wenn du dich mit keinem plattenabsorber anfreunden kannst, dann probier mal einen aktiven absorber zb mit einem w300 oder einem anderen grossen und guenstigen chassies.
also das lauteste eck raussuchen, passende bandpassfilter schnitzen (also fuer jede dröhnfrequenz einen) dann einfach an die line outs vom vorverstärker oder an die lautsprecker klemmen. => bandpassfilter => delay => verstärker => verpolter woofer.
dann noch den pegel vom absorber justieren und so sollte es zumindest besser gehen.
ist quasi ein ganz einfaches dba ohne array ...
erkär mir das bitte noch genauer. Was meinst du mit "Bandpässe schnitzen"? aktiv? wie könnte das delay aussehen? Warum ein delay? Ecke muss ja nicht sein, kante würds auch tun, aber... beliebig im Raum? Von wegen "ebene Wellenfront" is ja sowieso nix.
Hast du das selbst mal ausprobiert? Oder ist das bisher eine rein theoretische Sache?
Funktioniert ein nicht-angeschlossenes Chassis nicht auch schon als absorber? oder nur auf der Reso-Frequenz? Wenn man ihm die Zentrierspinne nimmt?
Wenn du mehr dazu erzählen willst mach ich (oder du, is ja bumms) gerne im allgemeinen nen Thread auf, wird mehr Leute interessieren...
also du brauchst bandpässe, die genau deine dröhnfrequenzen durchlassen.
die bandpässe koennen auch passiv vor dem verstärker sein, wenns allerdings mehr als einer werden soll, dann solltest du das unbedingt vorher mit pspice matcad oder ähnlichem simulieren, das geht dann nicht mehr ganz einfach.
das delay hab ich damals noch nicht gehabt, man kann pasen/zeit unterschiede auch mit mehr oder weniger pegel einigermassen ausgleichen, wird aber sicher besser funktionieren, wenn die auslöschung GENAU gegenphasig und zeitlich richtig (relatiev zu deiner hoerposition) passiert.
ein auf die gewuenschte frequenz abgeschtimmtes chassies wuerde sicher auch funktionieren, nichts anderes macht ein plattenabsorber. damit da aber wirklich was hoehrbares passiert (also mehrere db absorbiert werden) brauchst du eine grössere fläche.
bevor ich damit experimentiert habe wollte ich quasi anstatt des delays und des phasenschieber ein microphon verwenden (damit passt phase und zeitverschiebung 100 %) hab allerdings die rueckkopplungen nie wegbekommen.
ich hab das projekt mittendrinn abgebrochen, da ich guenstig an mehrere tiw360x rangekommen bin und auf dba umgeruestet hab. ist aber auch immer noch nicht fertig. kann also leider keine detailierte loesung anbieten.
zuvor hab ich probiert,
funktioniert hat die sache so einigermassen, dba geht aber nochmal deutlich besser.
hier sind die Bilder (wieder mit schlechter Digicam) vom Basotect an der Wand. Das diagonal hängende Element ist gegenüber vom Fenser. Dadurch ist der Raum zwar nicht symmetrisch, es gibt aber keine Flatterechos zwischen Fenster und Wand mehr. Irgendwann gibts auch noch den Vorhang, dann wird die Sache noch etwas symmetrischer.
durch das weiß finde ich den Schaumstoff bei weitem nicht so störend, wie ich mir das bei einem schwarzen Noppenschaum vorstelle. Die meisten Besucher (kommen auch ab und an welche, die nicht Musik hören. *g*) fandens eher "spacig" als hässlich.
Gegenüber der ersten Bilderserie ist auch deutlich zu sehen, dass die Boxen ein ganzes Stück von der Rückwand weg und zum Hörplatz hin gerückt sind (Auch die Basisbreite ist ein ganzes Stück kleiner geworden). Ausserdem macht sich die Palme in der Mitte akustisch wesentlich günstiger als der Fernseher mit seiner großen reflektierenden Fläche.
Gesundheitlich (schimmel oder so pfui) mache ich mir dank großzügigem Lüften und ordentlichem heizen eigentlich kaum gedanken. Der Schaum ist nur an zwei Stellen mit Heißkleber fixiert, das hält hervorragend. Versuche mit Doppeklebeband sind gescheitert, vollflächige Verklebung kam nicht in Frage. Der Schaum stinkt nicht, geraucht wird hier auch nicht.
