Nimrod in Birke Multiplex

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  • DrA
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    Registrierter Benutzer
    • 04.09.2024
    • 63

    #1

    Nimrod in Birke Multiplex

    Ich möchte euch gerne meinen Nimrod zeigen. Das Gehäuse ist aus Birken-Multiplex gefertigt. Die Bassreflexöffnung ist eine BR25.50 auf der Rückseite montiert. Das Gehäuse war eine großartige Herausforderung für mich. Ich habe das Holz im Baumarkt zuschneiden lassen, aber bei dieser Konstruktion (alles im Gehrung) müssen die Maße eigentlich auf 0,1 mm genau sein. Das erforderte im Nachhinein noch einiges an zusätzlicher Arbeit. Ich habe nur noch eines fertig.

    Ich habe außerdem noch eine Änderung am Filter vorgenommen, die vom ursprünglichen Plan abweicht. Die Spulen für den TT haben nun zusammen nur noch 0,68 Ohm statt 1,2 Ohm. Ich habe dies getan, weil mir der gemessene Qtc-Wert der ursprünglichen Kombination zu hoch war, insbesondere in Verbindung mit einem Röhrenverstärker, der ohnehin eine relativ hohe Ausgangsimpedanz aufweist. Ich hätte den Wert eventuell noch weiter senken wollen, aber dann wäre die Impedanz des Gesamtsystems zu niedrig geworden.

    Die Oberfläche ist mit Bienenwachs behandelt.

    Hier sind die Bilder!

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    Zuletzt geändert von DrA; 14.08.2026, 16:31.
  • Patrick87
    Registrierter Benutzer
    • 15.03.2021
    • 36

    #2
    Schöne Arbeit! Bist du mit dem Klang zufrieden?

    Kommentar

    • Timo
      Registrierter Benutzer
      • 22.06.2004
      • 11019

      #3
      sehr tolle Arbeit, ...
      ich bekomme deinen Gedankengang nicht ganz gebacken, du hast im TT die Widerstände der Spulen minimiert. Warum? habe ich nicht verstanden! denn wenn dich ein Brumm gestört hat, ist dann im Bass zu viel Pegel, im Vergleich zum Mittelton, dann nehme ich einen größeren Widerstand, ...
      ich habs gerade nachsimuliert, deine Weiche bedeutet bei 100 Hz rund 1 dB mehr, also noch mehr Basspegel. Wenn ich jetzt aber eine Luftspule nehme mit einem Ohm oder mehr dann geht der 100 Hz Buckel weg, ... So bringe ich das störende "Brumm" in der Regel weg. Dann kommt noch hinzu, dass die Kernspulen etwas höheren Klirr verursachen als Luftspulen, auch dies könnte sich negativ auswirken. Ich muss aber gestehen dass ich mit Röhrenverstärkern keine Ahnung habe.

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      • DrA
        DrA
        Registrierter Benutzer
        • 04.09.2024
        • 63

        #4
        Patrick87 Ich habe nicht besonders viel Vergleichsmaterial, bin aber mit dem Klang sehr zufrieden. Mein Ziel war eine bessere Wiedergabe von Stimmen in Kombination mit einem klassischen Design. Bislang habe ich (zu meiner Zufriedenheit) die Nobox 170 gehört. Davor (mehr als 30 Jahre lang) eine selbstgebaute Vifa Korrekt (2-Wege). Die Nimord klingen für mich ausgereifter.

        Timo Mein Röhrenverstärker hat einen Ausgangswiderstand von etwa 1 - 1,5 Ohm. Diesen muss man vom Serienwiderstand der Spulen im TT-Schaltkreis abziehen, um den Frequenzgang gleich zu halten. Simuliere mal einen Serienwiderstand von 1 Ohm in Reihe mit dem gesamten Lautsprecher und verringere dann den Serienwiderstand der Spulen um 1 Ohm. Du hast Recht, dass man mehr Bass hat, wenn der Ausgangswiderstand des Versterkers dann nahe bei 0 Ohm liegt, aber mein Transistorverstärker verfügt über eine Klangregelung (mein Röhrenverstärker nicht), mit der ich das ganz einfach ausgleichen kann. Es ist also ein Kompromiss. Wie immer.

