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So würde ich das auch sehen, in dem Fall machen Mssungen dann kaum Mehraufwand:-)Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
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Cool das Ist auch für mich ein toller Tipp. Ich liebe youtube sowieso und da kann ich auch ruhig mal nach Infos zu dem Programm schauen. Wichtig ist es mir auch immer, dass jemand verständlich erklärt. Danke für deinen Tipp, hab einen schönen Tag.Zitat von Dukehunter Beitrag anzeigenMoin,
guck mal auf YT, Franks Werkstatt der Lautsprechertechnik. Der hat mal einen ausführlichen Beitrag zu dem Programm gemacht. Und er erklärt sehr verständlich wie ich finde.
Beste Grüße
Ingo
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So bis 90 Grad würde ich schon gehen, ich mache das in 10 Grad-Schritten. Wenn die Box vertikal symmetrisch ist, reichen horizontal ja auch Messungen von 0 bis 90 Grad, spart schonmal knapp die Hälfte gegenüber -90 bis +90 Grad.
Wenn REW passend für eine Serie von Winkelmessungen konfiguriert ist und die Dreheinrichtung gut flutscht, machen mehr Messungen ja kaum Mehraufwand.
Viele Grüße,
MichaelZuletzt geändert von Azrael; 29.01.2024, 17:01.
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Hi, ich meinte damit das ich das Inkrement festlegen muss, von wo bis wo ich messen will.
Grüße
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Was meinst du mit "Messreihe festlegen"? "Export all measurements as text" exportiert, so wie ich das sehe, alles, was an Messungen gerade geladen ist.
Viele Grüße,
Michael
*edit*:
Ok, ich würde Impedanz-, Nahfeld- und Fernfeldmessungen in getrennten Sitzungen verwalten, das könnte man dann Messreihen nennen, hier drei Stück:
Ich messe die Impedanzgänge aller unbeschalteten Einzeltreiber im Gehäuse, speichere die ab und exportiere sie als Text-Datei. Alle Messungen entferne ich dann aus REW ("Remove all").
Dann mache ich alle Messungen, die ich brauche, um den Bassbereich an die später durchzuführenden, gefensterten Messungen anfügen zu können. Natürlich müssen diese Messungen ungefenstert bleiben. Es kann sich dabei um Ground-Plane-Messungen handeln oder auch - wie ich es mache - um Nahfeldmessungen (so nah wie möglich) von Tieftöner und ggf. vorhandenem Port. Auch hier speichere ich ab, exportiere als Text-Datei und entferne die Messungen dann aus REW.
Dann mache ich meine Fernfeldmessungen der Einzeltreiber unter verschiedenen Winkeln. Wenn ich mit einem Treiber fertig bin, darf ich natürlich nicht vergessen, den oben beschriebenen Messungsnamen-Generator für den nächsten Treiber neu zu füttern: neuer Basistext, "Next number" wieder auf den Startwinkel setzen.
Nur diese Messungen werden gefenstert: ich nehme normalerweise die 0-Grad-Hochtönermessung her, lasse mir "Impulse" in "%" darstellen und stelle dann das Messfenster in "IR Windows" so ein, dass der Beginn ein paar ms vor dem Hauptimpuls ist und das Ende kurz vor dem Eintreffen der ersten Reflexion, siehe Bild:
In "IR Windows" klicke ich dann auf "Apply Windows To All" um das Messfenster auf alle anderen Messungen zu übertragen. Auf keinen Fall sollte der Button "Apply Windows To All, Keep Ref Time" verwendet werden, da passieren sonst fiese Sachen.....
Dann wird auch hier abgespeichert und alles auf einen Rutsch in Text-Dateien exportiert.
Alle Nachbearbeitungen der Messungen, z.B. das Fügen von Nah- und Fernfeldmessungen nach Pegel- und Schallwandkorrektur, Entwirren von Phasen-Schnulli u.ä., die dann noch nötig sind, mache ich in VituixCAD mit seinen Tools.
Angehängte DateienZuletzt geändert von Azrael; 18.08.2023, 13:35.
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Ah, danke, das hat mir gefehlt! "Export all measurements as text" hatte ich schon gesehen, mir war nur nicht klar, das ich vorher die Messreihe festlegen muss!
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Ja, doch, einige Monate schon. Am Ende war es wohl tatsächlich ein Versehen, dass der Thread in einen nicht einsehbaren Bereich verschoben worden ist.
