Hallo,
es gab vor Jahren von Visaton mal ein Mittelchen, mit welchem man sein Chassi bestreiichen, somit steiffer und schwerer machen konnte und somit auch die Resonanzfrequenz runterbekommen konnte....gibts sowas noch?
Will 2 Basschassis auf kleinerem Volumen spielen lassen als optimal wär...(dämmen würde auch gehen, kostet aber Schalldruck)
schwerer wird die membran dadurch aber leider nicht
(der inhalt des kleinen 50ml fläschchens besteht zum größten teil aus wasser, das nun mal verdunstet)
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
für masse- und festigkeitszuwachs würde ich eher zu epoxy greifen. geht am besten auf unbehandelten papiermembranen. und immer schön senkrecht einbauen und mehr in der mitte als am rand auftragen.
Original geschrieben von eevilobihoernchen für masse- und festigkeitszuwachs würde ich eher zu epoxy greifen. geht am besten auf unbehandelten papiermembranen. und immer schön senkrecht einbauen und mehr in der mitte als am rand auftragen.
jo, danke erstmal für den Tip...lässt sich kalkulieren wieviel gramm mehr Masse sich wie auf die Reso.Freq. auswirken?
Um die Frequenz signifikant abzusenken muss schon ordentlich aufgetragen werden. Ich nehme an, es sind wieder mal die "Schätzchen aus dem Keller" bzw. Dachboden.
Bist Du Sicher, dass es sich nicht lohnt, andere Chassis einzubauen?
Denn dieses Beschweren der Membran ist zwar möglich, ist aber Murks und bleibt es auch. Chassis werden so gebaut, dass Membrangewicht, Festigkeit der Sicke und Zentrierspinne aufeinander abgestimmt sind. D.h. es ist durchaus möglich, dass die Sicke und Zentrierspinne unter dem Gewicht der schwereren Membran nachgeben und dann hast Du plözlich herrliche Kratzgeräusche aus der Kiste: Chassis kaputt, die gebaute Box ist ein Fall für das Entsorgungskommando.
Ich weiss nicht, ob es sich dann immer noch lohnt.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
wenn die membran wesentlich schwerer werden soll, kannst du ja bleikügelchen mit 2-komponentenkleber darauf befestigen, möglichst nah an der verklebung membran-schwingspule.
bevor du aber deinem chassis dergestalt zu leibe rückst empfiehlt sich eine simulation des ganzen. empfehlenswert ist hier lasip 6, welches zusätzliche membranmasse und deren auswirkung auf die gehäuseabstimmung berücksichtigt.
da bei solchen spielchen die q-faktoren meist rapide ansteigen ist die einzige sinnvolle gehäuseform nicht selten der bandpass oder kontrolliert undicht.
ps: wenn die teile nicht vom dachboden, sondern neu sind, ist nach dem basteln die garantie futsch!
also berechnen tut sich das ganze so:
doppelte membranmasse senkt die resonanzfrequenz um den faktor wurzel aus 2 und erhöht qms um den gleichen faktor. natürlich geht auch der wirkungsgrad in die knie.
wenn du also was nennenswertes bewegen willst, solltest du schon zusatzmasse in der größenordnung von Mms aufbringen und das wird ganz sicher ein spass
Mir kommt kein HiRes in die Anlage. Ich brauch meine Hochtöner noch länger.
mit zusätzlicher Masse werden auch viele andere Parameter verändert (z.B. die Gesamtgüte und der Wirkungsgrad) so dass - gerade bei einer BR-Konstruktion ein anderes Gehäuse nötig wird. Die gegenseitige Abhängigkeit der Parameter zeigt z.B. das Programm TspCheck:
Oder passive Hochpassfilterung: kann man sogar mit Boxsim berechnen. Und dabei ist normalerweise nichts hoffnungslos verhunzt. Nur die Kondensatoren für den Versuch muss man finden.
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