Gehäuseresonanzen Pentaton
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Das Brett macht die Seitenwände "ruhiger", ansonsten hilft das nix - wenn Durchgang in Längsrichtung vorhanden, findet die Stehwelle erfahrungsgemäß leider immer ihr Lambda-halbe ... -
Eine diagonales Brett wäre wohl sinnvoll, so in der Art, natürlich ohne BR.
(letzte Abbildung).Einen Kommentar schreiben:
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Grundsätzlich bringt eine Vergrößerung des Volumens der Pentaton-Module nichts. Der Abfall am unteren Ende wird etwas flacher und geringfügig tiefer.
Wenn also mehr Bass gefordert ist die Plus-Schaltung und betreffend Bedämpfung die geschilderte Kombination aus Noppenschaum Und Watte.
Oder Pentaton bei 100Hz trennen und Subwoofer dazu - mindestens 15" !Einen Kommentar schreiben:
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Das wird nicht helfen, die Resonanzen werden nur bei tieferen Frequenzen auftreten. Aber wenn man so absorbiert wie beschrieben, ist alles gut.Einen Kommentar schreiben:
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Hallo,
Ich würde gerne wissen, ob ein größeres Volumen von Gehäusen Pentaton helfen würde? Vielleicht zusätzliche 10 Liter in der Rückseite des Gehäuses? (ca. 48-52 Liter pro Gehäuse
). Und muss ich Änderungen an der Frequenzweiche vornehmen?
Alles Gute, OliverEinen Kommentar schreiben:
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Moin Sven,
was hier speziell ist, ist ggf. auch die untypische Anordnung leichte Membrane auf Achse der langen Seite.
Sonst ist die Frage Resonanz absolut und deren Abklingen. Schnell abklingend ist schön, erst gar nicht da ist schöner
. Wasserfälle habe ich natürlich auch erstellt, aber wie du sagst, da muss noch an der Darstellung "gefeilt" werden, damit man das sinnvoll interpretieren kann. Ist in Arbeit ...
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Hallo Klaus,
Vielen Dank. Ich finde im Vergleich zu meinen Messungen mit dem W130X (Schallwandbreite für TI100 + Ke25 mit Waveguide #582) wird deutlich, dass der BG20 sensibler auf Dämmmaterial reagiert. Bei mir reagiert z.B. der W130X auf die Polyesterwatte quasi gar nicht. Allgemein lässt sich das Verhalten vermutlich durch die Verhältnisse von Antrieb und Membrangewicht der beiden Chassis erklären.
Basotec ist dann für den BG 20 wohl zuviel des guten.
Ich finde Deine Frage berechtigt: "Warum ist Noppe und Watte so gut?"
Unterliegen wir einem systematischen Fehler?
Wenn ich das richtig interpretiere, wird in Deinen Messungen der Frequenzgang des Lautsprechers bei unterschiedlichen Materialien verglichen. Wissen wollen wir aber, inwiefern Resonanzen gedämpft werden. Ich vermute, dass diese Aussage in der von Dir gewählten Darstellung untergeht.
Besser könnte man vermutlich die Resonanzen mit einem Wasserfalldiagramm sehen. Obwohl ich hier auch noch keine Einstellung gefunden habe, in der ich mehr als 30dB "Rauschabstand" erhalte (ist ein Umstand, dem ich schon immer mal nachgehen wollte). Wobei vielleicht eine Dämpfung von mehr als 30dB vollkommen ausreicht...
Hast Du die Messungen noch als Sprungantwort oder in Betrag und Phase? Dann sollte es auch noch möglich sein, die Wasserfalldiagramme zu generieren.
Grüße
SvenEinen Kommentar schreiben:
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N´abend Sven,
klar geht das:
blau: leer (A)
orange: Noppe + Watte (D)
grün: Noppe + 40mm Steinwolle (G)
türkis: Noppe + 80mm Steinwolle (E)
violett: Noppe + 160mm Steinwolle (F)
Ziemlich deutlich. Was heißt das jetzt für andere hochdämpfende Materialien wie Basotec? Auch schnell überdämpft?
Und was ist der Mechanismus, der zwei bei der Grundwelle alleine eher schlechte Materialien (Noppen & Watte) in Kombination so wirksam macht?
Erstaunlich sind auch die sehr ausgeprägten harmonischen, bei denen mit wachsender Frequenz die Watte noch an Wirkung verliert. Was sich da bei 10 Einzellautsprechern, die alle dort mit Membranen und Wandungen in die gleiche Kerbe schlagen in Summe abgestrahlt wird (alle laufen von 100Hz bis mindesten 7kHz !) ist höchstwahrscheinlich relevant ...Angehängte DateienEinen Kommentar schreiben:
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Hallo Klaus,
vielen Dank für die tolle Ausarbeitung!
