Der (provisorische!) Weichenaufbau:
Eine kleine Weichenänderung drückt die Minimalimpedanz auf 6 Ohm, weshalb man die Box jetzt als 8-Ohm-Box bezeichnen kann.
Wenn man jetzt noch ein Impedanzkorrekturglied dranhängt, liegt die Impedanz von 100-20000Hz zwischen 6 und 7,5 Ohm und ist damit röhrentauglich. Während ich die 2. Box leime, werde ich auch Messungen machen.
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Eigenbau Röhren-Amp (2x110W)
Ich lerne aus meinen Fehlern - ich kann sie jederzeit wiederholen!
Wenn Du Beilagen aus Holzresten nimmst, vermeidest Du die Spuren der Schraubzwinge. Ich habe z.Bsp. mir die Ausschnitte von 10 8cm Tönern aufgehoben und verwende die beim Zusammenleimen, dann hat man keine spuren mehr.
Raphael
There are 10 types of people: Those that understand Binary and those that don't.
Das Problem hatte ich auch schonmal. Habe mir dann so beholfen, daß ich die Beilagen zunächst mir Kreppband fixiert haben, dann die Schraubzwingen angezogen habe und schließlich das Kreppband entfernt habe. Dann können die Beilagen nicht wegrutschen und das Ganze kann über Nacht trocknen.
Raphael
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SO, die zweite Box steht (auf Bilder verzichte ich, sie sieht genau so aus wie die andere). Jetzt wird erstmal eine Pause kommen und nächstes WE dann (hoffentlich!) Messungen.
@Raphael: Gute Tipp, werde ich bei der nächsten Box bestimmt machen. Habs leider zu spät gelesen... (und wieder die Spuren drauf )
Jetzt muss ich erstmal meinen Raum herrichten, dass ich den nötigen Hörabstand erreiche. So wirds nämlich knapp.
@Mr.E: Das provisorisch bezog sich mehr drauf, dass sie noch nicht eingemessen ist. Ich löte immer und alles, besonders wenn Vibrationen im Spiel sind. Geht, wenn mans kann , einfach schneller und sicherer als alles andere.
PS: Vom Aufbau ist diese Weiche für mich extrem solide gebaut. Ich habe ja alle Lötpunkte mit Reiszwecken festgelegt. Das ist schon der 2. Aufbau, nach dem der erste (komplett fliegend kreuz und quer gelötet; es gibt kein Foto und das ist auch gut so!) verreckt ist.
Aber jetzt muss ich erstmal Musik hören...
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Jetzt habe ich doch noch Bilder geschossen:
Auf den Keyboardständer vorne gehört das Keyboard, das schräg am Schrank liegt... Ich habe es weggestellt, um freie Sicht und freies Hören auf die Boxen zu haben. Die Vorderseiten der Boxen stehen etwa 2m auseinander, der Hörplatz ist ca 2,5m entfernt.
OT: Rechts mein Amp(den ich mühsam auf hohe Leistung gezüchtet habe, die ich jetzt nie brauchen werde...)
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P.S.: zum Thema "Weichenaufbau". Da hat mir die Idee von Bernd Timmermanns aus dem letzten Hobby HiFi sehr gut gefallen: Messingschauben in eine MDF-Platte einschrauben und darauf die Teile verlöten.
Will meine nächste probeweise so aufbauen.
Zwei Tragödien gibt es im Leben: nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, und die andere - es doch zu bekommen. (Oscar Wilde) Harry's kleine Leidenschaften
Die 2 Tastaturen gehören zu 2 Rechnern, da ich für "normale" Anwendungen einen PIII-600MHz verwende, der passiv gekühlt ist und deshalb Ruhe hält. Wenn es um Dinge geht, die mehr Leistung brauchen, benutze ich den 2. PC, der stärker motorisiert ist, aber auch laut. Da dieses 2er-System zusammen mit einem "Laptop" auch mal als Software-Testumgebung herhalten muss, habe ich den KVM-Switch rausgeworfen und 2 Tastaturen und Mäuse angeschlossen. So kann man "mal schnell" auf der einen Tastatur tippen und die Resultate auf dem anderen PC beobachten. Zuletzt habe ich hier Benchmarks über verschiedene Hacks im Linux-TCP/IP-Stack laufen lassen ... ohne Erfolg, der den Aufwand wert gewesen wäre.
