Nach dem Loop Test fällt meine Onboard Soundkarte vom Lenovo T400 leider bei 100Hz rapide ab.
Sie scheint somit nicht für gute Messungen geeignet zu sein.
Die im Arta Kompendium aufgeführten Soundkarten gibt es großteils nicht mehr.
Welche günstige externe USB-Soundkarte ist derzeit empfehlenswert
(mit Mikrovorverstärker Speisespannung von 1,5 bis ca 9 Volt)?
Kalibiertes Messmikro ist vorhanden.
Oder hat jemand noch so etwas rumliegen, dass er nicht mehr braucht?
Ich bin jetzt nur verwirrt, dass die USB-Soundkarte 48V Phantomspeisung (für "symetrische" Kondensator-Mikrofone) bereitstellt, mein Mikro, aber die Nachfolgekapsel zur MCE 2000 mit einer Speisespannung von 1,5 bis ca 9 Volt und Chinch-Anschluss ist.
Afaik stellen alle Standard-3,5mm-Mikrofoneingänge ein paar Volt Speisespannung für die gängigen Headset-Elektretkapseln bereit. Deine Kapsel ist ja wohl auch Elektret?
Was du brauchst ist also *glaube ich* nur eine beliebige Soundkarte mit 3,5mm-Eingang, der als "Mikrofoneingang" tituliert ist. Die Speisung erfolgt dann *glaube ich* über den nicht genutzten 3. Pol des Stereoklinkensteckers. Würd ich aber an deiner Stelle nochmal genauer recherchieren, hab das nur ganz dunkel so im Hinterkopf.
Danke für den Tip
Ist Elektret.
WIKI: Viele Sound-Blaster-kompatible Soundkarten (vor allem in Laptops) verwenden eine 3,5-mm-Stereo-Klinkenbuchse als Mikofoneingang. Hier liegt das Signal an der Spitze und die Masse am Körper des Steckers an. Der Ringkontakt führt eine Speisespannung (z. B. 1,5 V oder 5 V), aus der beispielsweise ein Vorverstärker für ein Elektretmikrofon gespeist werden kann. Als Spannungsversorgung für Kondensatormikrofone eignet sich diese Speisung jedoch nicht.
Ich habe eine EMU tracker Pre. Die hat, ausser Phantimspeisung, auch eine 3,5mm Klinkenbuchse für 'PC-Mikros', die ich, spasseshalber, auch mal damit betrieben habe.
Ob die allerdings in Deinen Preisrahmen passt, glaube ich eher nicht.
EDIT:
Grad nochmal in die Anleitung geschaut.
An der Buchse liegen 5V Phantomspeisung an und die kann sogar stereo.
Schon heftig
Insbesondere wenn es in erster Linie zum Optimieren eines Boxenpaars für insgesamt 170€ geht, was sich auch so schon echt gut anhört.
Ok, das Teil könnt ich für meine anderen Boxen auch gebrauchen.
Ich bau erst mal einen Vorverstärker, da der Pegel zu gering ist.
Das Mikro läuft an der internen Soundkarte, aber man muss den Pegel voll verstärken.
Wenn du nicht viel Geld ausgeben willst, ist evtl. der aufbau eines reinen Mess-PCs aus gebrauchter Hardware billiger als Die Anschaffung des hochwertigen, aber teuren USB-Interfaces. Ich habe mir damals einfach einen gebrauchten PC mit einer Soundblaster 128-PCI Karte für insgesamt 50€ geholt, und damit recht ordentliche Messergebnisse erzielt. Für den benötigten Mikrofon-Vorverstärker gibt es Baupläne im Internet, selbstgebaut kostet so ein Teil auch nicht mehr als 10€.
Der Abfall deiner Onboard-Soundkarte unter 100Hz ist in meinen Augen auch nicht so tragisch, da sich unter 100Hz in den meisten Räumen sowieso nicht sinnvoll unter 100Hz messen lässt, d.h. man misst hauptsächlich die Raumeinflüsse und kann über das Verhalten des Lautsprechers kaum Aussagen treffen.
Ich habe mir damals einfach einen gebrauchten PC mit einer Soundblaster 128-PCI Karte für insgesamt 50€ geholt, und damit recht ordentliche Messergebnisse erzielt.
Dank für den Tip
Muss ich mal schauen, hab sogar so was noch im Keller stehen.
Meine HP Workstations sind soundmäßig leider nicht so gut ausgestattet.
Wenn dir der Phasengang nicht wichtig ist, würde ich den Frequenzgang der Loopbackmessung als Mikrofonkorrekturkurve laden bzw mit der "echten" Mikrokorrektur verrechnen. Der Signal-Rauschabstand ist bei tiefen Frequenzen dann nicht sehr gut, wenn du aber entsprechend laut misst sollte das z.B. für eine 2-Wege Box kein Problem sein.
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