Gehäuseresonanzen Pentaton
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Oh, aber das ist ja gut.
Sonofil ist nicht so teuer.Zuletzt geändert von Cerebral_Amoebe; 18.10.2018, 19:39. -
Danke für die Info.
Jetzt bin ich gespannt auf deine Testergebnisse.
@nlcarbon
Meinst Du so etwas:
Hier finden Sie Polyestervlies auf Rolle, geeignet für zahlreiche Konservierungsarbeiten wie z.B. als Unter- oder Zwischenlage für fragile Objekte uvm..
Die Matten scheinen mir etwas zuviel des guten zu sein:
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Mit der Anordnung werde ich variieren und ja, in der Mitte ist absolut logisch, nur: Ich habe mal quer durch meine HH & KT-Sammlung der letzten Jahre geschaut, die machen das in der Regel anders. Ich gehe mal davon aus, dass die wissen was sie tun (in dieser Hinsicht insbesondere Timmi - HB schmeißt ein paar IKEA-Kissen rein und gutIch würde auch nicht die Wände mit Damping10 bekleben, ich meine das ist doch eh Unsinn weil dort Schallschnelle=0 ist oder
In der Mitte der Box ist man mit Steinwolle mit Sicherheit gut bedient und hat hohe Absorption, so habe ich es in meinen ganzen Gehäusen auch gemacht. Man kann mit Polyestervliesmatten noch gut eine "Sperrschicht" zwischen Steinwolle und Chassi einbringen...
).
@ Amoebe: Das Zeug (Rockwool) ist absolut formstabil, wenn da keiner dran rupft, passiert da nichts. Das ist kein Vergleich mit dem leuchtend gelben Glaswolle-Zeugs, mit dem ich vor 30 Jahren hantiert habe (da juckte es noch nach Tagen). Und wie gesagt CB.
CB sollte einfacher und konsequenter zu bedämpfen sein, bei BR ist das ggf. immer ein mehr oder weniger schlechter Kompromis, insbesondere bei Standboxen
.
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Ich würde auch nicht die Wände mit Damping10 bekleben, ich meine das ist doch eh Unsinn weil dort Schallschnelle=0 ist oder
In der Mitte der Box ist man mit Steinwolle mit Sicherheit gut bedient und hat hohe Absorption, so habe ich es in meinen ganzen Gehäusen auch gemacht. Man kann mit Polyestervliesmatten noch gut eine "Sperrschicht" zwischen Steinwolle und Chassi einbringen...
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Moin Klaus,
wenn Du jetzt in die Mitte der Box Steinwolle packst, lösen sich da keine Flusen wie z.B. bei Glaswolle?Einen Kommentar schreiben:
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Bevor ich an die Testgehäuse gehe, noch ein paar Gedanken:
- ein Pärchen Pentaton hat eine Innenwandfläche von fast 6qm, da ist das vollständige Belegen der Wände mit z.B. Damping 10 in etwa so teuer wie die Chassis auf einer Seite (ca. € 40/qm)
- Noppenschaumstoff N30 habe ich schon mal verwendet, kostet etwa € 5/qm)
- über Steinwolle habe ich fast nur Gutes gelesen, nur das Handling halt. Nach den Mengen, die ich beim Obergeschoss-Ausbau verarbeitet habe, schreckt mich das aber in keiner Weise (war auch alles CB
). Gesamtkosten ca. € 20).
Ein Diagramm zur Absorption habe ich bei picosound.de gefunden:
Also, wenn das so stimmt (keine Quellenangabe), ist das eine Präferenz für Steinwolle beim Test.Angehängte DateienEinen Kommentar schreiben:
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Uwe,
Du hast recht, ich meinte Aixfoam!
danke für den Hinweis auf den richtigen Namen!
Gruß JörnEinen Kommentar schreiben:
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mechanic schrieb:Was sich Visaton dabei denkt, kann ich dir auch nicht sagen, aber de facto kann man mit Polyesterwatte eine geschlossene Box wohl nur schwer überdämpfen.Würde mich interessieren wie das aussieht.
jhohm schrieb:
Wenn Du damit sowas meinst https://www.aixfoam.de/schallabsorbe...erflache-sh001dann kann ich verstehen, dass das Dein Favorit ist. Da liegt der Absorptionsgrad bei dünnen Schichten (und niedrigen Frequenzen) noch höher als bei Basotect. Dazu kommt, dass man PUR-Schaum auch mal falten und knautschen kann.mein Favorit ist Schwerschaum - Axofoam mittig bzw mit Abstand zu den Wänden....
