An UweG: Wünsche und Vorschläge für kommende Boxsim-Versionen
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Zu 12. Energiefrequenzgang stärker wichten: Uwe wollte das ursprünglich. Aber dagegen habe ich mich mit Händen und Füßen gewehrt, zumindest als Standardeinstellung.
Zu 18. Mikrophonhöhe und -abstand wählbar: Bei Speaker.Pro kann man die Höhe der Chassis über dem Boden eingeben, die Mikrofonhöhe über dem Boden und den Abstand von der Schallwand. Dann wird mit den realen Schalllaufzeiten simuliert. Ich weiß aber nicht, wozu man das so nötig braucht. Das Programm sollte nicht überfrachtet werden, damit auch Neulinge schnell damit zurecht kommen.AdminKommentar
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Nur nötig wenn man mit der Tastatur arbeitet...da gibt es wichtigere Dinge...1. Eingabetaste im Chassiseditor bewirkt immer "ok".
Würde ich auch logisch finden, noch wehren sich die Windows-Steuerelemente. Mal sehen.
Das führt zum Problem der mangelden Übersichtlichkeit...2. Mehrere Referenzprojekte (overlays).
Technisch kein Problem, wenn man durch die Bedienung noch durchblickt. Werde mal mit Arta ein wenig experimentieren.
Seh ich genauso3. Hinweise abschaltbar bei Import von Daten.
Kann ich im Moment nicht nachvollziehen. De Hinweise, die da kommen, sind gerade für neue Benutzer wirklich nicht zu viel. Verschiedene Modi machen das Programm unnötig kompliziert. So oft importiert man keine neuen Daten oder doch?
Für ein Line-Array? Boxsim kann doch eh nicht alle Effekte simulieren4. Unbegrenzte Anzahl von Chassis
Wozu das denn?
Zu welchen Zweck ??5. Mehr Bauteile im Weicheneditor
... dann müsste die Layoutfläche irgendwie variabel sein .... ob sich der Aufwand lohnt?
Gute Idee.7. Undo-History
Gute Idee. Daten sind sowieso da, müssten nur irgendwie angezeigt werden.
Ich hab mal eine Website gefunden in der die optimalen Dimensionen für eine Akustik (Moden) aufgezeigt wurden. Das ließe sich sicher auf die Schallwand adaptieren.10. "Chassisposition auf der Schallwand"-Optimierer
Muss ich mal darüber nachdenken
Die Zielfunktion könnte man mit drei Punkten festlegen, der Optimierer würde dann die Konfig auswählen deren Funktion den drei Punkten am nächsten kommt.11.Targetfunktion für den Optimierer
Sinn habe ich immer noch nicht verstanden, aber manchmal fehlt etwas, z. B. wenn man ein Chassis nicht tiefer trennen will, weil im Bereich der Reso zu viele Toleranzen zusammen kommen oder weil die Simulation des Maximalpegels einfach nicht der Realität / Erfahrung entspricht.
Eben. Als Kompromiss könnte man dieses Feature abschaltbar machen bzw zu 0%/50%/100% in die Optimierung mit einfließen lassen.12. Energiefreuenzgang stärker wichten
Da gibt es unterschiedliche Meinungen und auch unterschiedliche Anwendungen.
Bitte um Erklärung!13. Überschwingende Filter vermeiden
Nein. Wenn der Optimierer Filter überschwingen lässt, hat er einen Grund dafür. Wenn es zu heftig wird, ist die Weichentopologie ungünstig und die wird nicht optimiert.
Ok. So hab ich das noch nicht betrachtet.14. Vermeidung von Berg- und Tal-Frequenzgängen
Keine Zustimmung. Warum soll das so sein? Wenn die Senke breiter gemacht wird, ist sie doch noch auffälliger und verfärbt das Klangbild stärker.
Das seh ich weniger kritisch als du, schließlich war ja nur von einem Vorschlag die Rede, nicht von einer Automatisierung...15. Trennfrequenzvorschläge unter Berücksichtigung der Eigenbündelung des Chassis ab X Frequenz.
So einfach ist die Welt leider nicht. Die Theorie der unendlichen Schallwand ist gerade im Übergangsbereich nicht auf endlich breite Schallwände zu übertragen. Die Empfehlung, z. B. bei kr=1,4 zu trennen, führt nur bei in der Wand versenkten und in den Halbraum strahlenden Boxen zu ausgewogenem Klangbild.
Können mit Hornresp simuliert werden!19. Abgerundete Öffnungen
Habe ich auch schon überlegt, war mir bis jetzt zu kompliziert.Kommentar
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Es gibt Leute, die eben gern mit der Tastatur arbeiten.
Ist halt der Unterschied, ob es ein Internetsurfer-Egoshooter-Mausschubser bedient, oder jemand der schnell und intuitiv an's Ziel will.
