: ein zusätzlicher Bandpass, mindestens 1 zusätzliches Chassis: kostet was. Die 3-Wegeboxen tun es für weniger Geld auch. Mitteltöner, die in den letzten Jahren entwickelt wurden, können inzwischen bis zu 5kHz sehr gut laufen. Da klappt sogar die Ankopplung an Bändchen und sonstige "Exoten" problemlos.

    Das nächste Problem ist der vertikale Platzbedarf an der Schallwand: das ist man sehr weit weg von der "Punktschallquelle". (M. Logans Elektrostaten sind es auch nicht, und es stört keinen: aber es sind immer wieder Schlagworte, die Runde machen, und mit der Zeit zum "Muss" werden!)
    Alles in allem kann ich mir vorstellen, dass sie wirklich aussterben: obwohl ich als Besitzer der Atlas DSM es für sehr bedauerlich halte.

    Es sei, dei Mode ändert sich wieder. Was doch möglich ist. Zuletzt hat K&T mit der "Donar" etwas vorgestellt, was mich an die Konstruktionen vor 15-20 Jahren erinnerte. Außerdem habe ich in der letzten Zeit immer wieder Leute getroffen, denen die schmale "VOX" in keiner Weise gefallen hat: vielleicht kommt es noch!

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  • Battlepriest
    antwortet
    Das mit der Kalotte ist sone Sache. In der Mitte macht schon eine 25er Kalotte nicht mehr so genau das, was die VC so vorgibt. Jenseits der 50mm erscheint eine Kalotte aus Gewebematerial dann wohl nicht mehr sinnvoll, weshalb größere wohl auch schnell vom Markt wieder verschwunden sind.

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  • We-Ha
    antwortet
    @Battle: Meintest du dieses ?

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  • Battlepriest
    antwortet
    Ein 25cm Lautsprecher kann doch problemlos an eine Mitteltonkalotte angekoppelt werden



    NEIN, ich werde nicht müde, mich immer wieder und wieder zu wiederholen *ggg*

    Der Amplitudenfrequenzgang ist mitnichten das alleinentscheidende Kriterium, wie weit ein Chassis betrieben werden kann.

    Ich halte 4 Wege auch für SEHR erstrebenswert, denn alle Chassis sollten als ideale Kolbenstrahler ohne Bündelungseffekte arbeiten. Ob es ein 5. Weg sein muß wie bei der großen Atlas, das läßt sich dann noch diskutieren. Man handelt sich mit jedem Weg ja auch jede Menge Schaltungsaufwand ein. Eigentlich habe ich bereits alles zusammen. 4 25cm TT, ein Päarchen 50mm Kalotte von WHD (bei Ebay für lächerliche 20€ und bisschen erstanden) und den MHT12. Fehlt noch ein Paar TMT. Da der WS17BF nicht mehr im Programm ist, schwanke ich noch zw. Ebay, dem Monacorpendant und einem Audax mit HDA Membran.

    Leider müssen die 25cm TT zusammen mit WS13BF und MHT12 erst noch bei der Forumsboxaktion bei www.audiotreff.de mitmachen. Danach sind dann richtige MännerLS dran Ob das dieses Jahr noch was wird?

    Nachtrag. Ups. wo is das Diagramm geblieben? Danke, We-Ha, das meinte ich. Ich versuchs aber auch nochmal.
    Zuletzt geändert von Battlepriest; 01.05.2003, 20:19.

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  • MrWoofa
    antwortet
    Einen großen Vorteil der Kalotte sehe ich darin, daß sie ohne Zentrierung aiskommt, und das die Schwingspule maximal mögliche Größe, nämlich Außendurchmesser der Membran hat. Dadurch ergibt sich doch ein wesentlich direkteter Antrieb, oder was meint ihr?

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  • Bucho
    antwortet
    _
    Infinity liess in der Kappa 9 und 9A schon ab (ca.) 150Hz eine Kalotte laufen (Polygraph). Das Ding ist/war zwar so gross wie ein 16cm Konus, aber immerhin. Daran war eine 12cm Kalotte angekoppelt (Polydome) die nach oben hin zwei Bändchen übergab. Mein Kumpel hat die laufen und ich hab bis dato selten einen so klar aufgelösten Klang gehört. Darum bin ich schon der Meinung dass die Kalottenbauform prinzipiell im Vorteil ist (dank der geringsten bewegten Massen).

    Gruss, Bucho

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  • NoName
    antwortet
    hallo,

    es gibt da noch das problem der schallwandbreite. die hohe übergangsfrequenz zur mt-kalotte erfordert den einbau des tieftöners auf der schallwand. eine schmale bauform ist so fast unmöglich.

    der eingesetzte tieftöner könnte auch nicht mehr auf tiefen bass getrimmt werden, da echte mt-fähigkeiten gefordert sind!!

    eine große kalotte erfordert fast zwingend ein mehr-als-zweiweg-konzept mit den üblichen problemen der anspruchsvollen filterfunktionen. es wurde ja oft argumentiert, den mt von ca. 250 bis 2.500 hz laufen zu lassen.

    gruß

    frank

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