Mich würden noch die Impedanzkurven mit Steinwolle interessieren. Wenn die Amplitude so stark absinkt, müsste sich dies ja in den Güte / in den mechanischen Verlusten bemerkbar machen. Hast du die Möglichkeit, dass mal gegenüber zustellen?
Grüße
SvenEinen Kommentar schreiben:
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So, die Messungen wurden im Sommer gemacht und jetzt bin ich zwecks dem besch ... Wetter mal dazu gekommen, eine Auswertung zu erstellen. Wegen der Limitationen bei den Anhängen die 10 Seiten als einzelne PDF´s. Viel Spaß beim Studieren
!
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Gerade bei Mitteltönern, die man früher i.d.R. massiv gestopft hat, stimmt das absolut! Aktuell macht da Timmi oft etwas Polywatte vorne und hinten ein- oder mehrlagig den "Sumpf" mit Bondum 800.
Die Pentatons wurden 100% nach Visaton-Spezifikationen gebaut und gedämpft (nur 5mm MDF-Distanzplatten zwischen den Gehäusen und komplett interne Verkabelung). Gehäuseform ist damit keine Variable (mehr) und die Chassis soweit eingesenkt, dass eine Fase innen kein Thema sein sollte (beim B200 wären vielleicht 5x5mm machbar gewesen.) Untereinander sollten sich die mit (viel) Teppichklebeband verbundenen Gehäuse recht gut abstützen, alle anderen Wände sind durchaus ein Thema, ich will nur dämmen und dämpfen nicht vermischen
.
Was ich mir überlegt habe, ist die Dachlatte jeweils in Wandmitte von links nach rechts, auch als möglicher Anlagepunkt für Steinwollplatten in der Mitte des Gehäuses.
Da sich die Membranen der bei 100Hz abgetrennten Pentas auch bei mörderischen Pegeln kaum bewegen
, erfolgt die Wandanregung wahrscheinlich eher durch Körperschall aus dem Chassis und eben diskrete stehende Wellen.
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Mir brennt doch noch eine Sache unter den Nägeln zu diesem Thema, die nicht wissenschaftlich ist. Habe in mehreren Mitteltongehäusen die Erfahrung gemacht wie es klingt wenn man es überdämpft. Selbst wenn sich der LS dann gut misst hat man nichts gewonnen. Wenn das Chassis nichts mehr zum Atmen hat klingt es nicht gut in meinen Ohren. Kann jetzt auch Geschmackssache sein. Gehäuseresonanzen sind natürlich unerwünscht.
Die Kombination aus Gehäuseform, festigkeit und Bedämpfung haben einen sehr großen Einfluss auf den Sound der anderer Natur ist als jetzt die Chassisauswahl. D.h. wenn wir jetzt über die Bedämpfung reden von 330 Hz, reden wir dann nicht auch über die Gehäuseform, dass stilllegen der Wände mit Versteifungen oder Fliesen und auch das Anfasen im inneren für das Chassis? Oder sind diese Faktoren schon "eliminiert"?
Finde den Thread sehr interessant, bin gespannt auf die Ergebnisse
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Einstweilen sammle ich noch Erfahrungswerte zum Bedämpfen von CB.
Hier ein Kommentar zur aktuellen LS3/5a-Battle im Nachbarforum vom Schöpfer eines der Kandidaten dazu (zeppi):
"Ich finde sie ... und insgesamt ein wenig zu topfig. Letzteres dürfte wahrscheinlich an der falschen Entscheidung bzgl. Dämmung und Dämpfung liegen. Statt Basotec und eine homöopathische Dosis Sonofil hätte ich die Kiste wohl doch besser mit Polsterwatte bzw. Steinwolle vollstopfen sollen."
Ansonsten will ich folgende Varianten vergleichen:
Pentaton-Einzelgehäuse (6°-Kiste mit abnehmbarer Rückwand) mit BG20 unbeschaltet,
- leer (bei welchen Frequenzen klingelt`s
)
- 4 Matten Poly-Watte (Visaton-Spezifikation)
- Wände (bis auf Schallwand) mit Noppenschaumstoff N30
- Wände (bis auf Schallwand) mit Rockwool 40mm
- die beiden letzen Varianten mit Steinwolle-Paket vertikal in der MitteEinen Kommentar schreiben:
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