PS: Muss mich mal in esweep einarbeiten, dann gibts auch Messungen.
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Also hast du jetzt schon das, woran ich zwar immer wieder denke, aber noch nie dazu kam es umzusetzen...
Allerdings würde ich es etwas anders machen. Auf dem "kleinen" arbeiten, und wenn Leistung gefragt wird, den großen einschalten, darauf über Netzwerk zugreifen, und die grafische Ausgabe über den X-Server via Gigabit LAN auf den kleinen umleiten.
Somit wäre die Peripherie nur ein mal vorhanden... Iden gibt's...
Und zum Thema "Leistung": davon kann man gar nicht genug haben...
Und jetzt, angehört? Zufrieden mit dem Ergebnis?
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Gehört - ja. Zufrieden - JA, SEHR! ich bin überglücklich, gewissermaßen! Das bedeutet:
1. Ich kann mir garnicht vorstellen, mich ums Finish zu kümmern - dann müssten die Boxen ja wieder weg...
2. Ich habe noch nicht gemessen, und habe das aus Zeitmangel auf umbestimmte Zeit verschoben.
3. Sie haben heute als Monitor für Demo-Aufnahmen gedient und diesen Job gut getan (soweit man das beurteilen kann - die Aufnahmen waren fürs Hinterteil...)
4. Die ersten Hörtester waren meine Eltern: es wurden folgende Urteile gefällt:
"Vater: Klingt ganz net, aber es fehlen die Höhen" Er sah nicht ein, dass er sich in den Sweetspot setzen muss "Bei meinen Boxen muss es doch auch nicht sein" (30er Fremd-Alu-TT/AL130M/G20SC, "Zisch-Abstimmung")
Mutter (saß im Sweetspot): "Darüber kann ich nicht Musik hören. Ich würde gerne ein Orchester hören und nicht einzelne Instrumente im Schrank"
Meine Meinung:
Was fehlt ist die "Räumlichkeit": dieses Gefühl in Musik "gebadet" zu werden wie bei Kopfhörern entfällt völlig. Es ist wie im Konzert: die Musik spielt vor einem. Das gefällt mir sehr gut, es sei denn, ich brauche mal "Hintergrundbeschallung". Aber wenn man die Boxen etwas nach außen dreht ist das ganze Zimmer mit Musik "ausgefüllt", es tritt genau das ein, was viele Leute "Räumlichkeit" nennen. Die genaue Ortung ist dann allerdings dahin, die Höhen auch.
Diesbezüglich waren meine alten BBs (kein Visaton...) pflegeleichter: da kamen nie Höhen raus, und eine anständige Ortung kam auch nie zustande. Deshalb ist es für mich erstmal etwas ungewohnt. Eine Regalbox mit 17er BB war auch nicht so das wahre, auch weil das Regal nicht gut zum Hörplatz passte.
Nebenbei: die B200 sitzen für mich zu tief bzw ich sitze zu hoch. ich werde die Boxen vermutlich irgendwie hochsetzen (evtl Rollen drunter...)
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"Zisch-Abstimmung" - dein Daddy hört es einfach nicht mehr so gut... Er mag es nicht so, er braucht es, um die Töne noch angemessen wahr zu nehmen. Kommt irgendwann zwangsläufig.
Wenn die HiEnder ehrlich wären, sollten sie neben ihrer teuer Kette auch ihr Hörtest vom HNO-Arzt beifügen. Dann hätten sich so manche Diskussionen über die Qualität der Hochtonwiedergabe von selbst erledigt.
Das der Herr Papa nicht im Sweetspot festgenagelt sein möchte, ist nichts Ungewöhnliches - da geht es vielen so...
Wenn die Mama bemängelt, dass die Instrumente einzeln im Schrank herumhängen, so ist was falsch. Dies war immer schon meiner Meinung nach gerade die Stärke der B200 Boxen: sie schieben die Bühne VOR die Boxen.
