Habe die VOX und die Concorde gehört, beide sind im (wenn auch nicht vollständigen richtigen) D'Appo Prinzip gebaut und haben mir im BEzug auf die Bühnenabbildung nochmal besser gefallen als die Atlantis, deswegen die Überlegung zum Umbau.
Von der Lautstärke her reicht mir die Atlantis.
Da ich allerdings in meiner Wohnung nicht wirklich viel an der Raumakustik machen kann, wäre eine stärkere und gleichmäßige Bündelung wünschenswert.
Deswegen die Überlegung in Richtung D'Appo.
Wie schon weiter vorne und in der PDF erwähnt, macht so ein Konzept nur vollaktiv Sinn. Also nichts mit Spulen und Widerständen.
Das ist eine Materialschlacht, deren Sinn ich nicht recht sehe.
...
Auch die Einführung des D'Appolitoprinzips verstehe ich nicht, wenn die Atlantis eigentlich gefällt. Die D'Appoanordnung der Mitteltöner wird sehr anders klingen. Ich würde 2 TIW200 und EINEN AL130M plus Kalotte nehmen. Fertig.
sehe ich genauso, ... den vorschlag, allerdings leicht modifiziert, ...
Das ist eine Materialschlacht, deren Sinn ich nicht recht sehe. Der TIW 200 ist nicht gerade ein Wunder an Effizienz. Den Wirkungsgrad durch eine wundersame Chassisvermehrung zu steigern und dann hinterher in Wärme via Spulen und Widerständen zu verwandeln erscheint mir völlig sinnbefreit.
Auch die Einführung des D'Appolitoprinzips verstehe ich nicht, wenn die Atlantis eigentlich gefällt. Die D'Appoanordnung der Mitteltöner wird sehr anders klingen. Ich würde 2 TIW200 und EINEN AL130M plus Kalotte nehmen. Fertig.
Da mich das Projekt irgendwie noch nicht so richtig losgelassen hat...
Nochmal ein paar Fragen bezüglich der Erläuterungen von Horbach und Keele.
Sie haben in ihrer Präsentation ja das Besipiel mit dem 5-Weg Lautsprecher gebracht.
Eine abgewandelte 4-Wege Versionen würde mich irgendwie doch ziemlich Reizen
Da ich mit dem AL130 als Mitteltöner sehr zufrieden bin, würde ich den gerne übernehmen. Die beiden Herren haben in ihrem Konzept allerdings zwei 4" Chassis geplant. Inwieweit müsste ich die Trennfrequenzen denn verschieben, damit das ganze wieder hinhaut?
Die Mitteltöner und Hochtöner, passen zwar auf dem Papier so nah aneinander, in der Realität ist das aber leider nicht möglich. Auch hier die Frage. Welche Anpassungen wären nötig, damit das wieder passt?
Ich habe bewusst noch keine Chassis genannt, weil ich mir noch nicht 100% sicher bin, welche Chassis es werden. Das es kein Visaton wird, steht fest, da gibts leider nix im Programm, was klein genug ist, um die Chassis nah genug zusammenzurücken.
Bezüglich der Schallwandbreite:
Ich würde den Lautsprecher, wie schon damals geplant, gerne so schmal wie möglich bauen, aus optischen Gründen. Inwieweit könnte sich das bei den Trennungen negativ auswirken?
Jetzt gehen die beiden Herren absolut nicht auf Fasen am Lautsprecher ein. Mir ist allerdings bewusst, dass diese soch nicht ganz irrelevant sind. (Siehe Jürgens Concorde-WG Versuche) Inwieweit sollte man auch bei dem Lautsprecher Fasen realisieren?
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Ein Gast antwortete
Hallo und danke,
naja, ein kleines bißchen geistiger Eigenanteil ist schon dabei, deshalb kundenspezifische Unikate.
- 2005 habe ich angefangen, irgendwann sollte es mal zum Ende kommen. Manchmal ist mir mein Möchtegern-Perfektionismus selbst im Wege.
- Beim Bau wäre ich schon wegen Werkzeugmangel auf Fremdhilfe angewiesen.
- Ich suchte ewig nach passenden und bezahlbaren kleinen Tieftönern, weil die Aura NS4 nicht lieferbar waren. Obwohl ich ein wirklich gutes Verhältnis zu Quint habe.
- Seeburg kenne ich, Fabian persönlich auch ganz gut. Das aufgebaute Vertrauen und der (begrenzte) Einblick in die Seeburgsche F&E und Produktion ließen die GLs als für mich vernünftigen Kompromiss erscheinen. Als PA-Tops sind das meiner Meinung nach hervorragende Lautsprecher.
- Die GLs passen ziemlich gut zu den Keeleschen Postulaten, bis auf die HT-Dichte, zum Ausgleich dafür gibt es ein horizontales WG.
- Hätte ich "selbst" gebaut, wäre der Endpreis ganz sicher nicht niedriger ausgefallen.
- Zu guter Letzt sagten Größe und Ausführung auch meiner Frau mehr zu als die geplanten 2m-Ungetüme.
Wenn Du mal in der Gegend bist...
Gruß, Timo
Fachdiskussionen sähe ich dazu aber rationellerweise lieber im HF.
Schickes Projekt! Habe den Thread mal grob überflogen.
Wieso hast du letzendlich auf Geräte von Seeburg gesetzt und nicht selber gebaut?