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        • DrA
          DrA
          Registrierter Benutzer
          • 04.09.2024
          • 63

          #5
          Jetzt habe ich auch das rechte Exemplar fertig. Die Ständer stammen aus einem skandinavischen Einrichtungsgeschäft, aber mit ihrem Aussehen bin ich nur so/so zufrieden. Dafür werde ich noch selbst etwas basteln, das weniger breit ist. Auch den Bespannrahmen muss ich noch anfertigen. Das werde ich als Erstes machen.
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          • Timo
            Registrierter Benutzer
            • 22.06.2004
            • 11019

            #6
            absolut mein geschmack, sehr gut!!!

            Rein akustisch, gab es gerade vor kurzem eine Diskussion, ob es besser wäre mit den Treibern zur Mitte hin oder mit den Treibern so wie bei dir zu platzieren. Meine Erfahrung ist, dass die Treiber nach innen zeigen sollten. Das bessere Abstrahlverhalten ist denke ich dann gegeben. ABER, es gab auch andere Meinungen.

            Das ist von mir aber kleinkarriert ohne Ende, denn die vorstehende Kante und die jetzt noch kommende Abdeckung macht die Abstrahlung nicht wirklich besser. Ob man krass einen Unterschied hören würde, steht aber auf einem anderen Blatt. Vermutlich nicht, ist lediglich eine theoretische Annahme.

            Wird sicher am Ende extrem toll.

            Wie gefällt dir der Klang?

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            • DrA
              DrA
              Registrierter Benutzer
              • 04.09.2024
              • 63

              #7
              Ich habe (beim Wharfdale Linton) festgestellt, dass die Aufstellung (L/R) ein Diskussionspunkt sein kann. Die simulierte Richtcharakteristik ist nicht ganz symmetrisch, daher könnte man theoretisch einen Unterschied feststellen, wenn man sie umgekehrt aufstellt. Meine Frage ist nun, worauf ich in Bezug auf das Klangbild denn achten sollte?

              Der Klang gefällt mir. Die Stimmen werden sehr schön wiedergegeben. Sie können auch sehr laut spielen, bis zu dem Punkt, an dem man den Bass spürt. Das ist für mich allerdings schon an der Grenze zur hörbaren Verzerrung.

              Ich habe allerdings ein kleines „Aber“, und zwar, dass sich diese Lautsprecher schwieriger in meinem Raum integrieren lassen als meine Noboxen. Wenn ich mich auf dem optimalen Hörplatz befinde, klingt es sehr ausgewogen, aber an bestimmten Stellen sind sie ein bisschen basslastig. Vor allem, wenn man näher an die Wand gegenüber den Lautsprechern herantritt. Vielleicht liegt das daran, dass die Noboxen ein 8-förmiges Abstrahlverhalten haben, oder daran, dass die Nimrods einfach tiefer gehen. Es stört nicht, fällt mir aber auf. Ich kann das mit dem Klangregler meines Verstärkers ausgleichen. Im Idealfall müsste man den Raum wahrscheinlich akustisch optimieren, etwa mit einer Bass trap (Bassfalle?) an der Rückwand.
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              • walwal
                Registrierter Benutzer
                • 07.01.2003
                • 28948

                #8
                Da liegst du richtig. Die Bassverteilung im Raum ist anders. Aber du hörst ja an einem bestimmten Platz, wenn da der Bass "stimmt" ist alles ok. Besser ist einmessen und linearisieren. Bassfallen müssten riesig sein, um genug zu wirken.
                „Audiophile verwenden ihre Geräte nicht, um Ihre Musik zu hören. Audiophile verwenden Ihre Musik, um ihre Geräte zu hören.“

                Alan Parsons

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