Breitbänder mit BG20

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  • iloilo
    antwortet
    Zitat von jagisagi
    dass ich Spaß damit habe,... Jedenfalls ist der Klang für meine Ohren überzeugend, und das ist m.E. etscheidend.
    MfG
    Jürgen
    Yes - You're the Man!!!

    DAS ist Selbstbau! Nicht groß simulieren, diskutieren und dann doch nicht bauen - sondern MACHEN!
    Ich glaube dir sofort, daß deine Boxen gut klingen! Breitbänderklang hat eben seine Eigenheiten, die man mögen muß - oder eben nicht. Und: DIR muß es gefallen!
    Eine Simulationssoftware ist letzten Endes doch nur ein Computerprogramm, das seelenlos die eingegebenen Daten verwurschtelt, ohne Rücksicht auf die persönlichen Vorlieben bezüglich Musik und Klangästhetik.
    Eine Simulationssoftware kann sicher bei größeren Projekten Sinn machen, um eine gewisse Vorstellung davon zu bekommen, ob etwas funktionieren könnte oder nicht - und so vor unnötigen Ausgaben für letztendlich unpassende Komponenten zu schützen.
    Der "Spiel- und Experimentiertrieb" beim Boxenbau kommt dabei aber leider manchmal etwas zu kurz; schade eigentlich.
    Der BG20 kostet nicht die Welt, ich spiele mit dem Gedanken, die Boxen probehalber mal aufzubauen (Spaßprojekt oder mehr).

    Viel Spaß noch

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  • Sideshow
    antwortet
    Es ist schön zu sehen wie sich ein Pferd auch von einer anderen Seite aufzäumen lässt.

    Ich vermute aus der Kanalöffnung kommen noch nennenswert Frequenzen bis 1kHz +/-!? Das sollte den Pegelanstieg des BG20 ggfls. linearisieren. Auch eine Möglichkeit.

    ---

    Sehe ich richtig, der Hochtöner ist ein Sawafuji SZ-2T? Feiner günstiger Hochtöner ab 5,5kHz!!
    Der baut so flach damit lässt sich wunderbar ein Pseudo-Koax basteln. Hab das mal mit dem B200 versucht. Probier das doch mal aus, rentiert sich
    Den BG noch mit einem C langsam aus dem Rennen nehmen...

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  • jagisagi
    antwortet
    Zitat von andik
    Denke schon das ich das Prinzip verstanden habe.

    In Deinem Aufbau ohne Weiche geben beide BG´s auch Mittel- und Hochton wider, heist sie beschallen sich gegenseitig und werden Interferrieren, wie das Endergebnis aussieht würde mich mal per Messung interessieren. Vielleicht ergibt sich ja zufällig ein ausgewogener F-Gang, alles möglich.
    BG20 ist fein, meine Meinung! Viel Spaß mit den Teilen!
    Danke für den Beitrag,
    dass ich Spaß damit habe, hast du sicher schon gemerkt.
    Das mit dem Interferieren wird auch durch die Dämmung des Zwischenraums beeinflusst. Jedenfalls ist der Klang für meine Ohren überzeugend, und das ist m.E. etscheidend.
    MfG
    Jürgen

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  • andik
    Ein Gast antwortete
    M.E. hast du das Compound-Prinzip nich ganz verstanden
    Denke schon das ich das Prinzip verstanden habe.
    Die Chassis beschallen sich nicht gegenseitig, sie arbeiten synchron!
    In Deinem Aufbau ohne Weiche geben beide BG´s auch Mittel- und Hochton wider, heist sie beschallen sich gegenseitig und werden Interferrieren, wie das Endergebnis aussieht würde mich mal per Messung interessieren. Vielleicht ergibt sich ja zufällig ein ausgewogener F-Gang, alles möglich.
    BG20 ist fein, meine Meinung! Viel Spaß mit den Teilen!

