mich würde mal interessieren wie das aussieht, wenn man den Luftspalt eines hinterlüfteten Neodymantriebs (und entsprechend angekoppeltem Volumen) mit Ferrofluid füllt (Zwecks Kühlung der Schwingspule). Ist das dann so 'dicht' als wenns garnicht hinterlüftet wäre oder ist das egal?
Ich schätze, dann bleibt nur noch eine Öffnung in der Mitte: entweder in der Kalotte selbst oder eben im Magneten...
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Es heißt Ferrofluid macht im prinzip "dicht". Bei Nubert las ich mal dass der Druck auf dem Ferrofluid dann Breitbandgeräusche verursacht.
Deswegen befinden sich bei den Schwingspulen der Nubert-Kalotten zwischen Membran und den Wicklungen kleine Löcher. Ebenso bei Visaton, so weit ich weiß. Damit wird dann keine Luft mehr durch den mit Ferrofluid gefüllten Luftspalt gepresst.
Neodym-Magnete sind aber keine allzu guten "Kühlkörper". Schlichtweg wegen den kleinen Abmessungen und weil manche Neodym-Sorten nicht hitzebeständig sind (keine Ahnung, ob dein Magnet dazu zählt, MrWoofa). Dennoch bin ich sicher, dass die Schwingspule kühler als ohne sein wird.
Ein Loch würde ich in den Magneten auch nicht unbedingt machen. Wenn das Loch nicht perfekt bedämpft wird, verhält sich die Anordnung wie ein zusätzlicher Resonator. Außerdem würdest du dann Masse vom Magneten/Kühlkörper abtragen.
Beim Seas-Hochtöner sieht man den typischen zweiten Hubbel bei ca. 2 khz. Der kommt von der Vorkammer die entsteht, wenn das Loch im Magnet zu klein ist. Bei älteren Scanspeaks kann man das auch noch in leichter Form sehen, die ganz neue hat das dank Neodympillen nur noch ganz rudimentär.
denn hat sich das mit dem FFL wohl erledigt bzw. erklärt,warum die ganzen Neodym-HTs keins haben.
Neodym-Magnet mit Polkernbohrung wäre sicher eine Lösung, allerdings würde man da reichlich aktives Material verlieren, der Antrieb würde wieder größer ausfallen müssen usw.
Ja der Scanspeak macht tatsächlich einen sauguten Eindruck. Mein Wunsch wäre auch dieses Gehäuse mit einer Keramik-Kalotte, deren Membran wie bei Objektivlinsen abgeschliffen ist, sodass sie in der Mitte dünner ist als außen.
Ein befreundeter Bauingenieur sagte mir mal, dass man mit solch unterschiedlichen Dicken in der Kalotte die Resonanzfrequenz auf 40 khz schieben könnte.
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