Oja, und was ganz wichtig zu wissen wäre, wie misst du die Schnittkanten so ab, daß sie 90° zueinander stehen und die beiden Hälften garantiert die gleiche Länge haben, sonst gibts ja mit der Schallwand massive Probleme...
Hallooooooo, das sind lediglich die Aussenschalen ! 1. wird die Verbindung mittels Nut + Feder zusammengeleimt, 2.kommt noch ein Innenbau mittels Verstrebungen dazu (so wie im Original), und glaube mir, das was ich verleime, das haut man nur mit dem Hammer auseinander !
Die Kanten werden mittels Messen und Schablonen, sowie Einpassen.....(und so weiter) angelegt.
Zur Information: Solche Sachen (durchaus auch in größeren Dimensionen) baut man als Schreiner zwar nicht tagtäglich, aber doch durchaus oft.
@Woofie, dann lass uns doch mal was zusammengrübeln ??
[Dieser Beitrag wurde von We-Ha am 07. September 2002 editiert.]
Tipps & Tricks für alle Wastels in Wolfgangs Bastelkeller , denn wie der Schreiner kann es keiner
Ich habe Probleme für alle Lösungen !!! .-- ....
Und wie hast du Nut und Feder erzeugt? Mit der Oberfräse jeweils eine halbe Materialstärke der Halbschalen abgenommen? Dann war die Konstruktion und Berechnung der Biegepresse sicher sehr kompliziert...
Sage mal We-Ha, ist eigentlich ne recht blöde Frage,
aber was soll da später an Bestückung rein? Atlantis (wie der Name vermuten läßt) oder irgendwas 'light' mäßiges? Für letzteres wärs Gehäuse schon bald zu schade...
Hi,
kennst du Rudi Carell ? (Lass dich überraschen.......)
Na, so genau weiss ich das nicht, erst wollte ich tatsächlich so eine Art Alto III c Bestücken da rein bauen (lassen), aber nachdem ich damit anfing, kam mir der gleiche Gedanke (eigentlich viel zu schade). Mal sehen, was die Visatöner meinen......
Fest steht jedenfalls, das als HT der SC 4 ND rein kommt (wegen der kleinen Abmessungen), damit das optisch zusammenpasst. Mit anderen kleinen HTs hapert's ja leider bei Visaton.
@BigAl: Von Nut und Feder spricht man auch, wenn in beiden Teilen eine Nut ist und die Feder lose (natürlich mit Leim) enigelegt wird. Die Nuten erzeugt man sehr einfach mit dem Lamellofräser.
Berechnen brauchte ich nicht, wird in AutoCad gezeichnet, 1:1 ausgedruckt und schon hast du die Vorlagen für die Schablonen. In der Schreinerei (früher, und heute, wo noch kein Cad genutzt wird)) wurde so etwas mit einer dünnen Leiste gemacht.
Es waren die Weite (Grundlinie) und der Stich (Entfernung des Scheitelpunktes von der Grundlinie) bekannt, diese Punkte wurden auf die Schablone aufgetragen, an den 3 Punkten Nägel eingeschlagen (natürlich nicht ganz) und dann eine dünne Leiste darum gebogen während ein 2.Mann/Frau an dieser Leiste mit einem Bleistift entlang malte. So einfach geht's. Sind hingegen Radius/Durchmesser bekannt, macht man es wie
Ampopo berechnen: Das Volumen habe ich nur so ca. berechnet.
Da ich es nicht über die Wasserverdrängung ermitteln will: Wer kann mir 'ne passende Formel nennen, damit ich so einen Körper mal ausrechnen kann ?
[Dieser Beitrag wurde von We-Ha am 08. September 2002 editiert.]
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ich habe wahrscheinlich die passende Formel für Dich:
Da Dein Gehäuse säulenförmig ist, ist das Volumen gleich der Grundfläche A mal der Höhe h. Die Grundfläche zu berechnen, ist der interessante Teil der Aufgabe.
Nach den Fotos zu urteilen, kann man die Grundfläche relativ gut als eine Ellipse beschreiben, deren eines Ende (Frontseite) geköpft wurde (wie ein geköpftes Frühstücksei von der Seite gesehen). Eine solche Fläche kann man durch drei Längen komplett beschreiben.
Da sind zunächst die große Halbachse a und die kleine Halbachse b, die eine unbeschädigte Ellipse mit der Fläche PI*a*b beschreiben. Zusätzlich muss noch beschrieben werden, wieviel von der einen Seite der Ellipse abgeschnitten wird.
Nachdem ohne Abschneiden beide Seiten die Länge a haben wird eine Seite auf die Länge x gekürzt (d.h. ein Stück der Länge a-x wird abgetrennt). Die Fläche A einer solchermassen geköpften Ellipse berechnet sich nach folgender Formel:
A=a*b*(PI/2+arcsin(x/a)+x/a*sqrt(1-(x/a)^2))
Dabei ist PI die Kreiszahl, arcsin die inverse Sinusfunktion (im Bogenmass !!) und sqrt die Quadratwurzel.
Ich hier nicht mit der Herleitung nerven aber man sieht sofort, dass in den Extremfällen x=0 (Nichts abgeschnitten) und x=a (Halbe Ellipse weggeschnitten) das richtige Ergebnis a*b*PI bzw. a*b*PI/2 herauskommt.
Ich möchte an dieser Stelle allen Forumsteilnehmern mal für die interessanten Vorstellungen ihrer Projekte danken. Ich habe bisher selbst noch nichts gebaut, interessiere mich aber sehr für die Themen (bin Bastler und Physiker). Wenn's mal soweit ist, werde ich mich auch im Forum zu Wort melden.
es sieht in der tat elliptisch aus. wem die formel zu unhandlich ist (oder die annahme zu gewagt?) der kann die fläche auch berechnen, indem er das grösste einbeschriebene rechteck ermittelt, und den rest mit karopapier auslegt und kästchen zählt. war vor noch nicht allzulanger zeit selbst in den ingenöörswissenschaften gar nicht so unüblich. ich musste das in irgendeinem praktikum zu einer vorlesung auch noch so machen. bei analogen schreibern bleibt nicht allzuvie anderes übrig-ausser spezielle messzeuge, mit denen man die kontur nachfahren kann...
Jau Danke,
habe mich so aus der Affäre gezogen, das ich ne Elipse/2 berechnet habe, das davor liegende gekappte Teil mit einer gemittelten Weite als Rechteck (weil Sinus & Co waren noch nie meine Stärke, bin ja nicht ohne Grund Handwerker geworden ). Kommt dann bei der angedachten Höhe auf ein Volumen von ca. 60 Litern, das den Visatönchens wohl reicht.
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Du sagst doch du zeichnest Autocad - Lass dir doch die Fläche in Acad ausrechnen, dann mal der Höhe und zu guter letzt minus der Verstrebungen (aufwendigster Teil!)
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