Einschaltstrombegrenzer vom Reichelt - gut oder nicht?
Moin Moin,
der Reichelt (wer sonst?) bietet für sieben Euro nochmalwas einen Einschaltstrombegrenzer an, der für mich mit meinem 500 VA RKT interessant wäre. Link: http://www.reichelt.de/?ARTIKEL=ESB%20200-600
Meine Frage: Hat jemand schon mal Erfahrungen mit dem Gerät gemacht, und wenn ja, wie sahen die aus? Gut? Schlecht? Ist das Ding zuverlässig und robust und erfüllt es seinen Zweck adäquat?
Vielen Dank für Hilfen!!
Achtung: Bitte rühren Sie niemals ihren erkalteten Kaffee mit einem Lötkolben um!
ich habe diese Dinger vor meinen Selbstbauendstufen. Für links und rechts getrennt und daran hängen jeweils ein Ringkerntrafo 250 W und 2x 65 W. Bisher hat noch keine Sicherung ausgelöst und das Relais (16A), welches alle 6 Endstufen zuschaltet, lebt auch noch...
Ich habe den großen Einschaltstrombegrenzer ESB 600-2000 von Reichelt in einer Rotel RB990BX und einen in einer Zeck A1202. Funktionieren beide noch problemlos.
Grüße
Mr. Pit
Frage: "Wird die Zivilisation wohl eher aus Mangel an Wissen oder an Ignoranz zugrunde gehen?"
Antwort: "Keine Ahnung, ... ist mir ooch egal."
Wollte gerade einen 215VA-RKT anschließen, wohlmeinend (einen 105VA-Typ mit funktionierender 2A M-Sicherung im Hinterkopf) habe ich eine 4A M reingetan, und die bläst es sofort weg. Der 105VA hat primär einen RDC von ca. 20 Ohm, der 215VA nur 1,8! Dachte erst an einen Schluss, aber die 1,8 teilen sich an der 110V-Anzapfung fein säuberlich in 2x0,9 Ohm.
Also das Reicheltding bestellen?
Tjo, bei meinem 500 VA RKT hat es sowohl die 2,5 A Sicherung (träge wohlgemerkt) UND die 16 A Haussicherung ausgehebelt....
Sind schon mächtig, diese RKTs
Die 20 Ohm RDC sind aber etwas seltsam. So um die 2 Ohm ist schon normal, ist auch bei meinem RKT so und der ist niegelnagelneu.
===
Noch was zu dem ESB - ist das nicht nur ein NTC, weil sowas hab ich schon rumfliegen, aber ist eben nicht das Gelbe vom Ei. Daher möchte ich eine zuverlässige Lösung. Nicht das dieser ESB nix anderes ist als ein teurer NTC....
Achtung: Bitte rühren Sie niemals ihren erkalteten Kaffee mit einem Lötkolben um!
Der Mist an dem Reicheltding ist, daß da absolut nix brauchbares Dabeisteht. Typisch. Der größere Typ (>600VA) ist im Handgemalten Datenblatt als in ein Trafogehäuse eingegossen dargestellt, könnte also eine Induktivität als wirksames Bauteil enthalten. Ich guck lieber nochmal rum, zu Not baue ich was anständiges.
Hi HCW,
das mit deinem Trafo interessiert mich! Ich habe nämlich eine "neue" Parasound-Endstufe, die hat beim 1. Einschalten die Haussicherung rausgeschmissen
Dann mal nachgemessen: 2x0.7 Ohm an der Primärseite, d.h. 1,4 Ohm bei 220V. Der TRafo hat 1,2 kVA.....
Ist der noch in Ordnung?!? Hilft so eine Einschaltstrombegrenzung? Bei ELV gibts auch sowas als Steckervorsatz, kostet so 25€.
Yo, genauso siehts aus.
RKT dieser Größenordnung haben ca. 45fachen Einschaltstrom, so daß die extrem niedrigen Innenwiderstände (=geringste Verluste) wohl hinhauen. Der 105VA von dem ich sprach, hat mit seinen 20 Ohm wohl einen integrierten NTC oder ist "anwenderfreundlich" auf hohe Verluste getrimmt.
Das ELV- Gerät hab ich mir auch grad beim Händler angesehen, ist netterweise ein Stromlaufplan dabei. Scheint solide gemacht zu sein, aufwendige Schaltung. Es gibt außerdem von SGS offenbar bereits einen IC, der das vollintegriert erledigt, hab dazu aber erst eine Mitteilung gefunden.
Im Industriebedarf gibt es sowas auch als Einbaumodul für 11-300€, jedoch weiß man bei den billigen keine Spezifikation.
allen einfachen Einschaltstrombegrenzern (NTC, LCL-Glieder) ist es eigen, dass auch nach dem Einschaltstrom ein Bauteil im Primär-Trafokreis liegt. Die besseren Begrenzer werden nach dem Einschalten überbrückt, die Primär-Trafowicklung liegt dann wieder direkt am Netz. Die einfachste (und m.E. immer noch sinnvollste) Lösung ist die Einschleifung eines Lastwiderstandes der nach kurzer Zeit überbrückt wird.
Beispiel:
Details, weitere Hinweise und Varianten siehe hier
Im übrigen sollte man darauf achten, dass die Strombegrenzung bei jedem Einschalten funktioniert, d.h. auch dann, wenn der Verbraucher nur sehr kurz ausgeschaltet und sofort wieder eingeschaltet wird.
Hier im Bild ist hinter den RK-Trafos eine einfache Eigenbau-Einschaltstrombegrenzung mit den Lastwiderständen und dem Brückrelais zu erkennen die seit fast 20 Jahren problemlos läuft.
Hallo, dies hier hatte ich doch schon einmal verlinkt, oder?
Funktioniert seit nunmehr fast einem Jahr mit ursprünglich 1x330VA, seit einem halben Jahr 2x330VA RKTs problemlos. Vorteil gegenüber einigen anderen Lösungen ist das definierte Ein-/Ausschalten des Relais durch die Triggerfunktion des Diacs und Speisung aus der Primärseite (kein extra Trafo, keine Verbindung zur Sekundärseite). Teilepreis unter 10 Euro.
Gruß, Timo
Wenn Du mehr Informationen brauchst, frag nur.
Du willst doch nicht etwa noch damit basteln? Ansonsten zweimal eingeschränkt ja, obwohl ich mir schon damals von Oma ein Beyschlag-Sortiment der 207er habe mitbringen lassen, von welchem ich noch heute gelegentlich zehre.
Mit ostalgischem Gruß, Timo
Beim Besuch unseres Forums werden Cookies gesetzt. Dies sind kleine Textdateien, die lokal auf Ihrem Rechner in den Browserverlauf gespeichert werden. Die auf unserer Forums-Website eingesetzten Cookies sind technisch erforderlich und gewährleisten den Betrieb und die Komfort-Funktionalitäten des Forums.
Während Ihres Forum-Besuchs werden keine Cookies zu Marketingzwecken oder für Statistiken und Analysen gesetzt. Auch werden keine Daten an Dritte übermittelt.
Detaillierte Informationen zu unserer Verarbeitung von personenbezogenen Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Sie auf „Einverstanden“ klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung und dem Einsatz von technisch erforderlichen Cookies zu.
Kommentar