Das muss man aber eigentlich nicht mehr mittig platzieren. 5cm an den Wänden dürfte im Normalfall ausreichen. Bei der Pentaton kann man auf die Rückwand 10cm drauf machen. Ich denke, das reicht.
Schaumstoff an den Wänden finde ich immer eine gute Idee. Ob er Noppen hat oder nicht ist egal. Mit Steinwolle habe ich schon seit >30 Jahren nicht mehr gearbeitet. Ich habe immer eher noch eine Lage Schaumstoff hinein gesteckt, oft auch den mit den Noppen. Davon hatte ich mal ziemlich viel.Was wäre dann davon zu halten:
- Wände flächig mit Noppenschaustoff belegen gegen höherfrequentes Geflatter
- Mittig senkrecht Steinwollplatten 5cm einklemmen gegen Grundwelle; Paketdicke Optimierungsparameter (Minimierung)Einen Kommentar schreiben:
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Moin Klaus,
dann ist der "Breitbänder" geklärt, aber... ; auch ein 3-Weger, wenn er hocht getrennt ist im Bass/Mittelton - z.B. zu einer 50mm-Kalotte - wird die Stehwellen anregen!
Die Aussage von HSB passt natürlich auch dazu; einen Bass mit schwerer Membrane wirst Du meinstens schon früh trennen, nur wenn die Membrane leicht genug ist, macht es Sinn, sie hoch laufen zu lassen, und dann kommen wieder die Stehwellen ins Spiel...
Also ich würde ein Gehäsue bauen, mit den Abmessungen eines Pentaton-Quaders, und alle Varianten durchspielen ...
Gruß Jörn
P.S. mein Favorit ist Schwerschaum - Axofoam mittig bzw mit Abstand zu den Wänden....Einen Kommentar schreiben:
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@ jhohm: Breitbänder ist der falsche Begriff; eher "weniger als drei Wege", wo man nicht gezielt den Bass und den Mitteltöner in unterschiedlichen Kavitäten jeweils optimal bedämpfen kann (oder der kleine Sub, der vor der ersten Stehwelle schon rausgenommen wird).
Ich könnte mir vorstellen, dass aus den recht systematischen Untersuchungen von HSB zum Thema folgendes halt gut zu den verwendeten Chassis passt, die in der Pentaton zudem praktisch die Schallwand ausfüllen:
Zitat HSB:
"Besonders Chassis mit leichter Papiermembran wie z.B. der ... reagieren recht empfindlich auf stehende Wellen im Gehäuse und auf Absorptionsmaterial, das ihnen zu nahe kommt."
@ UweG:
Was wäre dann davon zu halten:
- Wände flächig mit Noppenschaustoff belegen gegen höherfrequentes Geflatter
- Mittig senkrecht Steinwollplatten 5cm einklemmen gegen Grundwelle; Paketdicke Optimierungsparameter (Minimierung)
Ansonsten:
Die von Visaton favorisiere Polyesterwatte folgt her einem anderen Konzept. Würde mich interessieren wie das aussieht.
Klar wird das am Ende mit Testgehäuse probiert und gemessen; ich habe nur vor langer Zeit herausgefunden, dass intensive Vorüberlegungen sehr hilfreich sind (oder: Finger stillhalten bis Gehirn fertig hat ...

).
Varianten wären dann:
- Gehäuse leer
- Gehäuse mit Noppenschaum
- Gehäuse zusätzlich mit 1 bis X Steinwollschichten mittig
Sinnig ?
Ein unbeschalteter BG20 (liegen genug herum
) sollte für die Grundsatz-Untersuchung genügen ???
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Das kommt darauf an. Wenn das Ziel ist, mit möglichst wenig Dämpfungsmaterial eine möglichst hohe Dämpfung zu erreichen, dann ist das uneingeschränkt richtig.Die Schnelle ist aber in der Mitte am höchsten. Also gehört logischerweise das Dämpfungsmaterial dort hin.
