Original geschrieben von lachkiste 0) wieso kommt es trotz angeblich sachgerechter einstellung des DBA zu ungewöhnlichen phasenproblemen mit dem effektkanal?
1) wieso hat der effektkanal vom woody soviel lsp-material nötig?
2) wieso überträgt der effektkanal (sub)bass?
3) wieso wird dessen (sub)bassanteil nicht ebenfalls ge-DBA-t?
Sein DBA ist ja eigentlich wirklich gut dokumentiert wie selten ein anderes... die vier Punkte hängen eng miteinander zusammen: Die Probleme entstehen im Übernahmebereich zwischen DBA und VOX soweit ich das verstanden habe, von Subbass kann man da gar nicht mehr reden, irgendwas zwischen 80Hz und 100Hz also. Damit entfällt auch 2) und 0), da es wie oben von mir erläutert durch Laufzeitdifferenzen zu Auslöschungen in dem Bereich kommen muss. Der Bereich kann aber kaum verlegt werden. Die Basspotenz der VOX wird deshalb gebraucht, da wegen Homogenität a) 5 exakt gleiche Lautsprecher spielen sollen und b) die Mitteltöner der VOXen bei 80-100Hz gut klirren würde bzw. nur geringen linearen Hub aufweisen würden. Unter 80Hz ist aber, und das obwohl steilfänkig getrennt wird, deswegen noch nicht Schluss mit Wiedergabe! Ohne BR ist das für einen TMT ziemlich schwer das zu schaffen...
"Original geschrieben von lachkiste
Dabei ist es so einfach: eine/zwei primärquellen auf einer linie und eine (unendliche) reihe spiegelquellen, die die reflektionen darstellen - an eben dieser linie entlanglaufend. Die mathe dazu ist ein dreizeiler, wenn man mit sin/cos rechnen kann. Wer das nicht kann, warum kümmert er sich überhaupt?"
dann erklär doch bitte mal, was genau an dieser einfachen bedingung von woody angeblich nicht richtig umgesetzt wurde?
Gruß
Che
Nö, das wäre ja wohl doch zu viel verlangt. Der gute hat bislang lediglich behauptet, es gäbe ein problem. Inwieweit er zur klärung bereits in die grauen untiefen der herleitung der funktion eines DBA eingestiegen ist, ist mir unbekannt. Die materialschlacht für letztlich nur eine oktave 40--80hz befremdet mich dazu noch sehr stark. Nach meiner viel bescheideneren auffassung sollte es bei richtiger antwort auf fragen 0--5 keine probleme mehr mit der phaseligkeit von effektkanäls geben.
Ein bisschen ausweichend nicht... Wie schaut es denn richtig aus in Wirklichkeit, hat er was vergessen deiner Meinung nach so dass es gar nicht funktionieren kann?
Original geschrieben von monoton Sein DBA ist ja eigentlich wirklich gut dokumentiert wie selten ein anderes... ... Die Basspotenz der VOX wird deshalb gebraucht, da wegen Homogenität a) 5 exakt gleiche Lautsprecher spielen sollen und b) die Mitteltöner der VOXen bei 80-100Hz gut klirren würde bzw. nur geringen linearen Hub aufweisen würden. ...
Hi, ich kenne die doku nicht. Sie sollte auch die schalldruckverteilung im raum darstellen, was laut woody erst garnicht gemessen worden ist.
Das system ist für heimfono überdimensioniert. Die dicken dinger hätten, wenn denn tatsächlich auch im -mit verlaub- popeligen effektkanal gleich deftig bestückt, die gesamte subwooferabteilung mit übernehmen können.