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  • jagisagi
    antwortet
    Bei dem Preis einfach unschlagbar.
    Wer mal richtig direkten Klang eleben möchte (nicht den aus den eingebremsten und auf Linearität gezüchteten Boxen, welche im Hörraum ohnehin auf der Strecke bleibt), der kommt an einem guten Breitbänder nicht vorbei.
    Im Übrigen lässt sich fehlender Bass auch mit einem guten aktiven Subwoofer beisteuern, mich hat einfach die Idee beschäftigt und zum Ausprobieren gereizt. Nun müssen leider meine alten Boxen erst einmal pausieren.
    Herzlichst
    Jürgen

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  • Frankynstone
    antwortet
    Ich finde das Ergebnis jetzt auch optisch ansprechend. Ein Freund von mir hat gerade Boxen mit BG20 gebaut und ist auch sehr positiv vom Klang und Schalldruck überrascht. Man kann mit dem Ding wohl nicht viel falsch machen.

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  • jagisagi
    antwortet
    Zitat von jagisagi
    Wenn du in der Fachliteratur nachliest, wirst du feststellen, dass es beim Compound gerade nicht so ist, dass sich alle Frequenzen gleichmäßig verstärken, sondern hauptsächlich die tiefen. Wie viel zusätzlichen Schub man möchte, kann man mit dem Volumen regulieren.
    Ich denke, ich sollte hier einige Grundlagen des Aufbaus weitergeben.
    Luft verhält sich nicht wie Wasser, sie gibt einen Impuls nicht 1 zu 1 weiter, sondenrn sie puffert (weshalb Luft in der Bremsanlage unerwünscht ist). Gerade diesen Effekt mache ich mir zu Nutze: Die hohen Frequenzen mit geringer Amplitude werden von dem Luftvolumen verschluckt. Je größer die Amplitude (bei tiefen Frequenzen), desto mehr kommt bei dem 2. Lautsprecher an. Ansonsten kann er frei arbeiten, weil er ja auf ein geschlossenes Volumen arbeitet (normal ungünstig),welches durch den 2. Lautsprecher ausgeglichen wird (sie arbeiten parallel) und der 2. Lautsprecher arbeitet frei (offen). Somit ergibt sich m.E. tatsächlich ein normaler Breitbänder mit doppeltem Antrieb, aber nur für den tieffrequenten (langhubigen) Bereich.
    Das Ergebnis meiner Arbeit sagt mir, dass meine Überlegungen nicht völlig falsch sein können. Ich erhalte tatsächlich eine Anhebung im Tieftonbereich ohne den Charakter der Breitbänder zu beschädigen, ich vermeide Dynamikverluste durch eine Frequenzweiche (warum klingen so viele laut Diagramm geradlinige Lautsprecher "tot"?) und ich brauche kein Riesengehäuse für tiefe Frequenzen eines Hornlautsprechers. Die kleinen Pseudohörner kann man m.E. eher vergessen. Ich habe auch schon mit Hörnern gearbeitet, aber dann richtig. Das ist auch richtig beeindruckend, aber man muss sie auch unterbringen.
    Gruß
    Jürgen

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  • jagisagi
    antwortet
    Zitat von andik
    Hallo kmm,

    wie Threadsteller schreibt sind die beiden BG20 ohne Weiche paralell geschaltet, Compound braucht sehr wenig Koppelvolumen, so wenig wie möglich und ist nur im Bass machbar. Nachdem die beiden also fullrange laufen und sich quasi gegenseitig beschallen ist anzunehmen das der daraus resultierende abgestrahlte F-Gang unter aller S.. sein wird. Es geht ja viel und so, aber das geht mit Sicherheit net gut! Aber wenns ihm gefällt.
    Wenn du in der Fachliteratur nachliest, wirst du feststellen, dass es beim Compound gerade nicht so ist, dass sich alle Frequenzen gleichmäßig verstärken, sondern hauptsächlich die tiefen. Wie viel zusätzlichen Schub man möchte, kann man mit dem Volumen regulieren.