An dieser Stelle jedenfalls ein Danke, dass er wieder da ist.
Export aller Messungen als Textdateien in einem Rutsch geht in REW über "File"->"Export"->"Export all measurements as text". Dazu ist es sehr nützlich, wenn die Messungen aussagekräftige Namen haben, was in einer Mess-Session für eine ganze Schar von Winkeln nahezu automatisch möglich ist. Kürzel wie "hor" und "ver" sowie den Zahlenwert für den Messwinkel kann VituixCAD dann aus den Dateinamen parsen.
Viele Grüße,
Michael
*edit*:
um mal die Namensgebungsautomatik von REW kurz zu beschreiben, hier ein Screenshot:
Das ist die Voreinstellung, falls ich zum Beispiel einen Hochtöner von -90 bis +90 Grad in 10 Grad-Schritten horizontal vermessen wollte. Fester Namensbestandteil ist hier "Hochtöner hor", "hor" für horizontal.
Ich führe dann die Messung durch. Für jede weitere Messung sind dann lediglich noch ein bisschen Drehen am Drehtürmchen und zwei Mausklicks ("Measure" und "Start") notwendig, die Messungen erhalten automatisch passende Namen, weil zum Winkelwert immer 10 Grad zuaddiert werden ("Increment").
Es ist übrigens bei solchen Messorgien sehr sinnvoll, in "Preferences"->Reiter "View"->"Maximum measurements" die maximal mögliche Anzahl an gleichzeitig geladenen Messungen deutlich zu erhöhen, denn die ist mit 30 IMHO zu knapp voreingestellt.Angehängte DateienZuletzt geändert von Azrael; 17.08.2023, 19:50.
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Hi,
ja stimmt, wobei er bei seinen Projekten schon auch immer unter Winkel misst. Allerdings oft nur 30° oder so- offenbar bemisst er dem Energiefrequenzgang eine nicht ganz so hohe Relevanz zu
Übrigens spiele ich bei Delay / Phase usw. mittlerweile gar nix mehr rum- einfach out of the box importiert und fertig - Sim und Messung sind quasi Deckungsgleich.
Ich messe auch Semi 2-Kanal. Einwanfrei!
Den Massenimport bei VituixCAD beherrsche nicht, den Export aus REW nicht- da muss ich mal schlau machen wie das geht- ärgert mich jedes Mal
Viele Grüße
Tobias
edit: war der Thread gesperrt? Gar nix mitbekommen
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Der Thread war eine Weile lang nicht zugänglich, darum erst jetzt:Zitat von BananaJoe Beitrag anzeigenHi, rein zur Bedienung kannst du dir mal das Video zu Gemüte führen!
https://www.youtube.com/watch?v=bDAASiz5fhE
Gruß
Ich nehme an, dass Frank in dem Video die Fähigkeiten vom Gespann REW/VituixCAD nur mal ankratzen wollte. Von Timing-Referenzen ist da nicht die Rede, ich meine sogar, bei der ersten Messung des HTs den kurzen Sweep für die akustische Timingreferenz gehört zu haben, obwohl Frank ja normalerweise - soweit ich weiß - mittels ARTA-Box zweikanalig misst.
Auch würde ich bei einer ernsthaften Entwicklung meine Fernfeldmessungen nicht aus so niedrigem Abstand heraus durchführen, aber Frank hat ja selbst gesagt, dass das Video nur für das grundsätzliche Zeigen der Funktionalität wäre.
Winkelmessungen scheinen auch keine sonderliche Rolle zu spielen, obwohl REW einen beim Anfertigen von auch zahlreichen Winkelmessungen gut unterstützt, sogar mit einer Art automatischem Dateinamen-Generator, der für VituixCAD aussagekräftige Dateinamen für die dann in einem Rutsch zu exportierenden TXT-Dateien erzeugt. In VituixCAD kann man dann die ganze Schar an Messungen pro Treiber jeweils in einem Rutsch importieren.
Ich brauche mit meinem Drehtürmchen wirklich nicht mehr, als eine halbe Stunde, um 0-90 Grad Messungen (10 Grad Schritte) von den beiden Einzeltreibern einer 2-Wege-Box anzufertigen, eher sogar deutlich weniger.
