Bei genaurem hinsehen hab ich doch noch was gefunden....
In welchem F-Bereich läuft die Mitteltonkalotte?
Kann es sein dass sie bei 700hz beginnt?
Dann strahlt sie dort sehr breit. Und bereitet "Nachhallprobleme".
Abhilfe: Mit Filzringen experimentieren. Der Kalotte eine Art kurze "Schallführung" verpassen. (Das wirkt, sieht allerdings weniger gut aus)
Danke für den Tipp, die Symphonie trennt wirklich irgendwo bei 800 Hz.
Mittlerweile habe ich ja die Concorde und wenn du dir meinen Raum ansiehst, lag das Problem nicht wirklich an der MT-Kalotte sondern wirklich am Raum. Deswegen hatte mir ja auch die Vib 130 TL und die Classic 200 nicht gefallen.
Am Raum liegts IMMER auch. Leider sind gegensteuernde Maßnahmen nicht sehr "hausfrauenfreundlich".
Jedenfalls: Du hast das Problem in den Griff bekommen. Manche suchen ewig und wechseln alle 2 Jahre den HighEndWandler. Was richtig ins Geld geht......
Also wenn man in Raumakustik Geld steckt und sich was schönes überlegt kann man da Designtechnisch, architektonisch, was schönes machen.
Meine Lösung ist für den Preis und die Flexibilität auch schon ganz ordentlich, finde ich. Wenn einige Raumakustik hören denken sie sofort an irgendwelche teuren sauhässlichen Absorber mit denen man sich dann an den wildesten Positionen das Zimmer verschandeln soll. Ist natürlich nicht so.
Aber man könnte auch direkt am Wandler ansetzen... und ihm ein gleichmäßigeres Rundstrahlverhalten anzüchten. Damit fielen einige "Raumoptimierungen" geringer aus.
Nein, der DA-Wandler ist nicht gemeint. Den kann man nur mit viel Aufwand nichtlinear hinkriegen.
Beim elektisch-akustischen Wandler (aka Chassis) ist lineares Umwandeln schwieriger.......
- Ein linearer FG, auf Achse im Rar gemessen, muss nicht unbedingt optimal sein.
- Das Breitstrahlen von MT-Kalotten darf berücksichtigt werden. Wie auch immer. Durch seitliche wandnahe "Absorber". Oder gleich am Wandler absorbieren.
Noch was...
Habe 1982 ein Paar Backes&Müller6 erstanden. Die 30iger Hochtonkalotte arbeitete ab etwa 800Hz... und strahlte unter diesen Bedingungen ungeheuer breit ab. Grausliche Kantenreflexionen waren die Folge. Eh klar! Im Rar- Messprotokoll sind diese natürlich nicht aufgefallen!
Primitive Abhilfe: Filzringe um den HT anordnen...... Messtechnisch eine enorme Verbesserung... aber frag mich nicht wie ich damals gemessen hab. Oszi war schon vorhanden....
So, bei der Messung nach Behandlung des Raumes habe ich T60 angeklickt. Für die Messung vorher in T60 müsste ich alles wieder rausräumen und das mache ich nicht.
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