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  • jagisagi
    antwortet
    Zitat von Frankynstone
    Nö, ich meinte jetzt gleichviel Hub im Bass, nur weniger Krach oberhalb davon. Man kann ja von dem Projekt soviel halten, wie man will. Es hat nicht ganz Hornhorstniveau, könnte aber den Zweck erfüllen, den es erfüllen soll: aus einem schwachen Amp relativ großes Klangvolumen zu erzeugen.
    Du hast tatsächlich als einziger bisher den Sinn der Schaltung verstanden.
    Ich kann dir versichern, ich bin selbst von dem Ergebnis überrascht, denn es war ein Versuch aufgrund meiner Erfahrungen. M.E. hat es so einen Aufbau mit Breitbändern im offenen Gehäuse noch nicht gegeben.
    Das Ergebnis ist 100% überzeugend (Ich verlasse mich lieber auf meine Ohren als auf Diagramme)ie Bässe sind für Breitbänder erstaunlich stark und tief reichend, sie sind darüber hinaus ausgesprochen sauber, kein Dröhnen etc. Der Charakter der Breitbänder bleibt voll erhalten.
    Ich habe schon viele Anlagen gehört und besessen, aber noch nie eine, bei der die Musik dermaßen mit Live-Charakter rüberkommt. Man kann die Musiker quasi spielen "sehen".
    Übrigens: Das geschlossene Gehäuse zwischen den Speakern ist locker bedämpft, die Seitenwände unter dem inneren Tieftöner sind mit speziellen Matten bedämft.
    Meine Wahl fiel auf den BG20, weil der erschwinglich ist (je 2 pro Box) und eine für Breitbänder erstaunlich tiefe Resonanzfrequenz von 38 Hz besitzt!
    Hier nun das Ergebnis der Aktion:

    Gruß
    Jürgen

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  • jagisagi
    antwortet
    Zitat von Frankynstone
    Ich habe den Thread gerade entdeckt. Ein paar Tage Wartezeit bis erste Reaktionen kommen, sollten schon erlaubt sein.

    Die Box ist optisch natürlich kein Meisterwerk. Um mal auszuprobieren, wie es klingt, jedoch völlig ausreichend.

    Die Position des Hochtöners gleich weit von oben und links entfernt kann sich negativ auswirken, unterschiedliche Entfernungen ziehen resultierende Wellen im Frequenzgang etwas glatt. Kommt auf die Bündelung an. Die Ankopplung nur über einen Kondensator ist gut für den Impedanzfrequenzgang (grob wie ein RC-Glied zur Reduktion des Impedanzanstieges zu den Höhen), was an Röhrenverstärkern mit geringem Dämpfungsfaktor relevant ist.

    Es ist schon relativ durchdacht, den inneren Breiti nach oben strahlen zu lassen und nicht zum Hörer hin. Ich würde zumindest die Ober- und Rückseite der koppelnden Kammer mit einem Dämpfungsmaterial belegen, welches im Mittelhochtonbereich sehr stark absorbiert, jedoch im Bass weitgehend wirkungslos ist, um die Kopplung nicht zu verschlechtern. Es wäre vielleicht geschickter gewesen, als Innentreiber einen Tieftöner mit vergleichbarem Wirkungsgrad in den Tiefen zu verwenden, anstatt des sehr Mittenlastigen Breitbänders.

    Mir fehlen Angaben zum Hochtöner und Kondensator davor, sowie zur Position des angegebenen Dämpfungsmaterials im Korpus. Ein Messschrieb des Impedanzfrequenzgangs wäre fein.
    Hier die Angaben zum Hochtöner und der Koppelung:
    Der Hochtoner ist ein Bändchen, welches genau den Frequenzbereich unterstützt, in dem der BG20 nachlässt. Angekoppelt mit 3,3 Microf. ergibt das eine Übernahme von ca 6000 Hz bei 8 Ohm.Die Leistung ist nicht stark, soll sie ja aber auch nicht sein!.
    Die Box ist ein Prototyp, sollte nicht schön sein. So sieht das heute aus:

    Gruß
    Jürgen
    Zuletzt geändert von jagisagi; 14.09.2013, 23:42.