Kennst Du den Overlay-Manager in ARTA?Das führt zum Problem der mangelden Übersichtlichkeit...
Es nervt mich regelmäßig, dass auf dem Weg zum Ziel nur eine Zwischenstation sichtbar bleibt.
Es gibt einige Anwendungen, bei denen mehrere (abschaltbare) Overlays hilfreich bis sinnvoll sind.
Das ist wirklich etwas einfach gedacht.Für ein Line-Array? Boxsim kann doch eh nicht alle Effekte simulieren
Boxsim eignet sich nicht nur, um einen Lautsprecher zu konstruieren, sondern auch um vielerlei Einflüsse zu analysieren (z.B. frühe Reflexionen). Dazu sind die maximal möglichen 8 Chassis oft zu wenige.
Außerdem mag ich es auch, wenn ich wahlweise die axialen und Winkelmessungen verwenden kann, um die Abstimmung auch in dieser Hinsicht gegenchecken zu können. Auch wenn Chassis verbaut werden, die in einem bestimmten Frequenzbereich stark streuen, wechsle ich gerne zwischen den einzelnen Datensätzen, um die Tauglichkeit der Beschaltung für die gegebenen Eventualitäten zu testen.
Alles in allem kann es da schon für einen 2-Weger knapp werden...
Solange man Chassisdatensätze nicht einzeln abspeichern und laden kann, plädiere ich für eine erhöhung der möglichen Anzahl!
Wenn man m.M.n. wirklich etwas weglassen kann, ist es der Optimierer.
So lange die gegebenen Datensätze nicht entsprechend genau sind, macht er gute Abstimmungen eher schlechter als besser. Auch die Angaben der Zielfunktionen lassen zu wünschen übrig. Aber das hab ich im alten Thread schon alles geschrieben.Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...Kommentar
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Ich kenne den Manager. An abschaltbare Overlays hatte ich nicht gedacht.Kennst Du den Overlay-Manager in ARTA?
Es nervt mich regelmäßig, dass auf dem Weg zum Ziel nur eine Zwischenstation sichtbar bleibt.
Es gibt einige Anwendungen, bei denen mehrere (abschaltbare) Overlays hilfreich bis sinnvoll sind.
Stimmt. Liegt wohl daran das ich noch nicht alle Möglich keiten kenne.Das ist wirklich etwas einfach gedacht.
Aha. Magst du mir diese Möglichkeiten erläutern ?(PM)Boxsim eignet sich nicht nur, um einen Lautsprecher zu konstruieren, sondern auch um vielerlei Einflüsse zu analysieren (z.B. frühe Reflexionen). Dazu sind die maximal möglichen 8 Chassis oft zu wenige.
Für fortgeschrittene User stimme ich dir zu, aber Anfängern siehe ich das anders.Wenn man m.M.n. wirklich etwas weglassen kann, ist es der Optimierer.
So lange die gegebenen Datensätze nicht entsprechend genau sind, macht er gute Abstimmungen eher schlechter als besser. Auch die Angaben der Zielfunktionen lassen zu wünschen übrig. Aber das hab ich im alten Thread schon alles geschrieben.Kommentar
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Die Rückwandreflexion (zur Simulation der oft erwähnten wandnahen Aufstellung) ist beispielsweise möglich, in dem man dieselbe Bestückung (einschließlich eigener Weiche), die sich auf der Schallwand befindet, auch in die Rückwand einträgt. Als Gehäusetiefe wird im gemeinsamen Außengehäuse einfach der doppelte Abstand zwischen Wand und Schallwand eingegeben.
Wer es besonders genau haben will, reduziert den Pegel der Rückwandbestückung noch um den Faktor, der sich aus dem Hörabstand und dem Umweg des Reflexionssachalls ergibt.
Nochmal an UweG:
Wäre es möglich, in alle Editorfenster einen „Übernehmen”-Button zu integrieren?
Das würde den Workflow bei kleinen Änderungen etwas beschleunigen, wenn man nicht immer das entsprechende Fenster erneut öffnen muss (beispielsweise nenne ich mal die Position auf der Schallwand, oder die Gehäuseabstimmung).
...und was wäre mit einer separat ladbaren Weiche?Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...Kommentar
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Chaomaniac,
klasse Tipp zur Rückwandreflektion. Habe das mal gemacht, es entspricht genau meinen Messungen der linken Box. Nicht so ausgprägt, aber passt.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Klasse Tip. Werd das gleich mal simulierenDie Rückwandreflexion (zur Simulation der oft erwähnten wandnahen Aufstellung) ist beispielsweise möglich, in dem man dieselbe Bestückung (einschließlich eigener Weiche), die sich auf der Schallwand befindet, auch in die Rückwand einträgt. Als Gehäusetiefe wird im gemeinsamen Außengehäuse einfach der doppelte Abstand zwischen Wand und Schallwand eingegeben.