Viele Grüße,
Michael
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Ich würde wetten wollen, dass das so ziemlich JEDEM beim ersten Rumspielen mit VituixCAD passiert ist......Zitat von VIS-DIY-AUDIOnachdem ich endlich begriffen habe das der Schalldruckverlauf über die Frequenz der herauskommt erst zu sehen ist wenn man mit einem Draht den Verstärkerausgang und den Lautsprecher mit der zugeordneten Datei für den Schalldruckverlauf verbindet.
Viele Grüße,
Michael
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Hi, rein zur Bedienung kannst du dir mal das Video zu Gemüte führen!
https://www.youtube.com/watch?v=bDAASiz5fhE
Gruß
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Hallo Michael,
ich muss dich enttäuschen, die USB-Messung ist ohne akustischer timing reference entstanden
Ich habe nun nochmal neu gemessen (auch unter Winkeln) und mich mit Delay, etc. gespielt, Glättung ausgeschaltet. Nun ist auch das Gezappel weg.
Einzelmessungen habe ich leider keine gemacht. Wenn die Weichentwicklung abgeschlossen ist, messe ich nochmal mit dem USB-Mikro im Vergleich - inkl. Einzelfrequenzgangmessungen.
Viele Grüße
Tobias
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Ich habe eben mal verglichen: demnach sind SPL-Trace- und Diffraction-Tool bis auf Kleinigkeiten kaum verändert worden und sollten sich heute genau so bedienen lassen. Im Hauptprogramm hat es jedenfalls mehr Änderungen gegeben, am augenfälligsten dürfte das wohl beim Weicheneditor sein, der mit Version 2 stark überarbeitet worden ist.
Man sollte aber bedenken, dass die Methode des Einlesens per SPL-Trace und anschließendem Simulieren in einer virtuellen Schallwand nur dann korrekt funktioniert, wenn die einzulesenden Messdaten von Chassis stammen, die in einer (quasi)unendlichen Schallwand gemessen worden sind. Das ist nämlich zwar häufig, aber nicht unbedingt immer der Fall.
Zu beachten ist auch, dass diese Methode nur für so Sachen wie Machbarkeitsstudien vor Start eines Projektes taugt und nicht davon befreit, VituixCAD mit real durchgeführten Messungen der Chassis im vorgesehenen Gehäuse zu füttern.
Das ist vor allem deshalb so, weil solche eingelesenen Daten keine Timing-Informationen enthalten. Darum kann eine Trennung, die im Hauptprogramm gut aussieht, in echt völlig anders aussehen.
Viele Grüße,
Michael
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Sorry für die späte Antwort: woher diese komische Welligkeit kommt, kann ich dir nicht sagen. Bei mir, der ich ja auch semi-zweikanalig messe, trat sowas bisher nicht auf.
Ansonsten: ich nehme an, die erste Simulation entstand mit Messungen mit akustischer Timing-Referenz? Denn die Übereinstimmung mit der Version, bei der das per Loopback-Kabel realisiert ist, ist ja erstaunlich und ist ein Indiz dafür, dass auch eine akustische Timing-Referenz gut funktionieren kann.
Schön wäre noch, wenn man in der Realmessung die Einzelfrequenzgänge sehen könnte.
Viele Grüße,
Michael
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Hi Michael,
die edits habe ich noch gar nicht gesehen
Aber klingt soweit nachvollziehbar- bei Franks Lautsprecherwerkstatt haben die Entfernungen am Monitor auch nicht gepasst. Das mit dem Delay muss ich mir noch ansehen.
Hier mal meine aktuellen Versuche:
Die Einzelfrequenzgänge - G25FFL WG + Fremdfabrikat
Simulation einer Minimalweiche aus vorhandenen Bauteilen - Einzelfrequenzgänge mit dem USB-Mikro aufgenommen:
Hier die Simulation mit gleicher Weiche aber die Einzelfrequenzgänge + Phase mit XREF20 + Loopbackkabel an der Soundkarte ermittelt
Hier noch die Realmessung:
Sind jetzt meiner Meinung keine Welten
Hast du evtl. eine Ahnung woher das Gezappel im HT-Bereich bei der zeitrichtigen Messung kommt? Scheint jedenfalls mit den Phaseninformationen zusammenhängen. Geglättet bekomme ich das nicht. Wobei ich immer noch mit dem Java-Treibe messe... diesen ASIO-Treiber will nicht am Hauptrechner installieren. Hier muss ich erst das Zweitsystem aktivieren.
GrüßeZuletzt geändert von BananaJoe; 07.02.2022, 21:40.
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