Diese insgesamt "etwas" überladene lautsprecheranlage trägt trotzdem keinen prinzipiellen mangel, der widrige phasenverhältnisse für die übernahme rear/sub hervorruft. Es handelt sich vieleicht wirklich "nur" um ein verständnisproblem. Das gerede ums "wegsaugen" pp. trägt sicher zur weiteren verwirrung bei
Man bedenke einfach von neuem,welche voraussetzungen ein "DBA" einerseits und die DD/THX-norm andererseits an phasenlage/laufzeit/amplitude der schallabstrahlung der einzelnen komponenten stellen. Berücksichtigt DD/THX explizit irgendwelche reflektionen? Na also - wo soll der haken sein, wenn ein system virtuell reflektionsfrei arbeitet? Wellenfront Wellenfront Wellenfront -> flächen gleicher phase. Beim "DBA" eine ebene, beim ordinären monopol a) im reflektionsfreien raum eine kugelfläche b) im wohnraum das krude chaos. Entfernungsabhängigkeit der amplitude bei DBA/kugel/chaos?
Man sollte dem guten die möglichkeit geben, sein problemchen mit der -meiner meinung nach- maßlosen anlage zu analysieren.
Ich habe keine Probleme mit meine Rears und dem Subbass und den linearphasigen Beziehung dazwischen, hä?
Tatsache ist, dass ein DBA ein paar Unzulänglichkeiten hat, die hier noch gar nicht genannt wurden. Falls doch, dann bitte zitieren. Es gibt beim 2 x 4 DBA ganz fiese Reflexionen über Eck. Bei einem 2 x 2 DBA sind diese sogar noch etwas stärker ausgeprägt. Das erzeugt gewisse Nichtlinearitäten, die sich durch vergrößern der Delayzeit etwas kompensieren lassen.
Das ist mir aber völlig Wurscht, weil es so wie es ist, bisher jedem Paar Ohren gefallen hat. Das Ding ist im Laufe von vier Jahren aus einem Einzelsub, über eine Multisub-Anordnung, bis zur heutigen Ausbaustufe herangereift. Jedes Mal hatte es sich verbessert und inzwischen ist es gut in den Raum integriert.
Wie es überhaupt dazu kam? Ich habe in München im Cinema (THX-Kino) "Pirates of the Caribean" gesehen. Dabei ist mir aufgefallen, wie trocken und weiträumig die Kanonen klangen. Das wollte ich auch zu Hause haben. Und jetzt klingen sie genauso. Ob das jetzt 1k4 EUR gekostet hat und man das vielleicht auch mit dem Kopfhörer hätte hören können, ist mir ziemlich egal. So wie es jetzt umgesetzt ist, macht es Spass und lässt einem in manchem Film schon mal das Herz in die Hose rutschen.
Ihr könnte gerne bei mir Messungen machen, die Rears auf Small stellen oder die Laufrichtung des DBA umdrehen. Das kann man alles innerhalb weniger Sekunden ändern. Ich will beim Hören meinen Spass haben und nicht wochenlang darüber theoretisieren, ob es vielleicht nicht doch etwas perfekter laufen könnte.
Das einzige, was ich noch gerne ändern möchte, sind sparsamere Verstärker. Die jetzigen ziehen 200 Watt ohne dass überhaupt ein Ton aus dem DBA kommt. Wenn jemand eine Idee für 8 preiswerte kleine 200 Watt Digitalverstärker (an 4 Ohm) hat? Habe aus diesem Grund bei Surroundmusik, das DBA öfter nicht eingeschaltet.
Wie es überhaupt dazu kam? Ich habe in München im Cinema (THX-Kino) "Pirates of the Caribean" gesehen. Dabei ist mir aufgefallen, wie trocken und weiträumig die Kanonen klangen. Das wollte ich auch zu Hause haben
dafür würde ich keine 1,4K ausgeben,
gruss noch an Rage Gespenst sich selber
viel Spass mit Lachkiste
nicht digital, aber classD. In Beitrag 15 steht was zur Leistungsaufnahme.