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  • jagisagi
    antwortet
    Zitat von andik
    Der dann mit seinem Mehrhub den BG20 aufmoduliert?
    So wie die gebaut sind macht das irgendwie überhaupt keinen Sinn, nicht böse gemeint.
    Ihr habt immer vorgefertigte Meinungen? Welchen Sinn macht denn ein Bass mit völlig anderem Frequenzverlauf? Diese beiden Speaker arbeiten in den Frequenzen synchron, aber die Mitten und Höhen verstärken sich nicht (Grundlagen des Compound-Prinzips). Vereinfacht: Hier hast du einen doppelten Antrieb für ein Chassis, aber nur im Bass.!
    Dazu gibt der 2. Speaker die Bässe in das offene Gehäuse ab, so wie früher bei Breitbändern üblich. Einen normalen Bass solltest du nicht im offenen Gehäuse betreiben!
    Gruß
    Jürgen
    Zuletzt geändert von jagisagi; 14.09.2013, 23:45.

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  • jagisagi
    antwortet
    Zitat von Frankynstone
    Nö, ich meinte jetzt gleichviel Hub im Bass, nur weniger Krach oberhalb davon. Man kann ja von dem Projekt soviel halten, wie man will. Es hat nicht ganz Hornhorstniveau, könnte aber den Zweck erfüllen, den es erfüllen soll: aus einem schwachen Amp relativ großes Klangvolumen zu erzeugen.
    Genau so ist es: Der Bass gewinnt merklich, die Qualität des Breitbänders aber bleibt voll erhalten. Ich kann versichern: Der Live-Charakter dieser Boxen ist frappierend und es sind tatsächlich vollwertige Boxen, auch im Bass.
    Gruß
    Jürgen

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  • jagisagi
    antwortet
    Zitat von andik
    Hallo kmm,

    wie Threadsteller schreibt sind die beiden BG20 ohne Weiche paralell geschaltet, Compound braucht sehr wenig Koppelvolumen, so wenig wie möglich und ist nur im Bass machbar. Nachdem die beiden also fullrange laufen und sich quasi gegenseitig beschallen ist anzunehmen das der daraus resultierende abgestrahlte F-Gang unter aller S.. sein wird. Es geht ja viel und so, aber das geht mit Sicherheit net gut! Aber wenns ihm gefällt.
    Die Chassis beschallen sich nicht gegenseitig, sie arbeiten synchron!
    Der Sachverhalt des Compound-Prinzips liegt hier etwas anders, da es sich um ein offenes Gehäuse handelt. Nicht immer so vorschnell mit den Urteilen!
    M.E. hast du das Compound-Prinzip nich ganz verstanden: 2 gleiche Lautsprecher arbeiten synchron und verstärken sich in den langwelligen Frequenzen, die Mitten und Höhen werden nicht verstärkt. Hier geht es auch um keine Bassbox, sondern um eine relative Anhebung des Basses bei Breitbändern, welche naturgemäß begrenzt ist, denn es sind keine Basslautsprecher mit weich aufgehängten Membranen.
    Gruß
    Jürgen
    Zuletzt geändert von jagisagi; 14.09.2013, 23:50.

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  • Frankynstone
    antwortet
    Nö, ich meinte jetzt gleichviel Hub im Bass, nur weniger Krach oberhalb davon. Man kann ja von dem Projekt soviel halten, wie man will. Es hat nicht ganz Hornhorstniveau, könnte aber den Zweck erfüllen, den es erfüllen soll: aus einem schwachen Amp relativ großes Klangvolumen zu erzeugen.

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  • andik
    Ein Gast antwortete
    Es wäre vielleicht geschickter gewesen, als Innentreiber einen Tieftöner mit vergleichbarem Wirkungsgrad in den Tiefen zu verwenden, anstatt des sehr Mittenlastigen Breitbänders
    Der dann mit seinem Mehrhub den BG20 aufmoduliert?
    So wie die gebaut sind macht das irgendwie überhaupt keinen Sinn, nicht böse gemeint.

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