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VOX 253 mit runden Wänden, aber einfach

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  • Bernoulli
    Registrierter Benutzer
    • 07.10.2005
    • 7

    #16
    Hallo!

    Nimm doch einfach eine MDF-Platte mit 6mm Durchmesser und säge sie alle paar Millimeter mit einem verdeckten Schnitt auf der Kreissäge ein. Das dauert nur ein paar Minunte, ist kompromisslos billig und da drückt sich ziemlich sicher nix ab.
    Naja, bei den Abmessungen ist es schon ein bisschen Arbeit. Außerdem befürchte ich Polygon-Effekt und leichte stabilitäts Einbusen.

    Wie sollen denn die Spanten hergestellt werden?
    Mit einem großen Einwegzirkel für die Oberfräse und einer ausreichend langer Platte. Die Breite der Spanten ist zwar ziemlich krumm (ergibt sich aus der Breite der Seitenwand und dem Außenradius), lässt sich aber mit dem Zirkel exakt konstruieren. Das ganze wird dann als Frässchablone für die restlichen Streben verwendet.

    Mir ist jetzt spontan, beim Lesen des Threads und bezüglich der Dämmung die Idee mit Styrodur gekommen. ICh hab zwar keine Ahnung wie die dämmeigenschaften davon sind, aber wär nich schlecht eventuell.
    Ich werde jetzt dann mal eine Test-Seitenwand bauen mit 3mm HDF bzw. MDF und diversen Dämmstoffen und dann mal subjektiv Testen was sich am besten eignet.
    Mit Styropor und Styrodur habe ich schon mal eine Zeit gearbeitet, hätte sogar Zugang zu einer CNC Heizdraht-Schneidemaschine. Das Problem ist aber dass die expandierten Polystyrolwerkstoffe beim schneiden mit Hitze eine harte Oberfläche bilden, das könnte dann "klappern". Ich werde also mal Styropor per Hand einpassen, und zwar eines mit einer geringen Dichte (gibt ja verschiedene für Boden, Wand usw.) damit ich es ein paar mm zu groß herschneiden und dann einpressen kann, dafür ist Styrodur bei der großen Auflagefläche schon zu stabil.

    warum muß denn da überhaupt was rein?
    Zur sicherheit. Möchte vermeiden, dass die dünne Außenwand in merkbare Schwingungen gerät.

    Voodoo. Ich würde überhaupt nicht mit so starken Material arbeiten. Bei dem Konstrukt reichen doch innen 10 mm locker.
    Füllen? evtl. mit Styropor, um durch flächige Verklebung ein Sandwich zu erzeugen. Dämmung ist da doch eh wurscht, die hohen Frequenzen die da drin vernichtet werden könnten, sind vorher schon platt.
    Voodoo? Sind das so Phänomene wie besserer Klang durch 100€ Kabel?
    10mm mögen vielleicht reichen aber definitiv sagen kann es wohl Niemand (ohne es vorher auszuprobieren). Ich nehme also vorsichtshalber mal 19mm wie von Visaton vorgeschlagen.
    Den Rest sehe ich genau so wie du, die Füllung soll wie gesagt nur verhindern, dass sich größere Schwingungen aufbauen können.

    @Farad
    Mhhh, ich kann mich ja täuschen aber denkst Du nicht, daß die Hohlräume unbefüllt eventuell Resonanzen erzeugen und die Außenwand zum schwingen bringen? Ich würde mich besser fühlen, wenn sie gefüllt und die Füllung mit der Außenwand verklebt wäre, kann mich aber wie schon gesagt auch täuschen.
    Ganz deiner Meinung.

    Warum wird die Schallwand unter den Chassis in zwei Teile getrennt?
    Wenn ich da was machen würde wäre das allerhöchstens eine Einfräsung, die dunkel lackiert wird oder so...
    Das ist nur eine Nut, kann man auf dem Bild nur schlecht erkennen. Ist nur zwecks Design da, wird aber vielleicht noch entfernt...

