Na wieviel Hornversuche hab´t ihr denn schon gemacht,
mit Manger oder anderen Treibern.
Linkt doch mal Bilder oder Pläne.
Der Trick bei der Posaune liegt in der Membranverschränkung
max ca. 0,2 mm Hub bei 40 Hz 1W ist schon sensationell
niedrig, und damit natürlich auch alles andere:-)
Die Basstuba Membranbewegung mal im Vergleich
anschauen.
Da kein Baffle Step zu erwarten ist, ist warscheinlich
kein Bauteil nötig.
Durch die Hornmunddistanz+WF ist kein Schalldruckanstieg
ab 200 Hz zu erwarten.
mit der Simulierbarkeit eines Manger-Horns mag es Probleme geben, in der Praxis scheint der Lautsprecher aber zu funktionieren. Ich habe eine alte Klang&Ton hervorgekramt (Ausgabe 2/93, Seite 28), mit Horsts Baßtuba. O-Ton: "...liefert satten Bassdruck mit einer vollkommen ausreichenden Portion Tiefbaß und hält sich oberhalb des Tieftonbereichs aus dem Klanggeschehen völlig heraus." Nach dem Impedanzschrieb unterhalb von 250 Hz würde ich vermuten, dass das Horn ziemlich stark bedämpft ist. Oberhalb von 250 Hz ist der Impedanzverlauf mit dem des Mangers ohne Gehäuse praktisch identisch.
Mehr als 200 l Gesamtvolumen bei 85 dB/2,83 V - ich bin auch eher ein Freund kompakterer Lösungen, aber man sollte Hornfans ihre Leidenschaft nicht verübeln.
Sagt mal diese Mangers an den Seitenwänden, wozu dienen die?
Na gut ok, sie dienen als "virtuelle Vergrößerung" der Schallwand (Bafflestepkorrektur?) ...oder vielleicht doch um die Bühne zu vergrößern -> sprich das "Problem" der Bündelung etwas zu beseitigen. Denn die Dinger strahlen bis 3kHz ...so in die Richtung: das Klangbild wirkt offener, Welten tuen sich auf...
Sagt mal diese Mangers an den Seitenwänden, wozu dienen die?
Na gut ok, sie dienen als "virtuelle Vergrößerung" der Schallwand (Bafflestepkorrektur?) . . . .
Richtig
. . . . oder vielleicht doch um die Bühne zu vergrößern -> sprich das "Problem" der Bündelung etwas zu beseitigen.
Auch richtig, wobei das eine vom andern kaum zu trennen ist.
Denn die Dinger strahlen bis 3kHz . . . . .
Nein, eigentlich noch deutlich viel höher - es sei denn, die Seitenwandler werden (immer noch) per 'L' nach oben hin ausgeblendet ?? - Damit habe ich allerdings eher keine guten Erfahrungen gemacht (da sich der Phasenbezug nach oben hin stetig verändert).
Was aber auch passiert, wenn man drei Wandler in der '3Pi'- Anordnung betreibt ist eine deutlich größere Einbeziehung des Raumes ins Klanggeschehen.
Ein MSW strahlt doch sehr gerichtet ab und bildet einen ausgeprägten 'Sweet-Spot'. Das hat auch Vorteile, weil eben der Raum doch effizient ausgeblendet wird. Und wer gerne Musik in Ruhe und an einem Platz sitzend genießen will braucht die Seitenwandler nicht. Ein großer Raum wird aber durch die zusätzlichen Seitenwandler deutlich besser ausgeleuchtet und, will man zu mehreren hören, ist diese Wandleranordnung schon besser und auch pegelfester - besser klingen tuts aber (für meinen Geschmack) nicht wirklich - nur etwas anders, wegen dem Raum halt.
Gruß,
Der_Axel
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Music is Art -- Audio is Engineering
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Vor 14 Jahren hätte ich mir fast zwei Mangers gekauft. Die Fachpresse lobte, der Einstieg in die HighEndWelt schien "preiswert".
Hab´ vom Kauf Abstand genommen.
Warum?
--- Weil Hr. Manger (in einem Telefonat) seinem Ding kein Masse<-->Feder-Verhalten zugestanden hat.
--- Und weil bei unabhängigen Messungen Probleme rund um 800 Hz sichtbar wurden. (Welche der wesentlich preiswertere B200 nicht aufweist.)
Also eine tyische Massenbeschallung, bzw. für Leute die keine Sweetspot und nur Hallsauce lieben ideal -> war da nicht mal so ne Firma namens BÖ*E ...nein ich irre mich.
Weiß jemand genaueres über das "Holoprofil" , die Texte auf der Seite bejubeln mir zu viel das Konzept Manger als das man da richtig durchschauen könnte. Da gefallen mir Seiten wie Hifi-Akademie deutlich besser
wir haben die Funktion des Holoprofils ausgiebig untersucht. Es behebt tatsächlich den prinzipiellen Nachteil des MANGERS, das nämlich die große Schwingspule bei hohen Frequenzen zu Kammfiltereffekten führt. Dadurch, dass man eine Seite quasi abdeckt/umleitet wird das reduziert.
Der Frequenzgang wird nicht unbedingt begradigt aber die insgesamt abgestrahlte Schalleistung nimmt zu und das Bündelungsmaß wird gleichmäßiger.
Aber 400 €/Profil sind schon ganz schön harter Tobak . . . Das Geschenkkästchen mit weißen Baumwollhandschuhen und Geodreieck ist aber wirklich nett gemacht . . .
Dadurch, dass man eine Seite quasi abdeckt/umleitet wird das reduziert.
Fast genau!!
Dafür muss man aber kräftig löhnen....
Und diese Lösung kam recht spät.
Weshalb man fragen darf: Vorher war dieses Fehlverhalten nicht bekannt. Wurden die Vor-HoloprofilKäufer a bisserl an der Nase herumgeführt? Aus Absicht? Oder weil man es nicht besser wusste??
ich komme mit dem Manger so rein von der Sache eh nicht klar, denn:
Wenn man unbedingt erhöhte Bündelung möchte und auf diese "ich habe kaum Masse"-Systeme setzt, wäre es nicht sinnvoller einen ES(e)L einzusetzen? Die Dinger sind um einiges klirrärmer, bringen eine sehr gute "Durchhörbarkeit" und mir sind die größeren Membranflächen um einiges sympathischer, als diese labile auf Partialschwingungen setzende Membran!
ESL sind ja ganz nett für Gitarre und so, ABER: ich kenne keinen, der einen Sänger festgenagelt in der Mitte abbilden kann und ihm physische Präsenz (= Grundtondynamik) verleihen kann . . .
Warum hat Quad bei der ESL63 den Antrieb segmentiert? Aus Spaß? Oder haben sie das WabbelmembranPrinzip optimiert?
Gruß, maha
Nachtrag: Woher kommt eigentlich die "63"? Hat das was mit 1963 zu tun? Hat Ouad, falls die Firma noch existiert, keinen Bock mehr auf Neuentwicklungen... weil im ESL63 eh schon alles "d´rinsteckt"?
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