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  • andi_m
    Registrierter Benutzer
    • 26.09.2004
    • 1435

    #16
    Und da ist sie wieder: Die Qual der Wahl.
    Eventuell sollte man einfach was billiges aufbauen um zu testen was besser gefällt.

    Ich persönlich habe eine ähnliche Aufstellung und bin mit Direcktstrahlern sehr zufrieden.

    Gruss Andi_m
    Spannungsabfall ist kein Sondermüll

    Wenn du nicht helfen kannst dann störe
    dabei sein ist alles
    (Zitat: Jürgen von der Lippe)

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    • markus7
      Gesperrt
      • 21.12.2010
      • 1828

      #17
      Also nochmal von vorne. In erster Linie sollen die Surrounds alle Hoerplaetze gleichmaessig beschallen. Im Beispiel kommt man also mit einem kleinen Abstrahlwinkel aus. Mit solch einem Lautsprecher wird auch die Staerke des indirekten Schallfeldes klein gehalten, die Klarheit steigt. Durchaus wuenschenswert in einem Raum mit unbekannter oder nicht vorhandener Absorption.

      Genau wie bei den Fronts kann die wahrgenomene Raeumlichkeit durch bestimmte Raumreflektionen erhoeht werden. Abgesehen von sehr speziellen Loesungen kommen hierfuer breit abstrahlende Lautsprechern (Bipol aber auch Dipol) zur Anwendung. Grundsaetzlich steigt bei solch einem Vorgehen aber auch die Staerke des indirekten Schallfeldes. Die Klarheit sinkt.

      Je nach Aufnahme und raeumlicher Gegebenheit kann der eine oder andere Ansatz erfolgversprechender sein. Es ist durchaus Fakt, dass derzeit Filme auf Surround-Arrays abgemischt werden. Allerdings werden Arrays in Zukunft voraussichtlich aus den Kinosaelen verschwinden und durch einzeln ansteuerbare Lautsprecher ersetzt (z.B. Dolby Atmos).

      Fuer eine tiefere Analyse ist Toole "Sound Reproduction" sehr empfehlenswert.

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      • Vox 200 ultimativ
        Registrierter Benutzer
        • 20.02.2007
        • 131

        #18
        Hallo Leute,

        dass maximal mögliche, dass ich in diesem Raum machen kann, ohne das mir meine Frau die Scheidung einreicht ist, dass Sofa 30cm von der Wand weg und die Fronts und Rears noch etwas weiter auseinander.

        Ich habe das an mal an der dürftigen Zeichnung angepasst.
        Angehängte Dateien

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        • Vox 200 ultimativ
          Registrierter Benutzer
          • 20.02.2007
          • 131

          #19
          Achso nochwas, rechts und links an den Seitenwänden, also an Fenster und Türseite, kommen jeweils 2x 220x200cm Akustikvorhänge von Hofa dran, die man bei Bedarf zu oder aufziehen kann.

          Damit wäre die kommplette Raumlänge auf beiden Seiten vor Reflexionen geschützt.

          An die Decke kommen mit der Zeit 2qm Absorber und 1qm Diffusorenan den Spiegelpunkten drann.

          An der Rückwand ebenfalls noch Absorber.

          In den vorderen Ecken, wo jetzt noch 40cm breite Schrankelemente stehen, kommen jeweils 2x große Basstraps hin.

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          • Chaomaniac
            Registrierter Benutzer
            • 01.08.2008
            • 2916

            #20
            Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
            … (Bipol aber auch Dipol) zur Anwendung. Grundsaetzlich steigt bei solch einem Vorgehen aber auch die Staerke des indirekten Schallfeldes. Die Klarheit sinkt.
            Die Rears sind im vorliegenden Fall deutlich näher am Hörplatz als die Hauptlautsprecher.
            Das bedeutet, dass bei Verwendung gleichartiger Lautsprecher die Effektlautsprecher weniger Difffusschallanteile an den Hörplatz bringen als die Frontboxen. Das kann duchaus problematisch werden, ein einzelnes Raushören der Rears wird begünstigt, besonders bei außermittigem Sitzplatz.
            Dipole (nicht Bipole) haben den Vorteil der mittigen definierten Einschnürung des Abstrahlverhaltens. Bei richtiger Aufstellung erzeugen sie genau das richige Verhalten, das in einer beengten Umgebung gewünscht ist.
            Wenn sie etwas über der Hörposition hängen, also die Hauptabstrahlachse über den Kopf hinweg zeigt, wird mit höherem Hörabstand (also seitlich versetzter Hörplatz) der Winkel zum Lautsprecher kleiner und der durch den kleiner werdenden Winkel erzeugte höhere Pegel kann im Idealfall den Pegelverlust durch die größere Sitzentfernung ausgleichen.
            Entgegengesetztes gilt dann für den näheren Lautsprecher. Durch die Nähe wird der Winkel zur Hauptabstrahlachse der Box größer, der Pegel sinkt dadurch in einem weiten Bereich, im Idealfall kompensiert das den Pegelanstieg durch die nähere Position.
            Die rückwärtigen Schallanteile der Dipole (wenn denn welche eingestezt werden) kommen erst relativ spät zum Hörplatz, die Seitenwände scheinen verhältnismäßig weit weg zu sein (und sogar symmetrisch, sehr zu begrüßen!).