    Montageschaum einspritzen, der quillt auf und füllt die Hohlräume. Und zwar von der inneren Platte. 2 Löcher rein, unten Schaum einspritzen, ober quillt er raus und gut ist....
    Montageschaum wäre schon das beste. Löcher durch die innere Platte zu bohren dürfte aber fatal sein, dann bekommt die dünne Außenwand ja direkt Druck von den LS ab. Und in einen geschlossenen Raum Montageschaum zu geben trau ich mich nicht, ein Bekannter hat da schon mal negative Erfahrungen gemacht...


    Am Montag besorge ich mal Material für eine halbhohe Test-Seitenwand und probier diverse Füllungen aus. Momentan bevorzuge ich Styrobor, mal schauen was sich dann feststellen lässt.

    Hier ist mal ein Bild von der anderen Seite ohne Außenwand:

    Sieht wirklich ganz lustig aus, wie Kühlrippen. Die würden dann auch die Temperatur in der Box niedrig halten und der rückwärtig abgestrahlte Schall könnte besser absorbiert und in Wärme umgewandelt werden. Das wäre dann wohl Voodoo

    Und so siehts innen aus:

    Der Aufbau und die Maße entsprechen genau der VOX, geändert wurden nur die Querstreben innen und der Reflexkanal.
    Die Streben habe ich um einen Rahmen erweitert zum einen als Gegenstück zu den äußeren Streben und zum anderen um den Aufbau zu erleichtern. Es dürfte ja keine Probleme geben, die Volumenänderung ist minimal und wird durch die Verschiebung des Reflexkanals wieder ausgeglichen und Interferenzen treten hoffentlich auch nicht auf.
    Der Reflextunnel musste wegen der größeren Tiefe des Gehäuses (aus Symmetriegründen) nach hinten verlängert weren. Deshalb hab ich das kleine Stück das eigentlich am Anfang senkrecht darauf steht entfernt, die Längen sind nahezu gleich (original Holzstück 65mm, Verlängerung nach hinten 68mm). Geht das mit der Verschiebung des Reflexkanals in ordnung?

    Der Leerraum hinten wird übrigens noch ein bisschen verändert, ein paar Streben und oben ein Deckel zum abnehmen um ganz bequem an die Frequenzweiche zu kommen.

    Kommentar

    • BigAl
      Registrierter Benutzer
      • 08.02.2001
      • 1257

      #17
      Lol, so viele Streben und dann noch 19mm. Also aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau kommst du nicht .

      Aber geile Sache, wird optisch sicher ein Leckerbissen. Mit den Kühlrippen möchte man ja am liebsten Lexan oder Plexi als Aussenhaut nehmen, dann sind die 19mm innen wieder gerechtfertigt .

      Kommentar

      • Bernoulli
        Registrierter Benutzer
        • 07.10.2005
        • 7

        #18
        Komme schon aus dem Fahrzeugbau, aber die Box muss ja nicht fahren können

        Ne, Spaß bei Seite, die Außenstreben liegen genau gegenüber den inneren, sofern vorhanden. Wo innen keine sind hab ich einfach in etwa gleichmäßigen Abstand welche dazwischen gesetzt. Und 19mm nur der einfachkeit halber, dann muss ich nicht so viel verschiedene Hölzer kaufen und die große Auflagefläche beim verkeimen der Außenhaut ist sicher auch nicht schlecht.

        Kommentar

        • BigAl
          Registrierter Benutzer
          • 08.02.2001
          • 1257

          #19
          Original geschrieben von Bernoulli
          verkeimen
          Ah soooo. Dafür sind die .

          Kommentar

          • BigAl
            Registrierter Benutzer
            • 08.02.2001
            • 1257

            #20
            Also erst gar kein Innengehäuse meinst du?

            Kommentar

            • monoton
              Registrierter Benutzer
              • 05.04.2004
              • 1085

              #21
              Ich darf hier mal galant auf We-Ha's Nautlantis verlinken:

              http://home.tiscali.de/whoeffchen/LS_Frame.html

              Einfach gebogenes 6mm MDF solang aufeinanderleimen und -pressen bis die gewünschte Wandstärke erreicht ist. Achtung Innenvolumen neu berechnen, und Reflexkanal unten dürfte am besten doch rechteckig zu berechnen sein. Aber da kann man ja drei bis fünf so Außenhautrippen aus 19mm MDF reintun. Trägt sicher auch zur Stabilität der runden Haut bei.