Das Wort "Räumlichkeit" hast Du richtig in Gänzefüßle gesetzt: es geht nur im die Reflektionen, die am Hörplatz später ankommen und eben dieses "Raumgefühl" erzeugen. Hängt mit der Bündelung zusammen.
"Anständige Ortung" ist jedoch keine Domäne der guten Breitbänder: meine Atlanten mir ihren vier Wegen machen es auch ganz ordentlich. Bei deinen alten BB's war wohl noch etwas anderes nicht in Ordnung.
Meine eigene Erfahrung besagt, dass man sich in den Klang der neuen Boxen erst hereinhören muss. Insbesondere, wenn sie wirklich deutlich besser sind, als die alten. Man beginnt erst nach und nach anhand bekannter Aufnahmen dinger zu hören, die abseits des "Aha!!!"-Erlebnisses nach den ersten Sekunden liegen.
P.S.: zum Thema "Finisch".
Genau deshalb wird bei mir jetzt keine Box mit Weichen und Chassis bestückt, wenn sie nicht komplett fertig ist... Mit dem Ergebnis: meine Dipole stehen schon seit Jahren halbfertig herum...
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Wenn die Mama bemängelt, dass die Instrumente einzeln im Schrank herumhängen, so ist was falsch
Nur, die dumme Frage: WAS ist falsch? Werde heute nochmal hören - mir ist es auch so vorgekommen, nur fand ichs richtig so.
"Zisch-Abstimmung" - dein Daddy hört es einfach nicht mehr so gut... Er mag es nicht so, er braucht es, um die Töne noch angemessen wahr zu nehmen. Kommt irgendwann zwangsläufig.
Er ist 71...
Hmm... ich sehe gerade, dass ich meinen Post garnicht abgeschickt habe. Dann schreib ichs halt gleich drunter:
Habe jetzt noch einmal gehört, und einen interessanten Effekt bemerkt: Normalerweise höre ich Instrumente/Stimmen (bin acapella-Fan) aus dem Schrank und gelegentlich auch aus Richtung der Boxen. Wenn ich jetzt die Augen schließe, baut sich vor mir eine "greifbare" Bühne auf, die sogar über die Boxen hinausragt(ich vermute Reflexionen an dem Monitor rechts und an der HiFi-Gerätewand links) Bei einer Aufnahme mit künstlichem Stereo (Namentlich "WiseGuys - Chocolate Chip Cookies"- aus "Klartext") scheint es jedoch so, als ob sich der Tontechniker zuwenig oder die falschen Gedanken gemacht hat: die Stimmen springen tauschen alle paar Takte die Plätze. Früher ist mir das nie aufgefallen.
Bei "Du Doof!" (selbes Album) wird das als Effekt eingesetzt. Dort macht es richtig Spaß, die Stimmen wandern zu hören. Es ist schwer zu beschreiben, man muss sichs anhören....
Aber der Sweet spot ist wirklich erschreckend klein. Man muss ruhig sitzen, sonst verschiebt sich die Bühne.
Mein nächster Lautsprecher wird deshalb wahrscheinlich keinen B200 enthalten.
Nen Koax wäre was feines... (ja so ist das, fängt man einmal an zu basteln...)
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Wenn man dem Superhochtonbereich etwas mehr Präsenz gibt (außerhalb der Achse), kann man den Sweet-Spot etwas vergrößern und die Boxen etwas weniger auf den Hörplatz anwinkeln (andere winkeln etwas mehr an, so daß der Schnittpunkt praktisch vor dem Hörer liegt, ausprobieren).
hallo antiasina, wollt´nur mal eben auf die Baustelle nebenan gucken, lohnt sich jedenfalls, da mir die Gehäuseform auch absolut zusagen würde. Schon eine Vorstellung, wie sie fertig aussehen sollen oder ist das noch geheim?
dieses Gefühl in Musik "gebadet" zu werden wie bei Kopfhörern entfällt völlig.Es ist wie im Konzert: die Musik spielt vor einem. Das gefällt mir sehr gut, es sei denn, ich brauche mal "Hintergrundbeschallung".
Geht mir genau so...danke für die bisherigen tips... E.
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