            Schwierig wird nur die Weichenauslegung.
            Denn Dipolverhalten macht nur in einem Frequenzbereich Sinn, den die Gehäusetiefe als Grenzfrequenz hergibt. Darunter sollten die TMT gleichphasig laufen, um einen akustischen Kurzschluss zu vermeiden.
            Nur die Hochtöner als Dipol laufen zu lassen halte ich für fragwürdig. Effektreich ja, aber weit weg vom Optimum.
            Wie es richtig gehen kann, zeigen die alten Cinetop-Bausätze. Da steckt einiges an Gehirnschmalz drin, mit dem Allpassfilter im Grundton…
            Oder ein Dreiweger. Der Aufwand ist aber auf jeden Fall ziemlich hoch.

            Die einfachere Möglichkeit wäre der Einsatz von Direktstrahlern, die aber durch die baulichen Begebenheiten wohl nicht in ausreichender Entfernung aufstellbar scheinen, oder ist in der Ecke zwischen Balkontüre und Seitenwand mit Fenster noch ein ausreichend großes Plätzchen frei?
            Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...

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            • markus7
              Gesperrt
              • 21.12.2010
              • 1828

              #21
              Zitat von Chaomaniac Beitrag anzeigen
              Die Rears sind im vorliegenden Fall deutlich näher am Hörplatz als die Hauptlautsprecher.
              Das bedeutet, dass bei Verwendung gleichartiger Lautsprecher die Effektlautsprecher weniger Difffusschallanteile an den Hörplatz bringen als die Frontboxen. Das kann duchaus problematisch werden, ein einzelnes Raushören der Rears wird begünstigt, besonders bei außermittigem Sitzplatz.
              In akustisch kleinen Raeumen gibt es keinen Diffusschall, sondern hauptsaechlich laute und fruehe Einzelreflektionen. Die Heraushoerbarkeit von Lautsprechern liegt entweder am Lautsprecher selbst, fruehen Reflektionen, falscher Einpegelung oder am Mix.
              Aussermittiger Hoerplatz ist immer Todsuende Nummer 1 wenn Phantomschallquellen wiedergegeben werden sollen. Stereo und Multichannel sind Einzelplatzloesungen.

              Zitat von Chaomaniac Beitrag anzeigen
              Dipole (nicht Bipole) haben den Vorteil der mittigen definierten Einschnürung des Abstrahlverhaltens. Bei richtiger Aufstellung erzeugen sie genau das richige Verhalten, das in einer beengten Umgebung gewünscht ist.
              Dipol im Freifeld und Dipol in solch einem kleinen Raum sind zwei paar Schuhe. Ein Bipol an der Rueckwand hat einen aehnlichen Effekt wie ein Dipol der nach links und rechts abstrahlt.

              Zitat von Chaomaniac Beitrag anzeigen
              Die einfachere Möglichkeit wäre der Einsatz von Direktstrahlern, die aber durch die baulichen Begebenheiten wohl nicht in ausreichender Entfernung aufstellbar scheinen, oder ist in der Ecke zwischen Balkontüre und Seitenwand mit Fenster noch ein ausreichend großes Plätzchen frei?
              Wieso "ausreichende Entfernung"?

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              • markus7
                Gesperrt
                • 21.12.2010
                • 1828

                #22
                Zitat von Vox 200 ultimativ Beitrag anzeigen
                Hallo Leute,

                dass maximal mögliche, dass ich in diesem Raum machen kann, ohne das mir meine Frau die Scheidung einreicht ist, dass Sofa 30cm von der Wand weg und die Fronts und Rears noch etwas weiter auseinander.

                Ich habe das an mal an der dürftigen Zeichnung angepasst.
                Zitat von Vox 200 ultimativ Beitrag anzeigen
                Achso nochwas, rechts und links an den Seitenwänden, also an Fenster und Türseite, kommen jeweils 2x 220x200cm Akustikvorhänge von Hofa dran, die man bei Bedarf zu oder aufziehen kann.

                Damit wäre die kommplette Raumlänge auf beiden Seiten vor Reflexionen geschützt.

                An die Decke kommen mit der Zeit 2qm Absorber und 1qm Diffusorenan den Spiegelpunkten drann.

                An der Rückwand ebenfalls noch Absorber.