Eine neuerliche Messung mit dem "Energy Monitor 3000" brachte 20 Wirkwatt bei cosPhi von 0,64 für 4 Kanäle mit je potentiellen >100W zutage. Reicht das? Mein Vorverstärker dagegen genehmigt sich 47,4 Wirkwatt.
"Billig" ist das allerdings nicht, die 4 Kanäle komplett waren im Selbstbau etwas unter Deinen DBA-Kosten angesiedelt. Etwas preiswerter geht es aber sicher.
eventuell nehme ich doch eine "gute" PA-Stereo-Endstufe. 800 Watt an 4 Ohm dürfte da kein Problem sein.
@ all
noch eine kleine Eigenheit des DBA. Mein Pioneer THX Verstärker hat beim automatischen Einmessen den Subwoofer (DBA) auf 3,3 Meter Entfernung eingestellt. Den Fronts wurden 2,1 Meter zugewiesen und den Rears 1,9 Meter, welches exakt stimmt. D.h. aber auch im Klartext, die Fronts haben gegenüber dem Subwoofer (DBA) ein Delay von ca. 4 ms. Das kann man nicht an jedem AV-Receiver einstellen. Der Grund für die Signalverzögerung des DBA um ca. 3 ms liegt am Behringer DSP 8024. Die restliche Millisekunde ist durch die Aufstellung begründet.
Original geschrieben von woody Hui, ganz schön was los hier
Ich habe keine Probleme mit meine Rears und dem Subbass und den linearphasigen Beziehung dazwischen, hä?
Hi, ein deiner ersten bemerkungen war, dass die kombination mit den rears im modus "small" schwierig sei, was andere gleich bestätigt haben. Hier wäre eine messung der schalldruckverteilung im raum nach betrag und phase(!) sicher sinnvoll. Dass dies selbst bei deinem wenn ich richtig sehe bei "hifi-forum" fotografisch dokumentierten musterfall nicht gemacht wurde, stimmt mich bedenklich. Ich halte diese vorgehensweise für egal wie teuer unvollständig.
Ich halte es aber auch für eine "misuse of resource", mit 5en der gezeigten lsp nicht auskommen zu können, und nochmals 8 (oder 4) subs dazulegen zu müssen, um an letztlich nur einem sitzplatz nur für heimkino bei dürftigem bildumfang einen für eine - die unsensibelste- oktave glatten amplitudenverlauf zu erreichen. Aber das ist sicher eine frage der persönlichen präferenzen.
Ich hatte ja oben nach der validierung des aufwands gefragt. Leider ist die antwort etwas dürftig. Mitlerweile habe ich aber einen anderen verwendungszweck für meine 8 stck. TMTs.
Danke!
ps: im neuen Spektrum Der Wissenschaft gibts einen artikel zur virtuellen strukturanalyse von chemischen verbindungen unter hohem druck. Die methode nutzt das an sich altbekannte optmierungsverfahren "Genetischer Algorithmus", um die beliebig hohe komplexität der aufgabe zu brechen.
Während "DBA" ein problem "grundsätzlich" lösen will, aber dabei schon im ansatz an grenzen des vertretbaren aufwands stößt, könnte eine geschickte aufstellung mehrer subs für einen konkreten einzelfall bei -ähnlichem- effekt mit deutlich weniger auskommen.
Zuletzt geändert von lachkiste; 03.01.2007, 10:31.
habe 4 x TIW 400 und 12 x TIW 360 und 4 x Beyma 18" Chassies da ( und 7 x TIW 250 XS für Satelieten) Kommen aber noch einige 18" und noch 7 x TIW 250 XS dazu, das wars dann aber für den Tiefton Bereich... Werde aber wohl kein DBA nutzen (das soll ja nur für kleine Räume gut sein)
Aber alles noch nicht im Einsatz... kommt aber noch, HK Raum muss erstmal fertig ausgebaut werden... Dauert also noch etwas, aber eilt auch nicht bei mir...
Real Programmers don't die. They just gosub without return.
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