Zum Thema "Verstärker defekt" erlaube ich mir aus meinem früheren Posting zu zitieren:
"...Wird sich bestimmt herausfinde lassen, woran es liegt. Wäre nicht das erste Mal, dass hier Abhilfe gefunden wurde. Meisten waren das sehr banale Fehler..."
(.. kluger, bedeutunsvoller blick ... )
P.S.: da lobe ich mir die Passivweichen - bei allen Unzulänglichkeiten...
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
rechne doch mal 'praktisch'.
wieviel leistung macht der amp und wieviel leistung vertragen 2x HT's?
also solltest du den amp mal gegen einen mit maximal40w/kanal tauschen, der läuft dann ab und an zwar bei 80% leistung, kann aber keine 'bösen wattstarken peaks'(kurze nicht hörbare) weitergeben.
mfg
robert
also eine gleichspannung am ausgang eines verstärkers müsste sich doch auch mit einem simplen multimeter messen lassen
das musiksignal am ausgang hat ja positive und negative halbwellen, die ein billiges multimeter fast nicht mitbekommen dürfte
Die Chance ohne Tippschein im Lotto zu gewinnen ist fast genauso hoch wie mit Tippschein.
Grüß Dich, klar hast Du Recht - aber warum sollte ich mir einen neuen Amp kaufen, wenn ich den alten einfach nur zügel.Es kommt ja noch dazu,dass ein größerer Amp viel weniger klippen will (wenn man den Volldampf von ihm nicht erwartet) und damit seine Speaker auch schützt.
Gruß Boe
Kleinigkeiten ? Stromlaufplan vom Amp ( so eine alte Kiste wie PAA 460 (und nur der Stromlaufplan)kostet z.B. beim Schaltungsdienst Lange in Berlin etwa 40,00 €, klar kein Vergleich zu den HTH`s - aber der Gleichspannungsanteil ist doch nun ausgeschaltet.
Gruß Boe
30 Jahre Bühne, davon 25 Jahre Blech und Drum`s. Etwa 20 Jahre V-DJ
ich mach`s mal auf deutsch !!??: Kwintessenz, keine Ahnung warum die HTH`s immer wieder kaputt gingen, einen richtigen guten Tip habe ich wohl auch heute nicht bekommen.
Ergo: ich werde die nächsten VA`s abwarten (die Teile wie immer pfleglich behandeln) und abwarten was passiert.
Nur leider läßt mein Geldbeutel nicht ewig die Ersatzteile nachwachsen (kleiner Scherz für Su.Q (wars`t vielleicht auch mal ein Gast von mir)). Eine kleine Bemerkung noch: ..aub macht ..aub werde ich hab heute für mich korrigieren - weil:ich würde gerne etwas hören.
Nö, den richtigen Tipp gab's auch hier nicht. Oder dachtest Du, hier sei deine persönliche, hellseherische Reperaturbrigade für kaputtes Verstärkerzeuchs ?
(solltu übrigens echt reparieren lassen, kommt auf Dauer billiger!)
Nimm das einfach hier mit, daß die Hochtöner nix dafür können, so wie du das am Anfang einfältiger Weise behauptet hast.
PS: Die niedliche Susie, angeblicher Gast vom müden HTH-Schrotter: Demnächst beginnen die Konzerte im Englischen Garten, letztes Jahr ging das technisch einwandfrei über die Bühne. Von daher hatte ich wohl noch nicht das Vergnügen ... *schräg grins*
Hallo,
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wie oben schon festgestellt sind Hochtöner (die dann durchbrennen) nicht geeignet um Gleichspannung festzustellen !!
Ein Test mit einem Multimeter ist dringend empfohlen !!
Eine Gleichspannung am Ausgang, die auf Dauer die HT schädigt weist zudem
auf einen Verstärkerschaden hin. Ein Kondensator mit 40nF ist da nicht
die Lösung und blockt zudem fast ALLES was noch hörbar ist, nicht nur DC !!
Und: Nicht ausgeschlossen ist auch, dass es zu Hochfrequentem Schwingen
der Vor- oder Endstufen kommen kann, dann glüht auch bei 40nF immer noch
die Schwingspule !!
Gruß,
Der_Axel
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Music is Art -- Audio is Engineering
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Nach dem ja nun langsam klar wird, dass die HTH 8.7 nichts dafür können, sondern dein Amp in die Werkstatt gehört wäre es eher angebracht sich für die bösen Worte zu entschuldigen anstatt darauf zu pochen, dass dir ja doch keiner hilft.
Dennoch bleibt es dabei, dass das HTH8.7 nicht für aktive Trennungen und Hochleistungsbeschallungsanlagen ausgelegt ist.
