ich frage mich, ob es -außer einer verbesserten Steifigkeit- klanglich vom Vorteil wäre das Tieftonvolumen der 4 AL130 zu teilen, so dass nur jeweils zwei Tieftöner auf ein gemeinsames Volumen spielen?
Grund für diese Überlegung ist, dass sich dann weniger Chassis gegenseitig beeinflussen.
Die Idee ist gut. Ich glaube zwar nicht so wirklich an eine gegenseitige Beeinflussung.....Aber....Die Gehäuseabmessungen innen werden günstiger. Eine lange, hohe, schmale Box begünstigt stehende Wellen. Mehrere einzelne Volumen haben deutlich günstigere Innenabmessungen.
Wenn jedes Chassis ein eigenes (gleich großes) Volumen kriegen soll wirds hald bautechnisch schwieriger.
Dann wird es wahrscheinlich wie bei meiner Line schief:
@bili
ist dein link zur line richtig?
ich treffe auf den gummibär ??
wie hast du die volumen berechnet?
• ’’Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. ‘‘ George Orwell
• „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist. ‘‘ Matthias Claudius. deutsch ohne "sz" ABER mit fehler, tchüss! Jean-Marc.
Ein eigenes Volumen für jeden Tieftöner hat wenigstens theoretisch Vorteile (Versteifung des Gehäuses, Unterdrückung von stehenden Wellen). Allerdings darf man nicht vergessen, dass man dann vier BR-Rohre braucht.
Ich illustriere meine Frage mal mit Bildern. Ich baue gerade ein Quintett-Derivat (geänderte Innenmaße) und wollte zwecks Verschiebung der stehenden Wellen in einen höheren Frequenzbereich -wo die Tieftöner nicht mehr "spielen"- halbieren.
Zur Zeit sind nur die Ringversteifungen eingeleimt (siehe erstes Bild).
Um das Tieftonvolumen genau zu halbieren muss ich Trennbretter in Form eines "Z" einleimen (siehe zweites Bild), da ich mangels Tischkreissäge keine Gehrungen für einen schiefen Teiler ala "Bili" herstellen kann.
Die langen Seiten des Z sind jeweils 19cm.
Ich stelle mir die Frage, ob durch diese Z-Form dem unteren Tieftöner "Volumen" weggenommen wird, da er nach oben und hinten durch das Z "eingeschnürrt" ist oder ob dieser Effekt vernachlässigbar ist.
Hast du keine Feile/Raspel oder Schleifpapier ? Damit könnte man das Trennbrett ohne größeren Aufwand (sind ja nur ein paar Zentimeter) auf den richtigen Winkel bringen. Ich würde schätzen das das keine 5min dauert.
Ich denke aber das der Effekt vernachlässigbar ist ohne es genau zu wissen. Die Basschassis werden ja des öfteren in den Bauvorschlägen "eingeschnürt". Siehe z.b. auch die Stella light bei der der Bass in einer Ecke verbaut wurde.
In Deinem Foto sieht es so aus, als würden in einer der beiden Tieftonkammern 3 AL130 spielen und in der unteren nur einer. Hab ich mich da verschaut?
Links --> Mitteltöner, dann der HT dann die 4 TTs (wenn ich nach den Bleistiftanrissen auf der MDF-Frontplatte gehe).
Bezüglich des Gehrungsschnittes bei dem innenliegenden Teiler: Ich mache das bei unsichtbar-innenliegenden Teilen immer so, dass ich die Bretter einfach etwas kürzer absäge und den klaffenden Stoss mit meiner geliebten Pattex-Pfuscherpaste auffülle (auch Montagekleber genannt). Mit dem Zeugs kriegt man auch mal einen Spalt mit 1cm geschlossen.
Die von Dir angesprochene Einschnürung finde ich jetz aber auch nicht wirklich bedenklich. Der Querschnitt liegt ja immer noch weit über Sd und im Tieftonbereich sind die Wellenlängen lang genug, um sich um das "Hindernis" herumzubeugen. Die dabei entstehende Strömungsgeschwindigkeit ist wohl immer noch sehr langsam.
In Deinem Foto sieht es so aus, als würden in einer der beiden Tieftonkammern 3 AL130 spielen und in der unteren nur einer. Hab ich mich da verschaut?
Links --> Mitteltöner, dann der HT dann die 4 TTs (wenn ich nach den Bleistiftanrissen auf der MDF-Frontplatte gehe).
Die Anzeichnungen befinden sich auf der Rückwand! Ich habe dort die Schallwand nochmal gespiegelt angezeichnet, damit ich beim Zusammenleimen keinen Fehler mache und die richtigen Bezugspunkte habe. Insofern ist die Aufteilung schon 2:2. Die Frontplatte/Schallwand wird vorne drauf geleimt (im Bild unten).
Was meinst du mit:
Zitat von Chaomaniac
Die dabei entstehende Strömungsgeschwindigkeit ist wohl immer noch sehr langsam.
Mit relativ langsamer Strömungsgeschwindigkeit hab ich gemeint, dass die von Dir befürchtete Einschnürung kaum einen Effekt haben dürfte, weil die engste Stelle der Einschnürung im Vergleich zur Membranfläche und dem bis zur Engstelle zurückgelegten Ausbreitungsweg noch relativ groß ist. Wickepeter sagt, dass bei einem Schalldruck von 130dB (kein allzu unrealistischer Wert innerhalb eines LS-Gehäuses) die Schnelle (also die Geschwindigkeit, mit der ich die Luftmoleküle maximal fortbewegen) bei ca. 15,3cm pro sekunde liegt. Das ist ein kaum spürbarer Luftzug, der nicht mal ausreicht, um eine Tür zum Zuschnappen zu bringen! In Deinem Fall würde ich mal pauschal sagen, dass sich diese Geschwindigkeit vielleicht in etwa verdoppelt (bin jetzt aber zu faul, das auszurechnen), so dass dies auf alle Fälle immer noch in einem vernachlässigbarem Bereich liegt!
15,3cm/s für die bewegte luft aber die schallwellen bleiben bei ca 340m/s.
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Jama, das stimmt schon. Aber das eine hat mit dem anderen nicht sooo viel zu tun! Zumindest nicht im Zusammenhang mit einer Einschnürung, denn da ist nur die Strömungsgeschwindigkeit interessant. Anders sieht es bei stehenden Wellen und Resonanzen aus, aber das ist ja hier nicht gefragt und im Zusammenhang mit der Verwendung als reine Tieftöner auch nicht so wirklich relevant.
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