Gehäuseresonanzen Pentaton
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Hallo
Ich glaube zum IHA hat FH mal was zu geschrieben oder ausprobiert,mit dem
Ergebnis,das da kein Unterschied zu hören oder messen war,deshalb gibts auch
keinen Visaton Bauvorschlag damit.
Der Timmerman muss sich ja irgendwie was einfallen lassen,diese IHA schaden
nicht,bringen aber auch nichts.
Die Pentaton habe ich 2 mal gebaut und das einzige,was etwas mitschwingt,sind
die Gehäuseseiten in der Mitte natürlich,wer will kann hier ein Versteifungs
kreuz einleimen.
Deine Bedenken hinsichtlich stehender Wellen usw.sind ja bis jetzt nur
theoretischer Natur oder hörst du diese auch beim Betrieb der Boxen?
Ich meine,wenn du die vorgeschriebenen Matten Dämpfungswolle einbringst,spielen
die Boxen doch einwandfrei,oder?
Gruß -
Das gilt nur, wenn die Dämpfungsschicht ohne Abstand auf der reflektierenden Wand angebracht ist.
Wenn die Schicht mitten im Gehäuse liegt, kann auch weniger reichen.
Auf der Wand kann eine dünne Schicht nicht richtig wirken, weil in Wandnähe zu wenig Bewegung ist (Schnelleknoten der stehenden Welle). Nur wo Bewegung ist, kann auch Dämpfung durch Reibung erreicht werden.
Ansonsten gebe ich Dir natürlich recht, es geht nicht nur um die 330 Hz, nur schien da gerade der größte Handlungsbedarf zu sein.Einen Kommentar schreiben:
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Logischer Ansatz, nur wenn man HSB folgt:Die tiefen geschlossenen Pentaton-Gehäuse sind eher mit dem Mitteltonrohr der Trio+ zu vergleichen. Ausfüllen mit Glaswolle wie bei HSB wäre für die Pentaton vielleicht etwas zu viel des Guten - dämpft ja auch den Bass.
Gezielt gegen die 330 Hz Resonanz dürfte etwas Glas- oder Steinwolle auf halber Tiefe am besten wirken, davor und dahinter leichtere Dämpfung (Polyesterwatte). Erst mal an einem Gehäuse ausprobieren!
"Für eine optimale Wirksamkeit muss ein poröser Absorber bei senkrechtem Schalleinfall eine Dicke von mindestens 1/4 der zu absorbierenden Wellenlänge haben."
Das wäre dann mit etwa 250 mm Steinwolle das halbe Gehäuse ...
Was zusätzlich zu bedenken ist: Alle Chassis laufen quasi als Breitband durch (nur die beiden äußeren werden bei 7 kHz rausgenommen). Da würde wieder alles für (zusätzlich) komplettes Belegen der Wände mit Noppenschaumstoff sprechen. Macht HSB z.B. beim Top der TwoandOne (B200).Einen Kommentar schreiben:
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Die tiefen geschlossenen Pentaton-Gehäuse sind eher mit dem Mitteltonrohr der Trio+ zu vergleichen. Ausfüllen mit Glaswolle wie bei HSB wäre für die Pentaton vielleicht etwas zu viel des Guten - dämpft ja auch den Bass.
Gezielt gegen die 330 Hz Resonanz dürfte etwas Glas- oder Steinwolle auf halber Tiefe am besten wirken, davor und dahinter leichtere Dämpfung (Polyesterwatte). Erst mal an einem Gehäuse ausprobieren!Einen Kommentar schreiben:
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Ja zu IHABedeutet IHA = interner Helmholtz Absorber?
Das würde sich doch bei nur einer problematischen Frequenz wirklich anbieten. Es würde ja sogar reichen, ein Loch in die Rückwand zu bohren oder sägen und ein kleines Volumen dahinter. So verändert sich das Volumen der Box nicht. Macht das Sinn?
Insbesondere bei einer Zweiwege-Standbox wird immer in Längsrichtung etwas Böses angeregt, und nein, laut diverser Artikel in Hobby Hifi vermindert das IHA-Volumen (jenseits des Volumens des Deckelbrettes) nicht das Nettovolumen, dass der Lautsprecher sieht.
Die Frage ist einfach, bringt es etwas mess- und hörbares; theoretisch macht das absolut Sinn.Einen Kommentar schreiben:
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Bedeutet IHA = interner Helmholtz Absorber?
Das würde sich doch bei nur einer problematischen Frequenz wirklich anbieten. Es würde ja sogar reichen, ein Loch in die Rückwand zu bohren oder sägen und ein kleines Volumen dahinter. So verändert sich das Volumen der Box nicht. Macht das Sinn?Einen Kommentar schreiben:
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Gehäuseresonanzen Pentaton
Auslöser für die Überlegung, etwas an der Bedämpfung der Pentaton zu modifizieren, waren einmal die noch laufenden Untersuchungen von Sv.n.K und der folgende Artikel von HSB zur Thematik:
Die sehr tiefen Gehäuse waren aber auch immer schon ein Fragezeichen im Hinterkopf.
Was sagt uns HSB in Kürze:
- Gehäuseresonanzen durch Stehwellen deutlich im Impedanzgang zu sehen,
- Sonofil im Innenraum hilft dagegen eher wenig, Steinwolle (auch in Verbindung mit Noppenschaumstoff) eher viel.
Jetzt hat die Pentaton insgesamt 5 Gehäuse mit L & B = 277mm und T zwischen 500 und 560mm (1x500, 2x520, 2x560mm). Eine mittlere Tiefe von 520mm entspricht einem Lambda/2 von 330Hz bzw. Vielfachen davon. Das Maß 277mm (10x je Lautsprecher !) entspricht etwa 620 Hz.
Schaut man jetzt in die K&T-Messkurven der Pentaton, sieht man eine Unstetigkeit im Impedanzgang bei ca. 330Hz und im Wasserfall die dort absolut längste Abklingzeit. Es besteht also anscheinend Handlungsbedarf
...
Da das Öffnen und modifizieren der Pentatons doch etwas aufwendiger ist, würde ich gerne mit dem ersten Schuss treffen
. Was wäre sinnvoll?
Wenn ich der Philosophie von HSB folge, würde ich alle Seitenflächen rundum mit Noppenschaumstoff belegen und die Rückwand mit 50mm Steinwolle und Noppenschaum davor. Den Innenraum locker mit Sonofil oder ganz raus?
Generell möchte ich hier mal die Frage in den Raum stellen, wo beim Bedämpfen die Reise hingeht. Einerseits die Visaton-Bausätze mit mehr oder weniger gleichmäßiger Befüllung mit Mattenanzahl X und die neueren Entwicklungen von z.B. HSB oder Timmermanns, wo z.T. sehr komplexe Anordungen mit Damping, Noppenschaumstoff und Sonofil / Steinwolle eingebracht werden.
Und: Timmi baut anscheinend keine Standbox mehr ohne IHA ?!Zuletzt geändert von mechanic; 23.09.2018, 08:14.Stichworte: -
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