Nimrod in Birke Multiplex

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • DrA
    DrA
    Registrierter Benutzer
    • 04.09.2024
    • 58

    #1

    Nimrod in Birke Multiplex

    Ich möchte euch gerne meinen Nimrod zeigen. Das Gehäuse ist aus Birken-Multiplex gefertigt. Die Bassreflexöffnung ist eine BR25.50 auf der Rückseite montiert. Das Gehäuse war eine großartige Herausforderung für mich. Ich habe das Holz im Baumarkt zuschneiden lassen, aber bei dieser Konstruktion (alles im Gehrung) müssen die Maße eigentlich auf 0,1 mm genau sein. Das erforderte im Nachhinein noch einiges an zusätzlicher Arbeit. Ich habe nur noch eines fertig.

    Ich habe außerdem noch eine Änderung am Filter vorgenommen, die vom ursprünglichen Plan abweicht. Die Spulen für den TT haben nun zusammen nur noch 0,68 Ohm statt 1,2 Ohm. Ich habe dies getan, weil mir der gemessene Qtc-Wert der ursprünglichen Kombination zu hoch war, insbesondere in Verbindung mit einem Röhrenverstärker, der ohnehin eine relativ hohe Ausgangsimpedanz aufweist. Ich hätte den Wert eventuell noch weiter senken wollen, aber dann wäre die Impedanz des Gesamtsystems zu niedrig geworden.

    Die Oberfläche ist mit Bienenwachs behandelt.

    Hier sind die Bilder!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 1.Vorne.jpg
Ansichten: 85
Größe: 202,6 KB
ID: 738297 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 2.Seite.jpg
Ansichten: 97
Größe: 133,4 KB
ID: 738294 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 3.Hinten.jpg
Ansichten: 97
Größe: 129,6 KB
ID: 738295 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Weiche.jpg
Ansichten: 99
Größe: 330,8 KB
ID: 738296
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von DrA; 14.08.2026, 16:31.
  • Patrick87
    Registrierter Benutzer
    • 15.03.2021
    • 36

    #2
    Schöne Arbeit! Bist du mit dem Klang zufrieden?

    Kommentar

    • Timo
      Registrierter Benutzer
      • 22.06.2004
      • 10989

      #3
      sehr tolle Arbeit, ...
      ich bekomme deinen Gedankengang nicht ganz gebacken, du hast im TT die Widerstände der Spulen minimiert. Warum? habe ich nicht verstanden! denn wenn dich ein Brumm gestört hat, ist dann im Bass zu viel Pegel, im Vergleich zum Mittelton, dann nehme ich einen größeren Widerstand, ...
      ich habs gerade nachsimuliert, deine Weiche bedeutet bei 100 Hz rund 1 dB mehr, also noch mehr Basspegel. Wenn ich jetzt aber eine Luftspule nehme mit einem Ohm oder mehr dann geht der 100 Hz Buckel weg, ... So bringe ich das störende "Brumm" in der Regel weg. Dann kommt noch hinzu, dass die Kernspulen etwas höheren Klirr verursachen als Luftspulen, auch dies könnte sich negativ auswirken. Ich muss aber gestehen dass ich mit Röhrenverstärkern keine Ahnung habe.

      Kommentar

      • DrA
        DrA
        Registrierter Benutzer
        • 04.09.2024
        • 58

        #4
        Patrick87 Ich habe nicht besonders viel Vergleichsmaterial, bin aber mit dem Klang sehr zufrieden. Mein Ziel war eine bessere Wiedergabe von Stimmen in Kombination mit einem klassischen Design. Bislang habe ich (zu meiner Zufriedenheit) die Nobox 170 gehört. Davor (mehr als 30 Jahre lang) eine selbstgebaute Vifa Korrekt (2-Wege). Die Nimord klingen für mich ausgereifter.

        Timo Mein Röhrenverstärker hat einen Ausgangswiderstand von etwa 1 - 1,5 Ohm. Diesen muss man vom Serienwiderstand der Spulen im TT-Schaltkreis abziehen, um den Frequenzgang gleich zu halten. Simuliere mal einen Serienwiderstand von 1 Ohm in Reihe mit dem gesamten Lautsprecher und verringere dann den Serienwiderstand der Spulen um 1 Ohm. Du hast Recht, dass man mehr Bass hat, wenn der Ausgangswiderstand des Versterkers dann nahe bei 0 Ohm liegt, aber mein Transistorverstärker verfügt über eine Klangregelung (mein Röhrenverstärker nicht), mit der ich das ganz einfach ausgleichen kann. Es ist also ein Kompromiss. Wie immer.

        Kommentar

        Lädt...