              Warum nun das Auseinandersägen der Schallwand?

              Gruß,
              monoton

              Kommentar

              • Bernoulli
                Registrierter Benutzer
                • 07.10.2005
                • 7

                #22
                Hallo,
                jetzt bin ich auch mal wieder da. War die letzte Zeit sehr beschäftigt, nur leider nicht mit der Box

                Bin bis jetzt nur dazu gekommen eine Oberfräße zu kaufen und den Fräßzirkel für die großen Radien zu bauen. Hoffentlich schaffe ich es am Sonntag endlich mit der Box anzufangen...

                Zu den Fragen:
                Ich darf hier mal galant auf We-Ha's Nautlantis verlinken:

                http://home.tiscali.de/whoeffchen/LS_Frame.html

                Einfach gebogenes 6mm MDF solang aufeinanderleimen und -pressen bis die gewünschte Wandstärke erreicht ist. Achtung Innenvolumen neu berechnen, und Reflexkanal unten dürfte am besten doch rechteckig zu berechnen sein. Aber da kann man ja drei bis fünf so Außenhautrippen aus 19mm MDF reintun. Trägt sicher auch zur Stabilität der runden Haut bei.

                Warum nun das Auseinandersägen der Schallwand?
                Das Projekt kenn ich schon, gibt hier ja mehrer in dieser Art. Die Seitenwände aus einzelnen dünnen Platten zu pressen ist sicherlich die konsequenteste Art eine runde Wand herzustellen. Allerdings ist es mir zu aufwändig (deshalb ja der Titel, "aber einfach"), schon allein der Bau der Presse dauert wahrscheinlich so lang wie eine ganze Box. Außerdem ist der Klang der Box (für mich) weitestgehen unkalkulierbar und Erfahrungswerte gibt es auch kaum. Wenn ich innen die normale VOX habe weiß ich worauf es hinausläuft.
                Die Schallwand wird, wie bereits erwähnt, nicht auseinandergeschnitten, das ist nur eine Nut.

                Für das Botsgerippe gilt das selbe, wobei noch hinzukommt dass sich das Fräsen lassen nicht gerade günstig anhört.

                Kommentar

                • We-Ha
                  Moderator
                  • 26.09.2001
                  • 12244

                  #23
                  Sicherlich braucht's seine Zeit, die Verleimschablone/Presse herzustellen.
                  Danach hast du aber die Möglichkeit, die Schalen zu 99% reproduzierbar zu erstellen.
                  Diese sind mit Sicherheit auch in sich stabiler als vergleichbare plane Flächen, so dass man hier den Resonanzen des Gehäuses besser entgegen wirkt.
                  Wenn du deine Bootspanten fräst, musst du ja auch einige davon erstellen, dieser Arbeitsgang ist also so oder so vorhanden.
                  Ausserdem ist tatsächlich NICHT auszuschließen, das sich die Spanten bei deinem Design früher oder später doch abzeichnen.
                  Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
                  Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....

                  Kommentar

                  • PTebbe
                    Registrierter Benutzer
                    • 04.10.2001
                    • 1894

                    #24
                    Hallo,

                    ich möchte zum Thema "Füllen des Hohlraumes" meinen Senf loswerden.

                    1. mit Montageschaum, der in eine kleine Bohrung eingespritzt und an der anderen Bohrung austreten soll, wäre ich sehr vorsichtig. Das Zeug muss expandieren können, ansonsten drückt es sich seinen Weg. Da ist ein bißchen HDF-Platte nichts, was wirklich dagegen halten könnte. Und ein Löchlein zum expandieren ist nu wirklich nichts.

                    2. Muss der Hohlraum wirklich verfüllt werden? Damit sich eine Resonanz ausbreiten kann, muss doch min. eine Wellenlänge reinpassen. Bei ca. 2 cm größtem Abstand also irgendeine Frequenz im höchsten Hochton. Die ist aber im System gar nicht relevant.
                    Außerdem fehlt es an Parallelität der Begrenzungsflächen. Aus Gründen der Festigkeit sollte die Platte vielleicht ein bissel mehr als 6 mm Wandstärke haben.

                    Gruß
                    Peter

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