Nochmal: Basotect50 ist eine tolle Sache wenn man sich den Platz an der Wand gönnt und nicht auf "Frau und Kind" Rücksicht nehmen muss. Soviel Klanggewinn für 100€ gibts nur selten.
Die Akusik ist jetzt sehr angenehm hier drin. Ich habe den direkten Vergleich wenn ich zur Mitbewohnerin über den Flur gehe. Sie hat auch nicht allzuviel im Zimmer stehen. Die Nachhallzeit ist dann sehr groß und man ständig Flatterechos. Und das fällt nicht nur beim Musikhören auf! Auch eine Schranktür klingt plötzlich wie ein Stein der am Boden eines Brunnens aufschlägt.
Das ist nicht nur mir aufgefallen. Wasserfarbe find ich jetzt nicht soo prall.
was macht der Bassbereich? Poste doch mal eine Skizze der Aufstellung incl. Bemassung, damit man mal die Moden checken kann.
Das klassische Dreiwegkonzept lässt mich seit unserem Treffen jetzt nicht mehr los. Nur der Aufwand und die sonstigen Aktivitäten halten mich von einem Testaufbau ab. Aber es gärt schon
Basotect ist wirklich ein gut geeigneter Schaumstoff für Akustikanwendungen.
Vollkommen geruchsneutral und farbecht.
Was sehr positiv ist: Das Zeug hat ein geringes Raumgewicht und ist sehr steif; knickt also nicht so leicht aus. Ferner kann man es hervorragend schneiden oder sägen.
Ich würde allerdings vermeiden die Platten direkt an der Wand zu montieren, das so nur Hochton absorbiert wird.
Ich nutze die Platten um Hohlräume zu verschließen. Z.B. eine Nische zwischen einem Schrank und der Wand oder Regalfächer mit einer Rückwand aus Basotect mit Wandabstand versehen.
Also immer großes Volumen umbauen.
Es gibt’s diese Platten übrigens auch in Oktaederform oder natürlich als Volumenblöcke.
Ohne Wandabstand befestigt habe ich nur ein paar Oktaeder-Platten an der Decke im Spiegelbereich der First Reflections.
Schneiden oder sägen hab ich garnicht probiert, die Platten sind ziemlich maßhaltig und mit Heißkleber auch anständig zu verkleben. Ich habe natürlich nicht vollflächig mit Sprühkleber/Montagekleber geklebt.
Die Platten sind auch bei Wandmontage noch bis in den Grundtonbereich hinein wirksam. Laut Hersteller bis 500Hz hinunter ein Alpha >1, darunter relativ flacher Abfall. Das find ich schon ganz beachtlich. Sobald die Viertelwellenlänge "reinpasst" is also wirklich alles weg.
Mein primäres Problem war ja garnicht die Nachhallzeit sondern die Flatterechos die ich zwischen den Betonwänden hatte. Da hilft mir ein reiner Mittenabsorber in der Schranknische wenig. Zur reinen Dämpfung ist das natürlich viel besser, kein Zweifel.
Die Oktaederplatten kenne ich. Kosten aber ein schweinegeld. Auch die Volumenblöcke sind glaub nicht so sinnvoll. Die reinen PLAN50 Platten wirken wie gesagt bis in den Bereich hinab in dem auch Plattenabsorber noch gerade so ein wenig mitschlucken. Mit Kombination aus Diffusoren, dem Basotect PLAN50 und Plattenabsorbern kann man schon sehr viel machen. Wenn man denn Zeit, Lust, Geld und Raum dazu hat.
@Norbert
mach du erstmal den Rest fertig. Klingt doch sagenhaft bei dir. Eine Skizze ist im Raumakustikforum.
@All
Ich bin mit Admin die Atlas200 Weiche nochmal durchgegangen und sie ist jetz auch gemessen. Die Widerstände von 3,3 Ohm sind jetzt jeweils 1Ohm Widerstände. Der Klang ist insgesamt eine Spur heller geworden, grundsätzlich hat sich aber nichtmehr viel getan. Sie ist und bleibt gut.
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