Aber intressante überlegungen!
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Ein Gast antwortete
Hallo und ein gesundes, friedliches Neues,
ich formuliere es besser so: ein halbes Jahr nach den ersten direkten Kontakten zu Don, reichlich zeitlichem und finanziellem Aufwand und neuerlich interessanten Messungen existiert nunmehr ein halbwegs befriedigender Zwischenstand.
Gruß, Timo
Hallo,
dann richte Dich mal auf Einiges ein! Diese "Zeilen"anordnungen haben ihre Tücken, insbesondere auch beim Messen im Raum. Einen Vorgeschmack davon kann man sich demnächst im HF verschaffen.
Gruß, Timo
Um es kurz zu machen, das Projekt wird in dieser Ausführung nicht fortgesetzt...
Dazu als kurze Begründung.
Hauptschuldig sind Mr. Keele, Mr. Horbach und Mr. Linkwitz... ich hatte in den letzten Tage viel Zeit mir die Präsentationen und PDFs mal in Ruhe zu Gemüte zu führen. Sehr intressante Ausführungen! Danke nochmal an Fosti dafür!
Zweiter Punkt sind die Finanzen. Das Angebot von Speakerspace ist, auch wenn der Preis gerechtfertigt ist, (so wie ich es eigentlisch schon vermutet habe) doch etwas außerhalb des Budgets (wenn ich noch elektronik, Chassis und Kleinteile dazu rechne).
Die Frage ist dann auch, ob ich außer der Schönen Optik einen großen klanglichen Sprung erwarten kann.
Dritter und letzter Punkt. Mein derzeitiger und vermutlich auch der nächste Raum werden für ein Solches "Monster" kaum geeignet sein.
Der Gedanke an einen 5-wegerich, so wie er beschrieben wird, ist allerdings sehr Intressant und ich werde ihn auf jeden Fall irgendwann nochmal auffassen. Vielleicht hat Visaton bis dahin ja selber ein passendes 15" Chassis im Angebot
Ein Projekt aus KE25,G 50 FFL, Ti100, Al200 und einem Entsprechenden Bass ist sicher nicht ganz ohne, liegt aber auf jeden Fall noch in den Sternen...
Und damit verabschiede ich mich vom Projekt Atlantis Ultimate
Zuletzt geändert von XtremeHunter; 31.12.2010, 11:03.
Wenn man so eine pärchen-weise symmetrische Materialschlacht schon aufnimmt, dann sollte man mal schauen, was die ein richtiger Profi davon machen würde:
Finde D.B. "Don" Keele schon auf eine Art genial, wie er einerseits wie hier High-Tech gekonnt implementiert, andererseits auch mit vergleichsweise simplen Mitteln seiner ground plane CBT's, um immer wieder dem gleichen Ziel näher zu kommen:
Don Keele war mir schon ein Begriff, hatte mich aber noch nicht genauer mit den Theorien und Studien beschäftigt.
Ich werde mir morgen mal die beiden Präsentationen in Ruhe zu Gemüte führen!
Wenn man so eine pärchen-weise symmetrische Materialschlacht schon aufnimmt, dann sollte man mal schauen, was die ein richtiger Profi davon machen würde:
Finde D.B. "Don" Keele schon auf eine Art genial, wie er einerseits wie hier High-Tech gekonnt implementiert, andererseits auch mit vergleichsweise simplen Mitteln seiner ground plane CBT's, um immer wieder dem gleichen Ziel näher zu kommen:
Deinen Thread hatte ich mir schonmal durchgelesen, daraufhin habe ich mal ein bisschen zu den Stufen gegoogelt...
Gibt ja noch ein paar Modifikationsvorschläge, die ich bei nichtgefallen durchführen könnte...
Hatte auch schon überlegt... E400 für die Al170, S150 für die MT, S75 für den Hochton. War mir aber nicht sicher, ab die E400 auch so solide ist (nen ordentlichen Ringkern hat sie ja auf jeden Fall schonmal...
100 Hz Trennung verträgt der Al 130 und der M schon mal gar nicht. Klirr und max-Pegel verbieten es.
Aktiv trennen zum HT muss nicht sein, ermöglicht aber mehr Spielraum. Trotzdem muss ein Kondensator zum Schutz vor den HT. Quelle wie oben.
Messen am Hörplatz ist Bedingung. Und wie schon mal gesagt, die Verstärker müssen den gleichen Verstärkungsfaktor (gain) haben.
Das mit den Stehenden Wellen im Gehäuse verstehe ich nicht so ganz? Dann müsste es die probleme ja auch bei der Concorde geben, oder nicht??
Ok, dass mit den Tieftöner macht Sinn, etwas weiter könnte ich sie wohl noch "Zusammenschieben" aber viel Spielraum ist da leider nichtmehr.
Dem großen Abstand ist nur mit einer niedrigeren Trennfrequenz entegegen zu wirken?
Wie würde sich eine Trennung unterhalb von 300Hz auswirken (im Bezug auf den Leistungsbedarf-->nachteile?)
100Hz sind wahrscheinlich wirklich etwas wenig, etwa 200Hz sind eher sinnvoll(wie bei der Atlantis)
, da gebe ich dir auf jeden Fall recht
Einen Kondensator vor den Hochtöner zu schalten ist auch kein Problem. Und bei den Endstufen sollen wenn dann 3 Identische Stereo Endstufen verwendet werden.
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