Wenn man aber eine möglichst hohe Dämpfung hoher Frequenzen und mit einer eher schwachen Dämpfung der Grundresonanz zu kombinieren und die Kosten für Dämpfungsmaterial egal sind, dann ist eine dichte Dämpfung in Wandnähe (Basotect, Akustikschaum) und innen eher nichts nicht die schlechteste Idee. Die von Visaton favorisiere Polyesterwatte folgt her einem anderen Konzept.Einen Kommentar schreiben:
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Sage ich schon seit Jahren, interessiert nur keinen. Da wird immer gerne ein "akustischer Sumpf" an Deckel und Boden angelegt. Quatsch. Hier ist die der Druck am höchsten und die Schnelle am geringsten. Man kann aber die Schnelle besser dämpfen als den Druck.Die Schnelle ist aber in der Mitte am höchsten. Also gehört logischerweise das Dämpfungsmaterial dort hin.Einen Kommentar schreiben:
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Vielleicht ist der Begriff "Gehäuseresonanzen" etwas missverständlich - mir geht es im wesentlichen um Stehwellen in den etwas untypischen Gehäusen der Pentaton. Hier wirken Resonanzen in einem großen Frequenzbereich auf die Membranen der Breitbandchassis. Hast du dir die Dokumentation von HSB in meinem Link mal durchgelesen? Ich bin mir sicher, dass gerade bei Breitbändern hinsichtlich Stehwellen da noch einiges zu verbessern ist (auch wenn es jetzt schon sehr gut ist!).
Ich denke mal, dass für Visaton die Nachbausicherheit Priorität hat, und daher die möglichen letzten Paar Prozent "machbare Qualität" nicht genutzt werden. Vermutlich läßt sich mit etwas Aufwand bei der Innendämmung wesentlich mehr erreichen, als mit extravaganten Weichenbauteilen
.
Was ich brauche, sind clevere (begründbare) Lösungsansätze, die dann ggf. in einem einzelnen Testgehäuse ausprobiert werden.
Es ist aber egal, ob die Stehwellen ein Mitteltöner, oder einen Breitbänder treffen, das stört und verändert die Stehwellen nicht....
Warum misst Du nicht einfach mal selber; packst Steinwolle in die Gehäuse und misst nochmals, und dokumentierst die Unterschiede hier? - Damit wäre Allen geholfen, und wenn die Unterschiede signifikant sind, ändert Visaton bestimmt auch den bauplan!
Davon ab, anders haben es gemacht, und ihre Ergebnisse veröffentlicht - im Hifi-Forum, glaube ich...
Basotect in aussreichender Dicke , mittig in der Box plaziert, war meiner Erinnerung nach die beste Lösung....
Ich gespannt auf Deiner ergebnisse und Erkenntnisse!
Gruß JörnEinen Kommentar schreiben:
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Vielleicht ist der Begriff "Gehäuseresonanzen" etwas missverständlich - mir geht es im wesentlichen um Stehwellen in den etwas untypischen Gehäusen der Pentaton. Hier wirken Resonanzen in einem großen Frequenzbereich auf die Membranen der Breitbandchassis. Hast du dir die Dokumentation von HSB in meinem Link mal durchgelesen? Ich bin mir sicher, dass gerade bei Breitbändern hinsichtlich Stehwellen da noch einiges zu verbessern ist (auch wenn es jetzt schon sehr gut ist!).Hallo
Ich glaube zum IHA hat FH mal was zu geschrieben oder ausprobiert,mit dem
Ergebnis,das da kein Unterschied zu hören oder messen war,deshalb gibts auch
keinen Visaton Bauvorschlag damit.
Der Timmerman muss sich ja irgendwie was einfallen lassen,diese IHA schaden
nicht,bringen aber auch nichts.
Die Pentaton habe ich 2 mal gebaut und das einzige,was etwas mitschwingt,sind
die Gehäuseseiten in der Mitte natürlich,wer will kann hier ein Versteifungs
kreuz einleimen.
Deine Bedenken hinsichtlich stehender Wellen usw.sind ja bis jetzt nur
theoretischer Natur oder hörst du diese auch beim Betrieb der Boxen?
Ich meine,wenn du die vorgeschriebenen Matten Dämpfungswolle einbringst,spielen
die Boxen doch einwandfrei,oder?
Gruß
Ich denke mal, dass für Visaton die Nachbausicherheit Priorität hat, und daher die möglichen letzten Paar Prozent "machbare Qualität" nicht genutzt werden. Vermutlich läßt sich mit etwas Aufwand bei der Innendämmung wesentlich mehr erreichen, als mit extravaganten Weichenbauteilen
.
Was ich brauche, sind clevere (begründbare) Lösungsansätze, die dann ggf. in einem einzelnen Testgehäuse ausprobiert werden.Einen Kommentar schreiben:
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