Wer es besonders genau haben will, reduziert den Pegel der Rückwandbestückung noch um den Faktor, der sich aus dem Hörabstand und dem Umweg des Reflexionssachalls ergibt.
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Wenn jetzt noch die virtuelle Mikrofonposition festlegbar wäre, würde sich die Simulation der Seitenwand- und Bodenreflexion sehr vereinfachen und sogar genauer machen. Mit ausreichend Chassis wäre dann die Simu aller frühen Reflexionen möglich (wenn auch mit gehörigem Aufwand und Fehlerpotential bei der Eingabe), die im Rahmen des Haas-Effektes als erste Wellenfront beim Hörer ankommt.Gaaaanz viel Zeug zu verkaufen...Kommentar
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Ich will euch ja nicht euren Enthusiasmus nehmen, aber so ganz habe ich noch nicht verstanden, wie das mit den frühen Reflexionen funktionieren soll. Die Reflexionen an der Wand hinter der Box werden so funktionieren, aber Fußboden und seitliche Wand? Da kommt der Schall doch aus einer ganz anderen Richtung und die Phasenlage zum Direktschall ist auf einmal von der Entfernung abhängig. Der Schall der zum Boden reflektiert wurde und dann beim Hörer landet wurde auch nicht axial emittiert sondern 10°, 20°, 30° nach unten und mischt sich dann mit Schall der z. B. 50° nach links emittiert wurde und von dort über die Wand zurückkommt und natürlich mit dem Diektschall. Das kann Boxsim auch dann nicht, wenn man 100 Chassis eingeben könnte.
Ich habe auch schon überlegt, ob man Fußboden, rückseitige Wand, seitliche Wände, Decke etc. irgendwie mitsimulieren kann. Mein Problem ist, dass man dann das Abstrahlverhalten in beliebige Richtungen braucht (nicht nur 30°-Schritte) und außerdem die Sache immens kompliziert wird. Korrekterweise müssten nicht nur die Laufzeitunterschiede sondern auch die Pegelunterschiede aufgrund unterschiedlicher Entfernung simuliert werden.
Irgendwie weiß ich dann immer wieder, warum das virtuelle Mikro bei Boxsim im Unendlichen steht und Boxsim im Freifeld (oder Halbraum) simuliert
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Boxsim ... wenn Lautsprechersimulation gelingen soll.Kommentar
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.... und dan stellt jemand ein niedliches Beistelltischen mit einer Blumenvase in den Raum und Zack fängt das Gemecker an, daß Boxsim ungenau simuliert

@Uwe: Boxsim ist so wie es ist schon megacool, nur mit dem Wiechenoptimierer stehe ich auf Kriegsfuß, manchmal macht er aus einer 3-Wege-Box eine 2-Wege-Box mit Mitteltöer, d. h. der TT läuft weit in den Mittelton, der HT wird extem tief angekoppelt und der Mmitteltöner macht manchmal dazwischen nur 2 Oktaven mit vollem Pegel, aber insgesamt mit fast linealglatten F-Gang, das ist schon Kunst....
Daher wünsche ich mir nur für den Weichenoptimierer eine Möglichkeit, z. B. durch eine von/bis Angabe, die Trennfrequenzen einzuschränken, in der dann der Optimierer arbeitet.
Mal ein ganz andere Frage:
erkennt der Optimierer eigentlich Saug-/Sperrkreise bzw. Impedanzkorrekturen usw., manchmal verbiegt er mir diese Schaltungen ein wenig kurios, ich nehme sie daher meist aus dem optimierungs-Pool der Bauteile raus.Kommentar
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So ist es.
Man muss sich nur die Messung meiner Concorde teilaktiv ansehen. Die linke steht ecknah, da stimmt die Rückwandsimu. Die rechte steht ecknah, aber die Seitenwand ist nur 1 m lang. Da stimmt die Simu nicht.
Trotzdem gibt die Simu wertvolle Hinweise. Kann aber nicht ein Messung ersetzen.„Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“
Alan ParsonsKommentar
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Mir sind nach meinem Post 11 noch ein paar andere Sachen eingefallen. Thema Bandpass :- Bei einem einfach ventiliertem Bandpass sitzt nur ein Baßreflexkanal auf der Schallwand. Ist die Chassisposition dann das Baßreflexrohr? Warum muss dann das Chassis auf die Schallwand passen? Nur der Baßreflexkanal ist auf der Schallwand und passt dabei eigentlich immer.
- Bei Bandpass fehlt auch noch die Möglichkeit zwei Chassis Compound zu betreiben. Siehe z.B. im Visaton Archiv Bauvorschläge ASM-W17.
Ich muss auch nochmal sagen, daß Boxsim sehr gut ist. Es gibt viele Boxsim-Begeisterte, also nicht über die zahlreichen Posts wundern.Zuletzt geändert von ChPuls; 17.12.2010, 04:13.Christian PulsKommentar

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