Bei jeder aktiven Trennung kann es immer wieder zu Störungen kommen, die dann sofot auf die Schwingspule durchschlagen. Die 75mm Spulen eines 1,4" bzw 2" Treibers halten kurzzeitig gut 1..1,5kW aus, das ist überhaupt kein Problem. Kurze Gleichspannungsimpulse werden im Beschallungsbereich in der Regel zur Phasenüberprüfung sowieso draufgegeben, auch das ist kein Problem, wenn man nicht gleich damit heizen will.
-> Das HTH 8.7 ist schon okay, ein Hifi-Hörnchen das dank ordentlichem Wirkungsgrad mit geringer Durchschnittsleistung betrieben werde kann und dann auch noch ordentlich klingt.
Den Vorschlag die Verstärkerleistung zu verringern kann ich nicht unterstützen. Im Hochtonbereich ist die Dynamik viel höher und die Signalspitzen liegen oft deutlich über denen des Mitteltonbereichs. Der Verstärker muß dann großzügig dimensoniert sein, soll nichts in den Grenzbereich gefahren werden.
>>Bei jeder aktiven Trennung kann es immer wieder zu Störungen kommen, die dann sofot auf die Schwingspule durchschlagen.<<
Das würde ich zu Gunsten Aktiv entspannter sehen. Verstärkende Schaltungen sind a.G. ihrer relativen Kompliziertheit und der Möglichkeit zu Schwingungen sehr hoher Güte und Energie bzw. hoher Gleichspannungen zwar problemanfälliger als passive Schaltungen (je nach Solidität ...).
Nur: was vom Leistungsamp-Ausgang an nicht gewünschten Signalen sofort auf die Schwinspule zerstörerisch "durchschlägt", ist p.D. Wechselspannung (meist jenseits) des Chassisübertragungsbereichs. Durch einen passiven Hochpaß leider auch nicht zu unterbinden.
Conclusion: Ein Verstärker, der am Ende der elektronischen Komplexkette eine hohe Offsetspannung passieren läßt oder selbst eine erzeugt, gehört entweder wegen der fehlenden DC-Schutzschaltung sonstwohin oder in die Werkstatt (Mr. Murphy's Law verfügt, daß selbst Schutzschaltungen nicht von Defekten verschont bleiben). Und um defekte, lautlos vor sich hin schwingende Amp's zu entlarven, genügt übrigens schon ein R, ein C, eine D und eine ('high-efficiency'-)Led. Werden PA-Boxen etwa nicht serienmäßig damit ausgestattet?
Gegen HF Schwingen mit voller Leistung hilft
der 22µ MKP vorm aktiv getrennten
HT Treiber nicht. (Dagegen hilft irgendwann Le der VC)
Aber sehrwohl gegen solche
Störungen die auftreten können wenn im Betrieb
ein Stecker gezogen wird oder die Aktivweiche ausfällt
etc...
Vielleicht könnte der Treiber das verkraften aber es ist
beruhigend wenn der HT nicht allem was der Amp
von sich geben könnte schutzlos ausgesetzt ist.
Ein gezogener Stecker erzeugt ein (Wechselspannungs-)Impuls, und als solcher flutscht der 1a durch jeden (Hochpaß/Vorschalt-)C.
Der Ausfall einer Aktivweiche kann nur ein DC-Problem bedeuten, wenn der Leistungsamp entweder keinen Eingangs- oder (seltener) Ausgangskoppelkondensator und/oder keine DC-Schutzschaltung besitzt. Ein Verstärker ohne solche Schutzmaßnahme gehört nachgerüstet (ein fehlender C am Eingang dürfte schätzungsweise einem harmlosen, zu bewältigenden Eingriff gleichkommen).
Gegen den Ausfall einer Aktivweiche insofern, als daß sie schwingt und der Verstärker das passieren lässt, nützt erst recht kein kein C vor dem Hochtöner, siehe oben.
Einzig ein defekter Amp selbst kann natürlich dem HT ohne C durch Gleichspannung gefährlich werden.
Asymmetrisch versorgte Amp's mit - in die Gegenkopplung einbezogenem - Ausgangskoppelkondensator waren und sind nicht nur aus diesem Grund eine Empfehlung.
Bei einem Kontaktproblem kommen aber
auch sehr oft die 50 Hz ins Spiel; hier hilft der C
Dc Filter am Eingang + Dc Schutz am Ausgang sollten
als selbsverständlich angesehen werden können.
(Dieser Meinung ist zB Crown Audio nicht, soweit ich mich erinnere)
Asymm. Versorgung ist aber schon etwas mittelalterlich.
Für HT vielleicht noch ok wenn der Auskoppel C ordentlich
ist. Für Fullrange / Bass Anwendungen möchte ich so einen
Amp nicht unbedingt haben (Lanzeitstabilität, etc.)
Die kleineren QSC/Behringer/etc. machen es ja so ähnlich.
(wohl aber eher aus Kostengründen)
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