                In den vorderen Ecken, wo jetzt noch 40cm breite Schrankelemente stehen, kommen jeweils 2x große Basstraps hin.
                Versuche mindestens 50cm Ohr-Wandabstand zu erreichen.
                Der Basiswinkel fuer die Fronts kann durchaus kleiner als 60° werden. Hat bzgl. Crosstalk Vorteile.
                Variable Absorption mit Vorhaengen ist eine gute Idee, allerdings darauf achten dass die Wirkung so breitbandig wie moeglich ist. Mit solch einem variablen Absorber lassen sich schnell und einfach verschiedene Reflektionsmuster testen.
                Als Rears wuerde ich speziell angepasste Lautsprecher fuer die Zimmerecken bauen. Vorteil: Keine schaedlichen fruehen Reflektionen und hoehere Effizienz.
                Bzgl. Subs koennte man extreme Nahfeldaufstellung probieren (direkt hinter dem Hoerplatz auf Schulterhoehe). Das hat einige entscheidende Vorteile gegenueber der Aufstellung im Raum.

                Bleiben noch die Problempunkte Reflektion von Couchtisch und linkes Sofa-Fussende.

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                • Chaomaniac
                  Registrierter Benutzer
                  • 01.08.2008
                  • 2916

                  #23
                  Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
                  ...Ein Bipol an der Rueckwand hat einen aehnlichen Effekt wie ein Dipol der nach links und rechts abstrahlt.
                  ...
                  Nö.
                  Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
                  ...
                  Wieso "ausreichende Entfernung"?
                  Guckst Du.
                  Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...

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                  • markus7
                    Gesperrt
                    • 21.12.2010
                    • 1828

                    #24
                    Zitat von Chaomaniac Beitrag anzeigen
                    "relativ kleine Positionsabweichung des Hörenden schon eine relativ große Pegelabweichung"

                    "Verhältnis Direktschall/Diffusschall"

                    Sehe noch immer nicht die Relevanz im konkreten Fall. Die Akustik des Raumes ist unbekannt, die Aufstellung der Lautsprecher ist unbekannt, die Platzierung und Auswirkung etwaiger Absorber ist unbekannt. Messen muesste man halt mal...

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                    • markus7
                      Gesperrt
                      • 21.12.2010
                      • 1828

                      #25
                      Zitat von Chaomaniac Beitrag anzeigen
                      Nö.
                      Selbstverstaendlich. Muss ich ein Bildchen malen?

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                      • Chaomaniac
                        Registrierter Benutzer
                        • 01.08.2008
                        • 2916

                        #26
                        Mach, und erklär's mir, damit ich es auch verstehe!
                        Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...

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                        • markus7
                          Gesperrt
                          • 21.12.2010
                          • 1828

                          #27
                          Der Herr Toole ("Sound Reproduction") hat ja schon sowas gemalt:



                          Im konkreten Fall ist die Abhoerachse nicht in Richtung des Pfeiles, sondern irgendwo <90° davon. Wo ist der signifikante Unterschied?

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                          • Chaomaniac
                            Registrierter Benutzer
                            • 01.08.2008
                            • 2916

                            #28
                            Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
                            ...Sehe noch immer nicht die Relevanz im konkreten Fall. Die Akustik des Raumes ist unbekannt, die Aufstellung der Lautsprecher ist unbekannt, die Platzierung und Auswirkung etwaiger Absorber ist unbekannt. Messen muesste man halt mal...
                            Bitte mal die veröffentlichten Skizzen anschauen und Brain einschalten (Mindestanforderung Version 1.0, drunter wird's nix).
                            Oder mach einen Gegenerklärungsversuch.
                            Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
                            Im konkreten Fall ist die Abhoerachse nicht in Richtung des Pfeiles, sondern 90° davon. Wo ist der signifikante Unterschied?
                            Im Abstrahlverhalten. Ganz einfach.
                            Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...

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                            • markus7
                              Gesperrt
                              • 21.12.2010
                              • 1828

                              #29
                              Zitat von Chaomaniac Beitrag anzeigen
                              Bitte mal die veröffentlichten Skizzen anschauen und Brain einschalten (Mindestanforderung Version 1.0, drunter wird's nix).
                              Oder mach einen Gegenerklärungsversuch.
                              "Klaerungsversuch" habe ich ja gemacht, nur leider ohne Ergebnis. Leider reichen meine hellseherischen Faehigkeiten nicht aus exakte akustische Rahmenbedingungen aus einer Skizze zu lesen. Wenn Du das kannst dann steht Dir eine steile Karriere als Fern-Akustikberater bevor. Meinereiner arbeitet noch immer mit steinzeitlichen Methoden wie Mikrofon und Computer.

                              Zitat von Chaomaniac Beitrag anzeigen
                              Im Abstrahlverhalten. Ganz einfach.
                              Und wo genau ist der SIGNIFIKANTE Unterschied AM HOERPLATZ? Da ist keiner.

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                              • Chaomaniac
                                Registrierter Benutzer
                                • 01.08.2008
                                • 2916

                                #30
                                Zitat von markus7 Beitrag anzeigen
                                "...
                                Und wo genau ist der SIGNIFIKANTE Unterschied AM HOERPLATZ? Da ist keiner.
                                Dann scheinst Du die unterschiedlichen Funktionsweisen wohl nicht begriffen zu haben.
                                Weiteres bei Bedarf später, meine Pause ist vorüber.
                                Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...

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