Beim Topas Biege-MDF sind auf der Rückseite viele Schlitze eingesägt. Da diese Schlitze sehr tief sind ist es so, als würdest du eine etwa 4mm starke Hartfaserplatte furnieren. Wenn man es mit dem Radius nicht übertreibt reißt da nichts. Der Tischler der mir den Vorschlag unterbreitet hat macht sowas ständig.
Die beiden Rückteile und die Schallwände hat ein Bekannter CNC-gefräst. Er weiß, dass ich Student bin. Da er selber Maschinenbauer ist und sich wohl noch gut an seine finanzielle Situation damals erinnern kann hat er mir einen mehr als fairen Preis gemacht. Sonst würde es pro Stunde 100,- € für die Maschine plus Rüstzeit kosten. Die Maschine brauchte für die vier Teile zirka acht Stunden.
Material und CAD-Dateien habe ich ihm bereit gestellt.
Wenn mein Vater irgendwann einmal Zeit hat kann ich ihm deine Variante zeigen.
Aber in dem Bereich hat er eher wenig Erfahrung.
Auf das Kopfhaupt eines Bettes hat er schon öfter einen Bogen gemacht, aber das war ihm schon aufwendig genug.
Das Problem mit dem Furnieren verstehe ich nicht ganz. Die Sperrholzplatten sind doch aus Buche. Mit Beize lässt sich da einiges machen. Die Couplet-Nautilus meiner Freundin habe ich auch so gemacht und das ist sehr schön geworden. Wenn man natürlich etwas anderes als Buche haben möchte, ok, dann muß man furnieren.
Ich halte mich lieber an Bernadette, ihre jüngere Schwester, die auch zum ersten Mal dabei ist. »Sie ist jetzt reif«, meint Anita. Bernadette überlegt noch, ob das ein Kompliment ist. Bis zuletzt suchte sie Ausreden für den Fall, dass der Mut sie verließe. Nun steht sie bei den anderen, abmarschbereit und nackt. »Am besten, man bringt das schnell hinter sich«, hat ihr Schwager gesagt.
Deine Voxen sind im Übrigen sehr schick geraten. (Alles andere wäre bei dem Aufwand ja auch ein ausgewachsenes Ärgernis.)
Ich fühle mich besonders geehrt, dass sich der allseits beliebte Hüter des deutschen Sprachguts Dudendrucker Dr. D. gerade zu meinem Projekt hier im Forum zu Wort meldet. Wir haben bis auf die letzen Tage schon seit langem nichts mehr von Ihnen gehört.
Bei all den Querelen um die neue Rechtsschreibreform ist das auch nur zu gut verständlich. Sicherlich waren Sie genug mit der Umgestaltung Ihres Nachschlagewerkes beschäftigt.
Das geschulte Auge erkennt auf dem Bild sofort die unterschwellig platzierte Publikation zeitgenössischer Literatur aus der Wochenzeitung „DIE ZEIT“. Ganz unbeabsichtigt ist hier ein traurig stimmendes Zeitdokument entstanden, welches ein symptomatisches Paradebeispiel für die geringe Wertschätzung der Literatur bei der heutigen Jugend ist. Zu allem Übel bleibt es nicht bei der reinen Missachtung. Das Werk wird völlig Zweck entfremdet als profane Unterlage missbraucht. Nachdem es befleckt wurde wird es zerknüllt und zum Abfall geworfen.
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